Zubehör für die Eisen-Online-Analyse mit SYCON
In dieser Kategorie finden Sie das Zubehör, das die kontinuierliche Eisenmessung mit den SYCON-Analysegeräten von RLS Wacon vorbereitet und im Betrieb absichert. Dazu gehören Vorschaltkühler für heiße Probenwässer, Druckregler mit Filter und Manometer zur Konditionierung des Zulaufdrucks, Gehäuse sowie Anschlusssets für die Installation. Diese Komponenten greifen nicht in die Messung selbst ein, sondern sorgen dafür, dass die Wasserprobe mit der richtigen Temperatur, dem passenden Druck und frei von Partikeln an der Messzelle ankommt.
Die Auswahl richtet sich danach, wo und unter welchen Bedingungen das Analysegerät steht. Prüfen Sie vor der Bestellung diese Punkte:
- Temperatur des Probenwassers – bei heißen Medien ist ein Vorschaltkühler nötig
- Vordruck und Druckschwankungen im Zulauf
- Partikelfracht und Feststoffe im Wasser
- Montageort und benötigter Geräteschutz
-
Messtechnik und Messgeräte
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Das Anschlussset SYCON von RLS Wacon bindet SYCON-Analysegeräte an die vorhandene Rohrleitung an und richtet sich an Betreiber und Anlagenbauer, die ein Gerät zur Wasserhärte-, Eisen- oder Silikatüberwachung in Betrieb nehmen oder warten. Das Set fasst die Bauteile zusammen, die für Zulauf, Absperrung und Ablauf am Gerät benötigt werden, und lässt sich an 3/4"- oder 1/2"-Rohrleitungen anbinden.AnwendungsbereicheDas Set dient der Erstinstallation und der laufenden Wartung von SYCON-Analysegeräten. Über den mitgelieferten Reduziernippel wird der Anschluss von 1/2" auf 1/4" reduziert, sodass die Probenentnahme an gängige Rohrgrößen angebunden werden kann. Der flexible Schlauch überbrückt auch weiter entfernte Anschlusspunkte zwischen Rohrleitung und Gerät.Eigenschaften im EinsatzDer Muffenkugelhahn aus Edelstahl 1.4408 (V4A) dient als Absperrhahn und unterbricht die Wasserzufuhr für Wartungsarbeiten am Gerät, ohne das gesamte System abschalten zu müssen. Die medienberührten Metallteile aus Edelstahl 1.4408 sind auf dauerhaften Einsatz an der Probenwasserleitung ausgelegt. Der 5 Meter lange Kunststoffschlauch mit 6 mm Außendurchmesser gibt Spielraum bei der Leitungsführung und passt sich den räumlichen Gegebenheiten am Aufstellort an.LieferumfangReduziernippel Edelstahl 1.4408 V4A, 1/2 Zoll auf 1/4 Zoll (konisches Außengewinde)Muffenkugelhahn Edelstahl 1.4408 V4A mit 1/4 Zoll (zylindrisches Innengewinde)Gerade Einschraubverschraubung, Messing vernickelt, 1/4 Zoll (zylindrisches Außengewinde mit Dichtring), Schlauchanschluss, Außendurchmesser 6 mm5 Meter Kunststoffschlauch, Außendurchmesser 6 mmVerarbeitungReduziernippel und Kugelhahn werden auf der Zulaufseite montiert, die Einschraubverschraubung nimmt den Schlauch über den Schlauchanschluss auf. Weiteres Zubehör für die SYCON-Serie finden Sie unter Zubehör für LIMES und SYCON Geräte.
Das Gehäuse SYCON ist ein passgenaues Schutzgehäuse für Analysegeräte der SYCON-Serie von RLS Wacon. Es lässt sich sowohl bei einer Neuanschaffung als auch als Nachrüstung oder Ersatzteil an bereits im Einsatz befindlichen Systemen verwenden und richtet sich an Anwender in der Wasseraufbereitung und -überwachung, die ihre Online-Analysentechnik dauerhaft geschützt betreiben wollen.AnwendungsbereicheDas Gehäuse ist für die Unterbringung von Analysegeräten der SYCON-Serie vorgesehen. Jedes Gehäuse wird individuell mit allen notwendigen Aussparungen für das jeweilige SYCON Analysengerät vorbereitet, sodass sich das Gerät nahtlos integrieren und ohne Einschränkung der Funktion betreiben lässt. Der Einsatz eignet sich für Labor- wie auch für Industrieumgebungen, in denen die Messtechnik gegen äußere Einflüsse abgeschirmt werden muss.Eigenschaften im EinsatzMit der Schutzklasse IP54 ist das Gehäuse gegen Staub und Spritzwasser geschützt und schirmt die empfindliche Elektronik der Analysegeräte gegen Feuchtigkeit und mechanische Schäden ab. Das robuste Design trägt dazu bei, die Lebensdauer der Geräte zu verlängern und einen zuverlässigen Betrieb an belasteten Einbauorten sicherzustellen. Durch die vorbereiteten Aussparungen bleiben Bedien- und Wartungszugänge des jeweiligen Geräts frei zugänglich, was Bedienbarkeit und Wartungsfreundlichkeit erhält.VerarbeitungDie Montage erfolgt mit den mitgelieferten Befestigungsschrauben und ist ohne zusätzliches Material umsetzbar. Zum Lieferumfang gehören das Gehäuse sowie die Befestigungsschrauben; das Analysengerät selbst ist nicht enthalten und muss passend zur Gerätevariante ausgewählt werden.AbgrenzungDas Gehäuse ist als Zubehör beziehungsweise Ersatzteil für die SYCON-Serie ausgelegt. Wird ein Analysengerät ohne separates Schutzgehäuse benötigt, oder soll ein bereits in einem Gehäuse geliefertes Gerät ergänzt werden, empfiehlt sich ein Blick in das Zubehör für LIMES und SYCON Geräte, um die zur Gerätevariante passende Ausführung zu wählen.
Der RLS Wacon Druckregler mit Filter und Manometer ist ein Zubehörteil für die Online-Analysegeräte der SYCON-Serie. Er reduziert den Zulaufdruck des Probenwassers, filtert Feststoffe vor der Messzelle und macht den anstehenden Druck über das integrierte Manometer sichtbar. Damit richtet er sich an Betreiber und Anlagenbauer, die SYCON-Geräte in der Wasseraufbereitung sicher und störungsarm betreiben wollen.AnwendungsbereicheDer Druckregler wird in die Probenahmeleitung vor ein SYCON-Analysegerät eingebunden. Er eignet sich überall dort, wo der Versorgungsdruck über dem zulässigen Betriebsdruck des Analysegeräts liegt oder Druckschwankungen und Druckschläge auftreten können – etwa in Trinkwasser-, Rohwasser-, Kessel- und Kühlwasserkreisläufen. Die SYCON- und LIMES-Geräte arbeiten in einem Druckfenster von 0,5 bis 5 bar (empfohlen 1 bis 2 bar); der Regler dient dazu, den Zulaufdruck in dieses Fenster zu bringen und dort zu halten.Eigenschaften im EinsatzDruckminderung: Reduziert den in das Analysegerät gelangenden Wasserdruck und mindert das Risiko von Druckschlägen, die interne Komponenten beschädigen können.Filtration: Der integrierte Filter fängt Fremdkörper und Partikel ab, bevor sie die Messzelle erreichen, und beugt so Verunreinigungen und Beschädigungen vor.Manometer: Zeigt den anstehenden Druck an und erlaubt die gezielte Einstellung auf die Betriebsbedingungen des jeweiligen Geräts.Durch die Kombination aus Druckbegrenzung und Vorfilterung sinkt die mechanische Belastung des Analysegeräts, was Wartungsaufwand reduziert und zur Lebensdauer des Geräts beiträgt. Die verwendeten Komponenten sind gegenüber chemischen und mechanischen Einflüssen beständig.VerarbeitungDer Regler ist mit einem Haltewinkel für eine sichere Montage ausgestattet. Das Manometer und der leicht zugängliche Filter erleichtern Kontrolle und Reinigung im laufenden Betrieb. Die kompakte Bauform lässt auch den Einbau in enge Einbauverhältnisse und bestehende Systeme zu.Kompatibilität und AbgrenzungDas Zubehör ist für die Integration mit den SYCON-Analysegeräten ausgelegt. Weiteres passendes Zubehör findet sich in der Kategorie Zubehör für LIMES und SYCON Geräte. Ist nicht der Druck, sondern eine zu hohe Probenwassertemperatur das Problem, ist stattdessen ein Vorschaltkühler die passende Lösung.
Der Vorschaltkühler PC 200 von RLS Wacon kühlt heiße Wasserproben aus industriellen Prozessen zuverlässig auf unter 40 °C ab, bevor sie zur Analyse gelangen. Als Durchflusskühler beziehungsweise Wärmetauscher schützt er die empfindliche Messtechnik nachgeschalteter Online-Analysegeräte und stellt reproduzierbare Ergebnisse sicher. Er richtet sich an Betreiber von Kesselanlagen, Prozesswasseranlagen und Laboren, die Proben aus Systemen mit hohen Temperaturen entnehmen.AnwendungsbereicheDer PC 200 wird in die Probenahmeleitung eingebaut und kühlt Heißwasserproben mit einer Eingangstemperatur von 0 bis 80 °C. Typische Einsatzfälle sind industrielle Kesselsysteme, Kesselspeisewasser-, Kondensat- und Prozesswasserleitungen. Das heiße Probenwasser durchläuft eine Kühlspirale, die im Gegenstrom von Kühlwasser umspült wird. Der Typ eignet sich für die Vorschaltung vor Online-Analysegeräten wie der SYCON-Serie und ergänzt das Kühler-Sortiment sowie das Zubehör für LIMES und SYCON Geräte.Eigenschaften im EinsatzDer Korpus und die Kühlspirale bestehen aus Titanstahl AISI 316Ti (EN 1.4571), der Haltewinkel aus AISI 316L (EN 1.4404) – beständig gegen Korrosion und Verschleiß im Dauerbetrieb. Die Kühlspirale hat eine Länge von 2,6 m. Der zulässige Betriebsdruck beträgt 16 bar auf der Heißwasserseite und 8 bar auf der Kühlwasserseite. Der Kühler ist für zulässige Flüssigkeiten der Klasse 2 sowie in Klasse A gemäß PED 97/23/CE eingestuft.Die kompakte Bauform mit Abmessungen von 375 × 128 mm (H × Ø) und einem Gewicht von 3,3 kg eignet sich für die Wandmontage in geschlossenen Räumen. Heiß- und Kühlwasserein- sowie -ausgang sind jeweils mit 8-mm-Anschlüssen ausgeführt; für die Montage sind 8-mm-Quetschverschraubungen vorgesehen, was eine schnelle Installation ermöglicht.Verarbeitung und BetriebZur Kühlung sollte nicht aufbereitetes Trinkwasser verwendet werden, um Kühlleistung und Effizienz zu erhalten. Ein elektromagnetisches Ventil öffnet den Kühlwasserzulauf nur während der notwendigen Kühl- und Analysephasen und vermeidet so unnötigen Kühlwasserverbrauch. Für die genaue Einstellung der Durchflussraten und damit der Kühlleistung lassen sich externe Regelventile in den Heiß- und Kühlwassereingang einbinden; diese Ventile sind separat zu beschaffen und so einzustellen, dass die Temperatur des Heißwassers wirksam unter 40 °C gesenkt wird.AbgrenzungDie PC-Serie ist auch als Typ PC 400 für Eingangstemperaturen bis 120 °C erhältlich. Liegt die Probentemperatur oberhalb von 80 °C, ist der PC 400 mit längerer Kühlspirale die passende Wahl.
Der Vorschaltkühler PC 200 von RLS Wacon kühlt heiße Wasserproben aus industriellen Prozessen zuverlässig auf unter 40 °C ab, bevor sie zur Analyse gelangen. Als Durchflusskühler beziehungsweise Wärmetauscher schützt er die empfindliche Messtechnik nachgeschalteter Online-Analysegeräte und stellt reproduzierbare Ergebnisse sicher. Er richtet sich an Betreiber von Kesselanlagen, Prozesswasseranlagen und Laboren, die Proben aus Systemen mit hohen Temperaturen entnehmen.AnwendungsbereicheDer PC 200 wird in die Probenahmeleitung eingebaut und kühlt Heißwasserproben mit einer Eingangstemperatur von 0 bis 80 °C. Typische Einsatzfälle sind industrielle Kesselsysteme, Kesselspeisewasser-, Kondensat- und Prozesswasserleitungen. Das heiße Probenwasser durchläuft eine Kühlspirale, die im Gegenstrom von Kühlwasser umspült wird. Der Typ eignet sich für die Vorschaltung vor Online-Analysegeräten wie der SYCON-Serie und ergänzt das Kühler-Sortiment sowie das Zubehör für LIMES und SYCON Geräte.Eigenschaften im EinsatzDer Korpus und die Kühlspirale bestehen aus Titanstahl AISI 316Ti (EN 1.4571), der Haltewinkel aus AISI 316L (EN 1.4404) – beständig gegen Korrosion und Verschleiß im Dauerbetrieb. Die Kühlspirale hat eine Länge von 2,6 m. Der zulässige Betriebsdruck beträgt 16 bar auf der Heißwasserseite und 8 bar auf der Kühlwasserseite. Der Kühler ist für zulässige Flüssigkeiten der Klasse 2 sowie in Klasse A gemäß PED 97/23/CE eingestuft.Die kompakte Bauform mit Abmessungen von 375 × 128 mm (H × Ø) und einem Gewicht von 3,3 kg eignet sich für die Wandmontage in geschlossenen Räumen. Heiß- und Kühlwasserein- sowie -ausgang sind jeweils mit 8-mm-Anschlüssen ausgeführt; für die Montage sind 8-mm-Quetschverschraubungen vorgesehen, was eine schnelle Installation ermöglicht.Verarbeitung und BetriebZur Kühlung sollte nicht aufbereitetes Trinkwasser verwendet werden, um Kühlleistung und Effizienz zu erhalten. Ein elektromagnetisches Ventil öffnet den Kühlwasserzulauf nur während der notwendigen Kühl- und Analysephasen und vermeidet so unnötigen Kühlwasserverbrauch. Für die genaue Einstellung der Durchflussraten und damit der Kühlleistung lassen sich externe Regelventile in den Heiß- und Kühlwassereingang einbinden; diese Ventile sind separat zu beschaffen und so einzustellen, dass die Temperatur des Heißwassers wirksam unter 40 °C gesenkt wird.AbgrenzungDie PC-Serie ist auch als Typ PC 400 für Eingangstemperaturen bis 120 °C erhältlich. Liegt die Probentemperatur oberhalb von 80 °C, ist der PC 400 mit längerer Kühlspirale die passende Wahl.
Zubehör für die Probenaufbereitung der SYCON Eisen-Analyse
Die SYCON-Analysegeräte messen gelöstes Eisen vollautomatisch, indem sie eine Wasserprobe entnehmen, einen Indikator zudosieren und die Färbung photometrisch auswerten. Damit dieser Ablauf reproduzierbare Messwerte liefert, muss die Probe in einem definierten Zustand an der Messzelle ankommen. Das Zubehör dieser Kategorie übernimmt diese Konditionierung: Temperatur, Druck und Partikelfreiheit. Die Messgeräte selbst finden Sie unter Eisen-Messgeräte, die Reagenzien unter Geräte-Indikatoren.
Komponenten und ihre Aufgaben
Vorschaltkühler
Der Vorschaltkühler PC 200 ist eine Durchflusskühlung, die in die Probenahmeleitung eingebaut wird. Über einen getrennten Kaltwasseranschluss gibt die heiße Probe ihre Wärme im Gegenstrom ab, bevor sie ins Analysegerät gelangt. Er kommt bei heißen Medien wie Kessel-, Speise- oder Kühlwasser zum Einsatz, deren Temperatur oberhalb der zulässigen Eingangstemperatur des Geräts liegt.
Druckregler, Gehäuse und Anschlusssets
Der Druckregler mit Filter und Manometer hält den Zulaufdruck konstant und hält Partikel zurück, die Ventile und Messzelle zusetzen können. Das Gehäuse SYCON dient der Montage und dem Schutz des Analysegeräts, das Anschlussset stellt die Verbindung zwischen Probenwasserleitung und Gerät her.
Auswahlhilfe
| Komponente | Aufgabe | Einsatzfall |
|---|---|---|
| Vorschaltkühler PC 200 | Kühlung der Probe | heiße Medien, z. B. Kessel- und Speisewasser |
| Druckregler mit Filter | konstanter Druck, Partikelrückhalt | hoher oder schwankender Vordruck |
| Gehäuse SYCON | Schutz und Montage | Wandmontage, rauere Umgebung |
| Anschlussset SYCON | Probenwasseranschluss | Erstinstallation und Nachrüstung |
Abgrenzung und typische Fehler
Dieses Zubehör bereitet die Probe auf, greift aber nicht in die Chemie der Messung ein. Verschleiß- und Wartungskomponenten sind unter Ersatzteile und Service-Sets zusammengefasst. Ein häufiger Fehler ist der Verzicht auf einen Vorschaltkühler bei heißem Probenwasser: Zu hohe Temperaturen belasten die Bauteile und beeinträchtigen die photometrische Messung. Ebenso führt schwankender oder zu hoher Vordruck ohne Druckregler zu ungleichmäßiger Probenentnahme und damit zu Streuung im Messwert.