Fluorid-Elektroden (ISE) für die Wasser- und Prozessanalytik
In dieser Kategorie finden Sie ionenselektive Elektroden zur Bestimmung von Fluorid-Ionen (F⁻) in Wasser- und Prozessproben. Die Elektrode ist der Sensor der Messkette und liefert das Signal, das ein passendes Messgerät in einen Messwert umsetzt. Eingesetzt werden Fluorid-Elektroden in der Trinkwasserüberwachung, in Galvanik- und Industriebetrieben sowie in Laboren und Prüfstellen. Wir führen Modelle von HORIBA und WTW. Für die Auswahl entscheidend sind der zum Messgerät passende Steckanschluss (BNC oder DIN), die Frage, ob sich die Messspitze einzeln austauschen lässt, und die verfügbaren Ersatz- und Kalibrierteile.
- Anschluss: BNC oder DIN passend zum Messgerät
- Austauschbare Messspitze für geringeren Folgeaufwand
- Verfügbare Standard- und Ersatzteile
- Probenmatrix und Einsatzbereich
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Die F 800 BNC ist eine kombinierte ionenselektive Elektrode (ISE) zur direkten Bestimmung der Fluorid-Konzentration (F⁻) und richtet sich an Labore, Wasserversorger, Umweltanalytik und industrielle Prüfstellen, die Fluorid zuverlässig und reproduzierbar erfassen müssen. Mess- und Referenzelektrode sind in einem Schaft vereint; das feste 1-Meter-Kabel endet in einem universellen BNC-Anschluss, der die Elektrode an eine breite Auswahl von Messgeräten anschließbar macht.AnwendungsbereicheÜberwachung der Fluoridierung von TrinkwasserAnalyse von Mineralwasser, Oberflächenwasser und AbwasserQualitätskontrolle von Zahnpflegeprodukten wie Zahnpasta und MundwasserIndustrielle Prozesskontrolle, etwa in der Halbleiterfertigung und in der GalvanikEigenschaften im EinsatzDie Membran besteht aus einem Lanthanfluorid-Kristall (LaF₃), der selektiv mit den Fluorid-Ionen der Probe in Wechselwirkung tritt und ein konzentrationsabhängiges Potential aufbaut. Das angeschlossene Messgerät setzt dieses Signal direkt in einen Messwert um, üblicherweise in mg/l. Die selektive Erfassung von F⁻ erlaubt eine Empfindlichkeit ab 0,02 mg/l, der nutzbare Messbereich reicht von 0,02 mg/l bis zur Sättigung. Der Einsatzbereich der Elektrode liegt zwischen 0 und 80 °C. Mit einem Schaftdurchmesser von 12 mm passt die schlanke Bauform auch in enge Messgefäße.Der ionenselektive Sensorkopf mit dem LaF₃-Kristall lässt sich austauschen, ohne die gesamte Elektrode zu ersetzen. Das verlängert die Nutzungsdauer und senkt die Betriebskosten über den Lebenszyklus, da der Anwender bei nachlassender Steilheit gezielt den Sensorkopf tauschen kann.Verarbeitung und benötigtes ZubehörFür genaue, störungsfreie Ergebnisse ist eine Ionenstärke-Adaptierlösung (TISAB, Total Ionic Strength Adjustment Buffer) erforderlich. Sie stellt den engen optimalen pH-Bereich von 5 bis 7 ein, hält die Ionenstärke konstant und demaskiert Fluorid-Ionen, die an Störionen wie Aluminium oder Eisen gebunden sind. Ohne TISAB sind korrekte Messwerte nicht sicherzustellen.Nicht im Lieferumfang und für den Betrieb zusätzlich nötig: der Referenzelektrolyt ELY/BR/503, die Ionenstärke-Adaptierlösung (TISAB) sowie eine Fluorid-Standardlösung (ES/F) zur Kalibrierung. Als Ersatzteil steht optional der Austauschkopf F 800/AT bereit. Weitere passende Komponenten finden sich in der Kategorie Elektroden sowie im Programm von WTW.
Die Fluorid-Elektrode F 800 DIN ist eine kombinierte ionenselektive Elektrode (ISE) zur direkten Bestimmung der Fluorid-Konzentration (F⁻) und richtet sich an Labore, Wasserversorger und Betriebe, die Fluorid zuverlässig quantifizieren müssen. In der Elektrode sind Mess- und Referenzelektrode in einem Schaft vereint; die Membran besteht aus einem Lanthanfluorid-Kristall (LaF₃), der selektiv mit den Fluorid-Ionen der Probe in Wechselwirkung tritt und ein konzentrationsabhängiges Potential aufbaut. Das angeschlossene Messgerät setzt dieses Signal in einen Messwert um, etwa in mg/l. Diese Ausführung ist mit festem 1-Meter-Kabel und klassischem DIN-Anschluss für den direkten Anschluss an kompatible Messgeräte ausgestattet.AnwendungsbereicheÜberwachung der Fluoridierung von TrinkwasserAnalyse von Mineralwasser, Oberflächenwasser und AbwasserQualitätskontrolle von Zahnpflegeprodukten wie Zahnpasta und MundwasserIndustrielle Prozesskontrolle, etwa in der Halbleiterfertigung und GalvanikEigenschaften im EinsatzDie Elektrode erfasst Fluorid ab 0,02 mg/l (10⁻⁶ mol/l) bis zur Sättigung und deckt damit von Spurenkonzentrationen bis zu höheren Gehalten einen weiten Bereich ab. Die Messabweichung liegt bei etwa +2 %. Der schlanke Schaft mit 12 mm Durchmesser passt auch in enge Gefäße und Durchflussanordnungen; die Gesamtlänge beträgt 153 mm einschließlich des 33 mm langen Anschlusskopfes (16 mm Durchmesser). Betrieben wird die Elektrode in einem Temperaturbereich von 0 bis 80 °C, kurzzeitig bis 100 °C.VerarbeitungFür ein störungsfreies Ergebnis ist eine Ionenstärke-Adaptierlösung (TISAB, Total Ionic Strength Adjustment Buffer) unverzichtbar. Sie stellt den engen pH-Bereich von 5 bis 7 ein, hält die Ionenstärke konstant und demaskiert Fluorid-Ionen, die an Störionen wie Aluminium oder Eisen gebunden sind. Zur Inbetriebnahme wird der Brückenelektrolyt ELY/BR/503 in die Einfüllöffnung gegeben; vor der Messung ist die Elektrode in Standardlösung zu konditionieren und gemäß Analysenvorschrift zu kalibrieren. Der ionenselektive Sensorkopf mit dem LaF₃-Kristall lässt sich austauschen (Austauschkopf F 800/AT), ohne die gesamte Elektrode zu ersetzen — das senkt die Betriebskosten und verlängert die Nutzungsdauer. Für den Betrieb zusätzlich erforderlich sind Referenzelektrolyt (ELY/BR/503), TISAB sowie eine Fluorid-Standardlösung (ES/F) zur Kalibrierung. Weitere passende Elektroden und Zubehör ergänzen den Messplatz.AbgrenzungDie F 800 DIN eignet sich für Messgeräte mit DIN-Anschluss. Wird eine BNC-Schnittstelle benötigt, ist die entsprechende BNC-Ausführung die passende Wahl. Für andere Ionen stehen weitere ionenselektive Elektroden der 800-Serie zur Verfügung.
Der HORIBA Fluorid-Ersatzsensor S060-F ist das austauschbare Sensorelement für den Taschenmessgeräte-Typ LAQUAtwin F-11 und richtet sich an Anwender, die den Fluoridgehalt direkt vor Ort bestimmen und die Messsicherheit ihres Pocket-Testers über die Nutzungsdauer erhalten wollen. Ist der Sensor durch Alterung oder Verschleiß nicht mehr zuverlässig, wird nur das Sensorelement getauscht – nicht das komplette Messgerät.AnwendungsbereicheDer S060-F ist eine ionenselektive Elektrode (ISE) mit Lanthanfluorid-Kristall und misst die Fluoridionen-Konzentration in kleinsten Probenmengen. Für die Direktmessung genügen 0,3 ml Probe, mit Sampling Sheet reichen 0,1 ml. Damit eignet sich der Sensor für die Wasser- und Umweltanalytik im Feld, für Labor und Lehre sowie überall dort, wo nur wenig Probenvolumen zur Verfügung steht. Passende Geräte und weiteres Zubehör finden Sie in den Kategorien LAQUAtwin Pocket-Tester und Elektroden.Eigenschaften im EinsatzFluoridselektiver Kristallsensor: Der Lanthanfluorid-Kristall spricht gezielt auf Fluoridionen an und liefert im Zusammenspiel mit dem F-11 Messwerte im Bereich von 0,1 bis 990 mg/L (ppm) bei einer Genauigkeit von 2 % des Messwerts.Mikroprobenmessung: Messung bereits aus 0,3 ml Probe, mit Sampling Sheet aus 0,1 ml – ohne Becherglas und mit minimalem Probenbedarf.Zwei-Punkt-Kalibrierung: Das Gerät erkennt die Standardlösungen 1 ppm und 10 ppm automatisch und kalibriert darauf; alternativ sind andere, im Konzentrationsverhältnis 1:10 abgestufte Standards nutzbar.Für die Fluoridbestimmung ist eine Einstellung der Ionenstärke mit TISAB-Lösung erforderlich; diese gehört nicht zum Lieferumfang des Sensors und ist gesondert bereitzustellen.AbgrenzungDer S060-F ist ausschließlich der Fluorid-Sensor für den LAQUAtwin F-11. Für andere Parameter der LAQUAtwin-Reihe – etwa pH, Redox (ORP), Leitfähigkeit, Salzgehalt oder weitere ionenselektive Parameter wie Natrium, Kalium, Nitrat und Calcium – stehen eigene Ersatzsensoren zur Verfügung. Achten Sie darauf, dass der Sensortyp zum vorhandenen Messgerät passt.
Die HORIBA Fluorid-Elektrode 6561S-10C ist eine ionenselektive Kombinationselektrode (ISE) für die Bestimmung von Fluoridionen (F-) in wässrigen Proben. Sie richtet sich an Labore, Wasserversorger, Prüfstellen sowie Industrie- und Forschungsbetriebe, die Fluoridgehalte reproduzierbar messen und für den Messwert geradestehen. Der Messbereich reicht von 0,02 bis 19.000 mg/L F- (1 x 10⁻⁶ bis 1 mol/L F-).AnwendungsbereicheUmweltüberwachung: Fluoridkonzentrationen in Oberflächen- und Grundwasser, Bewertung industrieller AbwässerTrinkwasseranalyse: Kontrolle des Fluoridgehalts, auch im Hinblick auf gesetzliche GrenzwerteIndustrielle Prozesskontrolle in der chemischen Industrie, wo Fluorid als Reaktant oder Produkt auftrittForschung und Entwicklung zu Fluorid in biologischen Systemen und UmweltprozessenWeitere Medien und Proben: Zahnmedizin, Zahnpasta und Mundwasser, Meerwasser, Abwasser, Säuren, Böden, Lebensmittel, biologische Flüssigkeiten, Pflanzengewebe, Kohle, kohlensäurehaltige Getränke und KnochenEigenschaften im EinsatzDie Genauigkeit von ±2 % und die Steilheit (Slope) von -53 bis -62 mV/Dekade kennzeichnen eine intakte, kalibrierfähige Messkette. Als Bezugssystem dient eine Ag/AgCl-Elektrode mit 3,33 mol/L KCl als interner Lösung; die frei verschiebbare Hülse (bewegliche Liquid Junction) hält das Diaphragma sauber und stabilisiert das Bezugspotential. Der Arbeitsbereich liegt zwischen 0 und 50 °C, für Messungen von 0,1 bis 1.000 mg/L F- ist ein pH-Bereich von 5 bis 8 vorgesehen. Die medienberührenden Teile bestehen aus LaF3 (Lanthanfluorid-Kristallmembran) und PSU (Polysulfon) und sind entsprechend chemisch beständig. Der Schaft misst 150 mm in der Länge bei 16,5 mm Durchmesser; der BNC-Anschluss mit 1 m Kabel erlaubt den Einsatz im Feld wie im Labor.Bei der Auswertung ist der Selektivitätskoeffizient zu beachten: Mehrfach geladene Ionen wie Al³⁺ oder Fe³⁺ können stören, indem sie den Fluorid-Komplex binden. Der Fluorid-Ionenstärkeregler (TISAB) aus dem Lieferumfang stellt eine konstante Ionenstärke ein und maskiert solche Störungen.Verarbeitung und LieferumfangDie Elektrode wird messbereit ausgestattet geliefert und lässt sich mit den beiliegenden Standards direkt kalibrieren. Enthalten sind:1x Fluorid-Elektrodenspitze (7661S)1x 50 ml Fluorid-Ionen-Standardlösung 100 mg/L (500-F-SL)1x 50 ml Fluorid-Ionen-Standardlösung 1000 mg/L (500-F-SH)1x 50 ml Fluorid-Ionenstärkeregler / TISAB (500-F-TISAB)1x 50 ml Fluorid-Elektroden-Fülllösung (500-F-IFS)1 Spritze, 1 Tropfer, 1 Schutzkappe, 1 AnleitungKompatibilität und AbgrenzungDie 6561S-10C arbeitet mit Handmessgeräten der LAQUA WQ-300 Serie ebenso wie mit Labor-Tischmessgeräten (Bench-Top) mit BNC-Eingang. Weitere ionenselektive Sensoren finden Sie in der Kategorie Elektroden. Wer nur den Fluoridsensor als Ersatzteil benötigt, greift zur separaten Elektrodenspitze 7661S; für Messgeräte ohne BNC-Anschluss ist die Kompatibilität vorab zu prüfen.
Die HORIBA Fluorid-Ersatzelektrodenspitze 7661S ist das austauschbare Messteil für die HORIBA Fluorid-Kombinationselektrode 6561S-10C (F-) und stellt deren Messfähigkeit wieder her, sobald die ursprüngliche Spitze verbraucht ist. Sie richtet sich an Labore, Prüfstellen und Betriebe, die Fluorid ionenselektiv bestimmen und dabei für die Richtigkeit ihrer Messwerte geradestehen.Die Ersatzspitze ist für den Einsatz an der Elektrode 6561S-10C in Verbindung mit den HORIBA Messgeräten der LAQUA WQ-300 Serie sowie mit Bench-Top-Labormessgeräten vorgesehen. Weitere passende Messkomponenten finden Sie im Bereich Elektroden.AnwendungsbereicheDie Fluoridbestimmung mit der 6561S-10C und der Ersatzspitze 7661S deckt ein breites Probenspektrum ab:Dental, Zahnpasta und Mundwasser: Fluoridgehalt in Dentalprodukten, relevant für die KariespräventionTrink- und Meerwasser: Überwachung des Fluoridgehalts für Gesundheit und UmweltauflagenAbwasser: Analyse von Fluoridbelastungen für Wasserbehandlung und UmweltschutzLuft und Abgas: Fluorid in industriellen Emissionen zur LuftqualitätsüberwachungSäuren: Kontrolle der Fluoridkonzentration in Prozesssäuren der chemischen IndustrieBöden und Pflanzengewebe: Untersuchung von Fluoridbelastungen und Nährstoffaufnahme in agrarwissenschaftlichen StudienLebensmittel und kohlensäurehaltige Getränke: Prüfung des Fluoridgehalts zur Qualitätskontrolle und NahrungsmittelsicherheitBiologische Flüssigkeiten: Fluorid in Proben wie Blut oder Urin für medizinische Forschung und DiagnostikKohle: Analyse des Fluoridgehalts in der Energiewirtschaft zur UmweltüberwachungKnochen: Fluoridbestimmung in Knochenmaterial in der forensischen und archäologischen ForschungEigenschaften im EinsatzAls reine Ersatzspitze erneuert die 7661S den verschleißenden Teil der Kombinationselektrode, ohne dass die gesamte Elektrode ausgetauscht werden muss. So verlängern Sie die Nutzungsdauer der 6561S-10C und erhalten die Messfähigkeit für weiterhin reproduzierbare Fluoridmessungen. Der Lieferumfang umfasst eine Elektrodenspitze (1 Stück).MontageDer Wechsel erfolgt am Unterteil der Sensoraufnahme:Die bisherige Ionenelektrodenspitze durch Drehen gegen den Uhrzeigersinn aus dem Unterteil der Sensoraufnahme herausschrauben.Die Schutzkappe von der neuen Spitze entfernen.Die Gummikappe entfernen; sie wird nicht wiederverwendet und ist gemäß den lokalen Vorschriften zu entsorgen.Die neue Ionenelektrodenspitze durch Drehen im Uhrzeigersinn befestigen.Die weiteren Schritte gemäß der Anleitung ausführen, um die Elektrode für die Fluoridmessung vorzubereiten.AbgrenzungDie 7661S ist ausschließlich Ersatzspitze für die Kombinationselektrode 6561S-10C. Wird eine komplette Elektrode, eine Fluorid-Standardlösung, ein Ionic Strength Adjustor oder eine Elektroden-Füll-/Referenzlösung benötigt, ist das jeweils eigenständige Produkt zu wählen.
Ionenselektive Fluorid-Elektroden im Überblick
Eine ionenselektive Elektrode (ISE) für Fluorid erfasst gezielt die Aktivität der Fluorid-Ionen (F⁻) im Messmedium. Die Elektrode ist der Sensor der Messkette; den Messwert zeigt erst ein passendes Messgerät an. In dieser Kategorie führen wir Fluorid-Elektroden von HORIBA und WTW für die Wasser- und Prozessanalytik, etwa in der Trinkwasserüberwachung, in Galvanik- und Industriebetrieben sowie in Laboren und Prüfstellen.
Bauformen und Anschluss
Fluorid-Elektroden unterscheiden sich vor allem im Steckanschluss und darin, ob die Messspitze austauschbar ist. Bei der HORIBA Fluorid-Elektrode 6561S-10C lässt sich die Messspitze über die Ersatzelektroden-Spitze 7661S erneuern, ohne die gesamte Elektrode zu tauschen. Die WTW F 800 gibt es mit BNC- und mit DIN-Stecker; die Wahl richtet sich nach dem Eingang Ihres Messgeräts.
| Modell | Hersteller | Anschluss | Besonderheit |
|---|---|---|---|
| Fluorid-Elektrode 6561S-10C | HORIBA | – | Messspitze über 7661S austauschbar |
| F 800 BNC | WTW | BNC | ISE für F⁻ |
| F 800 DIN | WTW | DIN | ISE für F⁻ |
Auswahlkriterien
- Steckanschluss passend zum Messgerät (BNC oder DIN)
- Austauschbare Messspitze für geringeren Folgeaufwand
- Einsatzbereich und Probenmatrix
- Verfügbarkeit von Standard- und Ersatzteilen
Kalibrieren und typische Fehler
Vor jeder Messreihe wird die Elektrode gegen Fluorid-Standardlösungen kalibriert; das Justieren korrigiert die festgestellte Abweichung. Für vergleichbare Messwerte müssen Ionenstärke und Temperatur von Probe und Standard aufeinander abgestimmt sein. Häufige Fehler sind eine verschmutzte oder ausgetrocknete Messspitze, ein nach längerer Lagerung nicht neu kalibrierter Zustand sowie ein falscher Steckanschluss. Das passende Anschlusskabel und weiteres Zubehör finden Sie in den benachbarten Kategorien; das Auswertegerät selbst liegt in der Kategorie Messgeräte.
Abgrenzung und Pflege
Fluorid-Elektroden sind Einzelsensoren für genau einen Parameter; für andere Kennwerte wie pH, Leitfähigkeit oder weitere Ionen sind eigene Elektroden nötig. Beachten Sie die jeweiligen Angaben zu Messbereich, Temperatur und Probenvorbereitung. Nach dem Einsatz wird die Elektrode gespült und nach den Angaben zum Artikel gelagert, damit die Messspitze messbereit bleibt und die Standzeit erhalten bleibt.