Sensoren für Salinität und Salzgehalt
In dieser Kategorie finden Sie Sensoren und Messzellen, mit denen sich der Salzgehalt von Wasser über die elektrische Leitfähigkeit bestimmen lässt. Die Salinität wird aus der gemessenen Leitfähigkeit und der Temperatur berechnet, weshalb eine zuverlässige Temperaturerfassung zum Messkonzept gehört. Der Sensor ist die messende Komponente; für belastbare Werte benötigt er ein passendes Messgerät zur Anzeige, ein Anschlusskabel und eine Kalibrierlösung.
Bei der Auswahl kommt es vor allem auf den erwarteten Messbereich, die Bauform der Messzelle und die Verträglichkeit der Werkstoffe mit dem Medium an. Achten Sie darauf, dass Sensor, Gerät und Kabel zueinander passen.
- Messbereich und erwartete Leitfähigkeit des Mediums
- Bauform der Messzelle und Zellkonstante
- Temperaturerfassung und automatische Kompensation
- Kompatibilität mit Messgerät und Anschlusskabel
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Messtechnik und Messgeräte
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Das HORIBA 2-Elektroden-Sensor-Kit Leitfähigkeit für die WQ300-Serie ist eine komplette Sensorlösung für die smarten Handmessgeräte der LAQUA WQ-300-Reihe und erfasst Leitfähigkeit, Salinität, gelöste Feststoffe (TDS), Widerstand und Temperatur. Es richtet sich an Fachanwender in Umweltüberwachung, Wasserqualitätsmanagement, Labor und Prozesskontrolle, die für die Richtigkeit ihrer Messwerte geradestehen. Das Kit umfasst den digitalen Sensorkopf (Modell 300-C-2 mit 2 m Kabel oder 300-C-5 mit 5 m Kabel), die 2-Elektroden-Edelstahl-Sensorpatrone 300-2C-C sowie vier 60-ml-Kalibrierlösungen. Es ist wahlweise mit oder ohne Durchflusszelle und mit 2 oder 5 Metern Kabellänge erhältlich.AnwendungsbereicheUmweltüberwachung: Bestimmung der Wasserqualität in natürlichen und künstlichen GewässernIndustrie: Überwachung von Prozess- und Abwasser sowie in der chemischen ProduktionLebensmittel- und Getränkeindustrie: Kontrolle der Wasserqualität in HerstellungsprozessenForschung und Entwicklung: Messungen an ultrareinem WasserBauwasseranalyse: Qualitätssicherung in industriellen und baulichen ProzessenEigenschaften im EinsatzDer digitale Sensorkopf integriert einen digitalen Schaltkreis und erlaubt den einfachen Austausch der Leitfähigkeits-Patrone. Er misst mit einer Genauigkeit von ±0,5 % des jeweiligen Messbereichs bis 200 mS/cm und ±1,5 % des vollen Messbereichs oberhalb von 200 mS/cm (20,0 S/m). Die Auflösung stellt sich automatisch bis auf vier signifikante Stellen ein. Der Temperaturkoeffizient ist von 0,00 bis 10,00 %/°C anpassbar, die Referenztemperatur liegt bei 15 bis 30 °C. Kalibriert wird an bis zu 4 Punkten automatisch bzw. bis zu 5 Punkten manuell; ausgegeben wird in S/cm und S/m.Die Salinität wird über 0,00 bis 80,00 ppt bzw. 0,000 bis 8,000 % mit einer Auflösung von 0,01 ppt bzw. 0,001 % erfasst, die Genauigkeit beträgt ±0,5 % des Messwerts oder ±0,01 ppt (der größere Wert gilt); hinterlegt sind die Salinitätskurven NaCl und Meerwasser (UNESCO 1978). Der TDS-Messbereich reicht von 0,01 mg/L bis 200.000 mg/L bei einer Genauigkeit von ±0,5 % des Messwerts oder ±0,1 mg/L; als Kurven stehen Linear (0,40 bis 1,00), EN27888, 442 und NaCl bereit. Zusätzlich lässt sich der Widerstand messen. Die Temperaturmessung deckt −30,0 bis 130,0 °C (−22,0 bis 266,0 °F) bei einer Auflösung von 0,1 °C/°F und einer Genauigkeit von ±0,5 °C ab. Das Gehäuse aus ABS/Polycarbonat misst 85 × 30 mm und wird über einen Push-pull-Stecker angeschlossen.Die mitgelieferte Sensorpatrone 300-2C-C in 2-Zellen-Edelstahlbauweise (Zellkonstante 0,1 cm⁻¹, 110 × 16 mm) ist für niedrige Leitfähigkeiten ausgelegt und deckt 0,01 µS/cm bis 500 µS/cm ab; ihr Betriebstemperaturbereich liegt bei 0 bis 100 °C (32,0 bis 212,0 °F), ein Temperatursensor ist integriert. Damit eignet sich diese Bestückung besonders für ultrareines Wasser. Der Sensorkopf selbst erfasst prinzipiell 0,01 µS/cm bis 200 mS/cm – maßgeblich für die tatsächliche Messung ist jedoch der engere Bereich der eingesetzten Patrone.Zum Kalibrieren gehören vier 60-ml-Lösungen für unterschiedliche Bereiche: 84 µS/cm, 1413 µS/cm, 12,88 mS/cm und 111,8 mS/cm. Die optionale Durchflusszelle ist speziell auf die 2-Elektroden-Edelstahl-Patrone abgestimmt und ermöglicht eine kontinuierliche Messung im geführten Durchfluss – geeignet für Prozesskontrolle, Umweltüberwachung und Forschung, da der Probenkontakt kontrolliert erfolgt und Fehlerquellen reduziert werden.AbgrenzungFür höhere Leitfähigkeiten ist die 2-Zellen-Patrone nicht ausgelegt; hier passt eine Sensorpatrone mit größerem Messbereich besser. Passende Elektroden und Geräte finden Sie in den Kategorien Leitfähigkeits-Elektroden und LAQUA WQ-300 Smarte Handmessgeräte Serie.
Das HORIBA 2-Elektroden-Sensor-Kit Leitfähigkeit WQ300 ist eine komplette Sensorlösung für die smarten Handmessgeräte der LAQUA WQ-300-Reihe und erfasst Leitfähigkeit, Salinität, gelöste Feststoffe (TDS), Widerstand und Temperatur. Diese Ausführung kombiniert den digitalen Sensorkopf 300-C-2 mit 2 m Kabel, die 2-Elektroden-Edelstahl-Sensorpatrone 300-2C-C und die abgestimmte Durchflusszelle. Sie richtet sich an Fachanwender in Umweltüberwachung, Wasserqualitätsmanagement, Labor und Prozesskontrolle, die für die Richtigkeit ihrer Messwerte geradestehen.AnwendungsbereicheUmweltüberwachung: Bestimmung der Wasserqualität in natürlichen und künstlichen GewässernIndustrie: Überwachung von Prozess- und Abwasser sowie in der chemischen ProduktionLebensmittel- und Getränkeindustrie: Kontrolle der Wasserqualität in HerstellungsprozessenForschung und Entwicklung: Messungen an ultrareinem WasserBauwasseranalyse: Qualitätssicherung in industriellen und baulichen ProzessenEigenschaften im EinsatzDie 2-Zellen-Sensorpatrone 300-2C-C in Edelstahlbauweise ist mit einer Zellkonstante von 0,1 cm⁻¹ auf niedrige Leitfähigkeiten ausgelegt und deckt 0,01 µS/cm bis 500 µS/cm ab. Damit eignet sich diese Bestückung besonders für ultrareines Wasser. Die Patrone misst 110 × 16 mm, arbeitet im Betriebstemperaturbereich von 0 bis 100 °C (32,0 bis 212,0 °F) und besitzt einen integrierten Temperatursensor. Der Sensorkopf erfasst prinzipiell einen weiteren Bereich – maßgeblich für die tatsächliche Messung ist jedoch der engere Bereich der eingesetzten Patrone.Der digitale Sensorkopf integriert einen digitalen Schaltkreis und erlaubt den einfachen Austausch der Leitfähigkeits-Patrone. Er misst mit einer Genauigkeit von ±0,5 % des jeweiligen Messbereichs. Neben der Leitfähigkeit stehen Salinität, TDS, Widerstand und Temperatur als Parameter bereit. Das 2 m lange Kabel eignet sich für den Einsatz am Messplatz und im Feld.Kalibrierung und DurchflussmessungZum Kalibrieren gehören vier 60-ml-Lösungen für unterschiedliche Bereiche: 84 µS/cm, 1413 µS/cm, 12,88 mS/cm und 111,8 mS/cm. Die mitgelieferte Durchflusszelle ist speziell auf die 2-Elektroden-Edelstahl-Patrone abgestimmt und ermöglicht eine kontinuierliche Messung im geführten Durchfluss. Da der Probenkontakt kontrolliert erfolgt, werden Fehlerquellen reduziert – geeignet für Prozesskontrolle, Umweltüberwachung und Forschung, insbesondere bei ultrareinem Wasser.AbgrenzungFür höhere Leitfähigkeiten ist die 2-Zellen-Patrone nicht ausgelegt; hier passt eine Sensorpatrone mit größerem Messbereich besser. Wird eine größere Reichweite des Kabels benötigt, steht die Ausführung mit 5 m Kabel zur Verfügung.
Das HORIBA 4-Elektroden-Leitfähigkeits-Kit für die WQ300-Serie ist eine vollständige Messlösung für die Bestimmung von Leitfähigkeit, Salinität, gelösten Feststoffen (TDS), Widerstand und Temperatur. Es richtet sich an Anwender in Wasserversorgung, Labor, Industrie und Umweltüberwachung, die reproduzierbare Leitfähigkeitswerte über einen sehr breiten Konzentrationsbereich benötigen. Das Kit kombiniert einen digitalen Sensorkopf, eine 4-Elektroden-Sensorkartusche und vier Kalibrierlösungen.AnwendungsbereicheUmweltüberwachung: Wasserqualität in natürlichen GewässernIndustrielle Abwasserbehandlung: Leitfähigkeit in Prozess- und AbwasserströmenChemische Produktion: Kontrolle von LösungskonzentrationenLebensmittel- und Getränkeindustrie: Prüfung der Reinheit von Wasser und LösungsmittelnForschung und Entwicklung sowie BauwasseranalyseLieferumfang und AufbauDer digitale Sensorkopf ist als Modell 300-C-2 mit 2 Meter Kabellänge (Artikelnr. 3200784468) oder als 300-C-5 mit 5 Meter Kabellänge (Artikelnr. 3200812202) verfügbar. Der integrierte digitale Schaltkreis verbessert Messgenauigkeit und Zuverlässigkeit; die Kartuschen lassen sich für einen schnellen Austausch aufstecken. Das Gehäuse besteht aus ABS/Polycarbonat, misst 85 x 30 mm und wird über einen Push-pull-Stecker angeschlossen. Die 4-Elektroden-Sensorkartusche 300-4C-C (Artikelnr. 3200780928) besitzt eine Zellkonstante von 0,172 cm⁻¹, einen integrierten Temperatursensor, Abmessungen von 110 x 16 mm und ein Material aus Epoxy und Karbon; der Betriebstemperaturbereich reicht von 0 bis 100 °C (32,0 bis 212,0 °F). Vier 60-ml-Kalibrierlösungen mit 84 µS/cm, 1413 µS/cm, 12,88 mS/cm und 111,8 mS/cm decken die Justierung über den gesamten Bereich ab.Eigenschaften im EinsatzDie 4-Zellen-Technologie erfasst Leitfähigkeit von 10 µS/cm bis 2000 mS/cm und eignet sich damit von nahezu reinem Wasser bis zu hochkonzentrierten Lösungen. Die Auflösung stellt sich automatisch bis auf vier signifikante Stellen ein. Die Genauigkeit liegt bei ± 0,5 % des jeweiligen Messbereichs, oberhalb 200 mS/cm (20,0 S/m) bei ± 1,5 % des vollen Messbereichs. Als Referenztemperatur sind 15 bis 30 °C einstellbar, der Temperaturkoeffizient von 0,00 bis 10,00 %/°C; kalibriert wird an bis zu 4 Punkten automatisch oder bis zu 5 Punkten manuell. Salinität wird von 0,00 bis 80,00 ppt bzw. 0,000 bis 8,000 % gemessen (Auflösung 0,01 ppt, Genauigkeit ± 0,5 % oder ± 0,01 ppt), mit Salinitätskurven für NaCl und Meerwasser (UNESCO 1978). Der TDS-Bereich reicht von 0,01 mg/L bis 200.000 mg/L (± 0,5 % oder ± 0,1 mg/L) mit den Kurven Linear (0,40 bis 1,00), EN27888, 442 und NaCl. Der integrierte Temperatursensor arbeitet von -30,0 bis 130,0 °C (-22,0 bis 266,0 °F) mit 0,1 °C Auflösung und ± 0,5 °C Genauigkeit und ermöglicht die simultane Temperaturkompensation der Leitfähigkeitswerte. Ergänzend steht die Widerstandsmessung zur Verfügung.AuswahlFür die Wahl der Kabellänge stehen die Varianten mit 2 Meter und 5 Meter zur Verfügung; die längere Ausführung erleichtert Messungen mit größerem Abstand zwischen Messgerät und Messstelle. Weitere Sensoren finden Sie unter Leitfähigkeits-Elektroden, passende Messgeräte in der LAQUA WQ-300 Serie.
Der HORIBA LAQUAtwin Salzgehalt-Ersatzsensor S021 ist das Austausch-Sensorelement für den Pocket-Tester LAQUAtwin B-721 und dient der Bestimmung des Salzgehalts direkt vor Ort. Er richtet sich an Anwender in Lebensmittelverarbeitung, Wasseranalytik, Landwirtschaft und Lehre, die die Messsicherheit ihres Taschenmessgeräts über die Nutzungsdauer erhalten wollen. Lässt die Messleistung durch Alterung oder Verschleiß nach, wird nicht das komplette Gerät ersetzt, sondern allein der Sensor gewechselt. Der Sensor misst die Natriumionen-Konzentration und rechnet sie in die auf NaCl bezogene Salzkonzentration um.AnwendungsbereicheSalzgehaltbestimmung in wässrigen Proben und ProzesslösungenMessung kleiner Probenmengen ohne Becherglas, direkt auf der flachen SensorflächeFeld-, Labor- und Lehrbetrieb mit dem Pocket-Tester B-721; herstellerseitig auch für Salt-22 vorgesehenWeitere passende Geräte und Zubehör finden Sie in den Kategorien LAQUAtwin Pocket-Tester und Sensoren.Eigenschaften im EinsatzDas HORIBA-Flachsensorprinzip vereint das Messelement in einer flachen Sensorfläche, sodass bereits kleinste Probenmengen genügen: Für die Direktmessung sind mindestens 0,3 ml Probe erforderlich, mit Sampling Sheet B reichen 0,05 ml. Der Sensor ist wasserdicht und lässt sich nach jeder Messung unter Wasser reinigen, ohne das Messgerät zu gefährden. Die Schutzabdeckung des Sensors ist als Schiebekappe ausgeführt und dient zugleich als Schöpfhilfe für die Probenahme, etwa aus einem Gewässer.VerarbeitungDer Wechsel erfolgt bei ausgeschaltetem Messgerät. Vor dem Anbringen ist die wasserdichte Dichtung auf saubere und unbeschädigte Lage zu prüfen; der Sensor wird anschließend auf das Gerät aufgeschoben. Nach dem Wechsel folgen die Schritte der Bedienungsanleitung des Testers, in der Regel eine Kalibrierung. Für die Kalibrierung des Salzgehalts stehen NaCl-Standardlösungen mit 0,5 % (514-05) und 5,0 % (514-50) zur Verfügung.AbgrenzungDer S021 ist ausschließlich der Salzgehalt-Sensor für den B-721. Für andere Parameter der LAQUAtwin-Reihe stehen eigene Ersatzsensoren bereit, etwa für pH (S010), Natrium (S022), Kalium (S030), Nitrat (S040), Calcium (S050) und Leitfähigkeit (S070). Achten Sie darauf, dass der gewählte Sensortyp zum vorhandenen Messgerät passt.
Der HORIBA Salz-Ersatzsensor S071 ist das Austausch-Sensorelement für den LAQUAtwin Salt-11 Pocket-Tester. Er richtet sich an Anwender, die den Salzgehalt direkt vor Ort aus kleinsten Probenmengen bestimmen und die Messsicherheit ihres Taschenmessgeräts über die gesamte Nutzungsdauer erhalten wollen. Gewechselt wird ausschließlich der Sensor – das Messgerät bleibt in Gebrauch. Weitere passende Komponenten finden Sie in den Kategorien LAQUAtwin Pocket-Tester und Sensoren.AnwendungsbereicheDer S071 misst die Leitfähigkeit einer Probe und rechnet sie im Gerät in den Salzgehalt um – angezeigt in Prozent oder Promille (ppt) über eine NaCl- oder Seewasser-Kalibrierkurve. Im Zusammenspiel mit dem Salt-11 deckt das System einen Salinitätsbereich von 0 bis 100,0 ppt (0 bis 10,00 %) ab, die Auflösung beträgt 0,1 ppt beziehungsweise 0,01 %. Typische Einsatzfelder sind die Wasseranalytik im Feld und im Labor, die Prozess- und Lebensmittelkontrolle sowie Forschung und Lehre. Für die Direktmessung genügen mindestens 0,12 ml Probe, sodass auch wässrige Kleinstmengen ohne Becherglas direkt auf der Sensorfläche gemessen werden können.Eigenschaften im EinsatzFlache Messzelle mit zwei Titan-Elektroden, platinschwarz beschichtet: korrosionsbeständiges Zellmaterial für die Leitfähigkeitsmessung nach dem 2-AC-Bipolarverfahren.Micro-Volumen ab 0,12 ml: Messung schon aus wenigen Tropfen direkt in der Sensorvertiefung, ohne Probenverlust.Wasserdicht: Der Sensor lässt sich nach jeder Messung unter fließendem Wasser reinigen.Anzeige in % oder ppt: wählbare Einheit und Kalibrierkurve für unterschiedliche Probenarten.VerarbeitungDer Wechsel erfolgt bei ausgeschaltetem Messgerät. Vor dem Aufschieben die wasserdichte Dichtung auf saubere, unbeschädigte Lage prüfen und den Sensor so anbringen, dass die Dichtung nicht verdreht wird. Vor dem Erstgebrauch oder nach mehrtägigem Nichtgebrauch wird der Sensor konditioniert: einige Tropfen Konditionierlösung in die Messzelle geben, rund 10 Minuten einwirken lassen und die flache Sensorfläche anschließend mit fließendem Wasser reinigen. Vor jeder Messreihe ist eine Kalibrierung erforderlich; verwendet werden dazu die NaCl-Standards 0,5 % (5 ppt) und 5,0 % (50 ppt). Standard- und Konditionierlösungen gehören nicht zum Lieferumfang des Sensors und werden separat bezogen.AbgrenzungDer S071 ist ausschließlich der Salz-EC-Sensor für den LAQUAtwin Salt-11. Für andere Parameter der LAQUAtwin-Reihe stehen eigene Ersatzsensoren zur Verfügung – etwa für pH, Redox (ORP), Leitfähigkeit sowie ionenselektive Sensoren für Natrium, Kalium, Nitrat, Calcium und Fluorid. Achten Sie darauf, dass der gewählte Sensortyp zum vorhandenen Messgerät passt.
Wie Salinitätssensoren den Salzgehalt bestimmen
Salinitätssensoren erfassen den Salzgehalt nicht direkt, sondern über die elektrische Leitfähigkeit des Wassers. Gelöste Salze liegen als Ionen vor und erhöhen die Leitfähigkeit; aus diesem Summenparameter und der gleichzeitig gemessenen Temperatur berechnet das Gerät die Salinität. Da die Temperatur die Leitfähigkeit stark beeinflusst, setzt jede belastbare Messung eine Temperaturkompensation voraus. Der Sensor liefert das Rohsignal, die Umrechnung und Anzeige übernimmt das zugehörige Messgerät.
Bauformen der Messzelle
Die Zellkonstante entscheidet, für welchen Leitfähigkeits- und damit Salinitätsbereich eine Messzelle geeignet ist. Für gering mineralisierte Wässer eignen sich andere Zellen als für stark salzhaltige Medien wie Meerwasser oder Sole. Die Bauform bestimmt außerdem, wie unempfindlich der Sensor gegen Verschmutzung und Ablagerungen an den Elektrodenflächen ist.
| Messzelle | Typischer Einsatzbereich |
|---|---|
| Niedrige Zellkonstante | Gering mineralisierte Wässer, niedrige Salinität |
| Mittlere Zellkonstante | Trink- und Prozesswasser mit mittlerem Salzgehalt |
| Hohe Zellkonstante | Stark salzhaltige Medien, Meerwasser, Sole |
| Induktive (toroidale) Messzelle | Verschmutzte oder aggressive Medien mit hohem Salzgehalt |
Auswahl, Kalibrierung und Abgrenzung
Ein Sensor liefert nur belastbare Werte, wenn er regelmäßig gegen eine definierte Bezugslösung kalibriert wird. Passende Standardlösungen gehören daher zum festen Bestandteil des Messkonzepts. Für die Signalübertragung zwischen Sensor und Gerät benötigen Sie ein passendes Anschlusskabel; Stecker und Länge müssen zu Gerät und Einsatzort passen. Prüfen Sie vor der Auswahl den erwarteten Messbereich, die Verträglichkeit der Werkstoffe mit dem Medium und die erforderliche Eintauchtiefe.
Typische Anwendungsfehler
Häufige Fehlerquellen sind eine fehlende oder falsch eingestellte Temperaturkompensation, Luftblasen an der Messzelle, Ablagerungen auf den Elektrodenflächen sowie eine zu selten durchgeführte Kalibrierung. Wird der Salzgehalt aus einem Leitfähigkeitswert außerhalb des vorgesehenen Zellbereichs gerechnet, steigt die Messunsicherheit deutlich. Geht es Ihnen ausschließlich um Leitfähigkeit oder TDS ohne Salinitätsberechnung, ist die entsprechende Nachbarkategorie die passendere Wahl.