Grenzwertmessgeräte für die Wasserhärte
Grenzwertmessgeräte überwachen automatisch, ob die Härte des Wassers einen definierten Grenzwert einhält. Sie ziehen selbsttätig eine Probe, dosieren einen Farbindikator zu und melden über ein potentialfreies Relais, sobald der Wert über- oder unterschritten wird. Anders als ein Ist-Wert-Messgerät liefern sie keinen exakten Zahlenwert, sondern eine sichere Ja/Nein-Aussage – die wirtschaftliche Lösung, wenn nur die Einhaltung eines Härtegrenzwerts zählt. Typische Einsatzorte sind der Ablauf hinter Enthärtungsanlagen, die Kesselspeisewasseraufbereitung und die Permeatkontrolle an Umkehrosmose-Anlagen.
Für die Auswahl entscheidend sind:
- überwachter Parameter: Gesamthärte oder Carbonathärte
- Grenzwert – wird durch den eingesetzten Indikator festgelegt
- Ausstattung: Display, Datenaufzeichnung, Relais und Schnittstellen
- Zulassung, etwa TÜV-Zertifizierung für den Betrieb ohne ständige Beaufsichtigung
-
Messtechnik und Messgeräte
- Ammonium
- Bodendichte
- Bodenfeuchte
- Bromid
- BSB- & Zehrungsmessung
- Calcium
- Carbonathärte
- Chlorid
- Cyanid
- EDTA
- Eisen
- Fluorid
- Gelöster Sauerstoff
- Kalium
- Kupfer
- Leitfähigkeit
- Natrium
- Niederschlag
- Nitrat
- Nitrit
- pH
- p-Wert
- Redox
- Salinität / Salzgehalt
- Saugkerzen
- Silber bzw. Sulfid
- Silikat
- Strahlung
- Trübung
- Wasserhärte (Gesamthärte)
- Wetterstation
- Testbestecke Wasseranalytik
- Wasseraufbereitung
- Labormessgeräte und Sensoren
- Marke / Hersteller
- Wissen & Expertise
- Blog
Das LIMES Base ist ein Grenzwertmessgerät zur kontinuierlichen Überwachung der Gesamthärte im Weichwasser von Enthärtungs- und Umkehrosmoseanlagen. Es meldet zuverlässig, ob ein definierter Härtegrenzwert eingehalten wird, und richtet sich an Betreiber von Trinkwasser-, Prozesswasser- und Kesselspeisewasseranlagen sowie an Anlagenbauer und SHK-Fachbetriebe, die einen Härtedurchbruch früh erkennen müssen.Das Gerät arbeitet kolorimetrisch mit Weißlicht-LED und Vollfarbsensor (Generation 1) und einem laborkalibrierten LHV-Indikator: Der Farbumschlag der Wasserprobe von Grün nach Rot zeigt den Härtegrad an. Der Grenzwert wird über den eingesetzten Indikator festgelegt, verfügbar in vier Stufen (0,1 / 0,5 / 3,0 / 7,0 °dH). Anders als ein Quellharzsensor bleibt das Gerät auch nach einem Härtedurchbruch einsatzbereit und benötigt weder Regeneration noch Spülung. Es arbeitet ohne Kalibrierung, ohne Drifteffekte einer Elektrodenmessung und ohne Sensorverschleiß.AnwendungsbereicheUmkehrosmoseanlagen: Erkennung eines Härtedurchbruchs zur Sicherung der PermeatqualitätEnthärtungsanlagen: Überwachung des Ablaufwassers nach Ionenaustauschern, Auslösen der Regeneration über den StörmeldekontaktKessel- und Speisewasseraufbereitung: Einhaltung der geforderten Resthärte gegen KalkablagerungenHotels und Gastronomie: Härteüberwachung großer WasserversorgungssystemeWeitere Geräte für diese Aufgabe finden Sie in der Kategorie Grenzwertmessgeräte.Eigenschaften im EinsatzDas LIMES Base führt seine Grenzwertkontrolle im automatischen Intervallbetrieb alle 10 Minuten durch; die Spüldauer ist mit 50 Sekunden fest eingestellt. Eine Erstwertunterdrückung führt vor dem Alarm eine Wiederholungsmessung durch und verhindert so Fehlalarme durch kurzzeitige Schwankungen. Zwei potenzialfreie Ausgänge stehen zur Verfügung: einer für die Grenzwertüberschreitung, einer für die Gerätestörung. Vier LEDs zeigen Grenzwerteinhaltung, Analysestatus, Gerätezustand und anstehenden Service an. Die Bedienung ist sprachneutral, Strom- und Relaisanschluss erfolgen über getrennte Kabel. Die Messgenauigkeit beträgt ±15 % des Grenzwertes des jeweils verwendeten Indikators. Der Indikator wird in 750-ml-Flaschen eingesetzt und ist bis zu 24 Monate ab Herstellungsdatum haltbar.Installation und BetriebsgrenzenDer Wasseranschluss arbeitet bei 0,5–5,0 bar Betriebsdruck (empfohlen 1,0–2,0 bar), Zu- und Ablauf haben je 1/4" Außendurchmesser, die Wassertemperatur darf 5–40 °C betragen. Der Netzanschluss ist auf 230 V (100–240 VAC bei 50/60 Hz) ausgelegt, die Leistungsaufnahme liegt bei 25 W im Betrieb. Das Gerät erreicht Schutzart IP43 ohne bzw. IP54 mit Frontdeckel, Schutzklasse SKII, und ist für Umgebungstemperaturen von 10–45 °C ausgelegt. Abmessungen: 250 x 360 x 110 mm (B x L x T), Gewicht 2,1 kg. Als Zubehör sind eine Anschlusseinheit mit integrierter Stromversorgung und Signalanschlüssen, ein Upgrade-Kit sowie Durchflussarmaturen in 3/4", 1", 1 1/2" und 2" verfügbar.AbgrenzungDas LIMES Base ist jederzeit auf LIMES Plus aufrüstbar. Das Plus-Modell bietet zusätzlich eine digitale Eingangskontrolle (Start/Stopp des Analyseintervalls), eine einstellbare Spüldauer, ein einstellbares Analyseintervall (5, 10, 20 oder 30 Minuten), einen Diagnose-Modus sowie eine SD-Karte zur Protokollierung. Wird statt der reinen Grenzwertüberwachung ein exakter Härtemesswert, die Erfassung weiterer Parameter oder eine Modbus-Anbindung benötigt, ist ein Titrations-Analysegerät der SYCON-Serie die passendere Wahl.
Das LIMES Base ist ein Grenzwertmessgerät zur kontinuierlichen Überwachung der Gesamthärte im Weichwasser von Enthärtungs- und Umkehrosmoseanlagen. Es meldet zuverlässig, ob ein definierter Härtegrenzwert eingehalten wird, und richtet sich an Betreiber von Trinkwasser-, Prozesswasser- und Kesselspeisewasseranlagen sowie an Anlagenbauer und SHK-Fachbetriebe, die einen Härtedurchbruch früh erkennen müssen.Das Gerät arbeitet kolorimetrisch mit Weißlicht-LED und Vollfarbsensor (Generation 1) und einem laborkalibrierten LHV-Indikator: Der Farbumschlag der Wasserprobe von Grün nach Rot zeigt den Härtegrad an. Der Grenzwert wird über den eingesetzten Indikator festgelegt, verfügbar in vier Stufen (0,1 / 0,5 / 3,0 / 7,0 °dH). Anders als ein Quellharzsensor bleibt das Gerät auch nach einem Härtedurchbruch einsatzbereit und benötigt weder Regeneration noch Spülung. Es arbeitet ohne Kalibrierung, ohne Drifteffekte einer Elektrodenmessung und ohne Sensorverschleiß.AnwendungsbereicheUmkehrosmoseanlagen: Erkennung eines Härtedurchbruchs zur Sicherung der PermeatqualitätEnthärtungsanlagen: Überwachung des Ablaufwassers nach Ionenaustauschern, Auslösen der Regeneration über den StörmeldekontaktKessel- und Speisewasseraufbereitung: Einhaltung der geforderten Resthärte gegen KalkablagerungenHotels und Gastronomie: Härteüberwachung großer WasserversorgungssystemeWeitere Geräte für diese Aufgabe finden Sie in der Kategorie Grenzwertmessgeräte.Eigenschaften im EinsatzDas LIMES Base führt seine Grenzwertkontrolle im automatischen Intervallbetrieb alle 10 Minuten durch; die Spüldauer ist mit 50 Sekunden fest eingestellt. Eine Erstwertunterdrückung führt vor dem Alarm eine Wiederholungsmessung durch und verhindert so Fehlalarme durch kurzzeitige Schwankungen. Zwei potenzialfreie Ausgänge stehen zur Verfügung: einer für die Grenzwertüberschreitung, einer für die Gerätestörung. Vier LEDs zeigen Grenzwerteinhaltung, Analysestatus, Gerätezustand und anstehenden Service an. Die Bedienung ist sprachneutral, Strom- und Relaisanschluss erfolgen über getrennte Kabel. Die Messgenauigkeit beträgt ±15 % des Grenzwertes des jeweils verwendeten Indikators. Der Indikator wird in 750-ml-Flaschen eingesetzt und ist bis zu 24 Monate ab Herstellungsdatum haltbar.Installation und BetriebsgrenzenDer Wasseranschluss arbeitet bei 0,5–5,0 bar Betriebsdruck (empfohlen 1,0–2,0 bar), Zu- und Ablauf haben je 1/4" Außendurchmesser, die Wassertemperatur darf 5–40 °C betragen. Der Netzanschluss ist auf 230 V (100–240 VAC bei 50/60 Hz) ausgelegt, die Leistungsaufnahme liegt bei 25 W im Betrieb. Das Gerät erreicht Schutzart IP43 ohne bzw. IP54 mit Frontdeckel, Schutzklasse SKII, und ist für Umgebungstemperaturen von 10–45 °C ausgelegt. Abmessungen: 250 x 360 x 110 mm (B x L x T), Gewicht 2,1 kg. Als Zubehör sind eine Anschlusseinheit mit integrierter Stromversorgung und Signalanschlüssen, ein Upgrade-Kit sowie Durchflussarmaturen in 3/4", 1", 1 1/2" und 2" verfügbar.AbgrenzungDas LIMES Base ist jederzeit auf LIMES Plus aufrüstbar. Das Plus-Modell bietet zusätzlich eine digitale Eingangskontrolle (Start/Stopp des Analyseintervalls), eine einstellbare Spüldauer, ein einstellbares Analyseintervall (5, 10, 20 oder 30 Minuten), einen Diagnose-Modus sowie eine SD-Karte zur Protokollierung. Wird statt der reinen Grenzwertüberwachung ein exakter Härtemesswert, die Erfassung weiterer Parameter oder eine Modbus-Anbindung benötigt, ist ein Titrations-Analysegerät der SYCON-Serie die passendere Wahl.
Das SYCON 2602 ist ein kolorimetrisches Online-Grenzwertmessgerät zur kontinuierlichen Überwachung von Gesamthärte und Carbonathärte (Säurekapazität) im Prozesswasser. Es meldet automatisch, wenn ein eingestellter Härtegrenzwert über- oder unterschritten wird, und richtet sich an Betreiber und Anlagenbauer, die die Aufbereitungsleistung ihrer Anlage lückenlos absichern müssen. Welcher Grenzwert überwacht wird, legt der eingesetzte Indikator der Serie H25 (Gesamthärte) oder C25 (Carbonathärte) fest; das Gerät passt den Grenzwert an die eingestellte Einheit an.AnwendungsbereicheDas Gerät wird zur Härteüberwachung in Wasseraufbereitung, Chemie- und Pharmaindustrie, Energieerzeugung und Lebensmittelverarbeitung eingesetzt. Typische Messstellen sind:Enthärtungsanlagen: Kontrolle der Enthärtungsleistung, damit der Härtegrenzwert im Weichwasser nicht überschritten wird – siehe auch Grenzwertmessgeräte.Umkehrosmoseanlagen: Überwachung der Wasserhärte vor und nach der Behandlung zum Schutz der Membranen vor Härteschäden.Kühlsysteme: Vermeidung von Kalkablagerungen durch ständige Härtekontrolle.Kessel- und Kesselspeisewasser: Schutz von Boileranlagen vor Ablagerungen und Korrosion durch präzise Überwachung der Härteparameter.Schwimmbadwasser: Kontrolle der Carbonathärte, um korrosive Bedingungen und Kalkablagerungen zu vermeiden – relevant für öffentliche und kommerzielle Bäder. Weitere Geräte finden sich unter Messgeräte für Carbonathärte.Eigenschaften im EinsatzDie Messung erfolgt kolorimetrisch: Nach Zugabe des Indikators bewertet der wartungsfreie Vollfarbsensor die Farbintensität und erkennt die Grenzwertlage. Das Gerät ist gegenüber Fremdlicht, Verschmutzungen und Trübungen der Wasserprobe selbstkalibrierend, sodass eine regelmäßige manuelle Kalibrierung entfällt. Zur Reduzierung von Fehlalarmen führt es vier Minuten nach jeder erkannten Anomalie eine automatische Referenzmessung durch. Selbstdiagnose und Plausibilitätsüberwachung der Sensordaten während der Analyse sichern die Zuverlässigkeit ab; ein Indikatormangelalarm und die BOB-Funktionalität sind integriert.Alle Messergebnisse werden auf einer SD-Karte dokumentiert. Die Bedienung erfolgt über ein grafisches Display mit Menüführung in Deutsch, Englisch, Italienisch, Französisch, Spanisch, Russisch, Polnisch, Niederländisch und Dänisch; die Inbetriebnahme führt ein Installationsassistent. Der Wartungsaufwand bleibt durch Schlauchpumpentechnik und das Spülen der Messzelle mit Leitungsdruck gering, die Messkammer ist über Clipbefestigungen leicht zugänglich. Der Indikatorverbrauch liegt bei unter 0,10 ml je Analyse – eine 500-ml-Flasche reicht für mindestens 5000 Analysen; die Indikatoren sind bis zu 24 Monate haltbar.Anschlüsse und SignaleDas SYCON 2602 verfügt über drei potenzialfreie Relaisausgänge (250 VAC/VDC, 4 A, NC/NO) für Grenzwertalarm, Gerätestörung sowie Analyse aktiv sowie Kühlwasser für den Probenkühler bzw. alternativ die BOB-Meldung. Ein potenzialfreier Kontakteingang mit Hilfsspannung erlaubt den externen Analysenstart, etwa über Wasserzähler oder Strömungswächter, oder die Pausierung des internen Analyseintervalls.Technische EckdatenParameter: Gesamthärte und Carbonathärte, kolorimetrische MessmethodeSpannungsversorgung: 100–240 VAC bei 50–60 Hz; Leistungsaufnahme 25 VA im BetriebSchutzart IP43, mit Gehäuse IP54; Installation als Wandmontage in geschlossenen RäumenUmgebungstemperatur 5–45 °C, Messwassertemperatur 5–40 °C, Luftfeuchte 20–90 % RF nicht kondensierendAbmessungen auf Wandhalterung 274 x 275 x 130 mm (1,9 kg), im Gehäuse 330 x 300 x 185 mm (3,7 kg)Zulauf/Ablauf über Schläuche mit 6 mm AußendurchmesserWasserverbrauch ca. 1000 ml je Analyse (abhängig von Eingangsdruck und Spüldauer)Zulaufdruck ca. 0,5–5 bar; über 2 bar ist ein Druckminderer/Drossel einzusetzenGrenzwerte lassen sich über die Indikatoren fein abstufen: H25 für Gesamthärte in 0,02 / 0,05 / 0,10 / 0,20 / 0,30 / 0,50 / 1 / 2 / 3 / 5 / 10 °dH, C25 für Carbonathärte in 1 / 1,5 / 2 / 3 °KH. Die Wasserprobe muss klar, farblos, feststofffrei und ohne Gasblasen sein, mit pH 4 bis 10,5, Eisen < 3 ppm, Kupfer < 0,2 ppm, Aluminium < 0,1 ppm, Mangan < 0,2 ppm sowie Säurekapazität KS4.3 < 5 mmol/l.Ausführungen und ZubehörDas SYCON 2602 ist als Ausführung auf Wandhalterung oder im Gehäuse sowie mit Versorgungsspannung 110/230 V oder 24 V erhältlich, sodass es sich an die Standortbedingungen anpassen lässt. Separat erhältlich sind das Anschlussset SYCON zur Verbindung mit den Probenleitungen, ein Druckminderer mit integriertem Filter zur Einhaltung der Druckgrenzen und zum Abscheiden störender Partikel, das SYCON Clean Reinigungsset für die Messkammer sowie ein Wartungsset mit den anfallenden Verschleißteilen. Diese Artikel finden sich in den zugehörigen Shop-Kategorien.
Das SYCON 2602 ist ein kolorimetrisches Online-Grenzwertmessgerät zur kontinuierlichen Überwachung von Gesamthärte und Carbonathärte (Säurekapazität) im Prozesswasser. Es meldet automatisch, wenn ein eingestellter Härtegrenzwert über- oder unterschritten wird, und richtet sich an Betreiber und Anlagenbauer, die die Aufbereitungsleistung ihrer Anlage lückenlos absichern müssen. Welcher Grenzwert überwacht wird, legt der eingesetzte Indikator der Serie H25 (Gesamthärte) oder C25 (Carbonathärte) fest; das Gerät passt den Grenzwert an die eingestellte Einheit an.AnwendungsbereicheDas Gerät wird zur Härteüberwachung in Wasseraufbereitung, Chemie- und Pharmaindustrie, Energieerzeugung und Lebensmittelverarbeitung eingesetzt. Typische Messstellen sind:Enthärtungsanlagen: Kontrolle der Enthärtungsleistung, damit der Härtegrenzwert im Weichwasser nicht überschritten wird – siehe auch Grenzwertmessgeräte.Umkehrosmoseanlagen: Überwachung der Wasserhärte vor und nach der Behandlung zum Schutz der Membranen vor Härteschäden.Kühlsysteme: Vermeidung von Kalkablagerungen durch ständige Härtekontrolle.Kessel- und Kesselspeisewasser: Schutz von Boileranlagen vor Ablagerungen und Korrosion durch präzise Überwachung der Härteparameter.Schwimmbadwasser: Kontrolle der Carbonathärte, um korrosive Bedingungen und Kalkablagerungen zu vermeiden – relevant für öffentliche und kommerzielle Bäder. Weitere Geräte finden sich unter Messgeräte für Carbonathärte.Eigenschaften im EinsatzDie Messung erfolgt kolorimetrisch: Nach Zugabe des Indikators bewertet der wartungsfreie Vollfarbsensor die Farbintensität und erkennt die Grenzwertlage. Das Gerät ist gegenüber Fremdlicht, Verschmutzungen und Trübungen der Wasserprobe selbstkalibrierend, sodass eine regelmäßige manuelle Kalibrierung entfällt. Zur Reduzierung von Fehlalarmen führt es vier Minuten nach jeder erkannten Anomalie eine automatische Referenzmessung durch. Selbstdiagnose und Plausibilitätsüberwachung der Sensordaten während der Analyse sichern die Zuverlässigkeit ab; ein Indikatormangelalarm und die BOB-Funktionalität sind integriert.Alle Messergebnisse werden auf einer SD-Karte dokumentiert. Die Bedienung erfolgt über ein grafisches Display mit Menüführung in Deutsch, Englisch, Italienisch, Französisch, Spanisch, Russisch, Polnisch, Niederländisch und Dänisch; die Inbetriebnahme führt ein Installationsassistent. Der Wartungsaufwand bleibt durch Schlauchpumpentechnik und das Spülen der Messzelle mit Leitungsdruck gering, die Messkammer ist über Clipbefestigungen leicht zugänglich. Der Indikatorverbrauch liegt bei unter 0,10 ml je Analyse – eine 500-ml-Flasche reicht für mindestens 5000 Analysen; die Indikatoren sind bis zu 24 Monate haltbar.Anschlüsse und SignaleDas SYCON 2602 verfügt über drei potenzialfreie Relaisausgänge (250 VAC/VDC, 4 A, NC/NO) für Grenzwertalarm, Gerätestörung sowie Analyse aktiv sowie Kühlwasser für den Probenkühler bzw. alternativ die BOB-Meldung. Ein potenzialfreier Kontakteingang mit Hilfsspannung erlaubt den externen Analysenstart, etwa über Wasserzähler oder Strömungswächter, oder die Pausierung des internen Analyseintervalls.Technische EckdatenParameter: Gesamthärte und Carbonathärte, kolorimetrische MessmethodeSpannungsversorgung: 100–240 VAC bei 50–60 Hz; Leistungsaufnahme 25 VA im BetriebSchutzart IP43, mit Gehäuse IP54; Installation als Wandmontage in geschlossenen RäumenUmgebungstemperatur 5–45 °C, Messwassertemperatur 5–40 °C, Luftfeuchte 20–90 % RF nicht kondensierendAbmessungen auf Wandhalterung 274 x 275 x 130 mm (1,9 kg), im Gehäuse 330 x 300 x 185 mm (3,7 kg)Zulauf/Ablauf über Schläuche mit 6 mm AußendurchmesserWasserverbrauch ca. 1000 ml je Analyse (abhängig von Eingangsdruck und Spüldauer)Zulaufdruck ca. 0,5–5 bar; über 2 bar ist ein Druckminderer/Drossel einzusetzenGrenzwerte lassen sich über die Indikatoren fein abstufen: H25 für Gesamthärte in 0,02 / 0,05 / 0,10 / 0,20 / 0,30 / 0,50 / 1 / 2 / 3 / 5 / 10 °dH, C25 für Carbonathärte in 1 / 1,5 / 2 / 3 °KH. Die Wasserprobe muss klar, farblos, feststofffrei und ohne Gasblasen sein, mit pH 4 bis 10,5, Eisen < 3 ppm, Kupfer < 0,2 ppm, Aluminium < 0,1 ppm, Mangan < 0,2 ppm sowie Säurekapazität KS4.3 < 5 mmol/l.Ausführungen und ZubehörDas SYCON 2602 ist als Ausführung auf Wandhalterung oder im Gehäuse sowie mit Versorgungsspannung 110/230 V oder 24 V erhältlich, sodass es sich an die Standortbedingungen anpassen lässt. Separat erhältlich sind das Anschlussset SYCON zur Verbindung mit den Probenleitungen, ein Druckminderer mit integriertem Filter zur Einhaltung der Druckgrenzen und zum Abscheiden störender Partikel, das SYCON Clean Reinigungsset für die Messkammer sowie ein Wartungsset mit den anfallenden Verschleißteilen. Diese Artikel finden sich in den zugehörigen Shop-Kategorien.
Das SYCON BoB von RLS Wacon ist ein Gesamthärte-Analysengerät für Dampfkesselanlagen, das die Wasserhärte in Großraum- und Umlaufkesseln kontinuierlich überwacht. Es richtet sich an Betreiber von Kesselhäusern, Anlagenbauer und Instandhalter, die die Speisewasserqualität nachweisbar innerhalb enger Grenzen halten müssen. Das Gerät ist nach dem VdTÜV-Merkblatt BP WAUE 0100 (TÜV) für den Betrieb ohne ständige Beaufsichtigung (BOB) über 72 Stunden zertifiziert.AnwendungsbereicheGroßraumwasserkessel bei salzhaltiger, salzarmer oder salzfreier Fahrweise: Grenzwert 0,01 mmol/l bzw. 0,05 °dH gemäß EN 12953-10 (Indikator H25-0,1).Umlaufkessel: Grenzwert 0,005 mmol/l bzw. 0,03 °dH gemäß EN 12952-12 (Indikator H25-0,05).Der jeweilige Grenzwert wird durch den eingesetzten Indikator der Serie H25 oder C25 festgelegt. Weitere Geräte dieser Kategorie finden Sie unter Grenzwertmessgeräte sowie in der Übersicht SYCON BoB TÜV zertifiziert.Eigenschaften im EinsatzBOB steht für „Betrieb ohne Beaufsichtigung": Das Gerät ist für den unbeaufsichtigten Einsatz im Kesselhaus über 72 Stunden zertifiziert, was Anlagen im Rund-um-die-Uhr-Betrieb entlastet. Eine Füllstandssonde überwacht den Indikatorstand und meldet, ob für 72 Stunden ausreichend Indikator vorhanden ist – die Anlage verlässt sich damit nicht allein auf interne Berechnungen. Die kolorimetrische Messung nach ISO 6059 arbeitet mit einer Genauigkeit von ± 5 %. Das Gerät ist selbstkalibrierend und selbstüberwachend; die Inbetriebnahme erfolgt über einen Konfigurationsassistenten am multilingualen, grafischen Display. Alle Messergebnisse werden auf einer SD-Karte dokumentiert (Messdatenspeicher, Messdatenprotokoll, Software-Update), sodass sich Nachweise für Compliance und Wartung erstellen lassen.Für die Prozessanbindung stehen vier potentialfreie Relaisausgänge (250 VAC/VDC, 4 A, NC/NO) für Grenzwertalarm, BOB-/Indikatoralarm, Störungsmeldung/Gerätefehler sowie Zuführpumpe oder Kühlwasserventil bereit. Hinzu kommen ein analoger Ausgang 0/4–20 mA für Statusmeldungen, eine Modbus-RTU-Schnittstelle zur Abfrage von Messwerten und Geräteparametern sowie galvanisch getrennte Signaleingänge für Strömungswächter und Intervall-Reset.VerarbeitungDas Gerät ist zur Wandmontage in geschlossenen Räumen vorgesehen. Zulauf und Ablauf werden über Schläuche mit 6 mm Außendurchmesser angeschlossen. Der Eingangsdruck sollte 0,5 bis 5 bar betragen; oberhalb von 2 bar ist ein Druckminderer bzw. eine Drossel einzusetzen. Je Analyse werden ca. 1000 ml Wasser verbraucht, abhängig von Eingangsdruck und Spüldauer. Die Wasserprobe muss klar, farblos, feststofffrei und ohne Gasblasen sein und folgende Grenzen einhalten: pH 4 bis 10,5, Eisen < 3 ppm, Kupfer < 0,2 ppm, Aluminium < 0,1 ppm, Mangan < 0,2 ppm und Säurekapazität KS 4,3 < 5 mmol/l. Der Indikatorverbrauch liegt bei < 0,10 ml je Analyse, womit eine 500-ml-Flasche für mindestens 5000 Analysen reicht; die Haltbarkeit der Indikatoren beträgt bis zu 24 Monate. Für Installation und Instandhaltung sind ein Anschlussset SYCON sowie Reinigungs- und Wartungssets separat erhältlich.Technische DatenParameterGesamthärteMessmethodeKolorimetrisch (ISO 6059)Genauigkeit± 5 %Spannungsversorgung100–240 VAC, 50–60 Hz (110/230 V)Leistungsaufnahme25 VA (im Betrieb)SchutzartGehäuse IP54Umgebungstemperatur5–45 °CMesswassertemperatur5–40 °CLuftfeuchtigkeit20–90 % RF, nicht kondensierendRelaisausgänge4 Relais, 250 VAC/VDC, 4 A, NC/NOAnalogausgang1× 0/4–20 mASchnittstelle1× Modbus RTUSignaleingängegalvanisch getrennter Kontakteingang (Strömungswächter, Intervall-Reset)Anschluss Zu-/AblaufSchlauch 6 mm AußendurchmesserAbmessungen (B × L × T)332 × 345 × 190 mmGewichtca. 4 kgInstallationWandmontage in geschlossenen RäumenBedeutung der HärteüberwachungDie Überwachung der Wasserhärte in Kesselanlagen ist entscheidend, um Ablagerungen und Korrosion zu vermeiden, die zu Effizienzverlusten und Ausfällen führen können. Das SYCON BoB liefert dafür kontinuierliche Messungen und Alarme und hält die Wasserqualität innerhalb der vorgegebenen Grenzwerte.
Was Grenzwertmessgeräte für die Wasserhärte leisten
Grenzwertmessgeräte überwachen kontinuierlich, ob die Wasserhärte einen festgelegten Grenzwert einhält. Sie entnehmen automatisch eine Probe, dosieren einen Farbindikator zu und werten die Farbreaktion aus. Im Unterschied zu Titrationsgeräten liefern sie keinen exakten Zahlenwert, sondern die zuverlässige Aussage, ob der Grenzwert über- oder unterschritten ist. Wird er überschritten, schaltet ein potentialfreies Relais und meldet den Zustand an eine übergeordnete Steuerung. Der überwachte Grenzwert wird durch den eingesetzten Indikator festgelegt, nicht am Gerät eingestellt.
Typische Einsatzorte
Eingesetzt werden die Geräte hinter Enthärtungsanlagen zur sofortigen Erkennung von Harzdurchbrüchen, in der Kesselspeisewasseraufbereitung zur Sicherung der geforderten Resthärte sowie an Umkehrosmose-Anlagen zur Kontrolle der Permeatqualität. Für die reine Überwachung eines Härtewerts sind sie wirtschaftlicher als ein fortlaufend messendes Ist-Wert-Gerät.
Modelle im Vergleich
| Gerät | Parameter | Ausstattung / Besonderheit |
|---|---|---|
| LIMES Base | Gesamthärte | Kompakter Grenzwertwächter, potentialfreies Relais, vier Status-LEDs, ohne Kalibrierung und Sensorverschleiß |
| SYCON 2602 | Gesamthärte oder Carbonathärte | Grafikdisplay, Relaisausgänge, Dokumentation auf SD-Karte |
| SYCON BoB | Gesamthärte | TÜV-zertifiziert nach VdTÜV-Merkblatt BP WAUE 0100 für den Betrieb ohne ständige Beaufsichtigung (72 Stunden) |
Abgrenzung und Auswahl
Wer einen exakten, fortlaufenden Härtemesswert oder eine Anbindung über Modbus benötigt, findet ihn in den Titration Ist-Wert Messgeräten. Der passende Geräte-Indikator bestimmt Grenzwert und Erkennungsbereich; Ersatzflaschen, Schläuche und Wartungsteile führt der Bereich Ersatzteile und Service-Sets. Ein häufiger Anwendungsfehler ist die Erwartung eines exakten Messwerts von einem Grenzwertwächter – dafür ist die Titration vorgesehen.
Installation und Beispielgeräte
Für einen störungsfreien Betrieb sollte das Probenwasser klar, feststofffrei und frei von Gasblasen sein; der Ablauf ist kurz und frei in einen Trichter zu führen. Beispielgeräte dieser Kategorie sind das LIMES Base Härtekontrollgerät für die kompakte Gesamthärte-Überwachung, das SYCON 2602 mit Grafikdisplay und SD-Dokumentation sowie das SYCON BoB für den Betrieb ohne ständige Beaufsichtigung.