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Grenzwertmessgeräte für die Wasserhärte

Grenzwertmessgeräte überwachen automatisch, ob die Härte des Wassers einen definierten Grenzwert einhält. Sie ziehen selbsttätig eine Probe, dosieren einen Farbindikator zu und melden über ein potentialfreies Relais, sobald der Wert über- oder unterschritten wird. Anders als ein Ist-Wert-Messgerät liefern sie keinen exakten Zahlenwert, sondern eine sichere Ja/Nein-Aussage – die wirtschaftliche Lösung, wenn nur die Einhaltung eines Härtegrenzwerts zählt. Typische Einsatzorte sind der Ablauf hinter Enthärtungsanlagen, die Kesselspeisewasseraufbereitung und die Permeatkontrolle an Umkehrosmose-Anlagen.

Für die Auswahl entscheidend sind:

  • überwachter Parameter: Gesamthärte oder Carbonathärte
  • Grenzwert – wird durch den eingesetzten Indikator festgelegt
  • Ausstattung: Display, Datenaufzeichnung, Relais und Schnittstellen
  • Zulassung, etwa TÜV-Zertifizierung für den Betrieb ohne ständige Beaufsichtigung