Nitrit-Messtechnik und Messgeräte
In dieser Kategorie finden Sie Messgeräte, Elektroden, Standardlösungen und Anschlusskabel für die Bestimmung von Nitrit (NO2⁻) in Wasser. Nitrit ist ein Zwischenprodukt im Stickstoffkreislauf und ein empfindlicher Kontrollparameter in der Trinkwasserüberwachung, in Prozess- und Badewasseranlagen, in der Gewässerbeurteilung sowie in Aquakultur und Teichwirtschaft. Für ein belastbares Ergebnis müssen Messgerät, Sensor, Kalibrierlösung und Kabel zueinander passen und aufeinander abgestimmt sein.
Bei der Auswahl entscheiden vor allem der benötigte Messbereich, die geforderte Genauigkeit sowie die Frage, ob Sie mobil im Feld oder stationär im Labor messen. Prüfen Sie außerdem, was zum Lieferumfang gehört und welche Komponenten Sie zusätzlich bestellen müssen.
- Einsatzort: mobiler Pocket Tester oder stationäres Laborgerät
- Messbereich und Auflösung passend zum geforderten Grenzwert
- Kalibrieraufwand und Verfügbarkeit passender Standardlösungen
- Passung von Elektrode, Anschlusskabel und Messgerät
-
Messtechnik und Messgeräte
- Ammonium
- Bodendichte
- Bodenfeuchte
- Bromid
- BSB- & Zehrungsmessung
- Calcium
- Carbonathärte
- Chlorid
- Cyanid
- EDTA
- Eisen
- Fluorid
- Gelöster Sauerstoff
- Kalium
- Kupfer
- Leitfähigkeit
- Natrium
- Niederschlag
- Nitrat
- Nitrit
- pH
- p-Wert
- Redox
- Salinität / Salzgehalt
- Saugkerzen
- Silber bzw. Sulfid
- Silikat
- Strahlung
- Trübung
- Wasserhärte (Gesamthärte)
- Wetterstation
- Testbestecke Wasseranalytik
- Wasseraufbereitung
- Labormessgeräte und Sensoren
- Marke / Hersteller
- Wissen & Expertise
- Blog
Der HORIBA BNC-Adapter 300-BNC verbindet herkömmliche Laborelektroden mit den Sensorköpfen der WQ-300 Serie und den zugehörigen Handmessgeräten. Er ist für Anwender in Wasseranalytik, Labor und Feld gedacht, die vorhandene pH-, Redox- und ionenselektive Elektroden mit BNC-Anschluss an ihren HORIBA WQ-300 Messgeräten weiterverwenden möchten. Der Adapter bildet die Brücke zwischen Laborelektroden mit BNC-Stecker und zusätzlichem Phono-Jack-Anschluss für die Temperaturmessung und den Sensorköpfen der Serie.AnwendungsbereicheAnschluss von 3-in-1- bzw. Kombinations-pH-Elektroden an die pH-Sensorköpfe 300PH-2 und 300PH-5Anschluss von 3-in-1- bzw. Kombinations-ORP-Elektroden an den ORP-Sensorkopf 300-O-2Anschluss von Kombinations-ionenselektiven Elektroden (ISE) an den Ionen-Sensorkopf 300-I-2Einsatz in Umweltüberwachung, Forschung und Entwicklung, Lebensmittel- und Getränkeindustrie sowie in der chemischen und pharmazeutischen IndustrieAngeschlossen werden können nicht nur HORIBA-Elektroden, sondern auch Elektroden anderer Hersteller, sofern diese über einen BNC-Anschluss verfügen.Eigenschaften im EinsatzMit dem 300-BNC lässt sich das Spektrum der messbaren Parameter an der WQ-300 Serie erweitern, da eine Vielzahl vorhandener Elektroden weiterverwendet werden kann. Anwender sind damit nicht auf Sensoren eines bestimmten Herstellers festgelegt und können die für ihre Messaufgabe passende Elektrode wählen.Über den zweiten Eingang, einen Chinch-Anschluss, werden Temperaturdaten übertragen. Damit werden temperaturkompensierte Messung und Anzeige unterstützt und Temperaturschwankungen im Messmedium berücksichtigt. Der Anschluss der Elektroden an die Geräte der WQ-300 Serie erfolgt schnell und ohne Umbauten, was den Wechsel im Feld und im Labor vereinfacht.Lieferumfang und ZubehörDer Lieferumfang umfasst einen Adapter (300-BNC). Elektrode, passender Sensorkopf (300PH-2, 300PH-5, 300-O-2 oder 300-I-2) sowie das WQ-300 Messgerät sind nicht enthalten und je nach Messaufgabe zusätzlich erforderlich. Passende Elektroden und Kabel finden Sie in den Rubriken Anschlusskabel sowie in der LAQUA WQ-300 Serie.
Der HORIBA digitale Ionen-Sensorkopf ist die Anschlusseinheit für ionenselektive Messungen mit den Smart-Handmessgeräten der LAQUA WQ-300 Serie. Der Sensorkopf überträgt Ionenkonzentration, mV-Signal und Temperatur (°C/°F) digital an das Messgerät und richtet sich an Labore, Prüfstellen, Wasserversorger sowie Anwender in Landwirtschaft und Gartenbau, die Einzelionen im Feld oder am Arbeitsplatz bestimmen.AnwendungsbereicheDer Sensorkopf verbindet die ionenselektiven Sensorkartuschen der WQ300 Serie mit dem Messgerät und deckt damit die gängigen Einzelionen-Parameter ab – etwa Ammonium, Nitrat, Calcium, Kalium, Fluorid und Chlorid. Über den separat zu wählenden BNC-Adapter lassen sich zusätzlich alle kombinierten ionenselektiven Elektroden (ISE) mit BNC-Anschluss betreiben, sodass auch vorhandene Laborelektroden in das WQ-300 System eingebunden werden können.Eigenschaften im EinsatzDer Ionen-Messbereich reicht von 0,000 bis 99.900 (in den Stufen 0,000–0,999; 1,00–9,99; 10,0–99,9; 100–999; 1000–9990; 10.000–99.900 mg/L bzw. mmol/L) bei einer Auflösung von 0,001 als Minimum und drei signifikanten Ziffern; die Genauigkeit liegt bei ± 0,3 % des vollen Messbereichs. Für die Kalibrierung stehen bis zu 5 Kalibrierpunkte zur Verfügung, was mehrpunktige ISE-Kennlinien sauber abbildet.Das mV-Signal wird im Bereich ± 1000,0 mV mit einer Auflösung von 0,1 mV und einer Genauigkeit von ± 0,1 mV erfasst – Grundlage für Redox- und Direktpotentialmessungen. Der integrierte Temperaturkanal misst von −30,0 bis 130,0 °C (−22,0 bis 266,0 °F) mit einer Auflösung von 0,1 °C/°F und einer Genauigkeit von ± 0,5 °C bzw. ± 0,9 °F und liefert damit die Temperaturkompensation für die Ionenmessung.Das Gehäuse aus ABS/Polycarbonat misst 85 x 30 mm (Länge x Durchmesser). Der Push-pull-Stecker sorgt für eine gesicherte, schnell trennbare Verbindung zum Messgerät. Der Sensorkopf ist in zwei Kabellängen erhältlich: 2 Meter (Modell 300-I-2) und 5 Meter (Modell 300-I-5) – die längere Variante schafft Bewegungsspielraum bei Messungen abseits des Messgeräts.Lieferumfang und AbgrenzungGeliefert wird der digitale Sensorkopf mit Kabel in der gewählten Länge. Die ionenselektive Sensorkartusche und der BNC-Adapter für konventionelle Elektroden sind nicht enthalten und werden getrennt bestellt. Den für den jeweiligen Parameter gültigen Messbereich entnehmen Sie den Daten der jeweiligen Sensorkartusche bzw. des Sensor-Komplettsets. Wer ein WQ-300 Gerät neu konfiguriert oder die Messpalette erweitert, findet passende Komplettsets, die alle benötigten Komponenten bündeln. Weitere Kabel führen wir unter Anschlusskabel; die zugehörigen Geräte stehen in der LAQUA WQ-300 Serie.
Der HORIBA digitale Ionen-Sensorkopf ist die Anschlusseinheit für ionenselektive Messungen mit den Smart-Handmessgeräten der LAQUA WQ-300 Serie. Der Sensorkopf überträgt Ionenkonzentration, mV-Signal und Temperatur (°C/°F) digital an das Messgerät und richtet sich an Labore, Prüfstellen, Wasserversorger sowie Anwender in Landwirtschaft und Gartenbau, die Einzelionen im Feld oder am Arbeitsplatz bestimmen.AnwendungsbereicheDer Sensorkopf verbindet die ionenselektiven Sensorkartuschen der WQ300 Serie mit dem Messgerät und deckt damit die gängigen Einzelionen-Parameter ab – etwa Ammonium, Nitrat, Calcium, Kalium, Fluorid und Chlorid. Über den separat zu wählenden BNC-Adapter lassen sich zusätzlich alle kombinierten ionenselektiven Elektroden (ISE) mit BNC-Anschluss betreiben, sodass auch vorhandene Laborelektroden in das WQ-300 System eingebunden werden können.Eigenschaften im EinsatzDer Ionen-Messbereich reicht von 0,000 bis 99.900 (in den Stufen 0,000–0,999; 1,00–9,99; 10,0–99,9; 100–999; 1000–9990; 10.000–99.900 mg/L bzw. mmol/L) bei einer Auflösung von 0,001 als Minimum und drei signifikanten Ziffern; die Genauigkeit liegt bei ± 0,3 % des vollen Messbereichs. Für die Kalibrierung stehen bis zu 5 Kalibrierpunkte zur Verfügung, was mehrpunktige ISE-Kennlinien sauber abbildet.Das mV-Signal wird im Bereich ± 1000,0 mV mit einer Auflösung von 0,1 mV und einer Genauigkeit von ± 0,1 mV erfasst – Grundlage für Redox- und Direktpotentialmessungen. Der integrierte Temperaturkanal misst von −30,0 bis 130,0 °C (−22,0 bis 266,0 °F) mit einer Auflösung von 0,1 °C/°F und einer Genauigkeit von ± 0,5 °C bzw. ± 0,9 °F und liefert damit die Temperaturkompensation für die Ionenmessung.Das Gehäuse aus ABS/Polycarbonat misst 85 x 30 mm (Länge x Durchmesser). Der Push-pull-Stecker sorgt für eine gesicherte, schnell trennbare Verbindung zum Messgerät. Der Sensorkopf ist in zwei Kabellängen erhältlich: 2 Meter (Modell 300-I-2) und 5 Meter (Modell 300-I-5) – die längere Variante schafft Bewegungsspielraum bei Messungen abseits des Messgeräts.Lieferumfang und AbgrenzungGeliefert wird der digitale Sensorkopf mit Kabel in der gewählten Länge. Die ionenselektive Sensorkartusche und der BNC-Adapter für konventionelle Elektroden sind nicht enthalten und werden getrennt bestellt. Den für den jeweiligen Parameter gültigen Messbereich entnehmen Sie den Daten der jeweiligen Sensorkartusche bzw. des Sensor-Komplettsets. Wer ein WQ-300 Gerät neu konfiguriert oder die Messpalette erweitert, findet passende Komplettsets, die alle benötigten Komponenten bündeln. Weitere Kabel führen wir unter Anschlusskabel; die zugehörigen Geräte stehen in der LAQUA WQ-300 Serie.
Das inoLab® pH/ION 7320 von WTW ist ein Zweikanal-Tischmessgerät zur Bestimmung von pH-Wert, Redoxpotential (mV) und Ionenkonzentration. Es richtet sich an Labore in Qualitätskontrolle, Forschung und Entwicklung, die neben präziser Messung eine lückenlose, GLP/AQS-konforme Dokumentation benötigen.AnwendungsbereicheQualitätskontrolle in der Pharma-, Chemie- und LebensmittelindustrieUmweltanalytik von Wasser, Abwasser und BodenForschung und EntwicklungRoutinemessungen mit GLP/AQS-konformer DokumentationSpezifische Ionenanalytik, etwa Fluorid, Nitrat und AmmoniumÜber die Labormessgeräte von WTW hinaus lässt sich das Gerät sowohl mit Halbzellen und separater Bezugselektrode als auch mit kombinierten ISE-Elektroden betreiben.Eigenschaften im EinsatzDas Gerät misst pH im Bereich von -2,000 bis 19,999 mit einer Genauigkeit von ±0,005, das Redoxpotential bis ±1200,0 mV mit ±0,3 mV Genauigkeit sowie die Temperatur von -5,0 bis 105,0 °C mit ±0,1 °C. Die Ionenkonzentration wird von 0,000 bis 999999 in wählbaren Einheiten (mg/l, µmol/l, mg/kg, ppm, %) erfasst.Für die Ionenmessung stehen erweiterte ISE-Methoden zur Verfügung: Standard- und Probenaddition sowie -subtraktion erlauben auch die zuverlässige Analyse von Proben mit komplexer Matrix. Eine integrierte Blindwertkorrektur reduziert Störeinflüsse und erhöht die Reproduzierbarkeit. Die Kalibrierung erfolgt für pH mit bis zu 5 Punkten und für Ionen mit bis zu 7 Punkten, wodurch sich auch nicht-lineare Elektrodenkurven abbilden lassen.Die CMC-Funktion (Continuous Measurement Control) zeigt auf dem hinterleuchteten Grafikdisplay an, ob sich der Messwert im kalibrierten Bereich befindet, und hilft so, Messfehler zu vermeiden. Anschlussseitig sind DIN oder BNC wählbar. Die Schutzart beträgt IP 43.Dokumentation und DatentransferAlle Kalibrier- und Messdaten werden automatisch und GLP-konform aufgezeichnet. Über die USB-Schnittstelle lassen sich die Daten an einen PC oder auf einen USB-Stick übertragen. Für die Protokollierung direkt am Arbeitsplatz ist das inoLab® pH/ION 7320 optional mit integriertem Thermodrucker erhältlich, der die relevanten Daten manipulationssicher ausgibt.
Das inoLab® pH/ION 7320P ist ein Zweikanal-Tischmessgerät von WTW zur präzisen Bestimmung von pH-Wert, Redoxpotential (mV) und Ionenkonzentration mit ionenselektiven Elektroden. Es richtet sich an Qualitätskontroll-, Forschungs- und Entwicklungslabore, in denen hohe Messsicherheit und eine lückenlose, GLP/AQS-konforme Dokumentation gefordert sind. Die Variante 7320P verfügt über einen integrierten Thermodrucker, der Kalibrier- und Messdaten manipulationssicher direkt am Arbeitsplatz ausgibt.AnwendungsbereicheQualitätskontrolle in der Pharma-, Chemie- und LebensmittelindustrieUmweltanalytik von Wasser, Abwasser und BodenForschung und EntwicklungRoutinemessungen mit GLP/AQS-konformer DokumentationSpezifische Ionenanalytik, etwa Fluorid, Nitrat und AmmoniumÜber die Messgeräte für ionenselektive Messung hinaus lässt sich das Gerät wahlweise mit DIN- oder BNC-Anschluss betreiben und arbeitet mit Halbzellen samt separater Bezugselektrode ebenso wie mit kombinierten ISE-Einstabmessketten.Eigenschaften im EinsatzDer pH-Messbereich reicht von -2,000 bis 19,999 bei einer Genauigkeit von ±0,005; die mV-Messung erreicht ±0,3 mV. Ionenkonzentrationen werden im Bereich von 0,000 bis 999999 mg/l erfasst. Die pH-Kalibrierung erfolgt mit bis zu 5 Punkten, die Ionenkalibrierung mit bis zu 7 Punkten – so lassen sich auch nicht-lineare Elektrodenkurven abbilden und die Genauigkeit im relevanten Konzentrationsbereich steigern.Für komplexe Probenmatrices stehen erweiterte ISE-Inkrementmethoden zur Verfügung: Standard- und Probenaddition sowie -subtraktion. Eine integrierte Blindwertkorrektur reduziert Störeinflüsse und erhöht die Reproduzierbarkeit. Die CMC-Funktion (Continuous Measurement Control) zeigt auf dem hinterleuchteten Grafikdisplay an, ob sich die Messung im kalibrierten Bereich befindet, und hilft, Messfehler zu vermeiden. Das Gerät ist nach Schutzart IP 43 ausgeführt.DokumentationKalibrier- und Messdaten werden automatisch und GLP-konform aufgezeichnet. Über die USB-Schnittstelle lassen sich alle Daten an einen PC oder auf einen USB-Stick übertragen. Der integrierte Thermodrucker der Variante 7320P gibt die relevanten Daten manipulationssicher direkt vor Ort aus.AbgrenzungWer keine Belegausgabe am Arbeitsplatz benötigt, kommt mit der Ausführung ohne integrierten Drucker aus. Für reine pH- und Leitfähigkeitsroutine ohne erweiterte ISE-Methoden sind einfacher ausgestattete Labormessgeräte der WTW-Messgeräte die wirtschaftlichere Wahl.
Der Nitrit-Reagenzientest von WTW dient der photometrischen Bestimmung von Nitrit-Stickstoff (NO₂-N) im Spurenbereich und richtet sich an Labore und Prüfstellen mit hohem Probenaufkommen in der Umwelt-, Trinkwasser- und Abwasseranalytik. Das Set (Bezeichnung NO₂-N, Modell 14776/2) enthält gebrauchsfertige Reagenzien für 250 Bestimmungen und deckt einen Messbereich von 0,005 bis 1,000 mg/l NO₂-N ab – die Untergrenze entspricht 5 µg/l.AnwendungsbereicheRoutinemäßige Nitrit-Analyse im Spurenbereich bei hohem ProbenaufkommenÜberwachung von Trinkwasser gemäß den Grenzwerten der TrinkwasserverordnungKontrolle sauberer Oberflächengewässer und von GrundwasserQualitätskontrolle in der AquakulturGroße kommunale Kläranlagen, Umweltlabore und Service-Dienstleister mit täglich hohem ProbendurchsatzEigenschaften im EinsatzDie gebrauchsfertigen Reagenzien ermöglichen eine reproduzierbare Analyse: Die Probe wird in eine Rechteckküvette gegeben, die Reagenzien werden gemäß Arbeitsvorschrift zugesetzt und die entstandene Färbung nach der vorgegebenen Reaktionszeit im Photometer gemessen. Die hohe Empfindlichkeit ab 0,005 mg/l wird über Rechteckküvetten mit großer Schichtdicke (10, 20 oder 50 mm) erreicht – so lassen sich Nitrit-Konzentrationen nahe dem strengen Trinkwassergrenzwert zuverlässig quantifizieren. Das Verfahren arbeitet analog DIN EN 26777 (D10). Mit 250 Bestimmungen je Packung ist das Set auf niedrige Kosten pro Analyse bei hohem Durchsatz ausgelegt, die Reagenzien sind lange haltbar.Erforderliches ZubehörFür die Messung sind Rechteckküvetten in 10 mm, 20 mm oder 50 mm Schichtdicke sowie ein WTW-Photometer der Serien photoLab® oder pHotoFlex® erforderlich. Diese Komponenten gehören nicht zum Lieferumfang des Reagenziensets. Weitere Produkte finden Sie in der Kategorie WTW.AbgrenzungDer Test ist auf den empfindlichen Spurenbereich bis 1,000 mg/l NO₂-N ausgelegt. Für deutlich höhere Nitrit-Gehalte, etwa im Zulauf oder in belasteten Abwässern, eignen sich Verfahren mit größerem oder höher liegendem Messbereich besser; hier empfiehlt sich eine geeignete Verdünnung oder ein Test mit anderem Konzentrationsbereich.
Der Nitrit-Test NO₂-1 TP von WTW ist ein Reagenzsatz mit vordosierten Pulverkissen (Powder Pillows) für die photometrische Bestimmung von Nitrit-Stickstoff (NO₂-N) im Spurenbereich. Der Satz reicht für 100 Bestimmungen und richtet sich an Labore, Wasserwerke und Prüfstellen mit hohem Probenaufkommen, die geringste Nitrit-Gehalte zuverlässig erfassen müssen. Anwendungsbereiche Routinemäßige Nitrit-Analyse im Spurenbereich bei hohem Probenaufkommen Überwachung von Trinkwasser und Mineralwasser gegen die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung Kontrolle sauberer Oberflächengewässer und von Grundwasser Qualitäts- und Toxizitätsüberwachung in der Aquakultur und Fischzucht Weitere passende Messtechnik und Reagenzien finden Sie in der Kategorie WTW. Eigenschaften im Einsatz Der Messbereich beginnt bereits bei 0,002 mg/l (2 µg/l) und reicht bis 0,500 mg/l NO₂-N. Damit lassen sich niedrige Grenzwerte kontrollieren und beginnende Kontaminationen früh erkennen. Jedes Pulverkissen enthält die exakt vordosierte Reagenzmenge für eine einzelne Bestimmung, sodass Ansetz- und Dosierfehler entfallen und die Ergebnisse auch im untersten Konzentrationsbereich reproduzierbar bleiben. Die stabilen Pulverreagenzien sind lange haltbar, und die Packung für 100 Bestimmungen senkt die Kosten pro Analyse gegenüber fertig konfektionierten Küvettentests. Das Verfahren arbeitet analog APHA 4500-NO₂ B. Verarbeitung Die Probe wird in eine leere 16-mm-Rundküvette gegeben, anschließend wird der Inhalt eines Pulverkissens zugegeben und aufgelöst. Nach Ablauf der vorgegebenen Reaktionszeit erfolgt die Messung im Photometer. Zur Auswertung sind ein WTW Photometer der Serien photoLab oder pHotoFlex sowie leere 16-mm-Rundküvetten erforderlich; beides gehört nicht zum Lieferumfang und ist gesondert vorzuhalten. Das Reagenz wirkt haut- und augenreizend (H315, H319); bei der Handhabung sind Schutzbrille und Schutzhandschuhe zu tragen. Abgrenzung Der NO₂-1 TP ist auf den Spurenbereich ausgelegt. Für höhere Nitrit-Konzentrationen oberhalb dieses Messbereichs ist die Probe zu verdünnen oder ein Test mit höherem Messbereich einzusetzen.
Die ionenselektive Nitrit-Elektrode NO₂-2 TC (LR+HR) von WTW ist eine kombinierte ISE zur direkten Bestimmung von Nitrit (NO₂⁻) über einen weiten Konzentrationsbereich. Sie richtet sich an Labore, Kläranlagenbetreiber, Aquakulturbetriebe und Prüfstellen, die Nitrit-Stickstoff ohne Wechsel zwischen mehreren messbereichsspezifischen Elektroden erfassen wollen.AnwendungsbereicheÜberwachung der Nitrifikations- und Denitrifikationsstufen in biologischen KläranlagenKontrolle von Industrieabwasser über einen weiten KonzentrationsbereichQualitäts- und Toxizitätsüberwachung in Aquakultur und Fischzucht, wo Nitrit schon in geringen Konzentrationen schädlich wirktUmweltmonitoring von OberflächengewässernEigenschaften im EinsatzAls kombinierte Elektrode vereint sie Mess- und Referenzelektrode in einem Schaft und deckt mit einem einzigen Sensor den Messbereich von 0,1 bis 1000 mg/l Nitrit-Stickstoff (NO₂-N) ab. Damit sind sowohl die Spurenanalyse im unteren Bereich (Low Range, LR) als auch hohe Konzentrationen im oberen Bereich (High Range, HR) mit demselben Werkzeug erfassbar.Im Schaft ist fest ein NTC-30-kOhm-Temperaturfühler integriert (Kennung „TC“). Er erfasst die Probentemperatur laufend und liefert dem angeschlossenen Messgerät die Basis für die automatische Temperaturkompensation – ein für die Genauigkeit von ISE-Messungen entscheidender Faktor. Die Elektrode ist nachfüllbar und dadurch auf lange Standzeit ausgelegt; das Anzeigefenster ist von vorn ablesbar. Der Anschluss erfolgt über DIN-Stecker und 4-mm-Bananenstecker.Verarbeitung und benötigtes ZubehörFür präzise und reproduzierbare Ergebnisse ist sowohl den Proben als auch den Kalibrierstandards eine Ionenstärke-Adaptierlösung (ISA) zuzusetzen. Sie hält die ionische Grundstärke konstant und stellt den für die Messung optimalen pH-Wert ein. Zusätzlich erforderlich sind:Nitrit-Standardlösungen zur KalibrierungReferenzelektrolyt zum NachfüllenWeitere ionenselektive Sensoren und passende Messgeräte finden Sie im Bereich WTW.AbgrenzungFür die reine Spurenanalyse sehr niedriger Nitritgehalte oder für kontinuierliche Online-Überwachung können spezialisierte Sensoren oder photometrische Verfahren besser geeignet sein. Die NO₂-2 TC (LR+HR) spielt ihre Stärke dort aus, wo ein breiter Konzentrationsbereich mit einem Sensor abgedeckt werden soll.
Der NO₂-N Nitrit-Kontrollstandard (1,00 mg/l) von WTW ist eine gebrauchsfertige, zertifizierte Standardlösung für die analytische Qualitätssicherung (AQS) photometrischer Nitrit-Bestimmungen. Er richtet sich an Labore, Prüfstellen und Betreiber, die die Richtigkeit ihrer Nitrit-Messung gegenüber Qualitätsmanagementsystemen wie GLP, GMP oder ISO 17025 belegen müssen.AnwendungsbereicheAnalytische Qualitätssicherung (AQS) für photometrische Nitrit-TestsÜberprüfung von Photometern und einzelnen ReagenzienchargenGLP- und GMP-konformes Arbeiten in der Wasser- und AbwasseranalytikQualitätskontrolle in Kläranlagen, Oberflächengewässern und in der AquakulturÜberwachung von Nitrit als Indikatorparameter, etwa zur Beurteilung biologischer Reinigungsstufen, in der Aquakultur (Fischtoxizität) und bei der TrinkwasserüberwachungEigenschaften im EinsatzDie Lösung ist auf eine Konzentration von 1,00 mg/l NO₂-N (Nitrit als Stickstoff) eingestellt und auf internationale Referenzmaterialien rückführbar. Damit lässt sich das gesamte Messsystem aus Photometer, verwendeter Reagenziencharge und Arbeitsweise in einem praxisrelevanten Konzentrationsbereich überprüfen. Weicht der gemessene Wert vom Sollwert ab, ist das ein klares Signal, das System vor der nächsten Routineanalytik zu prüfen.Der Standard wird als gebrauchsfertiger Einzelparameter-Standard in hermetisch versiegelten Glasampullen geliefert. Diese Verpackung schützt die Lösung vor Kontamination und Oxidation und sorgt für eine stabile, lange lagerfähige Referenz. Für jede Kontrolle wird eine frische Ampulle geöffnet, sodass jede Überprüfung mit unverfälschtem Material erfolgt. Eine Packung enthält 20 Ampullen.Verarbeitung und DokumentationFür die Systemkontrolle wird eine Ampulle wie eine reguläre Probe nach dem jeweiligen Nitrit-Testverfahren gemessen und der Anzeigewert mit dem zertifizierten Sollwert verglichen. Das Ergebnis lässt sich lückenlos für Audits und die interne Dokumentation festhalten.KompatibilitätDer Kontrollstandard ist für die Überprüfung von WTW Küvettentests für Nitrit sowie WTW Photometern der Serien photoLab® und pHotoFlex® vorgesehen. Weitere Mess- und Prüflösungen finden Sie in der Kategorie WTW.
Nitrit im Stickstoffkreislauf und warum es gemessen wird
Nitrit (NO2⁻) entsteht als Zwischenstufe bei der mikrobiellen Umsetzung von Ammonium zu Nitrat und ist ein empfindlicher Indikator für unvollständige Nitrifikation, Sauerstoffmangel oder frische Verunreinigungen. Die Trinkwasserverordnung legt für Nitrit einen Grenzwert von 0,50 mg/l fest; am Ausgang des Wasserwerks gilt der strengere Wert von 0,10 mg/l. In Aquakultur und Teichwirtschaft wirkt Nitrit bereits in niedrigen Konzentrationen fischtoxisch. Zur vollständigen Beurteilung der Stickstoffbelastung gehören die Nachbarparameter Ammonium und Nitrat; liegt Ihr Schwerpunkt dort, finden Sie die passenden Geräte in diesen Kategorien.
Bausteine einer Nitrit-Messkette
Eine belastbare Messung setzt sich aus mehreren Komponenten zusammen. Trennen Sie sauber zwischen dem Messgerät, der Elektrode, der Standardlösung und dem Anschlusskabel und prüfen Sie vor der Bestellung, was zum Lieferumfang gehört und was zusätzlich nötig ist.
| Baustein | Aufgabe | Worauf achten |
|---|---|---|
| Messgerät / Pocket Tester | Anzeige und Auswertung des Messwerts | Feld- oder Laboreinsatz, Auflösung, Temperaturkompensation |
| Elektrode (ISE) | Erfassung der Nitritaktivität | Passung zum Gerät, Zustand des Diaphragmas, Standzeit |
| Standardlösung | Kalibrieren und Justieren | passender Konzentrationsbereich, Haltbarkeit, Chargenzuordnung |
| Anschlusskabel | Verbindung Elektrode zu Gerät | Steckertyp, Länge, Schirmung |
Auswahl und typische Fehler
Entscheiden Sie zuerst über den Einsatzort: Pocket Tester eignen sich für die schnelle Kontrolle vor Ort, stationäre Geräte für reproduzierbare Laborserien. Achten Sie auf den benötigten Messbereich und die Auflösung, damit niedrige Grenzwerte sicher erfasst werden. Kalibrieren Sie regelmäßig mit frischer Standardlösung und beachten Sie den Unterschied: Das Kalibrieren stellt die Abweichung fest, erst das Justieren korrigiert sie. Häufige Fehlerquellen sind abgelaufene oder falsch temperierte Standards, ein verblocktes Diaphragma der Elektrode sowie beschädigte oder ungeschirmte Kabel, die den Messwert verrauschen.