Kapazitive und volumetrische Bodenfeuchtesensoren
In dieser Kategorie finden Sie Sensoren, die den volumetrischen Wassergehalt des Bodens über dessen dielektrische Eigenschaften bestimmen. Erfasst sind kapazitive und FDR-Sensoren für den stationären Einsatz, TDR-Handmessgeräte für punktuelle Kontrollen sowie Profilsonden, die mehrere Tiefen in einem Bohrloch abdecken. Die Geräte kommen in Bewässerungssteuerung, Gartenbau, Landwirtschaft und Forschung zum Einsatz, wo der Wassergehalt in Prozent (m³/m³) benötigt wird.
Die Auswahl richtet sich vor allem nach dem Ausgangssignal, dem Messprinzip und den zusätzlich erfassten Parametern. Prüfen Sie vor der Bestellung, ob ein reines Feuchtesignal genügt oder ob zusätzlich Bodentemperatur und Leitfähigkeit gebraucht werden, und mit welchem Datenlogger oder Auslesegerät der Sensor zusammenarbeitet.
- Messprinzip: kapazitiv, FDR oder TDR
- Ausgangssignal: analog oder digital (RS485 Modbus)
- Zusatzparameter: Bodentemperatur, Leitfähigkeit
- Bauform: Einzelsensor oder Profilsonde
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Messtechnik und Messgeräte
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Die Aquacheck Profilsonde ist ein FDR-Sensor zur gleichzeitigen Erfassung von Bodenwassergehalt und Bodentemperatur in mehreren Tiefen. Sie richtet sich an Anwender, die Bewässerung und Bodenzustand über die Tiefe hinweg dokumentieren und steuern müssen. Nach dem FDR-Prinzip (Frequency Domain Reflectometry) liefert die Sonde ein tiefenaufgelöstes Bild des Wasserhaushalts und ordnet ihm die zugehörige Bodentemperatur zu.AnwendungsbereicheLandwirtschaftliche Betriebe und AgronomieForschungsinstitute und UniversitätenGarten- und LandschaftsbauUmweltmonitoring und -managementTypische Aufgaben sind die präzise Bewässerungssteuerung und das Wassermanagement, die Überwachung der Bodenfeuchte für die Pflanzenentwicklung, die Untersuchung temperaturabhängiger Wachstumsprozesse sowie Langzeitstudien zur Bodendynamik. Die Sonde gehört zu den kapazitiven bzw. volumetrischen Sensoren im Sortiment.Eigenschaften im EinsatzGemessen werden zwei Parameter: der Bodenwassergehalt in Vol. % über einen Bereich von 0 % bis zur Feldkapazität (abhängig von der Kalibrierung) sowie die Bodentemperatur von -20 bis +50 °C. Die Auflösung beträgt 13 bit, was eine feine Abstufung der Messwerte ermöglicht. Mit Standardkalibrierung liegt die Genauigkeit bei ca. ±5 %; für belastbare Werte auf einem bestimmten Standort ist eine bodenspezifische Kalibrierung empfohlen, da sie die Interpretation an die tatsächlichen Bodenbedingungen anpasst.Der Sondendurchmesser von 32 mm und das 6 m lange Kabel erlauben eine feste Installation im Boden mit Anschluss an eine abgesetzte Auswerteeinheit. Die Versorgungsspannung liegt zwischen 5 und 14 VDC. Über die Signalausgänge SDI-12 oder optional Modbus RS485 lässt sich die Sonde in bestehende Datenlogger- und Überwachungssysteme einbinden.Varianten und KonfigurationDie Profilsonde ist in mehreren Längen und Sensorbestückungen erhältlich: 20 cm mit 2 Sensoren, 40 cm mit 4 Sensoren, 60 cm mit 6 Sensoren, 80 cm mit 8 Sensoren, 100 cm mit 10 Sensoren und 120 cm mit 12 Sensoren. Die Länge bestimmt die erfassbare Messtiefe und die Zahl der Messebenen. Als Signalausgang stehen SDI-12 oder RS485 mit Modbus zur Wahl. Die Konfiguration wird nach den erforderlichen Messtiefen und der vorhandenen Schnittstelle ausgewählt.Installation und InbetriebnahmeDie Sonde wird sorgfältig im Boden platziert, damit in den gewünschten Tiefen ein guter Bodenkontakt entsteht. Anschließend wird sie über die gewählte Schnittstelle mit der Überwachungseinheit verbunden, danach kann die kontinuierliche Erfassung von Bodenfeuchte und -temperatur starten.
Der EC-5 Sensor (ECH2O EC-5) ist ein kapazitiver Bodenfeuchtesensor zur präzisen Bestimmung des volumetrischen Wassergehalts (VWC) in Growbags, Pflanztöpfen, Substraten und im Freiland. Er richtet sich an Gartenbau, Bewässerungsplanung sowie Forschung und Lehre und liefert Messwerte auf Forschungsniveau zu einem Preis, der auch großflächige Sensornetzwerke wirtschaftlich macht.AnwendungsbereicheGrowbags und Pflanztöpfe: Steuerung und Optimierung der Wasserversorgung im geschützten AnbauFreilandanbau: bedarfsgerechte Bewässerung und Reduzierung des RessourceneinsatzesForschung und Entwicklung: räumliche Variabilitätsfelder, Laborsäulenstudien und GewächshausforschungDurch die kleine Bauform und die geringe Einflussgröße lässt sich der Sensor in unterschiedlichen Tiefen und an mehreren Standorten platzieren, um einen Standort umfassend zu charakterisieren.Eigenschaften im EinsatzDer EC-5 misst den volumetrischen Wassergehalt über die dielektrische Konstante des Mediums mit Kapazitäts-/Frequenzbereichstechnologie. Die Messfrequenz von 70 MHz minimiert den Einfluss von Salzgehalt und Bodentextur, sodass der Sensor in nahezu jedem Boden und in bodenlosen Medien zuverlässig arbeitet. Der Messbereich reicht von 0 bis 100 % Wassergehalt, ausgegeben in m³ Wasser / m³ Boden bzw. Vol.-%.Die Auflösung beträgt 0,01 % in mineralischen Böden und 0,25 % in Substraten. Mit Standardkalibrierung erreicht der Sensor eine Genauigkeit von ±3 % — in mineralischen Böden bei 0 bis 8 dS/m, in Steinwolle bei 0,5 bis 8 dS/m und in Substraten bei 3 bis 14 dS/m. Mit bodenspezifischer Kalibrierung liegt die Genauigkeit bei mindestens ±2 % in allen Böden mit maximal 8 dS/m. Werkskalibrierungen für mineralische Böden, Pflanzsubstrate, Steinwolle und Perlit sind enthalten.Signal und IntegrationDer EC-5 gibt ein analoges, ratiometrisches Signal von 10 bis 40 % der Versorgungsspannung aus und benötigt eine Versorgungsspannung von 2,5 VDC bis 3,6 VDC bei 10 mA. Über das analoge Ausgangssignal lässt sich der Sensor per Plug-and-Play in bestehende Überwachungs- und Datenerfassungssysteme auch anderer Hersteller einbinden und ferngesteuert auslesen. Mit Abmessungen von 9,5 cm x 1,9 cm x 0,7 cm ist die Installation platzsparend möglich.ZubehörFür schnelle Einzelmessungen im Feld eignet sich das Handauslesegerät EC-HH-Pro, das mit allen METER Group Sensoren arbeitet und über internen Datenspeicher sowie mehrere hinterlegte Kalibrierungen verfügt. Weitere passende Modelle finden sich in der Kategorie Kapazitive / Volumetrische Sensoren.
Der FieldScout TDR 350 ist ein tragbares Bodenfeuchtemessgerät, das im gleichen Messvorgang den volumetrischen Wassergehalt (VWC), die elektrische Leitfähigkeit (EC) und die Oberflächentemperatur direkt vor Ort erfasst. Es richtet sich an Fachanwender in Landwirtschaft, Gartenbau, Sport- und Golfrasenpflege sowie in Forschung und Lehre, die Bewässerungs- und Düngeentscheidungen auf gemessene Werte statt auf Schätzungen stützen.AnwendungsbereicheBodenfeuchtekontrolle und Bewässerungsaudits auf Feldern und in AnbaubeetenGreen- und Sportflächenmanagement auf sand- oder tonhaltigen UntergründenSalzindikation über die EC-Messung in gedüngten oder salzbelasteten BödenStandortkartierung und Datenerfassung in Versuchs- und LehrbetriebenEigenschaften im EinsatzDie 3-in-1-Sensorik liefert VWC, EC und Temperatur in einem Messschritt. Der VWC-Messbereich reicht von 0 % bis zur Sättigung (ca. 50 Vol.-%) bei einer Genauigkeit von ± 3,0 % (bei < 2 mS/cm). Die EC wird im Bereich 0 bis 5,5 mS/cm mit einer Auflösung von 0,01 erfasst, die Temperatur von -30 °C bis 60 °C mit einer Genauigkeit von ± 1 °C. Über die integrierte EC-Kompensation werden Störeinflüsse salzhaltiger oder stark gedüngter Böden aus der Feuchtemessung herausgerechnet.Drei Messmodi passen die Auswertung an die Bodenstruktur an: Der Standard-Modus deckt gängige Bodentypen ab, der Hi-Clay-Modus berücksichtigt schwere Böden mit einem Tongehalt über 27 %, und der Sand-Modus ist auf sandbasierte Sportflächen und Golf-Greens abgestimmt. So beruhen die abgelesenen Werte auf einem zur Bodenart passenden Algorithmus.Integriertes GPS verknüpft jede der bis zu 50.000 speicherbaren Messungen automatisch mit Geokoordinaten; über die FieldScout Mobile App lassen sich die Daten per Bluetooth Low Energy in Echtzeit auf dem Smartphone visualisieren und zu Feuchtigkeitskarten zusammenführen. Alternativ erfolgt der Datenexport über die USB-Typ-A-Schnittstelle per USB-Stick. Das kontrastreiche, hintergrundbeleuchtete Grafik-LCD bleibt auch bei direkter Sonneneinstrahlung und in der Dämmerung ablesbar. Die verstellbare Schafthöhe erlaubt das Messen im Stehen. Das Display ist nach IP53 wetterfest, die Sonde nach IP67 wasserdicht; die Stromversorgung übernehmen vier bereits installierte AA-Batterien. Das Gerät wiegt 1,9 kg (4.3 lb).Lieferumfang und ZubehörDie Messnadeln (Spitzen) sind nicht im Lieferumfang enthalten und werden je nach gewünschter Messtiefe separat bestellt. Erhältlich sind die Nadellängen 3,8 cm, 7,5 cm, 12 cm und 20 cm – von flachen Rasenwurzeln bis zu tieferen Bodenprofilen. Weitere Geräte dieser Bauart finden Sie in der Kategorie Kapazitive / Volumetrische Sensoren sowie im Sortiment der Marke Fieldscout.
Das EC-HH-Pro Handauslesegerät ist eine tragbare Auswerteeinheit für die Bodenfeuchtemessung im Feld, die mit den kapazitiven und volumetrischen Sensoren der METER Group zusammenarbeitet. Es richtet sich an Agronomen, Bodenforscher, Landwirtschaftsbetriebe, Garten- und Landschaftsbauer sowie Umweltwissenschaftler, die an wechselnden Messstellen schnell ablesbare Werte benötigen und für deren Richtigkeit einstehen.AnwendungsbereicheManuelle Stichprobenmessung der Bodenfeuchte an verschiedenen Messstellen im FeldBewässerungssteuerung in Landwirtschaft und GartenbauÜberwachung des Bodenfeuchtegehalts in Substraten wie mineralischem Boden, Torfsubstraten, Steinwolle und PerlitErfassung von Bodendaten für Forschungs- und UmweltprojekteDas Gerät ist mit allen Sensoren der METER Group kompatibel, einschließlich EC5, HS-10 und der Teros-Sensoren; ausgenommen ist der MAS-1.Eigenschaften im EinsatzDie Anzeige lässt sich wahlweise in cm/m, m³/m³, % Vol, IPF oder als dielektrische Eigenschaft (εa) ausgeben, sodass sich das Ergebnis an die jeweilige Auswertung anpassen lässt. Für die korrekte Umrechnung stehen vorprogrammierte Kalibrierungen für mineralischen Boden, Torfsubstrate, Steinwolle und Perlit bereit; darüber hinaus lassen sich benutzerdefinierte Kalibrierungen anlegen, um Sonderfälle abzudecken.Der integrierte Datenspeicher fasst bis zu 5000 Datenpunkte. In Verbindung mit der ECH2O Utility Software lassen sich die erfassten Messwerte auslesen, verwalten und archivieren. Die Versorgung erfolgt über Batterie, was den mobilen Einsatz ohne Netzanschluss ermöglicht. Das Gerät wiegt rund 0,32 kg.VerarbeitungFür die Messung wird ein kompatibler METER-Group-Sensor an das Handauslesegerät angeschlossen; der Wert wird kontinuierlich aktualisiert und kann direkt abgelesen oder gespeichert werden. Der passende Sensor gehört nicht zur Auswerteeinheit und ist gesondert zu beschaffen. Ergänzende Sensoren finden Sie unter Kapazitive / Volumetrische Sensoren, weiteres Zubehör im Bereich Zubehör.AbgrenzungDas EC-HH-Pro ist auf die manuelle Handablesung ausgelegt. Für dauerhafte, unbeaufsichtigte Aufzeichnung über längere Zeiträume ist ein stationärer Datenlogger die passendere Lösung; das Handauslesegerät deckt den mobilen Einsatz mit häufigem Wechsel der Messpunkte ab.
Das Handauslesegerät SM-HH von FieldScout ist ein tragbares Ableseinstrument für punktuelle Stichproben von Bodenfeuchte und Bodentemperatur im Feld. Es wird an die Bodensensoren SM-100 und SMEC-300 angeschlossen und macht deren Messwerte über eine digitale Anzeige direkt vor Ort ablesbar. Das Gerät richtet sich an Anwender in Landwirtschaft, Bodenkunde, Garten- und Landschaftsbau sowie an Umweltberater, die einzelne Standorte schnell prüfen wollen, ohne eine feste Messstation zu betreiben.AnwendungsbereicheStichprobenmessung von Bodenfeuchte und Bodentemperatur an wechselnden StandortenBewässerungsplanung und Kontrolle des Wasserhaushalts im FeldBodenkundliche und umwelttechnische UntersuchungenWasser- und Nährstoffmanagement im Garten- und LandschaftsbauKompatibel ist das Gerät mit den Sensoren SM-100 und SMEC-300. Mit dem passenden Watermark-Adapter (Item #6450FSADPT) lässt sich zusätzlich ein Watermark-Bodenfeuchtesensor auslesen. Ergänzende kapazitive Sensoren und weiteres Zubehör finden Sie in den zugehörigen Kategorien.Eigenschaften im EinsatzDie digitale Anzeige liefert den Messwert direkt und ohne Zwischenschritte, sodass sich einzelne Standorte zügig abarbeiten lassen. Für die Auswertung sind vorprogrammierte Kalibrierungen für mineralische Böden und für Torfsubstrate hinterlegt; damit lässt sich die Messung an die jeweilige Bodenart anpassen, ohne eigene Kennlinien erstellen zu müssen.Der Batteriebetrieb macht das Gerät vom Netz unabhängig und für den mobilen Feldeinsatz geeignet. Zu beachten ist, dass das SM-HH keinen Datenspeicher besitzt: Die Werte werden abgelesen, aber nicht im Gerät protokolliert. Für die dauerhafte Erfassung und Speicherung von Messreihen ist eine andere Lösung erforderlich.AbgrenzungDas SM-HH ist ein reines Ausleseinstrument für die genannten Sensoren und ersetzt kein Messgerät mit eigener Sonde. Wer Bodenfeuchte, Salzgehalt (EC) und Temperatur mit einem in sich geschlossenen Gerät samt Messstäben erfassen möchte, ist mit einem TDR-Bodenfeuchtemessgerät besser bedient. Für kontinuierliche, gespeicherte Messreihen eignet sich der Anschluss der Sensoren an eine Datenlogger- oder Wetterstationslösung.LieferumfangHandauslesegerät SM-HHTragetasche zum Schutz und TransportDie Sensoren SM-100 und SMEC-300 sowie der Watermark-Adapter gehören nicht zum Lieferumfang und sind gesondert erforderlich.
Der HS-10 Bodenfeuchtesensor (ECH2O 10HS) misst den volumetrischen Wassergehalt im Boden und ist für den dauerhaften Freilandeinsatz ausgelegt. Er richtet sich an Anwender in Landwirtschaft, Gartenbau, Bewässerungsplanung sowie Forschung und Lehre, die die Bodenfeuchte über längere Zeiträume verlässlich erfassen. Der Sensor erfasst mit einer Länge von 10 cm etwa einen Liter Bodenvolumen und mittelt die Bodenfeuchte über diesen Bereich.AnwendungsbereicheLangzeitstudien zur Bodengesundheit und -dynamikErfassung räumlicher Variabilität im Feld, Laborsäulenstudien und GewächshausforschungÜberwachung der Bodenfeuchte zur Steuerung der Pflanzenentwicklung und für ein effizientes WassermanagementEigenschaften im EinsatzDer Messbereich reicht von 0 bis 57 % Wassergehalt und deckt damit eine breite Palette an Bodentypen ab. Die Auflösung liegt bei 0,01 % in mineralischen Böden und 0,25 % in Substraten. Mit Standardkalibrierung erreicht der Sensor in mineralischen Böden eine Genauigkeit von ±3 % bei 0 bis 8 dS/m; mit bodenspezifischer Kalibrierung sind in allen Böden mit maximal 8 dS/m mindestens ±2 % möglich. Die Messfrequenz von 70 MHz reduziert den Einfluss von Salzgehalt und Bodentextur und erlaubt präzise Messungen über einen weiten Bereich mineralischer Böden.Ausgegeben wird der Wassergehalt in m³ Wasser je m³ Boden beziehungsweise als Volumenprozent. Das Ausgangssignal beträgt 300 bis 1.250 mV, unabhängig von der Versorgungsspannung; diese kann von 3 VDC bei 12 mA bis 15 VDC bei 15 mA liegen. Das feste Kabel ist 5 m lang. Der Sensor lässt sich ohne die Handhabungsnachteile längerer Sonden installieren und deckt dennoch ein großes Messvolumen ab, was den Aufbau umfangreicher Sensornetzwerke wirtschaftlich macht.Integration und ZubehörDer HS-10 ist Plug-and-Play mit METER-Datenloggern kompatibel und darüber hinaus systemoffen, sodass er sich in vorhandene Steuer- und Auswertetechnik einbinden lässt. Für Messungen an vielen Messstellen eignet sich das Handauslesegerät EC-HH-Pro mit internem Datenspeicher und einer Auswahl hinterlegter Kalibrierungen. Weitere kapazitive und volumetrische Sensoren finden Sie in der zugehörigen Kategorie.Lieferumfang und HinweiseGeliefert wird der HS-10 als einzelner Sensor. Die Abmessungen betragen 16,5 cm x 3,5 cm x 0,7 cm bei einem Gewicht von rund 0,145 kg. Datenlogger und Handauslesegerät sind gesondert zu beziehen.
Der METER Teros 12 ist ein Bodenfeuchtesensor, der in einem Messkopf den volumetrischen Wassergehalt, die Substrattemperatur und die elektrische Leitfähigkeit (EC) erfasst. Er ist für den Einsatz in allen gängigen Kultursubstraten ausgelegt und richtet sich an Anwender in Landwirtschaft, Gartenbau und Forschung, die kontinuierliche Bodendaten für die Bewässerungssteuerung benötigen. Der Teros 12 ist der Nachfolger der Modelle GS-3 und 5TE.AnwendungsbereicheUmfangreiche Sensor-Netzwerke in der landwirtschaftlichen BodenüberwachungForschungsprojekte mit präzisen LangzeitdatenGartenbau, wo Feuchtigkeit, Temperatur und EC gemeinsam kontrolliert werdenWeitere Geräte dieser Bauart finden Sie in der Kategorie Kapazitive / Volumetrische Sensoren.Eigenschaften im EinsatzDer Sensor misst den Volumenwassergehalt über den vollen Bereich von 0 bis 100 % mit einer Auflösung von 0,1 %, die Temperatur von -40 bis +50 °C mit 0,1 °C Auflösung und die EC von 0 bis 20 dS/m mit einer Auflösung von 0,001 dS/m. Mit Standardkalibrierung liegt die Genauigkeit bei ±3 % in mineralischen Böden (unter 8 mS/cm), ±0,5 °C für die Temperatur und ±5 % bis 10 dS/m für die EC. Mit bodenspezifischer Kalibrierung sind für den Wassergehalt mindestens ±1 bis 2 % in allen Substraten und porösen Materialien erreichbar.Die Kalibrierung wurde über eine breite Bandbreite von Bodentypen und EC-Niveaus getestet, was die Sensor-zu-Sensor-Varianz gering hält. Trotz kompakter Bauform mit 9,4 cm Sensorlänge (Messkopf) und 5,5 cm Zinkenlänge erfasst der Teros 12 ein Einflussvolumen von rund einem Liter. Dieses große Verhältnis von Einflussvolumen zu Sensorgröße verringert Fehler durch Bodenvariabilität und verkürzt den Installationsaufwand.Anschluss und ZubehörDer Teros 12 gibt seine Werte über SDI-12 und DDI Seriell aus und lässt sich so in bestehende Datenlogger und Überwachungssysteme einbinden. Das fest angeschlossene Kabel hat eine Länge von 5 m. Für schnelle Einzelmessungen im Feld ist das EC-HH-Pro Handauslesegerät kompatibel, das auch weitere Sensoren der METER Group unterstützt. Das Handauslesegerät gehört nicht zum Lieferumfang und ist separat erhältlich.
Der SM-100 FDR Sensor für Wassergehalt ist ein kapazitiver Bodenfeuchtesensor der WaterScout-Serie, der den volumetrischen Wassergehalt über Frequency Domain Reflectometry (FDR) erfasst und als analoges Spannungssignal ausgibt. Er richtet sich an Anwender, die Bewässerung und Bodenwasserhaushalt datenbasiert steuern: Landwirtschaft, Garten- und Landschaftsbau, urbane Grünflächenpflege sowie Forschung in Agrar- und Umweltwissenschaft.AnwendungsbereicheEffizientes Wassermanagement in der Landwirtschaft mit direkter Rückmeldung zur BewässerungÜberwachung der Bodenfeuchtigkeit in ForschungsprojektenGarten- und Landschaftsbau mit präziser BewässerungssteuerungUrbane Grünflächenpflege zur Erhaltung gesunder PflanzenbeständeDer Sensor ist für Mineralböden oder erdlose Substrate kalibriert und wird in ein 3/4-Zoll-Bohrloch (1,9 cm) gesetzt. Er lässt sich dauerhaft installieren oder für punktuelle Stichprobenmessungen einsetzen. Weitere Sensoren finden Sie in der Kategorie Kapazitive / Volumetrische Sensoren.Eigenschaften im EinsatzDer Messbereich reicht von 0 % bis ca. 70 % volumetrischen Wassergehalt (mit Kalibrierung für Substrate), bei einer Auflösung von 0,1 % vol. Wassergehalt und einer Genauigkeit von 3 % vol. Wassergehalt bei EC. Das analoge, radiometrische Signal bildet die Bodenfeuchte damit fein genug ab, um Bewässerungsschwellen sicher zu erkennen. Die Versorgung erfolgt mit 3 bis 5 VDC bei 6 bis 10 mA; nach dem Anlegen der Spannung steht der Messwert sofort bereit. Der Sensorkörper misst 6,0 cm x 3,0 cm x 0,8 cm.Varianten und AnschlussDer SM-100 ist mit einer Kabellänge von 1,8 m oder 6 m erhältlich; das Kabel lässt sich auf bis zu 15 m verlängern. Für die repräsentative Messung wird der Sensor in der effektiven Wurzelzone platziert und gemäß dem mitgelieferten Schaltplan angeschlossen.Zubehör für den BetriebDas SM-HH Handauslesegerät liest die Messwerte von SM-100 und SMEC-300 Sensoren direkt aus und ermöglicht deren Kalibrierung – geeignet für schnelle Messungen an wechselnden Standorten. Die WatchDog Micro-Wetterstationen erfassen bis zu 6 Umweltparameter und lassen sich mit dem SM-100 zu einer kombinierten Boden- und Umweltüberwachung zusammenführen. Der Lieferumfang umfasst den Sensor; Auslesegerät oder Wetterstation sind separat erforderlich.
Der SMT-100 Bodenfeuchtesensor mit Temperatur und RS485 Modbus erfasst an einem Messpunkt den volumetrischen Bodenwassergehalt und die Bodentemperatur und gibt beide Werte digital über RS485 im Modbus-Protokoll aus. Er richtet sich an Agraringenieure, Umweltwissenschaftler, professionelle Gärtner und Landschaftsarchitekten sowie an Wasserressourcen-Manager, die Messwerte in Steuerungen, Datenlogger oder Smart-Farming-Systeme einbinden.AnwendungsbereicheLandwirtschaftliche BewässerungssteuerungKlimakontrolle in GewächshäusernBodenforschung und -analyseUmweltüberwachung und WassermanagementAutomatisierte Bewässerungssysteme und Smart-Farming-AnwendungenDer Sensor wird horizontal im Erdboden eingebaut, um repräsentative Werte für Bodenfeuchte und -temperatur zu liefern. Er zählt zu den Kapazitiven / Volumetrischen Sensoren und lässt sich flexibel an die vorhandene Auswerteeinheit anpassen: Neben RS485 mit Modbus stehen RS485 mit TBUS und ASCII, SDI-12 sowie ein analoger Ausgang 0–10 V zur Auswahl, weitere Schnittstellen auf Anfrage. Die Kabellänge ist in 5, 10, 20 und 35 Metern verfügbar und lässt sich an den Abstand zwischen Messstelle und Auswerteeinheit anpassen.Eigenschaften im EinsatzDer Messbereich für die Bodenfeuchte reicht von 0 bis 100 % Volumenanteil (m³ Wasser je m³ Boden), die Temperatur wird von −40 bis +80 °C erfasst. Damit deckt der Sensor sowohl trockene als auch gesättigte Böden und einen weiten klimatischen Einsatzbereich ab. Die Genauigkeit liegt bei bis zu ±3 % mit Standardkalibrierung; eine mediumspezifische Kalibrierung verbessert das Ergebnis in abweichenden Böden.Eine Einzelmessung dauert weniger als 50 ms, sodass sich der SMT-100 auch für Regelaufgaben in Echtzeit eignet. Die Versorgungsspannung liegt zwischen 4,0 und 24 VDC und erlaubt so den Anschluss an gängige Feldstromversorgungen. Der Messstab misst 18,2 cm × 3 cm × 1,2 cm und lässt sich kompakt in der Wurzelzone platzieren.Verarbeitung und InbetriebnahmeSignalausgang entsprechend der vorhandenen Auswerteeinheit wählen.Sensor horizontal im Boden einbauen, um Feuchte und Temperatur korrekt zu erfassen.Verdrahtung gemäß gewählter Schnittstelle ausführen; auf korrekte Belegung achten, um Datenfehler zu vermeiden.Sensor mit 4,0 bis 24 VDC versorgen – die Messdaten stehen unmittelbar zur Verfügung.AbgrenzungWer keine digitale Bussanbindung benötigt, kann die analoge Ausführung mit 0–10 V oder die SDI-12-Variante wählen. Für die Auswahl weiterer Bauformen und Schnittstellen führt die Kategorie der Kapazitiven / Volumetrischen Sensoren zu passenden Alternativen.
Der SMT-50 ist ein kapazitiver Bodenfeuchte- und Bodentemperatursensor mit analogem Spannungsausgang von 0 – 3 V, der Volumenwassergehalt und Temperatur direkt im Wurzelraum erfasst. Er richtet sich an Anwender in Landwirtschaft, Garten- und Landschaftsbau sowie an Forschungs- und Prüfstellen, die Bewässerung datenbasiert steuern und dokumentieren. Über eine Kabellänge von 10 Metern lässt sich der Sensor in Freilandböden mit mittlerer Salinität einbinden, aus deutscher Produktion.AnwendungsbereicheBewässerungssteuerung im Freiland- und GartenbauÜberwachung der Bodenbedingungen für Forschung und BodenkundeKlimaführung und Substratüberwachung im GewächshausWassermanagement in der Landschaftsgestaltung und in automatisierten GartenbewässerungssystemenWeitere passende Messtechnik finden Sie in der Kategorie Kapazitive / Volumetrische Sensoren.Eigenschaften im EinsatzDer Feuchtemessbereich reicht von 0 – 50 Vol.-% (m³ Wasser/m³ Boden), die Temperaturerfassung von -20 bis +85 °C. Bei Standardkalibrierung liegt die Genauigkeit bei bis zu ±3 % für die Feuchte und ±1 °C für die Temperatur – ausreichend, um Bewässerungsintervalle belastbar festzulegen. Das Messergebnis steht nach nur 300 ms bereit, sodass auch engmaschige Abfragen möglich sind.Die kapazitive Messung arbeitet ohne Elektrolyt und macht den Sensor wartungsfrei; die robuste Polyurethan-Kabelummantelung ist auf den dauerhaften Verbleib im Boden ausgelegt. Mit Abmessungen von 13,5 cm × 2,15 cm und rund 0,24 kg Gewicht bleibt der Sensor kompakt. Die Feuchte wird über ein Ausgangssignal von 0 bis 3000 mV bereitgestellt, die Temperatur ergibt sich aus der Formel °C = (Spannung in V − 0,5 V) / 0,01 V; aus den Messwerten lässt sich der Volumenwassergehalt (VWC) berechnen.VerarbeitungDer SMT-50 wird horizontal im Boden nahe den Wurzeln platziert, mit gutem Bodenkontakt und ohne Luftlücken. Die Verkabelung erfolgt nach festem Schema: braun an +Vcc, weiß an Gnd, grün für die Temperatur und gelb für die Bodenfeuchtigkeit. Die Versorgungsspannung liegt zwischen 3,0 und 30 VDC; unmittelbar nach dem Anlegen stehen Feuchte- und Temperatursignal an den analogen Ausgängen zur Verfügung.AbgrenzungDer SMT-50 liefert ein analoges 0 – 3-V-Signal für den direkten Anschluss an Logger oder Steuerungen mit Spannungseingang. Werden ein größerer Messbereich bis 0 – 100 Vol.-%, ein weiterer Temperaturbereich oder digitale Schnittstellen wie RS485 (TBUS, Modbus, ASCII) oder SDI-12 benötigt, ist ein Sensor der SMT-100-Reihe die passendere Wahl.
Die Software-Lizenz für die WatchDog Micro-Wetterstation erweitert den Funktionsumfang der Station um die Auswertung, Verwaltung und den Export der aufgezeichneten Wetterdaten am PC. Sie richtet sich an Fachanwender in Landwirtschaft, Gartenbau und Umweltbeobachtung, die die Messreihen ihrer Station systematisch aufbereiten und als Grundlage für ihre Entscheidungen nutzen. Anwendungsbereiche Auswertung und effiziente Verwaltung der Wetterdaten einer WatchDog Micro-Wetterstation Visualisierung von Temperatur, Niederschlag und weiteren Umweltparametern Unterstützung landwirtschaftlicher Entscheidungen und Überwachungsstrategien Datenauswertung im Umfeld von Wetterstationen der Marke Watchdog Eigenschaften im Einsatz Die Lizenz gibt Zugang zu fortschrittlichen Analysefunktionen und ermöglicht den nahtlosen Export der Wetterdaten, sodass Messreihen weiterverarbeitet, archiviert und in Berichte überführt werden können. Über eine intuitive Benutzeroberfläche lassen sich Temperatur, Niederschlag und weitere aufgezeichnete Umweltparameter darstellen und auswerten. So werden die Rohdaten der Station in eine Form gebracht, mit der sich Bewässerung, Beobachtung und betriebliche Abläufe planen lassen. Lizenz und Einsatz Die Lizenz gilt für die Installation auf einem einzelnen Rechner. Sie ist als ergänzende Softwareerweiterung zur WatchDog Micro-Wetterstation gedacht; die Station selbst sowie deren Sensorik gehören nicht zum Lieferumfang der Lizenz. Für den Betrieb ist eine kompatible WatchDog Micro-Wetterstation erforderlich, deren Daten mit der Software ausgelesen und verwaltet werden.
Der WaterScout® SMEC-300 Bodensensor von Spectrum Technologies erfasst Bodenfeuchte, elektrische Leitfähigkeit (EC) und Temperatur in einem kompakten Fühler und liefert damit die Grundlage für ein präzises Bewässerungs- und Düngemanagement. Er richtet sich an Agrartechniker, Bodenwissenschaftler, Landwirte, Gärtner sowie Umweltberater, die Bodenparameter in der Wurzelzone kontinuierlich überwachen.AnwendungsbereicheOptimierung von Bewässerungsplänen anhand der gemessenen BodenfeuchteÜberwachung der Bodensalinität über die EC, um Pflanzenschäden durch zu hohe oder zu niedrige Salzkonzentrationen zu vermeidenAnpassung der Düngestrategie auf Basis von Bodentemperatur und -feuchteFrühzeitiges Erkennen von Trockenstress oder Wassersättigung im BodenEinsatz in Freiland, Gewächshäusern und auf Substraten – auch für Topfkulturen und Rasenflächen geeignetEigenschaften im EinsatzDer Sensor arbeitet mit FDR-Technologie und misst die Bodenfeuchte im Bereich von 0 % bis ca. 65 % vol. H₂O mit einer Auflösung von 0,1 % vol. und einer Genauigkeit von ±3 % vol. Die Temperatur wird von -50 bis 85 °C erfasst, aufgelöst in 0,1 °C bei einer Genauigkeit von ±0,6 °C. Die elektrische Leitfähigkeit deckt 0 bis 10 mS/cm ab, mit einer Auflösung von 0,01 mS/cm und einer Genauigkeit von unter 2 % EC bei Werten unter 8 mS/cm. Für die EC-Messung sorgen Elektroden mit Kohlenstofftinte, die eine große Messfläche bereitstellen. Damit lassen sich Feuchte, Salzgehalt und Temperatur der Wurzelzone an einem repräsentativen Standort gleichzeitig beurteilen.Das Ausgangssignal ist analog (Spannung) im Zeitmultiplexverfahren, die Versorgungsspannung beträgt 3 VDC bei 6 mA. Das fest angeschlossene Kabel ist 1,8 m lang, wodurch der Fühler direkt in der effektiven Wurzelzone platziert werden kann.Verarbeitung und BetriebFür die Auslesung stehen mehrere Wege offen: Das SM-HH Handauslesegerät erlaubt eine sofortige Stichprobenmessung im Feld inklusive Kalibrierfunktion, während der Anschluss an eine WatchDog Micro-Wetterstation die kontinuierliche Aufzeichnung von Feuchte, EC und Temperatur für die langfristige Datenanalyse ermöglicht. Je nach Station lassen sich mehrere Sensoren gleichzeitig anbinden. Für eine korrekte EC-Kalibrierung werden zusätzlich das WaterScout Kalibriergerät und eine Leitfähigkeits-Standardlösung benötigt; beide gehören nicht zum Lieferumfang dieses Sensors. Der Sensor sollte an repräsentativen Standorten und in der Wurzeltiefe der Kultur gesetzt werden, um aussagekräftige Werte zu erhalten. Weitere passende Fühler finden sich in der Kategorie Kapazitive / Volumetrische Sensoren sowie im Programm WaterScout.AbgrenzungWird ausschließlich die Bodenfeuchte benötigt, genügt der einfachere SM100-Sensor ohne EC- und Temperaturkanal. Der SMEC-300 empfiehlt sich dort, wo neben der Feuchte auch der Salzgehalt und die Temperatur der Wurzelzone überwacht werden sollen.
Das FieldScout TDR 150 ist ein handliches Bodenfeuchtemessgerät für die schnelle Erfassung von Bodenfeuchte (VWC), elektrischer Leitfähigkeit (EC) und Bodentemperatur an vielen Messstellen. Es richtet sich an Anwender, die auf großen Flächen zügig belastbare Werte zur Bewässerungssteuerung benötigen – von Landwirtschaft und Gartenbau über die Golf- und Sportplatzpflege bis zu Forschung, Landschaftsarchitektur und IoT-Integration.AnwendungsbereicheSchnelle Feuchtemessung an zahlreichen Standorten im Feld und auf GrünflächenBewässerungskontrolle bei flachwurzelnden Kulturen wie Erdbeeren, Salaten oder ZwiebelnÜberwachung von Bodenfeuchte und EC-Wert zur Optimierung des SaatauflaufsGolf- und Grünflächenpflege zur Erhaltung gleichmäßiger SpielflächenWassermanagement in Growbags und SubstratenWeitere passende Geräte finden sich in der Kategorie Kapazitive / Volumetrische Sensoren sowie im Sortiment der Marke Fieldscout.Eigenschaften im EinsatzDie Bodenfeuchte wird im Bereich 0 bis 60 % Wassergehalt mit einer Auflösung von 0,1 % Vol und einer Genauigkeit von ±3 % Vol erfasst – ausreichend, um Trocken- und Nassstellen im Bestand zu unterscheiden. Der EC-Wert deckt 0 bis 5 mS/cm ab (Auflösung 0,01 mS/cm, Genauigkeit ±0,1 mS/cm) und liefert einen Salzindikator für die Wurzelzone. Die Bodentemperatur wird von -30 bis 60 °C gemessen (Auflösung 0,1 °C, Genauigkeit ±1 °C).Die Messtiefe richtet sich nach den eingesetzten Messnadeln und beträgt 3,8 cm, 7,5 cm, 12 cm oder 20 cm. Ein beleuchtetes LCD zeigt die Werte auch bei schlechten Lichtverhältnissen. Der integrierte Datalogger speichert bis zu 50.000 Messwerte; die Übertragung erfolgt per USB-Stick, in der Ausführung mit GPS und Bluetooth zusätzlich drahtlos an die FieldScout App. Das Gerät ist wahlweise ohne GPS und Bluetooth oder mit der Upgrade-Funktion GPS und Bluetooth erhältlich.VerarbeitungZur Inbetriebnahme werden vier AA-Batterien eingelegt und die zur Anwendung passenden Messnadeln montiert. Für die Messung wird das Gerät eingeschaltet, Bodentyp und Messnadel-Länge werden ausgewählt, die Nadeln in den Boden eingetaucht und die Messung über die READ-Taste gestartet. Über das Menü sind bodenspezifische Kalibrierungen möglich; Firmware-Updates erfolgen via USB. Die Messnadeln sind austauschbar und je nach Anwendung sowie Verschleiß auszuwählen.Lieferumfang und ZubehörDie Messnadeln für Bodenfeuchte, EC und Temperatur sind nicht enthalten und werden separat bestellt. Sie sind ein kritisches Element für genaue Messungen und sollten passend zur gewünschten Messtiefe gewählt werden.
Der Teros 10 Wassergehalt Sensor von METER Group misst den volumetrischen Wassergehalt (VWC) im Boden und liefert Forschungsgenauigkeit zu einem Preis, der auch den Aufbau großer Sensornetzwerke wirtschaftlich macht. Der kapazitive Sensor richtet sich an Anwender in Landwirtschaft, Gartenbau, Umweltforschung und Bewässerungsplanung, die den Wassergehalt über lange Zeiträume und in vielen Messpunkten erfassen. Er baut auf dem GS-1 auf und gibt den Messwert in m³ Wasser je m³ Boden bzw. in Volumenprozent aus.AnwendungsbereicheLangzeitüberwachung der Bodenfeuchte in ForschungsprojektenBewässerungsmanagement in der LandwirtschaftMessung in unterschiedlichsten Substraten, von trockenen Wüstenböden bis zu nassen TorfenEinsatz in umfangreichen Überwachungsnetzwerken mit vielen MesspunktenWeitere Modelle finden Sie in der Kategorie Kapazitive / Volumetrische Sensoren.Eigenschaften im EinsatzDer Messbereich reicht von 0 bis 70 % Volumenwassergehalt und deckt damit eine Vielzahl von Bodentypen und Substraten ab. Die Auflösung von 0,1 % erlaubt eine feine Differenzierung der Messwerte. Mit Standardkalibrierung erreicht der Sensor eine Genauigkeit von ±3 % in mineralischen Böden; mit bodenspezifischer Kalibrierung sind in allen Substraten und porösen Materialien bis zu ±1 bis 2 % möglich. Die Messfrequenz von 70 MHz reduziert den Einfluss von Salinität und Bodentextur, sodass in nahezu jedem Medium belastbare Ergebnisse entstehen.Der analoge Ausgang liefert ein Spannungssignal von 1000 bis 2500 mV und lässt sich damit in bestehende Datenlogger und Systeme einbinden. Die Versorgungsspannung ist flexibel von 3,0 bis 15,0 VDC wählbar, der Stromverbrauch ist gering – ein Vorteil für batteriebetriebene und großflächige Messnetze. Der robuste Epoxidkörper ist auf einen Einsatz über bis zu 10 Jahre unter schwierigen Umgebungsbedingungen ausgelegt.Verarbeitung und InstallationMit einer Sensorlänge von 5,5 cm und kompakten Maßen lässt sich der Teros 10 unkompliziert im Boden platzieren. Das fest angeschlossene Kabel hat eine Länge von 5 m. Für schnelle Feldmessungen ist das EC-HH-Pro Handauslesegerät geeignet, das mit dem Teros 10 und weiteren Sensoren der METER Group kompatibel ist; es gehört nicht zum Lieferumfang und ist separat erhältlich.AbgrenzungWerden neben dem Wassergehalt auch Substrattemperatur und elektrische Leitfähigkeit benötigt, ist der Teros 12 die passendere Wahl. Der Teros 10 konzentriert sich auf die reine, kostengünstige VWC-Messung und eignet sich damit besonders für dichte Messraster mit vielen Sensoren.
Messprinzip: kapazitiv, FDR und TDR
Sensoren dieser Kategorie bestimmen den Wassergehalt des Bodens indirekt über die Dielektrizitätskonstante des Mediums. Da Wasser eine deutlich höhere Permittivität besitzt als Luft und die mineralischen Bestandteile, lässt sich aus dem elektrischen Verhalten der volumetrische Wassergehalt in Prozent (m³/m³) ableiten. Kapazitive und FDR-Sensoren (Frequency Domain Reflectometry) werten dazu die Frequenzantwort eines Schwingkreises aus. TDR-Geräte (Time Domain Reflectometry) messen die Laufzeit eines elektromagnetischen Impulses entlang der Sondenstäbe.
Was den Messwert beeinflusst
Bodenart, Lagerungsdichte, Temperatur und Salzgehalt wirken auf das Signal. Hohe Leitfähigkeit im Bodenwasser kann kapazitive Messungen verfälschen; für salzreiche Substrate oder Düngelösungen ist eine substratbezogene Kalibrierung oder ein Sensor mit getrennter Leitfähigkeitsmessung sinnvoll. Modelle wie der SMEC-300 oder der Teros 12 erfassen neben der Feuchte auch Leitfähigkeit und Temperatur.
Den passenden Sensor auswählen
Ausgangssignal und Anbindung
Entscheidend ist, wie der Sensor ausgelesen wird. Analogsensoren geben eine Spannung aus und passen an viele Datenlogger; digitale Sensoren mit RS485 Modbus liefern Werte über eine Busleitung und lassen sich über größere Distanzen adressieren. Für stationäre Einzelsensoren wie den SM-100 und den SMEC-300 steht ein passendes Handauslesegerät bereit, für EC-5, HS-10 und Teros ein eigenes.
Einzelsensor oder Profilsonde
Ein Einzelsensor misst an einer Tiefe. Wo der Wassergehalt über das gesamte Wurzelprofil beobachtet werden soll, deckt eine Profilsonde wie die Aquacheck mehrere Tiefen in einem Bohrloch ab.
| Bauform / Prinzip | Typischer Einsatz | Zusatzparameter |
|---|---|---|
| Kapazitiv / FDR, stationär | Dauerüberwachung, Bewässerungssteuerung | je nach Modell Temperatur, Leitfähigkeit |
| TDR-Handmessgerät | Punktuelle Kontrolle im Feld | Temperatur, teils GPS-Verortung |
| Profilsonde | Wassergehalt über mehrere Tiefen | Bodentemperatur |
Abgrenzung zu Watermark-Sensoren
Diese Sensoren geben den volumetrischen Wassergehalt aus, also die tatsächlich vorhandene Wassermenge. Wenn Sie stattdessen die Bodenwasserspannung – die für die Pflanze verfügbare Wasserkraft in cbar oder kPa – erfassen wollen, führt die Kategorie Watermark-Sensoren die passenden Geräte. Ergänzendes Zubehör und Ersatzteile finden Sie in den zugehörigen Kategorien.
Typische Anwendungsfehler
Der häufigste Fehler ist ein schlechter Bodenkontakt: Luftspalte entlang der Sondenstäbe führen zu zu niedrigen Werten. Setzen Sie den Sensor in ungestörten, verdichtungsfreien Boden ohne Steine an den Elektroden ein. Eine werkseitige Kalibrierung gilt für mineralische Standardböden; in organischen Substraten, Kokos oder Steinwolle empfiehlt sich eine substratbezogene Anpassung. Für punktuelle Kontrollen eignen sich TDR-Handmessgeräte wie das FieldScout TDR 350, für die dauerhafte Einbindung digitale Sensoren wie der Teros 12.