Eisen-Messgeräte – Online-Analyse von gelöstem Eisen
In dieser Kategorie finden Sie Analysengeräte zur vollautomatischen Bestimmung von gelöstem Eisen im Wasser. Die Geräte entnehmen selbsttätig eine Wasserprobe, dosieren ein flüssiges Farbreagenz und werten die entstehende Färbung photometrisch aus. Typische Einsatzfelder sind die Trinkwasser- und Brunnenwasseraufbereitung, Kesselspeise- und Kühlwasser sowie die Überwachung von Enteisenungsanlagen, in denen erhöhte Eisenwerte zu Verfärbung, metallischem Geschmack und Ablagerungen führen.
Für die Geräteauswahl zählen vor allem der benötigte Messbereich, die Anbindung an die Leittechnik und der einstellbare Grenzwert. Beachten Sie dabei: Das eigentliche Farbreagenz und Verschleißteile gehören nicht zum Messgerät selbst, sondern werden getrennt bezogen.
- Messbereich: Spurenbereich oder erweiterter Bereich je nach Indikator
- Schnittstellen: 4–20 mA, RS-485/Modbus RTU, Relais
- Grenzwertüberwachung mit frei wählbaren Schwellen
- Datenprotokollierung auf SD-Karte
-
Messtechnik und Messgeräte
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Eisen im Standardbereich zuverlässig messen – für Industrie, Abwasser und Aquakultur Das Caldur Eisen LR Testset bestimmt Eisen (Fe gesamt) im Bereich von 0,2 bis 2,0 mg/l photometrisch in bis zu 4 Minuten – geeignet für Kühlwasser, Abwasserüberwachung nach AbwasserV sowie Qualitätskontrolle in der Aquakultur. Im industriellen Kühlwasserkreislauf und in kommunalen Abwasseranlagen sind Eisenkonzentrationen im Bereich 0,5–2,0 mg/l typisch und entscheidend für die Bewertung von Korrosion, Ablagerungsrisiken und die Einhaltung von Einleitungsgrenzwerten gemäß Anhang 31 AbwasserV (Wasseraufbereitung). Das Caldur Eisen LR-Testset nutzt ein bewährtes Zwei-Reagenz-System: Reagenz A (Reduktionsmittel Hydroxylaminhydrochlorid) überführt alles vorhandene Eisen in die messbare Fe(II)-Form, Reagenz B bildet anschließend den messbaren Farbkomplex. Dieser zweistufige Prozess erhöht die Messgenauigkeit und erfasst zuverlässig das Gesamteisen. Typische Einsatzbereiche im Bereich 0,2–2,0 mg/l Fe Industriebetriebe mit Kühlwasserkreisläufen nutzen das LR-Testset zur Korrosionsüberwachung und Steuerung von Inhibitordosierungen. Kommunale Kläranlagen und Umweltschutzbehörden setzen es zur Überwachung von Einleitungswerten nach Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) ein. In Fischzuchtanlagen und Aquakulturen ist der optimale Eisenbereich eng, weshalb eine schnelle und genaue Vor-Ort-Bestimmung essenziell ist. Anwendung Schritt für Schritt in 4 Minuten Füllen Sie das Proberöhrchen bis zur 10-ml-Markierung. Geben Sie zunächst Reagenz A (Reduktionsmittel) hinzu und mischen Sie. Anschließend folgt Reagenz B (Farbbildner). Nach einer Reaktionszeit von bis zu 4 Minuten messen Sie die Absorption im CALDUR-Photometer und lesen das Ergebnis direkt in mg/l Fe ab. Systemkompatibilität und Wirtschaftlichkeit Das LR-Testset ist für CALDUR-Photometer optimiert. Komplett-Set und Nachfüllpackung ermöglichen eine wirtschaftliche Erst- und Folgebeschaffung. Beide Reagenzien (A und B) sind in der Packung enthalten; die Haltbarkeit beträgt bis zu 48 Monate bei sachgemäßer, frostfreier Lagerung.
Inhalt: 0.03 Liter (1.770,67 € / 1 Liter)
Der Caldur Eisen Test photometrisch LRS bestimmt Gesamteisen (Fe gesamt) im Spurenbereich von 0,01 bis 0,5 mg/l und richtet sich an Wasserversorger, Labore und Prüfstellen, die Eisenspuren im Trinkwasser und in Oberflächengewässern zuverlässig erfassen müssen. Die Bestimmung erfolgt photometrisch nach der Ferrozin-Methode gemäß DIN 38406 (DIN 38406-E1) und liefert das Ergebnis in bis zu 5 Minuten.AnwendungsbereicheKontinuierliche Trinkwasserüberwachung nach TrinkwV, unter anderem zur Kontrolle des WHO-Richtwerts von 0,3 mg/l FeAnalyse von Oberflächengewässern und Grundwasserproben im Rahmen der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL)Kontrolle der Eisenkonzentration im Aufzuchtwasser von AquakulturbetriebenBereits Konzentrationen ab 0,05 mg/l können organoleptische Beeinträchtigungen verursachen und auf Korrosionsprozesse in der Wasserverteilung hinweisen – dafür ist die hohe Empfindlichkeit dieses Messbereichs ausgelegt.Eigenschaften im EinsatzDas Testset arbeitet mit einem einzigen Reagenz: Gelöstes Eisen(II) bildet mit dem Reagenz einen intensiv roten Ferrozin-Farbkomplex, der photometrisch bei 562 nm ausgewertet wird. Das Ein-Reagenz-System reduziert Handhabungsschritte und damit das Fehlerpotenzial. Die Reagenzflasche enthält 25 ml Eisen-LRS-Reagenz und reicht für bis zu 100 Bestimmungen – wirtschaftlich für die Routineüberwachung in Wasserwerken und Laboren. Bei sachgemäßer, frostfreier Lagerung beträgt die Haltbarkeit bis zu 48 Monate ab Herstellungsdatum, was ein sicheres Bestandsmanagement erlaubt.VerarbeitungDas Proberöhrchen wird bis zur 10-ml-Markierung mit der Wasserprobe gefüllt, das Reagenz zugegeben und die Lösung gründlich durchmischt. Anschließend am Photometer die passende Testmethode wählen und das Ergebnis direkt in mg/l Fe ablesen; erfasst wird die gesamte Eisenfraktion (Fe gesamt). Das Reagenz ist als ätzend eingestuft (GHS05, Signalwort Gefahr, H314) – bei der Handhabung sind Schutzhandschuhe, Schutzkleidung und Augenschutz zu tragen.Abgrenzung und KompatibilitätDas Set ist auf alle gängigen CALDUR-Photometer abgestimmt und mit marktüblichen Laborphotometern mit passender Wellenlängeneinstellung kombinierbar. Voraussetzung ist ein Photometer mit hinterlegter Messkurve, etwa das WINLAB Data Line-Photometer. Steht kein entsprechend programmiertes Gerät zur Verfügung, ist der manuelle kolorimetrische Eisen-Test die richtige Wahl, um Fehlanalysen zu vermeiden. Für höhere Konzentrationen bietet die Reihe zusätzlich den Messbereich 0,2–2 mg/l; das Set ist als komplettes Testset und als Nachfüllpackung verfügbar. Weitere Optionen finden sich in der Kategorie Eisen.
Inhalt: 0.025 Liter (2.256,40 € / 1 Liter)
Das Eisen Analysengerät SYCON Fe ist ein vollautomatisches Online-Messgerät zur photometrischen Bestimmung von gelöstem Eisen Fe (II und III) in wasserbasierten Systemen. Es entnimmt selbstständig eine Wasserprobe, dosiert den Indikator zu und überwacht einen frei programmierbaren Grenzwert – ausgelegt für Fachanwender in Wasseraufbereitung, Kesselhaus und Produktion, die den Eisengehalt kontinuierlich im Griff behalten müssen.AnwendungsbereicheÜberwachung von Wasseraufbereitungsanlagen zur Sicherung der WasserqualitätKontrolle von Kesselwasser, um Ablagerungen und Korrosion in Kesselsystemen vorzubeugenProzessüberwachung dort, wo die Wasserqualität kritisch ist, etwa in der Lebensmittel- und GetränkeindustrieDer Messbereich wird über den eingesetzten Indikator der FE-Serie festgelegt: Der Low-Range-Indikator (LRS) deckt 0,01 bis 0,5 mg/l ab und eignet sich für die Spurenanalytik, etwa im Trinkwasserbereich; der High-Range-Indikator (HRS) reicht von 0,2 bis 6 mg/l für höhere Konzentrationen im industriellen Umfeld.Eigenschaften im EinsatzIm LRS-Betrieb misst das Gerät mit einer Genauigkeit von ±0,005 mg/l oder ±10 % (jeweils der größere Wert), im HRS-Betrieb mit ±0,1 mg/l oder ±10 %. Die Wiederholgenauigkeit liegt in beiden Bereichen bei ±0,005 mg/l oder ±5 %. Je Messbereich wird ein Reagenz benötigt, das bis zu 24 Monate haltbar ist. Eine Messung dauert rund 10 Minuten (Zykluszeit); das Analysenintervall ist zwischen 10 und 360 Minuten wählbar oder extern auslösbar.Der Wartungsaufwand bleibt gering: Die Schlauchpumpentechnik und das Spülen der Messzelle mit Leitungsdruck reinigen die Messzelle nach jeder Messung automatisch mit Probenwasser. Der wartungsfreie Vollfarbsensor kalibriert sich selbst gegenüber Fremdlicht, Verschmutzungen und Trübungen der Wasserprobe; die Kalibrierung lässt sich zusätzlich manuell im Servicemenü anstoßen. Selbstdiagnose und Plausibilitätsüberwachung der Sensordaten sichern die Zuverlässigkeit während der Analyse. Das grafische Display führt per Installationsassistent durch die Inbetriebnahme, die Menüführung steht in Deutsch, Englisch, Italienisch, Französisch, Spanisch, Russisch, Polnisch, Niederländisch und Dänisch zur Verfügung. Alle Messergebnisse werden auf einer SD-Karte dokumentiert.Anschlüsse und IntegrationFür die Prozessanbindung stehen vier potentialfreie Ausgänge bereit: Grenzwertüberschreitung, Grenzwertunterschreitung mit Meldung Indikatorfüllstand niedrig, Gerätestörung sowie Analyse aktiv / Kühlwasserventil / Indikatorfüllstand niedrig. Die Stromschnittstelle ist als 0–20 mA oder 4–20 mA konfigurierbar (Auflösung < 100 mA), wahlweise für die Messwertausgabe oder Statusmeldung. Zwei galvanisch getrennte Eingangskontakte erlauben die externe Analyseauslösung, den Anschluss eines Wasserzählers für ein Mengenintervall, das Pausieren des internen Analyseintervalls sowie einen Fernreset über eine externe Steuerung. Über Modbus RTU (RS-485) fragt eine SPS Messwerte und Geräteparameter ab. Die vier Relais schalten potentialfrei (NC/NO) bis max. 250 VAC/VDC bei 1 A.Ausführungen und BetriebsbedingungenDas SYCON Fe ist in zwei Geräteausführungen erhältlich: auf einer Wandhalterung aus pulverbeschichtetem Aluminium mit Schutzart IP43 (275 x 274 x 129 mm, 2,0 kg) oder in einem Gehäuse aus ABS mit Schutzart IP54 (345 x 333 x 190 mm, 4,0 kg). Die Spannungsversorgung ist wahlweise als 110/230-V-Variante (100–240 VAC, 50/60 Hz) oder als 24-V-Variante (24 V AC/DC) verfügbar; die Leistungsaufnahme beträgt 20 VA im Betrieb und 3,5 VA im Standby. Der Ablauf erfolgt offen und drucklos.Für einen störungsfreien Betrieb sollte die Probe eine Temperatur von 5 °C bis 40 °C, einen Druck von mindestens 0,5 bar bis maximal 5 bar (empfohlen 1 bis 2 bar) sowie eine Qualität mit maximaler Partikelgröße von 100 µm, unter 0,1 g/l Feststoff, einer Trübung unter 50 NTU und entgast aufweisen. Zulässig sind eine Umgebungstemperatur von 10 °C bis 45 °C, eine Lagertemperatur von 0 °C bis 45 °C und eine Luftfeuchtigkeit von 0 bis 90 % RF ohne Eis- oder Kondenswasserbildung.Zubehör und AbgrenzungAnschlusssets erleichtern die Einbindung in bestehende Systeme, Reinigungs- und Wartungssets erhalten die Messleistung, und ein Druckregler stellt den Druck des Analysewassers aus der Entnahmestelle passend ein. Für die Spurenüberwachung im Trinkwasserbereich empfiehlt sich der LRS-Indikator, für höhere Eisenkonzentrationen im industriellen Einsatz der HRS-Indikator. Weitere Geräte finden Sie in den Kategorien SYCON Fe und Messgeräte.
Das Eisen Analysengerät SYCON Fe ist ein vollautomatisches Online-Messgerät zur photometrischen Bestimmung von gelöstem Eisen Fe (II und III) in wasserbasierten Systemen. Es entnimmt selbstständig eine Wasserprobe, dosiert den Indikator zu und überwacht einen frei programmierbaren Grenzwert – ausgelegt für Fachanwender in Wasseraufbereitung, Kesselhaus und Produktion, die den Eisengehalt kontinuierlich im Griff behalten müssen.AnwendungsbereicheÜberwachung von Wasseraufbereitungsanlagen zur Sicherung der WasserqualitätKontrolle von Kesselwasser, um Ablagerungen und Korrosion in Kesselsystemen vorzubeugenProzessüberwachung dort, wo die Wasserqualität kritisch ist, etwa in der Lebensmittel- und GetränkeindustrieDer Messbereich wird über den eingesetzten Indikator der FE-Serie festgelegt: Der Low-Range-Indikator (LRS) deckt 0,01 bis 0,5 mg/l ab und eignet sich für die Spurenanalytik, etwa im Trinkwasserbereich; der High-Range-Indikator (HRS) reicht von 0,2 bis 6 mg/l für höhere Konzentrationen im industriellen Umfeld.Eigenschaften im EinsatzIm LRS-Betrieb misst das Gerät mit einer Genauigkeit von ±0,005 mg/l oder ±10 % (jeweils der größere Wert), im HRS-Betrieb mit ±0,1 mg/l oder ±10 %. Die Wiederholgenauigkeit liegt in beiden Bereichen bei ±0,005 mg/l oder ±5 %. Je Messbereich wird ein Reagenz benötigt, das bis zu 24 Monate haltbar ist. Eine Messung dauert rund 10 Minuten (Zykluszeit); das Analysenintervall ist zwischen 10 und 360 Minuten wählbar oder extern auslösbar.Der Wartungsaufwand bleibt gering: Die Schlauchpumpentechnik und das Spülen der Messzelle mit Leitungsdruck reinigen die Messzelle nach jeder Messung automatisch mit Probenwasser. Der wartungsfreie Vollfarbsensor kalibriert sich selbst gegenüber Fremdlicht, Verschmutzungen und Trübungen der Wasserprobe; die Kalibrierung lässt sich zusätzlich manuell im Servicemenü anstoßen. Selbstdiagnose und Plausibilitätsüberwachung der Sensordaten sichern die Zuverlässigkeit während der Analyse. Das grafische Display führt per Installationsassistent durch die Inbetriebnahme, die Menüführung steht in Deutsch, Englisch, Italienisch, Französisch, Spanisch, Russisch, Polnisch, Niederländisch und Dänisch zur Verfügung. Alle Messergebnisse werden auf einer SD-Karte dokumentiert.Anschlüsse und IntegrationFür die Prozessanbindung stehen vier potentialfreie Ausgänge bereit: Grenzwertüberschreitung, Grenzwertunterschreitung mit Meldung Indikatorfüllstand niedrig, Gerätestörung sowie Analyse aktiv / Kühlwasserventil / Indikatorfüllstand niedrig. Die Stromschnittstelle ist als 0–20 mA oder 4–20 mA konfigurierbar (Auflösung < 100 mA), wahlweise für die Messwertausgabe oder Statusmeldung. Zwei galvanisch getrennte Eingangskontakte erlauben die externe Analyseauslösung, den Anschluss eines Wasserzählers für ein Mengenintervall, das Pausieren des internen Analyseintervalls sowie einen Fernreset über eine externe Steuerung. Über Modbus RTU (RS-485) fragt eine SPS Messwerte und Geräteparameter ab. Die vier Relais schalten potentialfrei (NC/NO) bis max. 250 VAC/VDC bei 1 A.Ausführungen und BetriebsbedingungenDas SYCON Fe ist in zwei Geräteausführungen erhältlich: auf einer Wandhalterung aus pulverbeschichtetem Aluminium mit Schutzart IP43 (275 x 274 x 129 mm, 2,0 kg) oder in einem Gehäuse aus ABS mit Schutzart IP54 (345 x 333 x 190 mm, 4,0 kg). Die Spannungsversorgung ist wahlweise als 110/230-V-Variante (100–240 VAC, 50/60 Hz) oder als 24-V-Variante (24 V AC/DC) verfügbar; die Leistungsaufnahme beträgt 20 VA im Betrieb und 3,5 VA im Standby. Der Ablauf erfolgt offen und drucklos.Für einen störungsfreien Betrieb sollte die Probe eine Temperatur von 5 °C bis 40 °C, einen Druck von mindestens 0,5 bar bis maximal 5 bar (empfohlen 1 bis 2 bar) sowie eine Qualität mit maximaler Partikelgröße von 100 µm, unter 0,1 g/l Feststoff, einer Trübung unter 50 NTU und entgast aufweisen. Zulässig sind eine Umgebungstemperatur von 10 °C bis 45 °C, eine Lagertemperatur von 0 °C bis 45 °C und eine Luftfeuchtigkeit von 0 bis 90 % RF ohne Eis- oder Kondenswasserbildung.Zubehör und AbgrenzungAnschlusssets erleichtern die Einbindung in bestehende Systeme, Reinigungs- und Wartungssets erhalten die Messleistung, und ein Druckregler stellt den Druck des Analysewassers aus der Entnahmestelle passend ein. Für die Spurenüberwachung im Trinkwasserbereich empfiehlt sich der LRS-Indikator, für höhere Eisenkonzentrationen im industriellen Einsatz der HRS-Indikator. Weitere Geräte finden Sie in den Kategorien SYCON Fe und Messgeräte.
Das Eisen Analysengerät SYCON Fe ist ein vollautomatisches Online-Messgerät zur photometrischen Bestimmung von gelöstem Eisen Fe (II und III) in wasserbasierten Systemen. Es entnimmt selbstständig eine Wasserprobe, dosiert den Indikator zu und überwacht einen frei programmierbaren Grenzwert – ausgelegt für Fachanwender in Wasseraufbereitung, Kesselhaus und Produktion, die den Eisengehalt kontinuierlich im Griff behalten müssen.AnwendungsbereicheÜberwachung von Wasseraufbereitungsanlagen zur Sicherung der WasserqualitätKontrolle von Kesselwasser, um Ablagerungen und Korrosion in Kesselsystemen vorzubeugenProzessüberwachung dort, wo die Wasserqualität kritisch ist, etwa in der Lebensmittel- und GetränkeindustrieDer Messbereich wird über den eingesetzten Indikator der FE-Serie festgelegt: Der Low-Range-Indikator (LRS) deckt 0,01 bis 0,5 mg/l ab und eignet sich für die Spurenanalytik, etwa im Trinkwasserbereich; der High-Range-Indikator (HRS) reicht von 0,2 bis 6 mg/l für höhere Konzentrationen im industriellen Umfeld.Eigenschaften im EinsatzIm LRS-Betrieb misst das Gerät mit einer Genauigkeit von ±0,005 mg/l oder ±10 % (jeweils der größere Wert), im HRS-Betrieb mit ±0,1 mg/l oder ±10 %. Die Wiederholgenauigkeit liegt in beiden Bereichen bei ±0,005 mg/l oder ±5 %. Je Messbereich wird ein Reagenz benötigt, das bis zu 24 Monate haltbar ist. Eine Messung dauert rund 10 Minuten (Zykluszeit); das Analysenintervall ist zwischen 10 und 360 Minuten wählbar oder extern auslösbar.Der Wartungsaufwand bleibt gering: Die Schlauchpumpentechnik und das Spülen der Messzelle mit Leitungsdruck reinigen die Messzelle nach jeder Messung automatisch mit Probenwasser. Der wartungsfreie Vollfarbsensor kalibriert sich selbst gegenüber Fremdlicht, Verschmutzungen und Trübungen der Wasserprobe; die Kalibrierung lässt sich zusätzlich manuell im Servicemenü anstoßen. Selbstdiagnose und Plausibilitätsüberwachung der Sensordaten sichern die Zuverlässigkeit während der Analyse. Das grafische Display führt per Installationsassistent durch die Inbetriebnahme, die Menüführung steht in Deutsch, Englisch, Italienisch, Französisch, Spanisch, Russisch, Polnisch, Niederländisch und Dänisch zur Verfügung. Alle Messergebnisse werden auf einer SD-Karte dokumentiert.Anschlüsse und IntegrationFür die Prozessanbindung stehen vier potentialfreie Ausgänge bereit: Grenzwertüberschreitung, Grenzwertunterschreitung mit Meldung Indikatorfüllstand niedrig, Gerätestörung sowie Analyse aktiv / Kühlwasserventil / Indikatorfüllstand niedrig. Die Stromschnittstelle ist als 0–20 mA oder 4–20 mA konfigurierbar (Auflösung < 100 mA), wahlweise für die Messwertausgabe oder Statusmeldung. Zwei galvanisch getrennte Eingangskontakte erlauben die externe Analyseauslösung, den Anschluss eines Wasserzählers für ein Mengenintervall, das Pausieren des internen Analyseintervalls sowie einen Fernreset über eine externe Steuerung. Über Modbus RTU (RS-485) fragt eine SPS Messwerte und Geräteparameter ab. Die vier Relais schalten potentialfrei (NC/NO) bis max. 250 VAC/VDC bei 1 A.Ausführungen und BetriebsbedingungenDas SYCON Fe ist in zwei Geräteausführungen erhältlich: auf einer Wandhalterung aus pulverbeschichtetem Aluminium mit Schutzart IP43 (275 x 274 x 129 mm, 2,0 kg) oder in einem Gehäuse aus ABS mit Schutzart IP54 (345 x 333 x 190 mm, 4,0 kg). Die Spannungsversorgung ist wahlweise als 110/230-V-Variante (100–240 VAC, 50/60 Hz) oder als 24-V-Variante (24 V AC/DC) verfügbar; die Leistungsaufnahme beträgt 20 VA im Betrieb und 3,5 VA im Standby. Der Ablauf erfolgt offen und drucklos.Für einen störungsfreien Betrieb sollte die Probe eine Temperatur von 5 °C bis 40 °C, einen Druck von mindestens 0,5 bar bis maximal 5 bar (empfohlen 1 bis 2 bar) sowie eine Qualität mit maximaler Partikelgröße von 100 µm, unter 0,1 g/l Feststoff, einer Trübung unter 50 NTU und entgast aufweisen. Zulässig sind eine Umgebungstemperatur von 10 °C bis 45 °C, eine Lagertemperatur von 0 °C bis 45 °C und eine Luftfeuchtigkeit von 0 bis 90 % RF ohne Eis- oder Kondenswasserbildung.Zubehör und AbgrenzungAnschlusssets erleichtern die Einbindung in bestehende Systeme, Reinigungs- und Wartungssets erhalten die Messleistung, und ein Druckregler stellt den Druck des Analysewassers aus der Entnahmestelle passend ein. Für die Spurenüberwachung im Trinkwasserbereich empfiehlt sich der LRS-Indikator, für höhere Eisenkonzentrationen im industriellen Einsatz der HRS-Indikator. Weitere Geräte finden Sie in den Kategorien SYCON Fe und Messgeräte.
Das Eisen Analysengerät SYCON Fe ist ein vollautomatisches Online-Messgerät zur photometrischen Bestimmung von gelöstem Eisen Fe (II und III) in wasserbasierten Systemen. Es entnimmt selbstständig eine Wasserprobe, dosiert den Indikator zu und überwacht einen frei programmierbaren Grenzwert – ausgelegt für Fachanwender in Wasseraufbereitung, Kesselhaus und Produktion, die den Eisengehalt kontinuierlich im Griff behalten müssen.AnwendungsbereicheÜberwachung von Wasseraufbereitungsanlagen zur Sicherung der WasserqualitätKontrolle von Kesselwasser, um Ablagerungen und Korrosion in Kesselsystemen vorzubeugenProzessüberwachung dort, wo die Wasserqualität kritisch ist, etwa in der Lebensmittel- und GetränkeindustrieDer Messbereich wird über den eingesetzten Indikator der FE-Serie festgelegt: Der Low-Range-Indikator (LRS) deckt 0,01 bis 0,5 mg/l ab und eignet sich für die Spurenanalytik, etwa im Trinkwasserbereich; der High-Range-Indikator (HRS) reicht von 0,2 bis 6 mg/l für höhere Konzentrationen im industriellen Umfeld.Eigenschaften im EinsatzIm LRS-Betrieb misst das Gerät mit einer Genauigkeit von ±0,005 mg/l oder ±10 % (jeweils der größere Wert), im HRS-Betrieb mit ±0,1 mg/l oder ±10 %. Die Wiederholgenauigkeit liegt in beiden Bereichen bei ±0,005 mg/l oder ±5 %. Je Messbereich wird ein Reagenz benötigt, das bis zu 24 Monate haltbar ist. Eine Messung dauert rund 10 Minuten (Zykluszeit); das Analysenintervall ist zwischen 10 und 360 Minuten wählbar oder extern auslösbar.Der Wartungsaufwand bleibt gering: Die Schlauchpumpentechnik und das Spülen der Messzelle mit Leitungsdruck reinigen die Messzelle nach jeder Messung automatisch mit Probenwasser. Der wartungsfreie Vollfarbsensor kalibriert sich selbst gegenüber Fremdlicht, Verschmutzungen und Trübungen der Wasserprobe; die Kalibrierung lässt sich zusätzlich manuell im Servicemenü anstoßen. Selbstdiagnose und Plausibilitätsüberwachung der Sensordaten sichern die Zuverlässigkeit während der Analyse. Das grafische Display führt per Installationsassistent durch die Inbetriebnahme, die Menüführung steht in Deutsch, Englisch, Italienisch, Französisch, Spanisch, Russisch, Polnisch, Niederländisch und Dänisch zur Verfügung. Alle Messergebnisse werden auf einer SD-Karte dokumentiert.Anschlüsse und IntegrationFür die Prozessanbindung stehen vier potentialfreie Ausgänge bereit: Grenzwertüberschreitung, Grenzwertunterschreitung mit Meldung Indikatorfüllstand niedrig, Gerätestörung sowie Analyse aktiv / Kühlwasserventil / Indikatorfüllstand niedrig. Die Stromschnittstelle ist als 0–20 mA oder 4–20 mA konfigurierbar (Auflösung < 100 mA), wahlweise für die Messwertausgabe oder Statusmeldung. Zwei galvanisch getrennte Eingangskontakte erlauben die externe Analyseauslösung, den Anschluss eines Wasserzählers für ein Mengenintervall, das Pausieren des internen Analyseintervalls sowie einen Fernreset über eine externe Steuerung. Über Modbus RTU (RS-485) fragt eine SPS Messwerte und Geräteparameter ab. Die vier Relais schalten potentialfrei (NC/NO) bis max. 250 VAC/VDC bei 1 A.Ausführungen und BetriebsbedingungenDas SYCON Fe ist in zwei Geräteausführungen erhältlich: auf einer Wandhalterung aus pulverbeschichtetem Aluminium mit Schutzart IP43 (275 x 274 x 129 mm, 2,0 kg) oder in einem Gehäuse aus ABS mit Schutzart IP54 (345 x 333 x 190 mm, 4,0 kg). Die Spannungsversorgung ist wahlweise als 110/230-V-Variante (100–240 VAC, 50/60 Hz) oder als 24-V-Variante (24 V AC/DC) verfügbar; die Leistungsaufnahme beträgt 20 VA im Betrieb und 3,5 VA im Standby. Der Ablauf erfolgt offen und drucklos.Für einen störungsfreien Betrieb sollte die Probe eine Temperatur von 5 °C bis 40 °C, einen Druck von mindestens 0,5 bar bis maximal 5 bar (empfohlen 1 bis 2 bar) sowie eine Qualität mit maximaler Partikelgröße von 100 µm, unter 0,1 g/l Feststoff, einer Trübung unter 50 NTU und entgast aufweisen. Zulässig sind eine Umgebungstemperatur von 10 °C bis 45 °C, eine Lagertemperatur von 0 °C bis 45 °C und eine Luftfeuchtigkeit von 0 bis 90 % RF ohne Eis- oder Kondenswasserbildung.Zubehör und AbgrenzungAnschlusssets erleichtern die Einbindung in bestehende Systeme, Reinigungs- und Wartungssets erhalten die Messleistung, und ein Druckregler stellt den Druck des Analysewassers aus der Entnahmestelle passend ein. Für die Spurenüberwachung im Trinkwasserbereich empfiehlt sich der LRS-Indikator, für höhere Eisenkonzentrationen im industriellen Einsatz der HRS-Indikator. Weitere Geräte finden Sie in den Kategorien SYCON Fe und Messgeräte.
Der Eisen-Küvettentest 1,0–50,0 mg/l Fe (Modell 14896) dient der photometrischen Bestimmung von Eisen im hohen Konzentrationsbereich und richtet sich an Labore, Prüfstellen und Betreiber, die eisenhaltige Wässer routinemäßig überwachen. Der Test arbeitet nach dem Küvetten-Prinzip: Alle Reagenzien liegen vordosiert in der 16-mm-Rundküvette vor, sodass lediglich die – gegebenenfalls vorbehandelte – Probe zugegeben, die Reaktion abgewartet und die Küvette direkt im Photometer gemessen wird.AnwendungsbereicheÜberwachung von Industrieabwässern und DeponiesickerwasserAnalyse von Prozesswasser in der Industrie und ProzesskontrolleGrundwasseranalytik mit Differenzierung von Eisen(II) und Eisen(III)Analyse stark eisenhaltiger WässerEigenschaften im EinsatzDer Messbereich von 1,0 bis 50,0 mg/l Fe deckt Anwendungen ab, in denen höhere Eisenkonzentrationen zu erwarten sind. Die vordosierten Reagenzien in der 16-mm-Rundküvette verkürzen die Probenvorbereitung, verringern Anwendungsfehler und reduzieren den Chemikalienkontakt im Labor. Das Verfahren beruht auf der 2,2'-Bipyridin-Methode: Nach entsprechendem Aufschluss lässt sich das Gesamteisen bestimmen, in einer separaten Messung das gelöste Eisen(II); der Anteil an Eisen(III) ergibt sich rechnerisch aus der Differenz. Diese Differenzierung ist unter anderem bei der Grundwasserüberwachung und in der Prozesschemie von Bedeutung. Der Test ist in Anlehnung an die Standardmethoden DIN 38406-E1 und APHA 3500-Fe D entwickelt, was die Vergleichbarkeit der Ergebnisse unterstützt. Die Packung reicht für 25 Bestimmungen bei einem Probenvolumen von 1,0 ml je Ansatz.VerarbeitungFür die Bestimmung des Gesamteisens ist ein vorgeschalteter Aufschluss der Probe erforderlich; für die Messung des gelösten Eisen(II) entfällt dieser Schritt. Nach Ablauf der Reaktionszeit wird die Rundküvette unmittelbar im Photometer vermessen. Der Küvettentest ist mit WTW Photometern der Serien photoLab® und pHotoFlex® einsetzbar. Weitere Tests, Photometer und Zubehör finden Sie in der Kategorie WTW.
Der Fe Eisen-Kontrollstandard 1,00 mg/l von WTW ist eine gebrauchsfertige, zertifizierte Standardlösung für die analytische Qualitätssicherung (AQS) photometrischer Eisen-Bestimmungen. Er richtet sich an Labore, Prüfstellen, Wasserversorger und Industriebetriebe, die die Richtigkeit ihrer Eisen-Messungen nachweisen und dokumentieren müssen.AnwendungsbereicheAnalytische Qualitätssicherung (AQS) für photometrische Eisen-TestsÜberprüfung von Photometern und ReagenzienchargenGLP-/GMP-konformes Arbeiten sowie Anforderungen nach ISO 17025 in der Trinkwasser-, Grundwasser- und AbwasseranalytikQualitätskontrolle im Rahmen der EigenüberwachungsverordnungÜberwachung von Eisen in der Trinkwasseraufbereitung (Vermeidung von Verfärbungen, Trübungen und Geschmacksbeeinträchtigungen), bei der Grundwasserkontrolle und in industriellen AbwässernEigenschaften im EinsatzDer Standard hat eine zertifizierte Konzentration von 1,00 mg/l Eisen (Fe) und ist rückführbar auf internationale Referenzmaterialien. Damit lässt sich das gesamte Messsystem – Photometer, verwendete Reagenziencharge und Arbeitsweise des Anwenders – in einem praxisrelevanten Konzentrationsbereich überprüfen. Weicht das Messergebnis vom Sollwert ab, deckt die Kontrolle den Fehler auf, bevor er in die Routineanalytik eingeht. Das Resultat lässt sich lückenlos für Audits und die interne Dokumentation festhalten.Geliefert wird die Lösung in hermetisch versiegelten Glasampullen, die den Standard vor Kontamination und Oxidation schützen und eine lange Haltbarkeit sichern. Für jede Überprüfung wird eine frische Ampulle mit garantiertem Gehalt eingesetzt – ein Vorteil gerade bei der Spurenanalytik von Metallen, wo Eintrag aus offenen Vorratsflaschen die Messung verfälschen würde. Eine Packung enthält 20 Ampullen.KompatibilitätDer Kontrollstandard ist auf die WTW-Küvettentests für Eisen sowie die WTW-Photometer der Serien photoLab und pHotoFlex abgestimmt. Weitere Produkte finden Sie in der Kategorie WTW.AbgrenzungDieser Standard ist ein Einzelparameter-Kontrollstandard für den Parameter Eisen zur Systemüberprüfung. Für die Kalibrierung des Photometers auf andere Parameter oder für abweichende Sollkonzentrationen sind entsprechend andere zertifizierte Standards erforderlich.
Der Fe Eisen-Test mit Pulverreagenz ist ein photometrischer Küvettentest zur Bestimmung von Eisen (Fe) im Messbereich 0,05–5,00 mg/l. Die Reagenzien liegen als exakt vordosierte Pulverkissen (Powder Pillows) vor und reichen für 100 Bestimmungen. Der Test (Modellbezeichnung Fe-2 TP) richtet sich an Labore und Prüfstellen mit hohem Probenaufkommen in der routinemäßigen Wasser-, Abwasser- und Prozessanalytik.AnwendungsbereicheRoutinemäßige Eisen-Analyse bei hohem ProbenaufkommenÜberwachung von Trink-, Grund- und RohwasserKontrolle von Industrieabwässern und ProzesswässernQualitätssicherung in Wasseraufbereitungsprozessen, etwa bei der EnteisenungDie Überwachung von Eisen ist in der Trinkwasseraufbereitung relevant, um Verfärbungen, Trübungen und Geschmacksbeeinträchtigungen zu vermeiden, ebenso in der Grundwasserkontrolle und in der Abwasserüberwachung.Eigenschaften im EinsatzJedes Pulverkissen enthält die vordosierte Reagenzmenge für eine einzelne Bestimmung. Das vermeidet Ansetz- und Dosierfehler und macht die Ergebnisse gut reproduzierbar. Der breite und zugleich empfindliche Messbereich von 0,05 bis 5,00 mg/l Fe deckt die meisten praxisrelevanten Konzentrationen ohne Verdünnungsschritt ab. Die stabilen Pulverreagenzien sind lange haltbar und dadurch für den Vorratseinsatz im Laboralltag geeignet. Gegenüber fertig konfektionierten Küvettentests senkt das Pulverformat die Kosten pro Einzelbestimmung, was bei täglicher Routine in Umwelt-, Industrie- oder Servicelaboren ins Gewicht fällt.VerarbeitungDie Probe wird in eine leere 16-mm-Rundküvette gegeben, der Inhalt eines Pulverkissens zugesetzt und durch Schütteln gelöst. Nach der vorgegebenen Reaktionszeit erfolgt die Messung im Photometer. Das Verfahren ist einfach und schnell durchführbar.Erforderliches ZubehörZum Lieferumfang gehören ausschließlich die Pulverreagenzien für 100 Bestimmungen. Zusätzlich benötigt werden leere 16-mm-Rundküvetten sowie ein WTW Photometer der Serien photoLab oder pHotoFlex. Weitere Produkte finden Sie in der Kategorie WTW.AbgrenzungFür Proben oberhalb von 5,00 mg/l Fe oder mit anderer Konzentrationslage empfiehlt sich ein Eisen-Test mit passendem Messbereich. Wo mitgelieferte Chargenzertifikate oder ein anderes Reagenzformat gefordert sind, ist ein entsprechender Küvettentest die geeignetere Wahl.
Die Eisen-Stammlösung SL Fe ist eine gebrauchsfertige, zertifizierte Standardlösung mit einer Konzentration von 1000 mg/l Eisen (Fe) für die analytische Qualitätssicherung (AQS) photometrischer Eisen-Tests. Sie richtet sich an Labore, Prüfstellen und Betriebe, die in der Trinkwasser-, Abwasser- und Industrieanalytik verlässliche und nachvollziehbare Eisenwerte belegen müssen.AnwendungsbereicheAnalytische Qualitätssicherung (AQS) für photometrische Eisen-TestsHerstellung von Verdünnungsreihen und anwenderspezifischen KalibrierkurvenÜberprüfung des Messbereichs und der Linearität von Eisen-TestsValidierung von Messsystemen in der Trinkwasser-, Abwasser- und IndustrieanalytikDie Lösung ist auf die WTW Eisen-Küvetten- und Reagenzientests sowie die Photometer der Serien photoLab® und pHotoFlex® abgestimmt und lässt sich auch nach Verdünnung einsetzen.Eigenschaften im EinsatzMit 1000 mg/l Eisen (Fe) dient die Lösung als hochkonzentrierte Stammlösung: Aus ihr stellen Sie durch exakte Verdünnung eine mehrstufige Kalibrierkurve oder mehrere Kontrollstandards in unterschiedlichen Konzentrationen her und prüfen so Linearität und Genauigkeit des Messsystems über den gesamten Arbeitsbereich. Die Konzentration ist zertifiziert und auf internationale Referenzmaterialien rückführbar – die Grundlage für normgerechte, audit-sichere Messergebnisse und für die Führung von Qualitätskontrollkarten in der AQS.Die gebrauchsfertige Lösung erspart das aufwendige und fehleranfällige Ansetzen eigener Standards aus Feststoffen oder Metallsalzen. Der Gebindeinhalt beträgt 500 ml; jede Flasche ist einer Charge zugeordnet (Bezeichnung SL Fe, Charge z. B. 19781). Typ: Eisen-Kontrollstandard beziehungsweise Stammlösung, Parameter Eisen (Fe), Artikelnummer 250469.AbgrenzungFür die direkte Kontrolle eines eng umgrenzten Messbereichs kann ein niedriger konzentrierter Kontrollstandard sinnvoller sein, da er ohne Verdünnungsschritt einsatzbereit ist. Die SL Fe spielt ihre Stärke dort aus, wo mehrere Konzentrationsstufen aus einer einzigen rückführbaren Ausgangslösung abgeleitet werden sollen. Weitere Standard- und Kalibrierlösungen finden Sie in der Kategorie WTW.
Messprinzip: photometrische Eisenbestimmung
Eisen-Analysengeräte arbeiten kolorimetrisch. Das Gerät entnimmt in einem zeit- oder mengengesteuerten Intervall eine Wasserprobe, dosiert über eine Peristaltikpumpe ein flüssiges Farbreagenz und misst die entstehende Färbung mit einem Farbsensor. Aus der Farbintensität wird die Eisenkonzentration berechnet. Das Eisen-Analysengerät SYCON Fe kalibriert sich dabei selbsttätig gegen Umgebungslicht, Verschmutzung und Trübung der Probe und überwacht die Sensordaten auf Plausibilität. Voraussetzung für stabile Werte ist klares, feststoff- und gasblasenfreies Wasser mit ausreichendem Zulaufdruck.
Messbereiche, Grenzwerte und Auswahl
Der Messbereich hängt vom eingesetzten Indikator ab. Für die Trinkwasserüberwachung ist der Spurenbereich maßgeblich, da der Grenzwert nach TrinkwV bei 0,2 mg/l Eisen liegt. Für höher belastete Wässer steht ein erweiterter Bereich zur Verfügung.
| Indikator | Messbereich | Typischer Einsatz |
|---|---|---|
| Fe LRS (Low Range) | 0,01–0,5 mg/l | Trinkwasser, Spurenüberwachung |
| Fe HRS (High Range) | 0,2–6,0 mg/l | Rohwasser, Kessel- und Kühlwasser |
Am Gerät lassen sich Grenzwerte von 0,03 bis 0,6 mg/l einstellen und über Relais melden. Das benötigte Farbreagenz ist nicht Teil des Messgeräts; passende Indikatorflaschen finden Sie unter Geräte Indikatoren.
Auswahlkriterien
- erwarteter Konzentrationsbereich und daraus der passende Indikator
- Anbindung an die Leittechnik über 4–20 mA oder RS-485/Modbus RTU
- Spannungsversorgung 24 V AC/DC oder 100–240 V AC
- Protokollierung der Messwerte auf SD-Karte
Betrieb, Wartung und Abgrenzung
Die Messzelle wird mit Leitungsdruck gespült; eine Wartung wird etwa halbjährlich empfohlen, bei warmem oder organisch belastetem Wasser häufiger. Reinigungs- und Verschleißteile sowie Pumpenschläuche gehören zu den Ersatzteilen und Service-Sets, Armaturen und Anbauteile zum Zubehör. Ein häufiger Anwendungsfehler ist der Einsatz des falschen Messbereichs: Wird der HRS-Indikator für die Trinkwasserüberwachung genutzt, sind die Werte im Spurenbereich zu ungenau. Umgekehrt reicht der LRS-Indikator bei stark eisenhaltigem Rohwasser nicht aus. Diese Kategorie beschränkt sich auf Geräte zur Eisenbestimmung; für die Grenzwertüberwachung anderer Parameter sind gesonderte Gerätereihen zuständig.