Messgeräte für die Carbonathärte
In dieser Kategorie finden Sie Online-Analysengeräte der SYCON-Serie von RLS Wacon zur automatischen Bestimmung der Carbonathärte. Die Geräte entnehmen selbsttätig eine Wasserprobe, versetzen sie mit einem Indikator und werten die Farbreaktion über einen Farbsensor aus. Ob Carbonathärte oder Gesamthärte gemessen wird und in welchem Messbereich, legt der eingesetzte Indikator fest.
Für die Auswahl zählen vor allem drei Kriterien: die Betriebsart, der Schnittstellenumfang und der Einbindungsaufwand in Ihre Anlagensteuerung. Der SYCON 2602 arbeitet als Grenzwertwächter und meldet nur Über- oder Unterschreitung, während SYCON 2702 und SYCON 2802 den exakten Ist-Wert titrimetrisch bestimmen.
- Grenzwertüberwachung oder fortlaufender Ist-Wert
- Anzahl der Relais und benötigte Ausgänge
- Anbindung über 4–20 mA oder RS-485 / Modbus RTU
- Passender Indikator für Parameter und Messbereich
-
Messtechnik und Messgeräte
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Carbonathärte schnell bestimmen – 1,0 °dH pro Tropfen, 1 Reagenz, für hartes Leitungswasser und Industrie Das Caldur Testset Carbonathärte CH 10 bestimmt die Carbonathärte des Wassers durch Säure-Base-Titration mit einem einzigen Reagenz – jeder Tropfen Titrationslösung entspricht 1,0 °dH (bei 5 ml Probe) oder 0,5 °dH (bei 10 ml Probe), 1 Minute Analysezeit, 100 Bestimmungen pro Set, bis zu 24 Monate Haltbarkeit. Das Messprinzip entspricht dem CH 5-Set: Die blaue Titrationslösung wird tropfenweise zur Probe gegeben, bis die Farbe von Blau nach Gelb umschlägt. Beim CH 10-Set ist der Indikator bereits in der Titrationslösung enthalten – nur eine Flasche statt zwei, keine separate Indikator-Zugabe nötig. Das vereinfacht die Handhabung und macht das CH 10-Set zur ersten Wahl für die schnelle Routinekontrolle im Außendienst, bei der Installation von Wasseraufbereitungsanlagen und für die tägliche Betriebskontrolle in Industrie und Gewerbe. Das CH 10-Set ist in zwei Verpackungsvarianten erhältlich: im Scharnierdeckelkasten als vollständiges Set und in der günstigeren Faltschachtel für einfachen Transport und Lagerung. Beide Varianten enthalten 30 ml Titrationslösung für 100 Bestimmungen. Wann ist das CH 10-Set die richtige Wahl gegenüber dem CH 5-Set? Das CH 10-Set (1,0 °dH/Tropfen) eignet sich für härteres Leitungswasser ab etwa 8 °dH sowie für industrielle Routinekontrollen, bei denen eine schnelle Analyse mit weniger Tropfen ausreicht. Die einfachere Handhabung mit nur einem Reagenz macht es besonders praktisch im Außendienst. Für weiches Wasser, Aquarienwasser oder Osmosewasser, bei dem es auf Auflösung von 0,25–0,5 °dH ankommt, ist das CH 5-Set die bessere Wahl. Warum gibt es zwei Verpackungsvarianten beim CH 10? Der Scharnierdeckelkasten bietet eine robuste Aufbewahrung mit Proberöhrchen und Zubehör – für stationären Einsatz im Labor oder Betrieb. Die Faltschachtel ist kompakter und leichter für den Außendienst, Monteure und Wasseraufbereiter, die das Set im Fahrzeug mitführen. Der Inhalt – 30 ml Titrationslösung – ist in beiden Varianten identisch.
Inhalt: 0.03 Liter (657,00 € / 1 Liter)
Das Caldur Testset Carbonathärte CH 5 bestimmt die Carbonathärte (KH) von Wasser durch Säure-Base-Titration und liefert bei 5 ml Probe eine Auflösung von 0,5 °dH pro Tropfen, bei 10 ml Probe 0,25 °dH pro Tropfen. Die Analyse dauert rund eine Minute; ein Set reicht für etwa 100 Bestimmungen bei mittlerer Carbonathärte von 5 °dH. Der Messbereich liegt bei 0–10 °dH und damit im Bereich der feineren Auflösung der beiden Carbonathärte-Sets. Es richtet sich an Anwender, die weiche Wässer sicher und nachvollziehbar beurteilen müssen.AnwendungsbereicheDie Carbonathärte beschreibt die Konzentration an Hydrogencarbonat- und Carbonat-Ionen und ist der maßgebliche Parameter für die Pufferkapazität: Eine hohe Carbonathärte stabilisiert den pH-Wert, eine niedrige macht ihn anfällig für Schwankungen. Typische Einsatzfelder:Aquaristik im Süß- und Meerwasser, wo die KH die pH-Stabilität des Beckens und die Bedingungen für empfindliche Fische und Korallen bestimmtweiches Trinkwasser und aufbereitetes OsmosewasserProzesswässer in der LebensmittelproduktionKesselspeise- und Kühlwasserkreisläufe zur Beurteilung des KalkablagerungsrisikosSchwimmbad und Spa als Stabilitätsparameter der pH-RegulierungDie jeweiligen Zielwerte sind nach den für die Anwendung aktuell gültigen Regelwerken zu prüfen. Weitere Sets finden sich in der Kategorie Carbonathärte sowie unter Titrations-Testbestecke.Eigenschaften im EinsatzDas Set arbeitet mit zwei Reagenzien: Ein Tropfen Indikatorlösung (5 ml) färbt die Probe blau, anschließend wird die Titrationslösung (30 ml) tropfenweise bis zum Farbumschlag von Blau nach Gelb zugegeben. Jeder Tropfen bis zum Umschlag entspricht direkt der Carbonathärte in °dH – ohne Rechenaufwand und ohne Photometer. Die feine Tropfenwertung macht auch geringe KH-Werte belastbar ablesbar. Bis zu 36 Monate Haltbarkeit erlauben eine Vorratshaltung für die Routineüberwachung.Verarbeitung und SicherheitDie Titrationslösung CH 5 ist nicht einstufungspflichtig gemäß Verordnung (EG) Nr. 1272/2008, ohne Gefahrenpiktogramm und Signalwort, WGK 1 (schwach wassergefährdend) und ohne Gefahrguttransport – das vereinfacht Versand und Lagerung. Bei der Handhabung sind Schutzhandschuhe nach EN 374 und Schutzbrille zu tragen. Das Sicherheitsdatenblatt der Indikatorlösung CH 5 lag zum Zeitpunkt der Produktpflege noch nicht vor; GHS-Angaben werden nach Eingang ergänzt.AbgrenzungDas CH 5-Set ist die feiner auflösende Variante für niedrigere Carbonathärtewerte. Für härteres Leitungswasser und industrielle Anwendungen, bei denen eine gröbere, aber schnellere Analyse genügt, eignet sich das CH 10-Set mit 1,0 °dH pro Tropfen (bzw. 0,5 °dH bei 10 ml) und 24 Monaten Haltbarkeit. Das CH 5-Testset ist als Komplett-Set im Scharnierdeckelkasten, als Komplett-Set in der Faltschachtel sowie als Nachfüllpack (WA31-071431) erhältlich.
Inhalt: 0.035 Liter (748,00 € / 1 Liter)
Das Caldur Testset PM-Wert bestimmt die Säurekapazität Ks 8,2 und Ks 4,3 durch Säure-Base-Titration und dient der Überwachung von Kesselwasser, Kühlwasser und Prozesswasser. Es richtet sich an Betreiber von Dampfkessel- und Kühlanlagen, an Labore, Stadtwerke und industrielle Wasseraufbereiter, die das Carbonat-Gleichgewicht ihrer Systeme sicher beurteilen müssen. Ks 8,2 (früher p-Wert) erfasst die Hydroxid- und Carbonat-Alkalinität bis pH 8,2 und zeigt an, ob freies Hydroxid oder Carbonat vorliegt; Ks 4,3 (früher m-Wert) erfasst die Gesamtalkalinität bis pH 4,3 einschließlich Hydrogencarbonat. Die normkonforme Bezeichnung nach DIN EN ISO 9963 lautet Ks 8,2 und Ks 4,3.AnwendungsbereicheKesselspeisewasser und Kesselwasser in Dampfkesselanlagen: Steuerung der Dosierung von Alkalisierungsmitteln, Schutz vor saurer KorrosionKühlwasserkreisläufe: Ks 4,3 zeigt die Pufferkapazität an und dient der Kontrolle von Carbonat-AblagerungenKläranlagen: Beurteilung der Pufferkapazität für biologische Prozesse über Ks 4,3Trinkwasser- und Gewässerüberwachung: hier wird üblicherweise nur Ks 4,3 als Maß der Gesamtalkalinität bestimmtDie Anforderungen an Ks 8,2 und Ks 4,3 im Kesselspeisewasser sind druckabhängig; die aktuell gültigen Regelwerke für die jeweilige Anlage sind zu prüfen (Hinweis: DIN EN 12953-10, VdTÜV-Merkblatt). Grenz- und Sollwerte richten sich nach den geltenden Betriebsanweisungen und Normen.Eigenschaften im EinsatzGemessen wird per Tropfen-Titration: Für Ks 8,2 wird ein Tropfen p-Indikator zugegeben – eine rosa Färbung belegt Ks 8,2 größer 0. Die Titrationslösung wird tropfenweise bis zum Umschlag von Rosa nach Farblos zugegeben. Für Ks 4,3 zeigt ein Tropfen m-Indikator durch Blaufärbung die alkalische Kapazität an; titriert wird bis zum Umschlag von Blau nach Gelb. Jeder Tropfen entspricht 0,5 mmol/l bei 5 ml Probevolumen bzw. 0,25 mmol/l bei 10 ml Probevolumen. Statt eine Farbkarte abzulesen, wird gezählt – das macht die Ablesung eindeutig.Eine Bestimmung dauert rund 1 Minute, beide Parameter lassen sich nacheinander erfassen. Pro Set sind etwa 100 Bestimmungen möglich; die Haltbarkeit beträgt bei frostfreier Lagerung bis zu 36 Monate. Alle drei Reagenzien sind nicht nach CLP (Verordnung (EG) Nr. 1272/2008) einstufungspflichtig und tragen weder Gefahrenpiktogramm noch Signalwort – der Versand erfolgt ohne ADR-Auflagen, ein Gefahrguttransport entfällt. Die Reagenzien sind mit WGK 1 schwach wassergefährdend eingestuft. Beim Umgang sind Schutzhandschuhe nach EN 374 und Schutzbrille zu tragen.Lieferumfang und VariantenDas Set enthält drei Reagenzien: p-Indikator (5 ml) für Ks 8,2, m-Indikator (5 ml, rot) für Ks 4,3 sowie Titrationslösung (30 ml). Erhältlich als Komplett-Set im Scharnierdeckelkasten aus Kunststoff oder als Nachfüllpack mit allen drei Reagenzien. Für die Titrationslösung gilt EUH210: Das Sicherheitsdatenblatt ist auf Anfrage erhältlich. Weitere Titrations-Tests finden Sie unter Titrations-Testbestecke sowie im Bereich PM-Wert.AbgrenzungKs 8,2 ist nur in alkalisch eingestellten Systemen wie Kesselspeisewasser und Kühlkreisläufen relevant. Bleibt die Probe beim p-Indikator farblos, ist Ks 8,2 = 0 und es genügt die Bestimmung von Ks 4,3.
Inhalt: 0.04 Liter (1.191,00 € / 1 Liter)
Das SYCON 2602 ist ein kolorimetrisches Online-Grenzwertmessgerät zur kontinuierlichen Überwachung von Gesamthärte und Carbonathärte (Säurekapazität) im Prozesswasser. Es meldet automatisch, wenn ein eingestellter Härtegrenzwert über- oder unterschritten wird, und richtet sich an Betreiber und Anlagenbauer, die die Aufbereitungsleistung ihrer Anlage lückenlos absichern müssen. Welcher Grenzwert überwacht wird, legt der eingesetzte Indikator der Serie H25 (Gesamthärte) oder C25 (Carbonathärte) fest; das Gerät passt den Grenzwert an die eingestellte Einheit an.AnwendungsbereicheDas Gerät wird zur Härteüberwachung in Wasseraufbereitung, Chemie- und Pharmaindustrie, Energieerzeugung und Lebensmittelverarbeitung eingesetzt. Typische Messstellen sind:Enthärtungsanlagen: Kontrolle der Enthärtungsleistung, damit der Härtegrenzwert im Weichwasser nicht überschritten wird – siehe auch Grenzwertmessgeräte.Umkehrosmoseanlagen: Überwachung der Wasserhärte vor und nach der Behandlung zum Schutz der Membranen vor Härteschäden.Kühlsysteme: Vermeidung von Kalkablagerungen durch ständige Härtekontrolle.Kessel- und Kesselspeisewasser: Schutz von Boileranlagen vor Ablagerungen und Korrosion durch präzise Überwachung der Härteparameter.Schwimmbadwasser: Kontrolle der Carbonathärte, um korrosive Bedingungen und Kalkablagerungen zu vermeiden – relevant für öffentliche und kommerzielle Bäder. Weitere Geräte finden sich unter Messgeräte für Carbonathärte.Eigenschaften im EinsatzDie Messung erfolgt kolorimetrisch: Nach Zugabe des Indikators bewertet der wartungsfreie Vollfarbsensor die Farbintensität und erkennt die Grenzwertlage. Das Gerät ist gegenüber Fremdlicht, Verschmutzungen und Trübungen der Wasserprobe selbstkalibrierend, sodass eine regelmäßige manuelle Kalibrierung entfällt. Zur Reduzierung von Fehlalarmen führt es vier Minuten nach jeder erkannten Anomalie eine automatische Referenzmessung durch. Selbstdiagnose und Plausibilitätsüberwachung der Sensordaten während der Analyse sichern die Zuverlässigkeit ab; ein Indikatormangelalarm und die BOB-Funktionalität sind integriert.Alle Messergebnisse werden auf einer SD-Karte dokumentiert. Die Bedienung erfolgt über ein grafisches Display mit Menüführung in Deutsch, Englisch, Italienisch, Französisch, Spanisch, Russisch, Polnisch, Niederländisch und Dänisch; die Inbetriebnahme führt ein Installationsassistent. Der Wartungsaufwand bleibt durch Schlauchpumpentechnik und das Spülen der Messzelle mit Leitungsdruck gering, die Messkammer ist über Clipbefestigungen leicht zugänglich. Der Indikatorverbrauch liegt bei unter 0,10 ml je Analyse – eine 500-ml-Flasche reicht für mindestens 5000 Analysen; die Indikatoren sind bis zu 24 Monate haltbar.Anschlüsse und SignaleDas SYCON 2602 verfügt über drei potenzialfreie Relaisausgänge (250 VAC/VDC, 4 A, NC/NO) für Grenzwertalarm, Gerätestörung sowie Analyse aktiv sowie Kühlwasser für den Probenkühler bzw. alternativ die BOB-Meldung. Ein potenzialfreier Kontakteingang mit Hilfsspannung erlaubt den externen Analysenstart, etwa über Wasserzähler oder Strömungswächter, oder die Pausierung des internen Analyseintervalls.Technische EckdatenParameter: Gesamthärte und Carbonathärte, kolorimetrische MessmethodeSpannungsversorgung: 100–240 VAC bei 50–60 Hz; Leistungsaufnahme 25 VA im BetriebSchutzart IP43, mit Gehäuse IP54; Installation als Wandmontage in geschlossenen RäumenUmgebungstemperatur 5–45 °C, Messwassertemperatur 5–40 °C, Luftfeuchte 20–90 % RF nicht kondensierendAbmessungen auf Wandhalterung 274 x 275 x 130 mm (1,9 kg), im Gehäuse 330 x 300 x 185 mm (3,7 kg)Zulauf/Ablauf über Schläuche mit 6 mm AußendurchmesserWasserverbrauch ca. 1000 ml je Analyse (abhängig von Eingangsdruck und Spüldauer)Zulaufdruck ca. 0,5–5 bar; über 2 bar ist ein Druckminderer/Drossel einzusetzenGrenzwerte lassen sich über die Indikatoren fein abstufen: H25 für Gesamthärte in 0,02 / 0,05 / 0,10 / 0,20 / 0,30 / 0,50 / 1 / 2 / 3 / 5 / 10 °dH, C25 für Carbonathärte in 1 / 1,5 / 2 / 3 °KH. Die Wasserprobe muss klar, farblos, feststofffrei und ohne Gasblasen sein, mit pH 4 bis 10,5, Eisen < 3 ppm, Kupfer < 0,2 ppm, Aluminium < 0,1 ppm, Mangan < 0,2 ppm sowie Säurekapazität KS4.3 < 5 mmol/l.Ausführungen und ZubehörDas SYCON 2602 ist als Ausführung auf Wandhalterung oder im Gehäuse sowie mit Versorgungsspannung 110/230 V oder 24 V erhältlich, sodass es sich an die Standortbedingungen anpassen lässt. Separat erhältlich sind das Anschlussset SYCON zur Verbindung mit den Probenleitungen, ein Druckminderer mit integriertem Filter zur Einhaltung der Druckgrenzen und zum Abscheiden störender Partikel, das SYCON Clean Reinigungsset für die Messkammer sowie ein Wartungsset mit den anfallenden Verschleißteilen. Diese Artikel finden sich in den zugehörigen Shop-Kategorien.
Das SYCON 2602 ist ein kolorimetrisches Online-Grenzwertmessgerät zur kontinuierlichen Überwachung von Gesamthärte und Carbonathärte (Säurekapazität) im Prozesswasser. Es meldet automatisch, wenn ein eingestellter Härtegrenzwert über- oder unterschritten wird, und richtet sich an Betreiber und Anlagenbauer, die die Aufbereitungsleistung ihrer Anlage lückenlos absichern müssen. Welcher Grenzwert überwacht wird, legt der eingesetzte Indikator der Serie H25 (Gesamthärte) oder C25 (Carbonathärte) fest; das Gerät passt den Grenzwert an die eingestellte Einheit an.AnwendungsbereicheDas Gerät wird zur Härteüberwachung in Wasseraufbereitung, Chemie- und Pharmaindustrie, Energieerzeugung und Lebensmittelverarbeitung eingesetzt. Typische Messstellen sind:Enthärtungsanlagen: Kontrolle der Enthärtungsleistung, damit der Härtegrenzwert im Weichwasser nicht überschritten wird – siehe auch Grenzwertmessgeräte.Umkehrosmoseanlagen: Überwachung der Wasserhärte vor und nach der Behandlung zum Schutz der Membranen vor Härteschäden.Kühlsysteme: Vermeidung von Kalkablagerungen durch ständige Härtekontrolle.Kessel- und Kesselspeisewasser: Schutz von Boileranlagen vor Ablagerungen und Korrosion durch präzise Überwachung der Härteparameter.Schwimmbadwasser: Kontrolle der Carbonathärte, um korrosive Bedingungen und Kalkablagerungen zu vermeiden – relevant für öffentliche und kommerzielle Bäder. Weitere Geräte finden sich unter Messgeräte für Carbonathärte.Eigenschaften im EinsatzDie Messung erfolgt kolorimetrisch: Nach Zugabe des Indikators bewertet der wartungsfreie Vollfarbsensor die Farbintensität und erkennt die Grenzwertlage. Das Gerät ist gegenüber Fremdlicht, Verschmutzungen und Trübungen der Wasserprobe selbstkalibrierend, sodass eine regelmäßige manuelle Kalibrierung entfällt. Zur Reduzierung von Fehlalarmen führt es vier Minuten nach jeder erkannten Anomalie eine automatische Referenzmessung durch. Selbstdiagnose und Plausibilitätsüberwachung der Sensordaten während der Analyse sichern die Zuverlässigkeit ab; ein Indikatormangelalarm und die BOB-Funktionalität sind integriert.Alle Messergebnisse werden auf einer SD-Karte dokumentiert. Die Bedienung erfolgt über ein grafisches Display mit Menüführung in Deutsch, Englisch, Italienisch, Französisch, Spanisch, Russisch, Polnisch, Niederländisch und Dänisch; die Inbetriebnahme führt ein Installationsassistent. Der Wartungsaufwand bleibt durch Schlauchpumpentechnik und das Spülen der Messzelle mit Leitungsdruck gering, die Messkammer ist über Clipbefestigungen leicht zugänglich. Der Indikatorverbrauch liegt bei unter 0,10 ml je Analyse – eine 500-ml-Flasche reicht für mindestens 5000 Analysen; die Indikatoren sind bis zu 24 Monate haltbar.Anschlüsse und SignaleDas SYCON 2602 verfügt über drei potenzialfreie Relaisausgänge (250 VAC/VDC, 4 A, NC/NO) für Grenzwertalarm, Gerätestörung sowie Analyse aktiv sowie Kühlwasser für den Probenkühler bzw. alternativ die BOB-Meldung. Ein potenzialfreier Kontakteingang mit Hilfsspannung erlaubt den externen Analysenstart, etwa über Wasserzähler oder Strömungswächter, oder die Pausierung des internen Analyseintervalls.Technische EckdatenParameter: Gesamthärte und Carbonathärte, kolorimetrische MessmethodeSpannungsversorgung: 100–240 VAC bei 50–60 Hz; Leistungsaufnahme 25 VA im BetriebSchutzart IP43, mit Gehäuse IP54; Installation als Wandmontage in geschlossenen RäumenUmgebungstemperatur 5–45 °C, Messwassertemperatur 5–40 °C, Luftfeuchte 20–90 % RF nicht kondensierendAbmessungen auf Wandhalterung 274 x 275 x 130 mm (1,9 kg), im Gehäuse 330 x 300 x 185 mm (3,7 kg)Zulauf/Ablauf über Schläuche mit 6 mm AußendurchmesserWasserverbrauch ca. 1000 ml je Analyse (abhängig von Eingangsdruck und Spüldauer)Zulaufdruck ca. 0,5–5 bar; über 2 bar ist ein Druckminderer/Drossel einzusetzenGrenzwerte lassen sich über die Indikatoren fein abstufen: H25 für Gesamthärte in 0,02 / 0,05 / 0,10 / 0,20 / 0,30 / 0,50 / 1 / 2 / 3 / 5 / 10 °dH, C25 für Carbonathärte in 1 / 1,5 / 2 / 3 °KH. Die Wasserprobe muss klar, farblos, feststofffrei und ohne Gasblasen sein, mit pH 4 bis 10,5, Eisen < 3 ppm, Kupfer < 0,2 ppm, Aluminium < 0,1 ppm, Mangan < 0,2 ppm sowie Säurekapazität KS4.3 < 5 mmol/l.Ausführungen und ZubehörDas SYCON 2602 ist als Ausführung auf Wandhalterung oder im Gehäuse sowie mit Versorgungsspannung 110/230 V oder 24 V erhältlich, sodass es sich an die Standortbedingungen anpassen lässt. Separat erhältlich sind das Anschlussset SYCON zur Verbindung mit den Probenleitungen, ein Druckminderer mit integriertem Filter zur Einhaltung der Druckgrenzen und zum Abscheiden störender Partikel, das SYCON Clean Reinigungsset für die Messkammer sowie ein Wartungsset mit den anfallenden Verschleißteilen. Diese Artikel finden sich in den zugehörigen Shop-Kategorien.
Das SYCON 2702 Titrationsgerät ist ein Online-Analysegerät zur automatischen Überwachung der Wasserhärte und misst Gesamthärte, Resthärte und Carbonathärte (Säurekapazität) nach dem kolorimetrischen Titrationsverfahren. Es richtet sich an Betreiber und Anlagenbauer, die einen Härtewert kontinuierlich überwachen und einen frei programmierbaren Grenzwert prozesssicher an eine übergeordnete Steuerung melden müssen. Das Gerät ist in unterschiedlichen Ausführungen erhältlich – auf Wandhalterung oder im Gehäuse – sowie in den Versorgungsspannungen 24 V und 110/230 V.AnwendungsbereicheDas SYCON 2702 überwacht die Wasserhärte dort, wo Kalkausfällung, Ablagerungen oder Korrosion Anlagen und Produkte gefährden. Typische Einsatzfälle sind:Wasseraufbereitungsanlagen und Enthärtung – Härteüberwachung hinter dem Ionenaustauscher, auch zum Schutz einer UmkehrosmoseChemische Industrie – Kontrolle der Wasserhärte zur Steuerung von ReaktionenEnergieerzeugung – Härteüberwachung in Kessel- und KühlkreisläufenLebensmittelverarbeitung und Pharmaindustrie – Sicherstellung der WasserqualitätBrauereien – gezielte Überwachung der Carbonathärte des BrauwassersPapier-, Zellstoff- und Textilindustrie – Härtekontrolle im ProduktionsprozessKühl- und Heizsysteme – präventiver AnlagenschutzSchwimmbäder – Überwachung der Carbonathärte gegen korrosive Bedingungen und AblagerungenWeitere Titrations-Ist-Wert-Messgeräte finden Sie in der Kategorie Titration Ist-Wert Messgeräte sowie unter Messgeräte für Carbonathärte.Eigenschaften im EinsatzDie Messung erfolgt kolorimetrisch mit einem wartungsfreien Vollfarbsensor. Das Gerät kalibriert sich selbst gegenüber Fremdlicht, Verschmutzungen und Trübungen der Wasserprobe und überwacht die Sensordaten während der Analyse durch Selbstdiagnose und Plausibilitätsprüfung. Der Wartungsaufwand bleibt gering: die Probenförderung übernimmt eine Schlauchpumpe, die Messzelle wird mit Leitungsdruck gespült.Der Indikatorverbrauch liegt bei unter 0,05 ml je Analyse (Weichwasser), womit eine 500-ml-Flasche für mindestens 10.000 Analysen reicht; die Indikatoren sind bis zu 24 Monate haltbar. Der Wasserverbrauch beträgt etwa 1000 ml je Analyse und variiert mit Eingangsdruck und Spüldauer. Alle Messergebnisse werden auf einer SD-Karte dokumentiert. Bedienung und Inbetriebnahme erfolgen über ein grafisches Display mit Installationsassistent und Menüführung in Deutsch, Englisch, Italienisch, Französisch, Spanisch, Russisch, Polnisch, Niederländisch und Dänisch.Anschlüsse und SignaleDas SYCON 2702 besitzt zwei potentialfreie Relaisausgänge (250 VAC/VDC, 4 A, NC/NO) für Grenzwertüberschreitung und Gerätestörung. Eine Stromschnittstelle ist als 0–20 mA oder 4–20 mA konfigurierbar und gibt Messwert oder Statusmeldung aus. Ein Eingang für einen potentialfreien Kontakt erlaubt die externe Analyseauslösung oder das Pausieren des internen Analyseintervalls – etwa beim Umschalten einer Pendel-Enthärtungsanlage.Technische DatenMerkmalWertParameterGesamthärte und CarbonathärteMessmethodekolorimetrischSpannungsversorgung100–240 VAC bei 50–60 Hz (Varianten 24 V bzw. 110/230 V)Leistungsaufnahme25 VA (im Betrieb)IP-SchutzartIP43, mit Gehäuse IP54Umgebungstemperatur5–45 °CMesswassertemperatur5–40 °CLuftfeuchtigkeit20–90 % RF, nicht kondensierendInstallationWandmontage in geschlossenen RäumenAbmessungenauf Wandhalterung 274 x 275 x 130 mm; mit Gehäuse 330 x 300 x 185 mm (B x L x T)Gewichtauf Wandhalterung 1,9 kg; mit Gehäuse 3,7 kgRelaisausgänge2 Relais, 250 VAC/VDC 4 A, potenzialfrei NC/NO (Grenzwertalarm, Gerätestörung)Signaleingangpotenzialfreier KontakteingangAnschluss Zulauf/AblaufSchläuche mit 6 mm AußendurchmesserMessbereich Gesamthärte0,012–30 °dH / 0,015–37,6 °e / 0,021–53,4 °fH / 0,214–534 ppmMessbereich Carbonathärte0,3–22,5 °dH / 0,4–28,2 °e / 0,5–40 °fH / 5,34–400 ppmIndikatorverbrauch< 0,05 ml/Analyse (Weichwasser), mind. 10.000 Analysen je 500-ml-FlascheHaltbarkeit Indikatorenbis zu 24 MonateWasserverbrauchca. 1000 ml/Analyse (je nach Eingangsdruck und Spüldauer)Druck Zulaufwasserca. 0,5–5 bar; über 2 bar Druckminderer/Drossel verwendenWasserprobeklar, farblos, feststofffrei, ohne Gasblasen; pH 4–10,5; Eisen < 3 ppm; Kupfer < 0,2 ppm; Aluminium < 0,1 ppm; Mangan < 0,2 ppm; Säurekapazität KS4.3 < 5 mmol/lMessbereich über Indikator wählenDer konkrete Messbereich wird durch den eingesetzten Indikator der Serie H25 (Gesamthärte) bzw. C25 (Carbonathärte) festgelegt; die Indikatoren werden in 500-ml-Rundflaschen geliefert. Der zu erwartende Messwert sollte möglichst in der Mitte des jeweiligen Bereichs liegen.H25 (Gesamthärte)MessbereichH25-0,020,02–0,12 °dH / 0,36–2,13 ppm / 0,036–0,213 °fH / 0,025–0,150 °eH25-0,050,02–0,2 °dH / 0,36–3,56 ppm / 0,036–0,36 °fH / 0,025–0,25 °eH25-0,10,03–0,3 °dH / 0,543–5,43 ppm / 0,054–0,54 °fH / 0,038–0,37 °eH25-0,20,06–0,6 °dH / 1,1–10,6 ppm / 0,11–1,06 °fH / 0,08–0,75 °eH25-0,30,09–0,9 °dH / 1,6–16 ppm / 0,16–1,6 °fH / 0,12–1,12 °eH25-0,50,15–1,5 °dH / 2,7–26,7 ppm / 0,27–2,67 °fH / 0,19–1,87 °eH25-10,3–3 °dH / 5,34–53,4 ppm / 0,54–5,34 °fH / 0,38–3,75 °eH25-20,6–6 °dH / 10,7–106 ppm / 1,07–10,6 °fH / 0,76–7,51 °eH25-30,9–9 °dH / 16,0–160 ppm / 1,61–16 °fH / 1,13–11,2 °eH25-51,5–15 °dH / 26,7–267 ppm / 2,67–26,7 °fH / 1,88–18,8 °eH25-103–30 °dH / 53,4–534 ppm / 5,34–53,4 °fH / 3,76–37,6 °eC25 (Carbonathärte)MessbereichC25-10,3–7,5 °dH / 5,3–134 ppm CaCO3 / 0,5–13,4 °fH / 0,11–2,68 mmol/l (KS4,3)C25-1,50,5–11,5 °dH / 8,0–80,1 ppm CaCO3 / 0,8–20,5 °fH / 0,16–4,11 mmol/l (KS4,3)C25-20,6–15,0 °dH / 10,6–268 ppm CaCO3 / 1,1–26,8 °fH / 0,21–5,36 mmol/l (KS4,3)C25-30,9–22,5 °dH / 16–402 ppm CaCO3 / 1,6–40,2 °fH / 0,32–8,04 mmol/l (KS4,3)Verarbeitung und ZubehörDas Gerät wird an Zu- und Ablauf über Schläuche mit 6 mm Außendurchmesser angeschlossen. Bei einem Eingangsdruck über 2 bar ist ein Druckminderer bzw. eine Drossel vorzusehen. Ergänzend sind separat erhältlich: das Anschlussset SYCON für die Verbindung mit Probenleitungen, ein Druckminderer mit Filter zur Einhaltung des Eingangsdrucks und zum Rückhalt messwertverfälschender Partikel, das Reinigungsset SYCON Clean für die regelmäßige Reinigung der Messkammer sowie ein Wartungsset mit den Verschleißteilen.AbgrenzungFür Anwendungen mit höherem Funktionsbedarf steht das SYCON 2802 zur Verfügung. Es bietet zusätzliche Relais für weitere Anschlussvarianten, eine RS485-Schnittstelle mit Modbus-RTU-Protokoll, einen weiteren Eingangskontakt und einen zweiten programmierbaren Grenzwert – geeignet, wenn externe Komponenten wie ein Kühlwasserventil angesteuert werden sollen. Wird lediglich eine reine Grenzwertmeldung ohne Messwertausgabe benötigt, kann ein einfacheres Grenzwertgerät der SYCON- oder LIMES-Reihe die passendere Wahl sein.
Das SYCON 2702 Titrationsgerät ist ein Online-Analysegerät zur automatischen Überwachung der Wasserhärte und misst Gesamthärte, Resthärte und Carbonathärte (Säurekapazität) nach dem kolorimetrischen Titrationsverfahren. Es richtet sich an Betreiber und Anlagenbauer, die einen Härtewert kontinuierlich überwachen und einen frei programmierbaren Grenzwert prozesssicher an eine übergeordnete Steuerung melden müssen. Das Gerät ist in unterschiedlichen Ausführungen erhältlich – auf Wandhalterung oder im Gehäuse – sowie in den Versorgungsspannungen 24 V und 110/230 V.AnwendungsbereicheDas SYCON 2702 überwacht die Wasserhärte dort, wo Kalkausfällung, Ablagerungen oder Korrosion Anlagen und Produkte gefährden. Typische Einsatzfälle sind:Wasseraufbereitungsanlagen und Enthärtung – Härteüberwachung hinter dem Ionenaustauscher, auch zum Schutz einer UmkehrosmoseChemische Industrie – Kontrolle der Wasserhärte zur Steuerung von ReaktionenEnergieerzeugung – Härteüberwachung in Kessel- und KühlkreisläufenLebensmittelverarbeitung und Pharmaindustrie – Sicherstellung der WasserqualitätBrauereien – gezielte Überwachung der Carbonathärte des BrauwassersPapier-, Zellstoff- und Textilindustrie – Härtekontrolle im ProduktionsprozessKühl- und Heizsysteme – präventiver AnlagenschutzSchwimmbäder – Überwachung der Carbonathärte gegen korrosive Bedingungen und AblagerungenWeitere Titrations-Ist-Wert-Messgeräte finden Sie in der Kategorie Titration Ist-Wert Messgeräte sowie unter Messgeräte für Carbonathärte.Eigenschaften im EinsatzDie Messung erfolgt kolorimetrisch mit einem wartungsfreien Vollfarbsensor. Das Gerät kalibriert sich selbst gegenüber Fremdlicht, Verschmutzungen und Trübungen der Wasserprobe und überwacht die Sensordaten während der Analyse durch Selbstdiagnose und Plausibilitätsprüfung. Der Wartungsaufwand bleibt gering: die Probenförderung übernimmt eine Schlauchpumpe, die Messzelle wird mit Leitungsdruck gespült.Der Indikatorverbrauch liegt bei unter 0,05 ml je Analyse (Weichwasser), womit eine 500-ml-Flasche für mindestens 10.000 Analysen reicht; die Indikatoren sind bis zu 24 Monate haltbar. Der Wasserverbrauch beträgt etwa 1000 ml je Analyse und variiert mit Eingangsdruck und Spüldauer. Alle Messergebnisse werden auf einer SD-Karte dokumentiert. Bedienung und Inbetriebnahme erfolgen über ein grafisches Display mit Installationsassistent und Menüführung in Deutsch, Englisch, Italienisch, Französisch, Spanisch, Russisch, Polnisch, Niederländisch und Dänisch.Anschlüsse und SignaleDas SYCON 2702 besitzt zwei potentialfreie Relaisausgänge (250 VAC/VDC, 4 A, NC/NO) für Grenzwertüberschreitung und Gerätestörung. Eine Stromschnittstelle ist als 0–20 mA oder 4–20 mA konfigurierbar und gibt Messwert oder Statusmeldung aus. Ein Eingang für einen potentialfreien Kontakt erlaubt die externe Analyseauslösung oder das Pausieren des internen Analyseintervalls – etwa beim Umschalten einer Pendel-Enthärtungsanlage.Technische DatenMerkmalWertParameterGesamthärte und CarbonathärteMessmethodekolorimetrischSpannungsversorgung100–240 VAC bei 50–60 Hz (Varianten 24 V bzw. 110/230 V)Leistungsaufnahme25 VA (im Betrieb)IP-SchutzartIP43, mit Gehäuse IP54Umgebungstemperatur5–45 °CMesswassertemperatur5–40 °CLuftfeuchtigkeit20–90 % RF, nicht kondensierendInstallationWandmontage in geschlossenen RäumenAbmessungenauf Wandhalterung 274 x 275 x 130 mm; mit Gehäuse 330 x 300 x 185 mm (B x L x T)Gewichtauf Wandhalterung 1,9 kg; mit Gehäuse 3,7 kgRelaisausgänge2 Relais, 250 VAC/VDC 4 A, potenzialfrei NC/NO (Grenzwertalarm, Gerätestörung)Signaleingangpotenzialfreier KontakteingangAnschluss Zulauf/AblaufSchläuche mit 6 mm AußendurchmesserMessbereich Gesamthärte0,012–30 °dH / 0,015–37,6 °e / 0,021–53,4 °fH / 0,214–534 ppmMessbereich Carbonathärte0,3–22,5 °dH / 0,4–28,2 °e / 0,5–40 °fH / 5,34–400 ppmIndikatorverbrauch< 0,05 ml/Analyse (Weichwasser), mind. 10.000 Analysen je 500-ml-FlascheHaltbarkeit Indikatorenbis zu 24 MonateWasserverbrauchca. 1000 ml/Analyse (je nach Eingangsdruck und Spüldauer)Druck Zulaufwasserca. 0,5–5 bar; über 2 bar Druckminderer/Drossel verwendenWasserprobeklar, farblos, feststofffrei, ohne Gasblasen; pH 4–10,5; Eisen < 3 ppm; Kupfer < 0,2 ppm; Aluminium < 0,1 ppm; Mangan < 0,2 ppm; Säurekapazität KS4.3 < 5 mmol/lMessbereich über Indikator wählenDer konkrete Messbereich wird durch den eingesetzten Indikator der Serie H25 (Gesamthärte) bzw. C25 (Carbonathärte) festgelegt; die Indikatoren werden in 500-ml-Rundflaschen geliefert. Der zu erwartende Messwert sollte möglichst in der Mitte des jeweiligen Bereichs liegen.H25 (Gesamthärte)MessbereichH25-0,020,02–0,12 °dH / 0,36–2,13 ppm / 0,036–0,213 °fH / 0,025–0,150 °eH25-0,050,02–0,2 °dH / 0,36–3,56 ppm / 0,036–0,36 °fH / 0,025–0,25 °eH25-0,10,03–0,3 °dH / 0,543–5,43 ppm / 0,054–0,54 °fH / 0,038–0,37 °eH25-0,20,06–0,6 °dH / 1,1–10,6 ppm / 0,11–1,06 °fH / 0,08–0,75 °eH25-0,30,09–0,9 °dH / 1,6–16 ppm / 0,16–1,6 °fH / 0,12–1,12 °eH25-0,50,15–1,5 °dH / 2,7–26,7 ppm / 0,27–2,67 °fH / 0,19–1,87 °eH25-10,3–3 °dH / 5,34–53,4 ppm / 0,54–5,34 °fH / 0,38–3,75 °eH25-20,6–6 °dH / 10,7–106 ppm / 1,07–10,6 °fH / 0,76–7,51 °eH25-30,9–9 °dH / 16,0–160 ppm / 1,61–16 °fH / 1,13–11,2 °eH25-51,5–15 °dH / 26,7–267 ppm / 2,67–26,7 °fH / 1,88–18,8 °eH25-103–30 °dH / 53,4–534 ppm / 5,34–53,4 °fH / 3,76–37,6 °eC25 (Carbonathärte)MessbereichC25-10,3–7,5 °dH / 5,3–134 ppm CaCO3 / 0,5–13,4 °fH / 0,11–2,68 mmol/l (KS4,3)C25-1,50,5–11,5 °dH / 8,0–80,1 ppm CaCO3 / 0,8–20,5 °fH / 0,16–4,11 mmol/l (KS4,3)C25-20,6–15,0 °dH / 10,6–268 ppm CaCO3 / 1,1–26,8 °fH / 0,21–5,36 mmol/l (KS4,3)C25-30,9–22,5 °dH / 16–402 ppm CaCO3 / 1,6–40,2 °fH / 0,32–8,04 mmol/l (KS4,3)Verarbeitung und ZubehörDas Gerät wird an Zu- und Ablauf über Schläuche mit 6 mm Außendurchmesser angeschlossen. Bei einem Eingangsdruck über 2 bar ist ein Druckminderer bzw. eine Drossel vorzusehen. Ergänzend sind separat erhältlich: das Anschlussset SYCON für die Verbindung mit Probenleitungen, ein Druckminderer mit Filter zur Einhaltung des Eingangsdrucks und zum Rückhalt messwertverfälschender Partikel, das Reinigungsset SYCON Clean für die regelmäßige Reinigung der Messkammer sowie ein Wartungsset mit den Verschleißteilen.AbgrenzungFür Anwendungen mit höherem Funktionsbedarf steht das SYCON 2802 zur Verfügung. Es bietet zusätzliche Relais für weitere Anschlussvarianten, eine RS485-Schnittstelle mit Modbus-RTU-Protokoll, einen weiteren Eingangskontakt und einen zweiten programmierbaren Grenzwert – geeignet, wenn externe Komponenten wie ein Kühlwasserventil angesteuert werden sollen. Wird lediglich eine reine Grenzwertmeldung ohne Messwertausgabe benötigt, kann ein einfacheres Grenzwertgerät der SYCON- oder LIMES-Reihe die passendere Wahl sein.
Das SYCON 2802 ist ein Online-Analysengerät zur kontinuierlichen Bestimmung von Gesamthärte und Carbonathärte (Säurekapazität) im Wasser. Es arbeitet vollautomatisch und richtet sich an Fachanwender in Wasseraufbereitung, Industrie und Labor, die einen Härtewert dauerhaft überwachen und dokumentieren müssen.AnwendungsbereicheTrinkwasseraufbereitung und WasserwiederaufbereitungIndustrielle Kühlwassersysteme und DampfkesselüberwachungSchwimmbadwasserpflege und ProzesswasserkontrollePharmawasserüberwachung sowie Lebensmittel- und GetränkeindustrieAbwasseraufbereitung und LaboranalytikDamit deckt das Gerät sowohl die einfache Überwachung als auch komplexere Regelungsaufgaben ab und unterstützt Betriebsleiter, Techniker, Wartungspersonal, Qualitätskontrolleure und Sicherheitsbeauftragte in der Qualitäts- und Verfahrenskontrolle. Weitere Geräte für diese Aufgaben finden Sie in der Kategorie Titration Ist-Wert Messgeräte.Eigenschaften im EinsatzDie Messung läuft vollautomatisch und stellt zwei frei programmierbare Grenzwerte bereit, sodass sich neben dem eigentlichen Grenzwert etwa ein Voralarm überwachen lässt. Die selbstkalibrierende Messtechnik kompensiert externe Störeinflüsse wie Fremdlicht, Verschmutzung und Trübung der Wasserprobe automatisch und liefert präzise Ergebnisse ohne manuelle Kalibrierung. Die Messintervalle sind einstellbar und lassen sich über externe Signale wie einen Strömungswächter oder einen digitalen Eingang steuern.Für die Prozessanbindung stehen vier potentialfreie Relaisausgänge zur Verfügung, die sich auf Meldungen wie Grenzwertüberschreitung, Gerätestörung und aktiven Analysezustand konfigurieren lassen. Eine konfigurierbare Stromschnittstelle (0–20 mA oder 4–20 mA) gibt Messwerte aus, eine Modbus-RTU-Schnittstelle bindet das Gerät in bestehende SPS-Systeme ein. Die grafische Menüführung ist mehrsprachig und unterstützt unter anderem Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch, was den Einsatz an internationalen Standorten erleichtert. Optional lässt sich das Gerät über WLAN mit einer Cloud verbinden und so aus der Ferne überwachen und steuern.Ausführungen und WartungDas SYCON 2802 ist in mehreren Ausführungen erhältlich: auf Wandhalterung oder im Gehäuse sowie mit unterschiedlicher Versorgungsspannung (24 V oder 110/230 V). Der Wartungsaufwand bleibt gering, da nur wenige Verbrauchsmaterialien auszutauschen sind. Passendes Zubehör ist separat erhältlich: das Anschlussset SYCON für die Verbindung zur Probenleitung, ein Druckminderer mit Filter zur Einhaltung des zulässigen Eingangsdrucks und zum Abscheiden von Partikeln, das Reinigungsset SYCON Clean für die Messkammer sowie ein Wartungsset mit den nötigen Verschleißteilen. Passende Geräte und Zubehör für die Carbonathärte finden Sie unter Messgeräte Carbonathärte.
Das SYCON 2802 ist ein Online-Analysengerät zur kontinuierlichen Bestimmung von Gesamthärte und Carbonathärte (Säurekapazität) im Wasser. Es arbeitet vollautomatisch und richtet sich an Fachanwender in Wasseraufbereitung, Industrie und Labor, die einen Härtewert dauerhaft überwachen und dokumentieren müssen.AnwendungsbereicheTrinkwasseraufbereitung und WasserwiederaufbereitungIndustrielle Kühlwassersysteme und DampfkesselüberwachungSchwimmbadwasserpflege und ProzesswasserkontrollePharmawasserüberwachung sowie Lebensmittel- und GetränkeindustrieAbwasseraufbereitung und LaboranalytikDamit deckt das Gerät sowohl die einfache Überwachung als auch komplexere Regelungsaufgaben ab und unterstützt Betriebsleiter, Techniker, Wartungspersonal, Qualitätskontrolleure und Sicherheitsbeauftragte in der Qualitäts- und Verfahrenskontrolle. Weitere Geräte für diese Aufgaben finden Sie in der Kategorie Titration Ist-Wert Messgeräte.Eigenschaften im EinsatzDie Messung läuft vollautomatisch und stellt zwei frei programmierbare Grenzwerte bereit, sodass sich neben dem eigentlichen Grenzwert etwa ein Voralarm überwachen lässt. Die selbstkalibrierende Messtechnik kompensiert externe Störeinflüsse wie Fremdlicht, Verschmutzung und Trübung der Wasserprobe automatisch und liefert präzise Ergebnisse ohne manuelle Kalibrierung. Die Messintervalle sind einstellbar und lassen sich über externe Signale wie einen Strömungswächter oder einen digitalen Eingang steuern.Für die Prozessanbindung stehen vier potentialfreie Relaisausgänge zur Verfügung, die sich auf Meldungen wie Grenzwertüberschreitung, Gerätestörung und aktiven Analysezustand konfigurieren lassen. Eine konfigurierbare Stromschnittstelle (0–20 mA oder 4–20 mA) gibt Messwerte aus, eine Modbus-RTU-Schnittstelle bindet das Gerät in bestehende SPS-Systeme ein. Die grafische Menüführung ist mehrsprachig und unterstützt unter anderem Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch, was den Einsatz an internationalen Standorten erleichtert. Optional lässt sich das Gerät über WLAN mit einer Cloud verbinden und so aus der Ferne überwachen und steuern.Ausführungen und WartungDas SYCON 2802 ist in mehreren Ausführungen erhältlich: auf Wandhalterung oder im Gehäuse sowie mit unterschiedlicher Versorgungsspannung (24 V oder 110/230 V). Der Wartungsaufwand bleibt gering, da nur wenige Verbrauchsmaterialien auszutauschen sind. Passendes Zubehör ist separat erhältlich: das Anschlussset SYCON für die Verbindung zur Probenleitung, ein Druckminderer mit Filter zur Einhaltung des zulässigen Eingangsdrucks und zum Abscheiden von Partikeln, das Reinigungsset SYCON Clean für die Messkammer sowie ein Wartungsset mit den nötigen Verschleißteilen. Passende Geräte und Zubehör für die Carbonathärte finden Sie unter Messgeräte Carbonathärte.
Carbonathärte online bestimmen: Grenzwert oder Ist-Wert
Die Messgeräte dieser Kategorie sind Online-Analysengeräte der SYCON-Serie von RLS Wacon. Sie entnehmen selbsttätig eine Wasserprobe, dosieren einen Indikator zu und ermitteln den Wert aus der Farbreaktion über einen Farbsensor. Welchen Parameter das Gerät bestimmt – Carbonathärte oder Gesamthärte – legt der eingesetzte Indikator fest, ebenso den Messbereich; verwendet werden Indikatorflaschen mit 500 ml Inhalt. Zwei Arbeitsweisen sind zu unterscheiden: die kolorimetrische Grenzwertmethode, die nur die Über- oder Unterschreitung eines Grenzwerts erkennt, und die kolorimetrische Titration, die durch schrittweise Zugabe den exakten Wert berechnet.
Die drei Modelle im Vergleich
| Modell | Methode | Ausgabe | Schnittstellen | Typischer Einsatz |
|---|---|---|---|---|
| SYCON 2602 | Kolorimetrische Grenzwertmethode | Über-/Unterschreitung | Relais, SD-Karte | Grenzwertüberwachung, Regeneration und Kondensatrückführung |
| SYCON 2702 | Kolorimetrische Titration | Exakter Ist-Wert | Zwei Relais, 4–20 mA | Enthärtungsanlage, Schutz der Umkehrosmose |
| SYCON 2802 | Kolorimetrische Titration | Ist-Wert, zweiter Grenzwert | Vier Relais, 4–20 mA, RS-485/Modbus RTU | Pendelenthärtung, Ansteuerung eines Probenkühlers |
Auswahlkriterien
Prüfen Sie zuerst, ob eine reine Überwachung genügt oder ein fortlaufender Zahlenwert nötig ist. Der SYCON 2802 bietet gegenüber dem 2702 zwei zusätzliche Relais, einen zweiten programmierbaren Grenzwert und eine RS-485-Schnittstelle mit Modbus RTU zur Einbindung in SPS- und Leitsysteme. Die Messwertanzeige erfolgt wahlweise in °dH, °f, °e, ppm oder mmol/l.
Einsatzbedingungen
Für einen störungsfreien Betrieb sollte die Probe klar, feststofffrei und ohne Gasblasen anstehen. Der Wasserdruck liegt zwischen 0,5 und 5 bar (empfohlen 1–2 bar), die Wassertemperatur zwischen 5 und 40 °C; darüber ist ein Probenkühler einzusetzen. Alle Modelle kalibrieren sich selbst gegen Umgebungslicht, Verschmutzung und Trübung der Probe.
Passendes Zubehör und Abgrenzung
Den zum Parameter und Messbereich passenden Indikator wählen Sie unter Geräte-Indikatoren; Verschleiß- und Wartungsteile finden Sie unter Ersatzteile und Service-Sets. Für die Grenzwertüberwachung eignet sich das Grenzwert-Analysengerät SYCON 2602, für die exakte Messung das Ist-Wert-Analysengerät SYCON 2702.