Bodenfeuchte-Sensoren für Tensiometer und volumetrische Messung
In dieser Kategorie finden Sie Sensoren zur Erfassung der Bodenfeuchte für Bewässerungssteuerung, Feldversuche und Standortüberwachung in Landwirtschaft, Gartenbau und Forschung. Das Sortiment umfasst Watermark-Sensoren, kapazitive beziehungsweise volumetrische Sensoren sowie die passenden Ersatzteile und das Zubehör für Einbau und Anschluss.
Die Auswahl entscheidet sich zuerst am Messprinzip: Watermark-Sensoren erfassen die Bodenwasserspannung als Widerstandswert und geben das Ergebnis in cbar oder kPa aus, während kapazitive und volumetrische Sensoren den volumetrischen Wassergehalt über die Dielektrizität des Bodens bestimmen. Prüfen Sie außerdem, welches Auslesegerät oder welcher Datenlogger den Sensor unterstützt und in welcher Tiefe gemessen werden soll.
- Messgröße: Bodenwasserspannung oder volumetrischer Wassergehalt
- Kompatibilität mit vorhandenem Ausleser oder Datenlogger
- Einbautiefe und Anzahl der Messhorizonte
- Bedarf an Ersatzteilen und Anschlusszubehör
-
Messtechnik und Messgeräte
- Ammonium
- Bodendichte
- Bodenfeuchte
- Bromid
- BSB- & Zehrungsmessung
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Die Aquacheck Profilsonde ist ein FDR-Sensor zur gleichzeitigen Erfassung von Bodenwassergehalt und Bodentemperatur in mehreren Tiefen. Sie richtet sich an Anwender, die Bewässerung und Bodenzustand über die Tiefe hinweg dokumentieren und steuern müssen. Nach dem FDR-Prinzip (Frequency Domain Reflectometry) liefert die Sonde ein tiefenaufgelöstes Bild des Wasserhaushalts und ordnet ihm die zugehörige Bodentemperatur zu.AnwendungsbereicheLandwirtschaftliche Betriebe und AgronomieForschungsinstitute und UniversitätenGarten- und LandschaftsbauUmweltmonitoring und -managementTypische Aufgaben sind die präzise Bewässerungssteuerung und das Wassermanagement, die Überwachung der Bodenfeuchte für die Pflanzenentwicklung, die Untersuchung temperaturabhängiger Wachstumsprozesse sowie Langzeitstudien zur Bodendynamik. Die Sonde gehört zu den kapazitiven bzw. volumetrischen Sensoren im Sortiment.Eigenschaften im EinsatzGemessen werden zwei Parameter: der Bodenwassergehalt in Vol. % über einen Bereich von 0 % bis zur Feldkapazität (abhängig von der Kalibrierung) sowie die Bodentemperatur von -20 bis +50 °C. Die Auflösung beträgt 13 bit, was eine feine Abstufung der Messwerte ermöglicht. Mit Standardkalibrierung liegt die Genauigkeit bei ca. ±5 %; für belastbare Werte auf einem bestimmten Standort ist eine bodenspezifische Kalibrierung empfohlen, da sie die Interpretation an die tatsächlichen Bodenbedingungen anpasst.Der Sondendurchmesser von 32 mm und das 6 m lange Kabel erlauben eine feste Installation im Boden mit Anschluss an eine abgesetzte Auswerteeinheit. Die Versorgungsspannung liegt zwischen 5 und 14 VDC. Über die Signalausgänge SDI-12 oder optional Modbus RS485 lässt sich die Sonde in bestehende Datenlogger- und Überwachungssysteme einbinden.Varianten und KonfigurationDie Profilsonde ist in mehreren Längen und Sensorbestückungen erhältlich: 20 cm mit 2 Sensoren, 40 cm mit 4 Sensoren, 60 cm mit 6 Sensoren, 80 cm mit 8 Sensoren, 100 cm mit 10 Sensoren und 120 cm mit 12 Sensoren. Die Länge bestimmt die erfassbare Messtiefe und die Zahl der Messebenen. Als Signalausgang stehen SDI-12 oder RS485 mit Modbus zur Wahl. Die Konfiguration wird nach den erforderlichen Messtiefen und der vorhandenen Schnittstelle ausgewählt.Installation und InbetriebnahmeDie Sonde wird sorgfältig im Boden platziert, damit in den gewünschten Tiefen ein guter Bodenkontakt entsteht. Anschließend wird sie über die gewählte Schnittstelle mit der Überwachungseinheit verbunden, danach kann die kontinuierliche Erfassung von Bodenfeuchte und -temperatur starten.
Das digitale Bodenthermometer WM-HT von IRROMETER ist ein handgeführtes Einstichthermometer für die Temperaturmessung in Boden, Substrat und weiteren Medien. Es richtet sich an Anwender in Landwirtschaft, Gartenbau, Forschung und Lebensmittelverarbeitung, die vor Ort schnell einen belastbaren Temperaturwert benötigen. Der Einstichfühler erfasst einen Bereich von -50 bis +200 °C mit einer Auflösung von 0,1 °C und ergänzt die Bodenmesstechnik rund um die Ersatzteile und Zubehör der WATERMARK-Reihe.AnwendungsbereicheMessung der Bodentemperatur in Landwirtschaft und Gartenbau als Grundlage für die Saat- und PflanzplanungÜberwachung der Fruchttemperatur zur Beurteilung der Bedingungen bei Lagerung und TransportWeitere Temperaturmessungen in Forschung, Lebensmittelverarbeitung und industriellen UmgebungenAls handgeführtes Gerät arbeitet das Thermometer eigenständig und lässt sich neben Sensoren und Auslesegeräten und Steuerungen aus dem Bodenfeuchte-Programm einsetzen.Eigenschaften im EinsatzDer weite Messbereich von -50 bis +200 °C deckt sowohl frostige Bodenverhältnisse als auch deutlich höhere Temperaturen in der Verarbeitung ab, sodass ein einziges Gerät für unterschiedliche Aufgaben genügt. Die Auflösung von 0,1 °C macht auch kleine Temperaturunterschiede sichtbar, was bei der Beurteilung von Keim- und Lagerbedingungen relevant ist.Die Speicherfunktion für Maxima und Minima hält die höchsten und tiefsten Werte eines Messzeitraums fest; die Hold-Funktion friert den aktuellen Anzeigewert ein und erleichtert damit das Ablesen an schwer zugänglichen Messstellen. Die Anzeige lässt sich von °C auf °F umschalten.AufbauDer Einstichfühler misst 125 x 3,5 mm und wird für die Messung direkt in Boden, Substrat oder Prüfgut eingebracht. Die schlanke Fühlergeometrie erlaubt das Eindringen bis in die gewünschte Messzone bei geringer Störung des Umfelds.
Der EC-5 Sensor (ECH2O EC-5) ist ein kapazitiver Bodenfeuchtesensor zur präzisen Bestimmung des volumetrischen Wassergehalts (VWC) in Growbags, Pflanztöpfen, Substraten und im Freiland. Er richtet sich an Gartenbau, Bewässerungsplanung sowie Forschung und Lehre und liefert Messwerte auf Forschungsniveau zu einem Preis, der auch großflächige Sensornetzwerke wirtschaftlich macht.AnwendungsbereicheGrowbags und Pflanztöpfe: Steuerung und Optimierung der Wasserversorgung im geschützten AnbauFreilandanbau: bedarfsgerechte Bewässerung und Reduzierung des RessourceneinsatzesForschung und Entwicklung: räumliche Variabilitätsfelder, Laborsäulenstudien und GewächshausforschungDurch die kleine Bauform und die geringe Einflussgröße lässt sich der Sensor in unterschiedlichen Tiefen und an mehreren Standorten platzieren, um einen Standort umfassend zu charakterisieren.Eigenschaften im EinsatzDer EC-5 misst den volumetrischen Wassergehalt über die dielektrische Konstante des Mediums mit Kapazitäts-/Frequenzbereichstechnologie. Die Messfrequenz von 70 MHz minimiert den Einfluss von Salzgehalt und Bodentextur, sodass der Sensor in nahezu jedem Boden und in bodenlosen Medien zuverlässig arbeitet. Der Messbereich reicht von 0 bis 100 % Wassergehalt, ausgegeben in m³ Wasser / m³ Boden bzw. Vol.-%.Die Auflösung beträgt 0,01 % in mineralischen Böden und 0,25 % in Substraten. Mit Standardkalibrierung erreicht der Sensor eine Genauigkeit von ±3 % — in mineralischen Böden bei 0 bis 8 dS/m, in Steinwolle bei 0,5 bis 8 dS/m und in Substraten bei 3 bis 14 dS/m. Mit bodenspezifischer Kalibrierung liegt die Genauigkeit bei mindestens ±2 % in allen Böden mit maximal 8 dS/m. Werkskalibrierungen für mineralische Böden, Pflanzsubstrate, Steinwolle und Perlit sind enthalten.Signal und IntegrationDer EC-5 gibt ein analoges, ratiometrisches Signal von 10 bis 40 % der Versorgungsspannung aus und benötigt eine Versorgungsspannung von 2,5 VDC bis 3,6 VDC bei 10 mA. Über das analoge Ausgangssignal lässt sich der Sensor per Plug-and-Play in bestehende Überwachungs- und Datenerfassungssysteme auch anderer Hersteller einbinden und ferngesteuert auslesen. Mit Abmessungen von 9,5 cm x 1,9 cm x 0,7 cm ist die Installation platzsparend möglich.ZubehörFür schnelle Einzelmessungen im Feld eignet sich das Handauslesegerät EC-HH-Pro, das mit allen METER Group Sensoren arbeitet und über internen Datenspeicher sowie mehrere hinterlegte Kalibrierungen verfügt. Weitere passende Modelle finden sich in der Kategorie Kapazitive / Volumetrische Sensoren.
Das Ersatzkabel für das Watermark Handauslesegerät stellt die Verbindung zwischen einem Watermark Bodenfeuchtesensor und dem IRROMETER Handmessgerät her und überträgt die Sensordaten zuverlässig an das Auslesegerät. Es richtet sich an Anwender in Landwirtschaft, Gartenbau und Bewässerungsplanung, die ein bestehendes Watermark Messgerät nach einem Kabeldefekt wieder einsatzfähig machen wollen, ohne das komplette Gerät zu ersetzen.AnwendungsbereicheAustausch der Kabelbaugruppe am Watermark Handauslesegerät für die manuelle Feldmessung an 200SS-SensorenWiederherstellung der Messverbindung bei beschädigtem oder gebrochenem KabelEinsatz im Feld zur punktuellen Kontrolle der Bodenwasserspannung in Centibar (cb) beziehungsweise Kilopascal (kPa)Eigenschaften im EinsatzDie Kabelbaugruppe ist als feldtauschbares Teil ausgelegt: Das Kabel lässt sich vor Ort wechseln, sodass das Handmessgerät nach einem Kabelschaden weiter genutzt werden kann. Es handelt sich um ein 50-Ohm-Koaxialkabel mit einer Länge von etwa 0,6 m. Am Geräteende sitzt ein BNC-Bajonettanschluss, am Sensorende zwei federbelastete Klemmen, mit denen die Sensorleitungen sicher gegriffen werden. Diese Klemmverbindung erlaubt es, mit einem einzelnen Messgerät beliebig viele Watermark Sensoren nacheinander auszulesen.VerarbeitungEin defektes Kabel äußert sich häufig in einer dauerhaften Anzeige von 0 oder dem Maximalwert. Zur Prüfung werden die beiden Klemmen am Sensorende zusammengeklemmt: Die Anzeige muss 0 ergeben. Werden die Klemmen wieder getrennt, muss der Höchstwert erscheinen. Weichen die Werte ab, ist das Kabel als Ursache anzunehmen und über dieses Ersatzteil zu tauschen.AbgrenzungDieses Zubehörteil ersetzt ausschließlich die Kabelbaugruppe. Sensor, Messgerät und weitere Komponenten sind nicht enthalten und getrennt zu beziehen. Weitere passende Komponenten finden Sie unter Ersatzteile und Zubehör.
Der FieldScout TDR 350 ist ein tragbares Bodenfeuchtemessgerät, das im gleichen Messvorgang den volumetrischen Wassergehalt (VWC), die elektrische Leitfähigkeit (EC) und die Oberflächentemperatur direkt vor Ort erfasst. Es richtet sich an Fachanwender in Landwirtschaft, Gartenbau, Sport- und Golfrasenpflege sowie in Forschung und Lehre, die Bewässerungs- und Düngeentscheidungen auf gemessene Werte statt auf Schätzungen stützen.AnwendungsbereicheBodenfeuchtekontrolle und Bewässerungsaudits auf Feldern und in AnbaubeetenGreen- und Sportflächenmanagement auf sand- oder tonhaltigen UntergründenSalzindikation über die EC-Messung in gedüngten oder salzbelasteten BödenStandortkartierung und Datenerfassung in Versuchs- und LehrbetriebenEigenschaften im EinsatzDie 3-in-1-Sensorik liefert VWC, EC und Temperatur in einem Messschritt. Der VWC-Messbereich reicht von 0 % bis zur Sättigung (ca. 50 Vol.-%) bei einer Genauigkeit von ± 3,0 % (bei < 2 mS/cm). Die EC wird im Bereich 0 bis 5,5 mS/cm mit einer Auflösung von 0,01 erfasst, die Temperatur von -30 °C bis 60 °C mit einer Genauigkeit von ± 1 °C. Über die integrierte EC-Kompensation werden Störeinflüsse salzhaltiger oder stark gedüngter Böden aus der Feuchtemessung herausgerechnet.Drei Messmodi passen die Auswertung an die Bodenstruktur an: Der Standard-Modus deckt gängige Bodentypen ab, der Hi-Clay-Modus berücksichtigt schwere Böden mit einem Tongehalt über 27 %, und der Sand-Modus ist auf sandbasierte Sportflächen und Golf-Greens abgestimmt. So beruhen die abgelesenen Werte auf einem zur Bodenart passenden Algorithmus.Integriertes GPS verknüpft jede der bis zu 50.000 speicherbaren Messungen automatisch mit Geokoordinaten; über die FieldScout Mobile App lassen sich die Daten per Bluetooth Low Energy in Echtzeit auf dem Smartphone visualisieren und zu Feuchtigkeitskarten zusammenführen. Alternativ erfolgt der Datenexport über die USB-Typ-A-Schnittstelle per USB-Stick. Das kontrastreiche, hintergrundbeleuchtete Grafik-LCD bleibt auch bei direkter Sonneneinstrahlung und in der Dämmerung ablesbar. Die verstellbare Schafthöhe erlaubt das Messen im Stehen. Das Display ist nach IP53 wetterfest, die Sonde nach IP67 wasserdicht; die Stromversorgung übernehmen vier bereits installierte AA-Batterien. Das Gerät wiegt 1,9 kg (4.3 lb).Lieferumfang und ZubehörDie Messnadeln (Spitzen) sind nicht im Lieferumfang enthalten und werden je nach gewünschter Messtiefe separat bestellt. Erhältlich sind die Nadellängen 3,8 cm, 7,5 cm, 12 cm und 20 cm – von flachen Rasenwurzeln bis zu tieferen Bodenprofilen. Weitere Geräte dieser Bauart finden Sie in der Kategorie Kapazitive / Volumetrische Sensoren sowie im Sortiment der Marke Fieldscout.
Die FieldScout TDR Ersatznadeln sind die auswechselbaren Bodensonden für die Bodenfeuchtemessgeräte FieldScout TDR 150 und TDR 350. Sie stellen den elektrischen Kontakt zum Boden her, über den das Gerät nach dem TDR-Verfahren den volumetrischen Wassergehalt (VWC) bestimmt. Als Verschleiß- und Ersatzteil richten sie sich an Anwender in Landwirtschaft, Garten- und Landschaftsbau, Bewässerungsplanung sowie Forschung und Lehre, die abgenutzte oder verbogene Nadeln tauschen oder die Messtiefe an eine neue Fragestellung anpassen möchten.AnwendungsbereicheDie Nadeln werden am TDR 150 und TDR 350 eingesetzt und in vier Längen angeboten, sodass sich die Eindringtiefe an das Messziel anpassen lässt:3,8 cm: Oberflächenmessungen und Kontrolle der Feuchte in den obersten Bodenschichten.7,5 cm: Bodenfeuchte in Wurzelnähe bei kleineren Pflanzen.12 cm: tiefere Bodenschichten und umfassendere Feuchtigkeitsprofile.20 cm: tiefere Bodenhorizonte, geeignet für große Pflanzen und Bäume.Eigenschaften im EinsatzDie Nadellänge bestimmt, über welche Bodentiefe der Messwert gemittelt wird: kurze Nadeln erfassen die Deckschicht, lange Nadeln liefern ein Profil über den Wurzelraum. Durch den Wechsel der Nadeln lässt sich dasselbe Gerät für flache und tiefe Messungen nutzen, ohne dass ein zweites Instrument nötig wird. Die Nadeln lassen sich am Messgerät montieren und wechseln; robuste Ausführung ist auf den wiederholten Feldeinsatz ausgelegt.Lieferumfang und KompatibilitätDie Ersatznadeln werden im Gebinde zu zwei Stück je Länge geliefert. Ein TDR-Messgerät benötigt beide Nadeln eines Satzes gleicher Länge. Die Nadeln passen zu den FieldScout TDR 150 und TDR 350 Bodenfeuchtemessgeräten; das Messgerät selbst gehört nicht zum Lieferumfang. Weitere Sonden und Ersatzteile finden Sie in den Kategorien Ersatzteile und Zubehör.
Inhalt: 2 Stück (44,04 € / 1 Stück)
Das EC-HH-Pro Handauslesegerät ist eine tragbare Auswerteeinheit für die Bodenfeuchtemessung im Feld, die mit den kapazitiven und volumetrischen Sensoren der METER Group zusammenarbeitet. Es richtet sich an Agronomen, Bodenforscher, Landwirtschaftsbetriebe, Garten- und Landschaftsbauer sowie Umweltwissenschaftler, die an wechselnden Messstellen schnell ablesbare Werte benötigen und für deren Richtigkeit einstehen.AnwendungsbereicheManuelle Stichprobenmessung der Bodenfeuchte an verschiedenen Messstellen im FeldBewässerungssteuerung in Landwirtschaft und GartenbauÜberwachung des Bodenfeuchtegehalts in Substraten wie mineralischem Boden, Torfsubstraten, Steinwolle und PerlitErfassung von Bodendaten für Forschungs- und UmweltprojekteDas Gerät ist mit allen Sensoren der METER Group kompatibel, einschließlich EC5, HS-10 und der Teros-Sensoren; ausgenommen ist der MAS-1.Eigenschaften im EinsatzDie Anzeige lässt sich wahlweise in cm/m, m³/m³, % Vol, IPF oder als dielektrische Eigenschaft (εa) ausgeben, sodass sich das Ergebnis an die jeweilige Auswertung anpassen lässt. Für die korrekte Umrechnung stehen vorprogrammierte Kalibrierungen für mineralischen Boden, Torfsubstrate, Steinwolle und Perlit bereit; darüber hinaus lassen sich benutzerdefinierte Kalibrierungen anlegen, um Sonderfälle abzudecken.Der integrierte Datenspeicher fasst bis zu 5000 Datenpunkte. In Verbindung mit der ECH2O Utility Software lassen sich die erfassten Messwerte auslesen, verwalten und archivieren. Die Versorgung erfolgt über Batterie, was den mobilen Einsatz ohne Netzanschluss ermöglicht. Das Gerät wiegt rund 0,32 kg.VerarbeitungFür die Messung wird ein kompatibler METER-Group-Sensor an das Handauslesegerät angeschlossen; der Wert wird kontinuierlich aktualisiert und kann direkt abgelesen oder gespeichert werden. Der passende Sensor gehört nicht zur Auswerteeinheit und ist gesondert zu beschaffen. Ergänzende Sensoren finden Sie unter Kapazitive / Volumetrische Sensoren, weiteres Zubehör im Bereich Zubehör.AbgrenzungDas EC-HH-Pro ist auf die manuelle Handablesung ausgelegt. Für dauerhafte, unbeaufsichtigte Aufzeichnung über längere Zeiträume ist ein stationärer Datenlogger die passendere Lösung; das Handauslesegerät deckt den mobilen Einsatz mit häufigem Wechsel der Messpunkte ab.
Das Handauslesegerät SM-HH von FieldScout ist ein tragbares Ableseinstrument für punktuelle Stichproben von Bodenfeuchte und Bodentemperatur im Feld. Es wird an die Bodensensoren SM-100 und SMEC-300 angeschlossen und macht deren Messwerte über eine digitale Anzeige direkt vor Ort ablesbar. Das Gerät richtet sich an Anwender in Landwirtschaft, Bodenkunde, Garten- und Landschaftsbau sowie an Umweltberater, die einzelne Standorte schnell prüfen wollen, ohne eine feste Messstation zu betreiben.AnwendungsbereicheStichprobenmessung von Bodenfeuchte und Bodentemperatur an wechselnden StandortenBewässerungsplanung und Kontrolle des Wasserhaushalts im FeldBodenkundliche und umwelttechnische UntersuchungenWasser- und Nährstoffmanagement im Garten- und LandschaftsbauKompatibel ist das Gerät mit den Sensoren SM-100 und SMEC-300. Mit dem passenden Watermark-Adapter (Item #6450FSADPT) lässt sich zusätzlich ein Watermark-Bodenfeuchtesensor auslesen. Ergänzende kapazitive Sensoren und weiteres Zubehör finden Sie in den zugehörigen Kategorien.Eigenschaften im EinsatzDie digitale Anzeige liefert den Messwert direkt und ohne Zwischenschritte, sodass sich einzelne Standorte zügig abarbeiten lassen. Für die Auswertung sind vorprogrammierte Kalibrierungen für mineralische Böden und für Torfsubstrate hinterlegt; damit lässt sich die Messung an die jeweilige Bodenart anpassen, ohne eigene Kennlinien erstellen zu müssen.Der Batteriebetrieb macht das Gerät vom Netz unabhängig und für den mobilen Feldeinsatz geeignet. Zu beachten ist, dass das SM-HH keinen Datenspeicher besitzt: Die Werte werden abgelesen, aber nicht im Gerät protokolliert. Für die dauerhafte Erfassung und Speicherung von Messreihen ist eine andere Lösung erforderlich.AbgrenzungDas SM-HH ist ein reines Ausleseinstrument für die genannten Sensoren und ersetzt kein Messgerät mit eigener Sonde. Wer Bodenfeuchte, Salzgehalt (EC) und Temperatur mit einem in sich geschlossenen Gerät samt Messstäben erfassen möchte, ist mit einem TDR-Bodenfeuchtemessgerät besser bedient. Für kontinuierliche, gespeicherte Messreihen eignet sich der Anschluss der Sensoren an eine Datenlogger- oder Wetterstationslösung.LieferumfangHandauslesegerät SM-HHTragetasche zum Schutz und TransportDie Sensoren SM-100 und SMEC-300 sowie der Watermark-Adapter gehören nicht zum Lieferumfang und sind gesondert erforderlich.
Der HS-10 Bodenfeuchtesensor (ECH2O 10HS) misst den volumetrischen Wassergehalt im Boden und ist für den dauerhaften Freilandeinsatz ausgelegt. Er richtet sich an Anwender in Landwirtschaft, Gartenbau, Bewässerungsplanung sowie Forschung und Lehre, die die Bodenfeuchte über längere Zeiträume verlässlich erfassen. Der Sensor erfasst mit einer Länge von 10 cm etwa einen Liter Bodenvolumen und mittelt die Bodenfeuchte über diesen Bereich.AnwendungsbereicheLangzeitstudien zur Bodengesundheit und -dynamikErfassung räumlicher Variabilität im Feld, Laborsäulenstudien und GewächshausforschungÜberwachung der Bodenfeuchte zur Steuerung der Pflanzenentwicklung und für ein effizientes WassermanagementEigenschaften im EinsatzDer Messbereich reicht von 0 bis 57 % Wassergehalt und deckt damit eine breite Palette an Bodentypen ab. Die Auflösung liegt bei 0,01 % in mineralischen Böden und 0,25 % in Substraten. Mit Standardkalibrierung erreicht der Sensor in mineralischen Böden eine Genauigkeit von ±3 % bei 0 bis 8 dS/m; mit bodenspezifischer Kalibrierung sind in allen Böden mit maximal 8 dS/m mindestens ±2 % möglich. Die Messfrequenz von 70 MHz reduziert den Einfluss von Salzgehalt und Bodentextur und erlaubt präzise Messungen über einen weiten Bereich mineralischer Böden.Ausgegeben wird der Wassergehalt in m³ Wasser je m³ Boden beziehungsweise als Volumenprozent. Das Ausgangssignal beträgt 300 bis 1.250 mV, unabhängig von der Versorgungsspannung; diese kann von 3 VDC bei 12 mA bis 15 VDC bei 15 mA liegen. Das feste Kabel ist 5 m lang. Der Sensor lässt sich ohne die Handhabungsnachteile längerer Sonden installieren und deckt dennoch ein großes Messvolumen ab, was den Aufbau umfangreicher Sensornetzwerke wirtschaftlich macht.Integration und ZubehörDer HS-10 ist Plug-and-Play mit METER-Datenloggern kompatibel und darüber hinaus systemoffen, sodass er sich in vorhandene Steuer- und Auswertetechnik einbinden lässt. Für Messungen an vielen Messstellen eignet sich das Handauslesegerät EC-HH-Pro mit internem Datenspeicher und einer Auswahl hinterlegter Kalibrierungen. Weitere kapazitive und volumetrische Sensoren finden Sie in der zugehörigen Kategorie.Lieferumfang und HinweiseGeliefert wird der HS-10 als einzelner Sensor. Die Abmessungen betragen 16,5 cm x 3,5 cm x 0,7 cm bei einem Gewicht von rund 0,145 kg. Datenlogger und Handauslesegerät sind gesondert zu beziehen.
Der IRROMETER Boden- und Wassertemperatursensor erfasst die Temperatur in Boden und Wasser und liefert damit die Bezugsgröße für eine präzise Standortüberwachung. Er richtet sich an Fachanwender in Landwirtschaft, Gartenbau, Forschung und Umweltmesstechnik, die Temperaturverläufe im Wurzelraum oder in Gewässern belastbar dokumentieren müssen. Der wasserdichte Fühler ist mit einem 5 m langen Kabel ausgeführt und deckt einen Messbereich von −040 bis +150 °C ab.AnwendungsbereicheBodentemperatur in der Landwirtschaft als Entscheidungsgrundlage für Saat- und ErnteplanungWissenschaftliche Forschung mit Anforderung an genaue, reproduzierbare TemperaturdatenÜberwachung von Ökosystemen und aquatischen Umgebungen dank WasserdichtigkeitErgänzung zu WATERMARK-Bodenfeuchtemessungen, deren Widerstandswert temperaturabhängig ist und für die eine Temperaturangabe die Auswertung verbessertEigenschaften im EinsatzDie Genauigkeit beträgt ±0,2 °C im Bereich von 0 bis 70 °C – also in genau dem Fenster, in dem sich Boden- und Gewässertemperaturen üblicherweise bewegen. In diesem Bereich sind die Messwerte fein genug aufgelöst, um Tag-Nacht-Schwankungen oder saisonale Verläufe verlässlich zu verfolgen. Der Gesamtmessbereich von −040 bis +150 °C reicht darüber hinaus und erfasst auch Extremwerte, wobei die spezifizierte Genauigkeit für das Kernfenster von 0 bis 70 °C gilt. Der Sensor arbeitet als Widerstandsfühler mit einem Nennwiderstand von 10 kΩ bei 25 °C. Die Wasserdichtigkeit erlaubt den dauerhaften Einbau im feuchten Boden ebenso wie den Einsatz in Wasser.VerarbeitungDer Sensor wird mit dem 5 m langen Kabel an ein geeignetes Auswerte- oder Datenerfassungsgerät angeschlossen. Für die Temperaturkompensation von WATERMARK-Bodenfeuchtesensoren sollte der Temperaturfühler in einer Tiefe platziert werden, die die Temperatur im Umfeld der Feuchtesensoren repräsentiert. Das passende Zubehör finden Sie in den Kategorien Watermark Sensoren und Ersatzteile und Zubehör.AbgrenzungDer Fühler misst ausschließlich Temperatur. Für die Bodenwasserspannung oder Bodenfeuchte ist ein Tensiometer beziehungsweise ein WATERMARK-Granularmatrixsensor erforderlich; dieser Temperatursensor liefert dazu den ergänzenden Temperaturwert. Ein Auswertegerät oder Datenlogger gehört nicht zum Lieferumfang und ist zum Betrieb zusätzlich erforderlich.
Das IRROMETER WATERMARK SDI-12 Adapterboard wandelt die Signale von bis zu drei WATERMARK Bodenfeuchtesensoren sowie einem optionalen Boden- oder Wassertemperatursensor in das digitale SDI-12 Busformat um. Damit lassen sich WATERMARK Sensoren, die als variabler Widerstand ausgelesen werden, direkt an Datenlogger und Steuerungen mit SDI-12 Eingang anbinden – gedacht für Fachanwender in Landwirtschaft, Gartenbau, Bewässerungsplanung sowie Umweltmesstechnik und Forschung.AnwendungsbereicheEinbindung von WATERMARK Bodenfeuchtesensoren in vorhandene SDI-12 fähige Datenlogger und BewässerungssteuerungenBodenfeuchte- und Bodenwasserspannungsüberwachung im Feld, im Gewächshaus und in VersuchsanlagenMessstationen mit mehreren Boards: mehrere Adapter mit eindeutigen Adressen teilen sich einen gemeinsamen 3-Draht-SDI-12-Bus (Werkseinstellung Adresse „0“)batteriegestützte und solarversorgte Aufbauten zur UmweltüberwachungEigenschaften im EinsatzDer Anschluss ist auf drei WATERMARK Sensoren und einen zusätzlichen Boden- bzw. Wassertemperatursensor ausgelegt. Der Temperatursensor ist optional; er kompensiert temperaturbedingte Abweichungen der Bodenwasserspannung. Ohne angeschlossenen Temperatursensor rechnet das Board mit einem Vorgabewert von 24 °C. Das Board stellt zwei Messgrößen bereit: den rohen elektrischen Widerstand sowie die daraus über die interne Kalibrierung abgeleitete Bodenwasserspannung.Die Versorgungsspannung reicht von 4,5 VDC bis 40 VDC – nach dem aktuellen technischen Datenblatt, das gegenüber älteren Angaben (6 VDC) den unteren Wert auf 4,5 VDC korrigiert. Die Messzeit beträgt 100 ms bei 12 VDC Versorgung, sodass die Messwerte schnell bereitstehen. Der Stromverbrauch ist auf batteriegestützten Dauerbetrieb ausgelegt: 15 µA im Sleep-Modus, 500 µA im Leerlauf, 1,05 mA während der Messung und 1,25 mA bei der Datenübertragung. Das Ausgangssignal folgt dem SDI-12 Bussystem (1200 Baud). Mit Abmessungen von 45,7 mm x 30,5 mm und einem Gewicht von rund 0,069 kg lässt sich das Board platzsparend in Gehäusen und Messstationen unterbringen.AbgrenzungDas SDI-12 Adapterboard ist die richtige Wahl, wenn das auslesende Gerät einen SDI-12 Eingang bietet. Benötigt die Auswerteeinheit stattdessen ein analoges Spannungssignal, ist der 200SS-VA3 mit 0–3 VDC Ausgang (ebenfalls für drei WATERMARK Sensoren und einen Temperatursensor) die passende Alternative. Weitere Optionen finden sich unter Auslesegeräte - Steuerungen - Signalwandler sowie die zugehörigen Watermark Sensoren.
Der IRROMETER Watermark Sensor (Modell 200SS) ist ein Granularmatrix-Bodenfeuchtesensor, der die Bodenwasserspannung im Bereich von 0 bis 239 Centibar (kPa) erfasst. Er richtet sich an Fachanwender im Bewässerungsmanagement, die den Wasserbedarf im aktiven Wurzelraum datengestützt steuern. Der Sensor verbleibt dauerhaft im Boden und wird bei Bedarf über ein kompatibles Lesegerät ausgelesen.AnwendungsbereicheFreilandgemüse, Spargel, Beerenobst, Baumobst und WeinbauHopfen, Kartoffeln, Zuckerrüben, Ackerbau und SaatgutproduktionGolf- und Sportplatzbewässerung sowie Garten- und LandschaftsbauFür die Messung an mehreren Bodentiefen an einer Messstelle lassen sich mehrere Sensoren über eine Profilsonde einsetzen.Eigenschaften im EinsatzDer Messwert wird über die Ausletechnik automatisch temperaturkompensiert, sodass Temperaturschwankungen im Boden die angezeigte Saugspannung nicht verfälschen. Elektrisch verhält sich der Sensor als variabler Widerstand von 550 bis 32.000 Ohm; das Lesegerät rechnet diesen Wert über eine publizierte Kalibrierung in Centibar bzw. Kilopascal um. Die Versorgungsspannung liegt üblicherweise bei 2,5 bis 5 V.Der Aufbau besteht aus einem Edelstahlgehäuse mit ABS-Kunststoffkappen über einem hydrophilen Stoff, der eine gute hydraulische Anbindung an das Bodenwasser sichert. Interne Gipskomponenten puffern die Messung gegen schwankenden Salzgehalt der Bodenlösung. Der Sensor ist wartungsfrei und frostsicher. Die Baulänge beträgt 85 mm bei einem Außendurchmesser von 22 mm.Verarbeitung und AnschlussFür die Installation werden repräsentative Standorte gewählt, die die Feuchtebedingungen der überwachten Fläche abbilden. Der Einbau erfolgt vorzugsweise mit einem PVC-Installationsrohr; entscheidend ist ein guter Bodenkontakt für belastbare Messwerte. Anschließend wird der Sensor mit einem kompatiblen Lesegerät verbunden. Der Sensor ist in mehreren Kabellängen erhältlich – 5 cm, 1,5 m, 3 m, 4,5 m, 6 m und 10 m – und lässt sich bis zu 100 m verlängern.Auswertung und IntegrationZur Auswertung stehen verschiedene Geräte zur Verfügung: ein tragbares Handauslesegerät mit manuell einstellbarer Temperaturkompensation und Centibar-Anzeige auf spritzwassergeschütztem Bedienfeld sowie der Watermark Monitor, ein Datenlogger für bis zu 8 Sensoren für Bodenfeuchte und/oder Bodentemperatur, der Volt- und 4–20-mA-Signale aufzeichnet und über die mitgelieferte Software ausgelesen wird. Für die Anbindung an Fremdsysteme wandelt der Volt-Adapter das Signal in ein lineares 0–3-V-Spannungssignal (Ausführungen für 1 oder 6 Sensoren), während der SDI-12-Adapter bis zu drei Watermark Sensoren und einen Bodentemperatursensor in SDI-12-Bussysteme einbindet. Die Waterswitch-Schalteinheiten steuern Bewässerungscomputer nach Bodenfeuchte-Schwellenwert – als WS-B (9 V DC) für batteriebetriebene Bewässerungscomputer und als WS (24 V AC), auch als Common Interrupt für einzelne Magnetventilsteuerungen. Weitere Artikel finden Sie in den Kategorien Watermark Sensoren und Ersatzteile und Zubehör.
Der IRROMETER WATERMARK Signalwandler WM-S-VA wandelt das Widerstandssignal eines WATERMARK Sensors in ein lineares Spannungssignal von 0–3 Volt um und macht die Bodenwasserspannung damit für Datenlogger, Steuerungen und Automatisierungssysteme fremder Hersteller direkt auslesbar. Der Signalwandler richtet sich an Agrartechniker und Bewässerungsplaner, an Landwirte und Gärtner mit dem Ziel einer effizienten Wassernutzung sowie an Umweltwissenschaftler und Forscher, die Bodenfeuchteprofile erfassen.AnwendungsbereicheDer Adapter wird auf die Anschlussleitungen des WATERMARK Sensors aufgelegt und schafft die Schnittstelle zwischen Sensor und einem Auslese- oder Regelgerät mit Analogeingang. Typische Einsatzfälle sind einzelne Messstationen im Feld, im Gewächshaus oder in der Bewässerungsplanung, bei denen die Bodenwasserspannung in eine bestehende Steuerung oder in ein Dataloggersystem eingebunden werden soll. Der Artikel ist in zwei Ausführungen erhältlich: die Variante WM-S-VA für den Anschluss von einem WATERMARK Sensor und einem Boden- und Wassertemperatursensor sowie die Variante WM-S-6-VA für sechs WATERMARK Sensoren und einen Boden- und Wassertemperatursensor, die mehrere Messpunkte oder Zonen an einer Stelle zusammenfasst.Eigenschaften im EinsatzDas Ausgangssignal ist über den gesamten Messbereich von 0 bis 239 kPa linear, sodass die in Centibar beziehungsweise kPa angegebene Bodenwasserspannung ohne aufwendige Umrechnung im Auslesegerät weiterverarbeitet werden kann. Ist der Boden- und Wassertemperatursensor angeschlossen, erfolgt die Temperaturkompensation automatisch, was die temperaturbedingte Drift der Widerstandsmessung ausgleicht.WM-S-VA: Versorgungsspannung 3,3–30 VDC (1,5 mA), Schutzklasse IP67, Abmessungen 3 x 3,5 x 2 cm, Gewicht 60 g.WM-S-6-VA: Versorgungsspannung 12 VDC (10 mA), keine Schutzklasse angegeben, Abmessungen 14 x 8,3 x 4,2 cm, Gewicht 123 g.Beide Ausführungen geben das Signal als 0–3 Volt linear aus und arbeiten mit der Maßeinheit Centibar / kPa.AbgrenzungDer Signalwandler ist ein Zubehör zur Integration und ersetzt weder den Sensor noch ein Anzeige- oder Steuergerät. Wer die Bodenwasserspannung nur ablesen möchte, greift zu einem WATERMARK Handmessgerät; wird ein Digitalausgang statt eines Analogsignals benötigt, ist ein SDI-12-Adapter die passende Lösung. Weitere Bausteine finden sich in der Kategorie Auslesegeräte - Steuerungen - Signalwandler. WATERMARK Sensor und Temperatursensor gehören nicht zum Lieferumfang und sind gesondert zu bestellen.
Die IRROMETER Waterswitch Schalteinheit steuert die Bewässerung nach der tatsächlichen Bodenfeuchte und gibt nur dann Wasser frei, wenn der Boden es benötigt. Das Modul wertet das Signal eines Watermark-Bodenfeuchtesensors aus und unterbricht den Bewässerungsvorgang, solange der Boden feuchter ist als der eingestellte Schwellenwert. Es richtet sich an Betriebe in Landwirtschaft, Gartenbau und Bewässerungsplanung, die bestehende Anlagen bedarfsgerecht regeln wollen.Der Artikel wird in zwei Varianten geführt: Waterswitch Typ WS (24 V AC) für den Anschluss an herkömmliche, netzbetriebene Bewässerungscomputer und Waterswitch Typ WS-B (9 V DC) für batteriebetriebene Bewässerungscomputer. Beide Modelle werten je einen Watermark-Sensor aus und arbeiten mit neun Feuchtestufen. Zum Lieferumfang gehören das Waterswitch-Modul, ein Watermark-Bodenfeuchtesensor sowie die Einbauanleitung.AnwendungsbereicheSteuerung einzelner Magnetventile, ganzer Ventilgruppen oder aller Ventile eines SteuergerätsNachrüstung bestehender Bewässerungsanlagen in Landwirtschaft und GartenbauTyp WS (24 V AC): direkter Anschluss an herkömmliche, mit 24 V AC betriebene BewässerungscomputerTyp WS-B (9 V DC): Einsatz mit batteriebetriebenen Bewässerungscomputern, versorgt über eine 9-V-BatterieEigenschaften im EinsatzDie Einheit prüft die Bodenfeuchte alle 5 Minuten und passt die Bewässerung entsprechend an, sodass nur bei tatsächlichem Bedarf bewässert wird. Über neun Feuchtestufen lässt sich der Schwellenwert an Pflanzenart und Bodenverhältnisse anpassen – von Position 1 (sehr feucht) bis Position 9 (sehr trocken); der Einstellbereich reicht von 10 bis 85 Centibar. Jedes Ventil oder jede Gruppe kann auf eine eigene Feuchtestufe gesetzt werden.Der Typ WS-B aktiviert das Bewässerungssystem über einen potentialfreien Kontakt und arbeitet mit Systemen, die einen normal offenen oder einen normal geschlossenen Kontakt benötigen; er lässt sich zudem in Reihe mit einem Regen- oder Frostsensor verdrahten. Eine LED zeigt eine schwache Batterie an. Über eine Bypass-Stellung lässt sich die Steuerung vorübergehend auf den regulären Zeitplan des Bewässerungscomputers umschalten. Der Typ WS wird direkt an den Bewässerungscomputer angeschlossen und mit 24 V AC betrieben.Das Modul des Typs WS-B misst 67 x 64 x 51 mm bei 142 g, der Typ WS 67 x 64 x 38 mm bei 116 g. IRROMETER gewährt ein Jahr Gewährleistung auf das Gerät.VerarbeitungDer zugehörige Watermark-Sensor wird vor dem Einbau mindestens 30 Minuten in Wasser eingeweicht und stets im feuchten Zustand installiert – im Bereich mit dem höchsten Wasserbedarf und nicht in Senken, in denen sich Wasser sammelt. Bei mehreren Ventilen gehört der Sensor in den Bereich, der vom zuletzt laufenden Ventil bewässert wird. Passende Sensoren finden Sie unter Watermark Sensoren, weitere Steuerungskomponenten unter Auslesegeräte - Steuerungen - Signalwandler.
Der METER Teros 12 ist ein Bodenfeuchtesensor, der in einem Messkopf den volumetrischen Wassergehalt, die Substrattemperatur und die elektrische Leitfähigkeit (EC) erfasst. Er ist für den Einsatz in allen gängigen Kultursubstraten ausgelegt und richtet sich an Anwender in Landwirtschaft, Gartenbau und Forschung, die kontinuierliche Bodendaten für die Bewässerungssteuerung benötigen. Der Teros 12 ist der Nachfolger der Modelle GS-3 und 5TE.AnwendungsbereicheUmfangreiche Sensor-Netzwerke in der landwirtschaftlichen BodenüberwachungForschungsprojekte mit präzisen LangzeitdatenGartenbau, wo Feuchtigkeit, Temperatur und EC gemeinsam kontrolliert werdenWeitere Geräte dieser Bauart finden Sie in der Kategorie Kapazitive / Volumetrische Sensoren.Eigenschaften im EinsatzDer Sensor misst den Volumenwassergehalt über den vollen Bereich von 0 bis 100 % mit einer Auflösung von 0,1 %, die Temperatur von -40 bis +50 °C mit 0,1 °C Auflösung und die EC von 0 bis 20 dS/m mit einer Auflösung von 0,001 dS/m. Mit Standardkalibrierung liegt die Genauigkeit bei ±3 % in mineralischen Böden (unter 8 mS/cm), ±0,5 °C für die Temperatur und ±5 % bis 10 dS/m für die EC. Mit bodenspezifischer Kalibrierung sind für den Wassergehalt mindestens ±1 bis 2 % in allen Substraten und porösen Materialien erreichbar.Die Kalibrierung wurde über eine breite Bandbreite von Bodentypen und EC-Niveaus getestet, was die Sensor-zu-Sensor-Varianz gering hält. Trotz kompakter Bauform mit 9,4 cm Sensorlänge (Messkopf) und 5,5 cm Zinkenlänge erfasst der Teros 12 ein Einflussvolumen von rund einem Liter. Dieses große Verhältnis von Einflussvolumen zu Sensorgröße verringert Fehler durch Bodenvariabilität und verkürzt den Installationsaufwand.Anschluss und ZubehörDer Teros 12 gibt seine Werte über SDI-12 und DDI Seriell aus und lässt sich so in bestehende Datenlogger und Überwachungssysteme einbinden. Das fest angeschlossene Kabel hat eine Länge von 5 m. Für schnelle Einzelmessungen im Feld ist das EC-HH-Pro Handauslesegerät kompatibel, das auch weitere Sensoren der METER Group unterstützt. Das Handauslesegerät gehört nicht zum Lieferumfang und ist separat erhältlich.
Das PVC Installationsrohr für WATERMARK Sensoren ist ein Einbau- und Schutzrohr für die WATERMARK Granularmatrix-Bodenfeuchtesensoren von IRROMETER. Es wird direkt über den Sensorkragen geschoben, positioniert den Sensor reproduzierbar in der gewünschten Bodentiefe und führt die Sensorleitung im Boden. Damit richtet es sich an Anwender in Landwirtschaft, Gartenbau und Bewässerungsplanung, die WATERMARK-Sensoren fest und wiederholbar setzen.AnwendungsbereicheEinbau von WATERMARK Bodenfeuchtesensoren in Feld, Reihenkultur sowie Baum- und Strauchkulturen, auch unter Tropf- und MikroberegnungPositionieren einzelner Sensoren in definierter Messtiefe zur Erfassung des BodenwasserprofilsFührung und Schutz der Sensorleitung im BodenDas Rohr ist als starre Verbindung zum Sensor konzipiert und erleichtert das Einführen in das vorbereitete Bohrloch ebenso wie die spätere Entnahme.Eigenschaften im EinsatzDas Rohr besteht aus PVC in der Ausführung 1/2" Class 315 (SDR 13.5) mit einem Außendurchmesser von ca. 22 mm; die 20-cm-Ausführung wiegt ca. 16 g. Es ist in sechs Messtiefen erhältlich – 20 cm, 30 cm, 50 cm, 60 cm, 75 cm und 90 cm – sodass sich Messungen in unterschiedlichen Bodentiefen umsetzen lassen. Die passende Länge sollte etwas über die geplante Setztiefe hinausreichen, damit oberhalb des Bodens ein Stück Rohr für den Anschluss des Messgeräts frei bleibt.Zum Lieferumfang gehört jedes Rohr mit einer Kappe. Sie schützt Rohr und Sensor während Installation und Betrieb vor Schmutz und Beschädigung. Verschließt man die Rohroberseite, verhindert das zugleich, dass Oberflächenwasser über das Rohr direkt zum Sensor gelangt und den Messwert verfälscht. Das Rohr sitzt passgenau über dem Sensorkragen und wirkt als Leitungskanal für die Sensordrähte.VerarbeitungDas Rohr wird über den Kragen des WATERMARK-Sensors geschoben. Bei montiertem Rohr sollte der Boden an der Oberfläche verdichtet werden, um das Bohrloch abzudichten. Anschließend lässt sich der Sensor mit dem Rohr in das Bohrloch drücken. Bei aufgesetzter Kappe ist ein Funktionscheck möglich, indem Wasser in das Rohr gegeben wird – der Messwert sollte binnen weniger Minuten unter 5 fallen.AbgrenzungDas Rohr ist Zubehör und ersetzt weder den Sensor noch das Ablesegerät. WATERMARK-Sensoren lassen sich alternativ auch ohne Rohr direkt im Boden setzen; bei gleicher Ausführung liefern beide Varianten vergleichbare Messwerte. Das Rohr bietet Vorteile, wo Leitungsschutz sowie einfaches Setzen und Entnehmen im Vordergrund stehen. Passende Sensoren finden Sie im Bereich Watermark Sensoren, weitere Komponenten unter Ersatzteile und Zubehör.
Der Regenmesser für Watermark Monitor erfasst Niederschlag nach dem Kipplöffelprinzip und ergänzt die Bodenfeuchtemessung um den Wassereintrag von oben. Er ist für Fachanwender in Landwirtschaft, Gartenbau und Bewässerungsplanung ausgelegt, die Niederschlagsdaten gemeinsam mit Bodenfeuchte- und Temperaturwerten auswerten. Das Gehäuse ist im aerodynamischen Aerocone®-Design von Davis Instruments ausgeführt.AnwendungsbereicheErfassung von Niederschlag in Verbindung mit dem Watermark Monitor DataloggerEinbindung in Datalogger, Wetterstationen und IoT-DatenerfassungsgeräteFreilandeinsatz in Feldbau, Sonderkulturen und BewässerungssteuerungEigenschaften im EinsatzJeder Kippvorgang des Löffels entspricht 0,2 mm Regenfall; daraus ergibt sich eine Auflösung von 0,2 mm, mit der auch geringe Niederschlagsmengen aufgelöst werden. Die Genauigkeit liegt bei ±5 % für Regenraten bis 250 mm pro Stunde, sodass der Messwert auch bei Starkregen belastbar bleibt. Die Auffangfläche beträgt 214 cm² und bildet die Bezugsgröße für die Umrechnung der Kippvorgänge in die Niederschlagshöhe.Das Gehäuse besteht aus UV-stabilisiertem ABS-Kunststoff und ist damit für den dauerhaften Außeneinsatz ausgelegt. Das Gewicht beträgt 1,8 kg inklusive Verpackung.Anschluss und LieferumfangDer Regenmesser ist mit einem 12 m langen Kabel ausgestattet und wird komplett mit Vogelschutzkrone und Befestigungsmaterial geliefert. Die Vogelschutzkrone hält Vögel von der Auffangöffnung fern und beugt Verschmutzung und Fehlmessungen vor.AbgrenzungFür die Einbindung in ein Messsystem eignet sich dieser Kipplöffel-Regenmesser als Zubehör im Bereich Zubehör. Wird lediglich eine einfache manuelle Ablesung ohne Datenanbindung benötigt, ist ein rein mechanischer Kunststoff-Regenmesser mit Skala die passendere Wahl.
Der SM-100 FDR Sensor für Wassergehalt ist ein kapazitiver Bodenfeuchtesensor der WaterScout-Serie, der den volumetrischen Wassergehalt über Frequency Domain Reflectometry (FDR) erfasst und als analoges Spannungssignal ausgibt. Er richtet sich an Anwender, die Bewässerung und Bodenwasserhaushalt datenbasiert steuern: Landwirtschaft, Garten- und Landschaftsbau, urbane Grünflächenpflege sowie Forschung in Agrar- und Umweltwissenschaft.AnwendungsbereicheEffizientes Wassermanagement in der Landwirtschaft mit direkter Rückmeldung zur BewässerungÜberwachung der Bodenfeuchtigkeit in ForschungsprojektenGarten- und Landschaftsbau mit präziser BewässerungssteuerungUrbane Grünflächenpflege zur Erhaltung gesunder PflanzenbeständeDer Sensor ist für Mineralböden oder erdlose Substrate kalibriert und wird in ein 3/4-Zoll-Bohrloch (1,9 cm) gesetzt. Er lässt sich dauerhaft installieren oder für punktuelle Stichprobenmessungen einsetzen. Weitere Sensoren finden Sie in der Kategorie Kapazitive / Volumetrische Sensoren.Eigenschaften im EinsatzDer Messbereich reicht von 0 % bis ca. 70 % volumetrischen Wassergehalt (mit Kalibrierung für Substrate), bei einer Auflösung von 0,1 % vol. Wassergehalt und einer Genauigkeit von 3 % vol. Wassergehalt bei EC. Das analoge, radiometrische Signal bildet die Bodenfeuchte damit fein genug ab, um Bewässerungsschwellen sicher zu erkennen. Die Versorgung erfolgt mit 3 bis 5 VDC bei 6 bis 10 mA; nach dem Anlegen der Spannung steht der Messwert sofort bereit. Der Sensorkörper misst 6,0 cm x 3,0 cm x 0,8 cm.Varianten und AnschlussDer SM-100 ist mit einer Kabellänge von 1,8 m oder 6 m erhältlich; das Kabel lässt sich auf bis zu 15 m verlängern. Für die repräsentative Messung wird der Sensor in der effektiven Wurzelzone platziert und gemäß dem mitgelieferten Schaltplan angeschlossen.Zubehör für den BetriebDas SM-HH Handauslesegerät liest die Messwerte von SM-100 und SMEC-300 Sensoren direkt aus und ermöglicht deren Kalibrierung – geeignet für schnelle Messungen an wechselnden Standorten. Die WatchDog Micro-Wetterstationen erfassen bis zu 6 Umweltparameter und lassen sich mit dem SM-100 zu einer kombinierten Boden- und Umweltüberwachung zusammenführen. Der Lieferumfang umfasst den Sensor; Auslesegerät oder Wetterstation sind separat erforderlich.
Der SMT-100 Bodenfeuchtesensor mit Temperatur und RS485 Modbus erfasst an einem Messpunkt den volumetrischen Bodenwassergehalt und die Bodentemperatur und gibt beide Werte digital über RS485 im Modbus-Protokoll aus. Er richtet sich an Agraringenieure, Umweltwissenschaftler, professionelle Gärtner und Landschaftsarchitekten sowie an Wasserressourcen-Manager, die Messwerte in Steuerungen, Datenlogger oder Smart-Farming-Systeme einbinden.AnwendungsbereicheLandwirtschaftliche BewässerungssteuerungKlimakontrolle in GewächshäusernBodenforschung und -analyseUmweltüberwachung und WassermanagementAutomatisierte Bewässerungssysteme und Smart-Farming-AnwendungenDer Sensor wird horizontal im Erdboden eingebaut, um repräsentative Werte für Bodenfeuchte und -temperatur zu liefern. Er zählt zu den Kapazitiven / Volumetrischen Sensoren und lässt sich flexibel an die vorhandene Auswerteeinheit anpassen: Neben RS485 mit Modbus stehen RS485 mit TBUS und ASCII, SDI-12 sowie ein analoger Ausgang 0–10 V zur Auswahl, weitere Schnittstellen auf Anfrage. Die Kabellänge ist in 5, 10, 20 und 35 Metern verfügbar und lässt sich an den Abstand zwischen Messstelle und Auswerteeinheit anpassen.Eigenschaften im EinsatzDer Messbereich für die Bodenfeuchte reicht von 0 bis 100 % Volumenanteil (m³ Wasser je m³ Boden), die Temperatur wird von −40 bis +80 °C erfasst. Damit deckt der Sensor sowohl trockene als auch gesättigte Böden und einen weiten klimatischen Einsatzbereich ab. Die Genauigkeit liegt bei bis zu ±3 % mit Standardkalibrierung; eine mediumspezifische Kalibrierung verbessert das Ergebnis in abweichenden Böden.Eine Einzelmessung dauert weniger als 50 ms, sodass sich der SMT-100 auch für Regelaufgaben in Echtzeit eignet. Die Versorgungsspannung liegt zwischen 4,0 und 24 VDC und erlaubt so den Anschluss an gängige Feldstromversorgungen. Der Messstab misst 18,2 cm × 3 cm × 1,2 cm und lässt sich kompakt in der Wurzelzone platzieren.Verarbeitung und InbetriebnahmeSignalausgang entsprechend der vorhandenen Auswerteeinheit wählen.Sensor horizontal im Boden einbauen, um Feuchte und Temperatur korrekt zu erfassen.Verdrahtung gemäß gewählter Schnittstelle ausführen; auf korrekte Belegung achten, um Datenfehler zu vermeiden.Sensor mit 4,0 bis 24 VDC versorgen – die Messdaten stehen unmittelbar zur Verfügung.AbgrenzungWer keine digitale Bussanbindung benötigt, kann die analoge Ausführung mit 0–10 V oder die SDI-12-Variante wählen. Für die Auswahl weiterer Bauformen und Schnittstellen führt die Kategorie der Kapazitiven / Volumetrischen Sensoren zu passenden Alternativen.
Der SMT-50 ist ein kapazitiver Bodenfeuchte- und Bodentemperatursensor mit analogem Spannungsausgang von 0 – 3 V, der Volumenwassergehalt und Temperatur direkt im Wurzelraum erfasst. Er richtet sich an Anwender in Landwirtschaft, Garten- und Landschaftsbau sowie an Forschungs- und Prüfstellen, die Bewässerung datenbasiert steuern und dokumentieren. Über eine Kabellänge von 10 Metern lässt sich der Sensor in Freilandböden mit mittlerer Salinität einbinden, aus deutscher Produktion.AnwendungsbereicheBewässerungssteuerung im Freiland- und GartenbauÜberwachung der Bodenbedingungen für Forschung und BodenkundeKlimaführung und Substratüberwachung im GewächshausWassermanagement in der Landschaftsgestaltung und in automatisierten GartenbewässerungssystemenWeitere passende Messtechnik finden Sie in der Kategorie Kapazitive / Volumetrische Sensoren.Eigenschaften im EinsatzDer Feuchtemessbereich reicht von 0 – 50 Vol.-% (m³ Wasser/m³ Boden), die Temperaturerfassung von -20 bis +85 °C. Bei Standardkalibrierung liegt die Genauigkeit bei bis zu ±3 % für die Feuchte und ±1 °C für die Temperatur – ausreichend, um Bewässerungsintervalle belastbar festzulegen. Das Messergebnis steht nach nur 300 ms bereit, sodass auch engmaschige Abfragen möglich sind.Die kapazitive Messung arbeitet ohne Elektrolyt und macht den Sensor wartungsfrei; die robuste Polyurethan-Kabelummantelung ist auf den dauerhaften Verbleib im Boden ausgelegt. Mit Abmessungen von 13,5 cm × 2,15 cm und rund 0,24 kg Gewicht bleibt der Sensor kompakt. Die Feuchte wird über ein Ausgangssignal von 0 bis 3000 mV bereitgestellt, die Temperatur ergibt sich aus der Formel °C = (Spannung in V − 0,5 V) / 0,01 V; aus den Messwerten lässt sich der Volumenwassergehalt (VWC) berechnen.VerarbeitungDer SMT-50 wird horizontal im Boden nahe den Wurzeln platziert, mit gutem Bodenkontakt und ohne Luftlücken. Die Verkabelung erfolgt nach festem Schema: braun an +Vcc, weiß an Gnd, grün für die Temperatur und gelb für die Bodenfeuchtigkeit. Die Versorgungsspannung liegt zwischen 3,0 und 30 VDC; unmittelbar nach dem Anlegen stehen Feuchte- und Temperatursignal an den analogen Ausgängen zur Verfügung.AbgrenzungDer SMT-50 liefert ein analoges 0 – 3-V-Signal für den direkten Anschluss an Logger oder Steuerungen mit Spannungseingang. Werden ein größerer Messbereich bis 0 – 100 Vol.-%, ein weiterer Temperaturbereich oder digitale Schnittstellen wie RS485 (TBUS, Modbus, ASCII) oder SDI-12 benötigt, ist ein Sensor der SMT-100-Reihe die passendere Wahl.
Die Software-Lizenz für die WatchDog Micro-Wetterstation erweitert den Funktionsumfang der Station um die Auswertung, Verwaltung und den Export der aufgezeichneten Wetterdaten am PC. Sie richtet sich an Fachanwender in Landwirtschaft, Gartenbau und Umweltbeobachtung, die die Messreihen ihrer Station systematisch aufbereiten und als Grundlage für ihre Entscheidungen nutzen. Anwendungsbereiche Auswertung und effiziente Verwaltung der Wetterdaten einer WatchDog Micro-Wetterstation Visualisierung von Temperatur, Niederschlag und weiteren Umweltparametern Unterstützung landwirtschaftlicher Entscheidungen und Überwachungsstrategien Datenauswertung im Umfeld von Wetterstationen der Marke Watchdog Eigenschaften im Einsatz Die Lizenz gibt Zugang zu fortschrittlichen Analysefunktionen und ermöglicht den nahtlosen Export der Wetterdaten, sodass Messreihen weiterverarbeitet, archiviert und in Berichte überführt werden können. Über eine intuitive Benutzeroberfläche lassen sich Temperatur, Niederschlag und weitere aufgezeichnete Umweltparameter darstellen und auswerten. So werden die Rohdaten der Station in eine Form gebracht, mit der sich Bewässerung, Beobachtung und betriebliche Abläufe planen lassen. Lizenz und Einsatz Die Lizenz gilt für die Installation auf einem einzelnen Rechner. Sie ist als ergänzende Softwareerweiterung zur WatchDog Micro-Wetterstation gedacht; die Station selbst sowie deren Sensorik gehören nicht zum Lieferumfang der Lizenz. Für den Betrieb ist eine kompatible WatchDog Micro-Wetterstation erforderlich, deren Daten mit der Software ausgelesen und verwaltet werden.
Der WaterScout® SMEC-300 Bodensensor von Spectrum Technologies erfasst Bodenfeuchte, elektrische Leitfähigkeit (EC) und Temperatur in einem kompakten Fühler und liefert damit die Grundlage für ein präzises Bewässerungs- und Düngemanagement. Er richtet sich an Agrartechniker, Bodenwissenschaftler, Landwirte, Gärtner sowie Umweltberater, die Bodenparameter in der Wurzelzone kontinuierlich überwachen.AnwendungsbereicheOptimierung von Bewässerungsplänen anhand der gemessenen BodenfeuchteÜberwachung der Bodensalinität über die EC, um Pflanzenschäden durch zu hohe oder zu niedrige Salzkonzentrationen zu vermeidenAnpassung der Düngestrategie auf Basis von Bodentemperatur und -feuchteFrühzeitiges Erkennen von Trockenstress oder Wassersättigung im BodenEinsatz in Freiland, Gewächshäusern und auf Substraten – auch für Topfkulturen und Rasenflächen geeignetEigenschaften im EinsatzDer Sensor arbeitet mit FDR-Technologie und misst die Bodenfeuchte im Bereich von 0 % bis ca. 65 % vol. H₂O mit einer Auflösung von 0,1 % vol. und einer Genauigkeit von ±3 % vol. Die Temperatur wird von -50 bis 85 °C erfasst, aufgelöst in 0,1 °C bei einer Genauigkeit von ±0,6 °C. Die elektrische Leitfähigkeit deckt 0 bis 10 mS/cm ab, mit einer Auflösung von 0,01 mS/cm und einer Genauigkeit von unter 2 % EC bei Werten unter 8 mS/cm. Für die EC-Messung sorgen Elektroden mit Kohlenstofftinte, die eine große Messfläche bereitstellen. Damit lassen sich Feuchte, Salzgehalt und Temperatur der Wurzelzone an einem repräsentativen Standort gleichzeitig beurteilen.Das Ausgangssignal ist analog (Spannung) im Zeitmultiplexverfahren, die Versorgungsspannung beträgt 3 VDC bei 6 mA. Das fest angeschlossene Kabel ist 1,8 m lang, wodurch der Fühler direkt in der effektiven Wurzelzone platziert werden kann.Verarbeitung und BetriebFür die Auslesung stehen mehrere Wege offen: Das SM-HH Handauslesegerät erlaubt eine sofortige Stichprobenmessung im Feld inklusive Kalibrierfunktion, während der Anschluss an eine WatchDog Micro-Wetterstation die kontinuierliche Aufzeichnung von Feuchte, EC und Temperatur für die langfristige Datenanalyse ermöglicht. Je nach Station lassen sich mehrere Sensoren gleichzeitig anbinden. Für eine korrekte EC-Kalibrierung werden zusätzlich das WaterScout Kalibriergerät und eine Leitfähigkeits-Standardlösung benötigt; beide gehören nicht zum Lieferumfang dieses Sensors. Der Sensor sollte an repräsentativen Standorten und in der Wurzeltiefe der Kultur gesetzt werden, um aussagekräftige Werte zu erhalten. Weitere passende Fühler finden sich in der Kategorie Kapazitive / Volumetrische Sensoren sowie im Programm WaterScout.AbgrenzungWird ausschließlich die Bodenfeuchte benötigt, genügt der einfachere SM100-Sensor ohne EC- und Temperaturkanal. Der SMEC-300 empfiehlt sich dort, wo neben der Feuchte auch der Salzgehalt und die Temperatur der Wurzelzone überwacht werden sollen.
Das FieldScout TDR 150 ist ein handliches Bodenfeuchtemessgerät für die schnelle Erfassung von Bodenfeuchte (VWC), elektrischer Leitfähigkeit (EC) und Bodentemperatur an vielen Messstellen. Es richtet sich an Anwender, die auf großen Flächen zügig belastbare Werte zur Bewässerungssteuerung benötigen – von Landwirtschaft und Gartenbau über die Golf- und Sportplatzpflege bis zu Forschung, Landschaftsarchitektur und IoT-Integration.AnwendungsbereicheSchnelle Feuchtemessung an zahlreichen Standorten im Feld und auf GrünflächenBewässerungskontrolle bei flachwurzelnden Kulturen wie Erdbeeren, Salaten oder ZwiebelnÜberwachung von Bodenfeuchte und EC-Wert zur Optimierung des SaatauflaufsGolf- und Grünflächenpflege zur Erhaltung gleichmäßiger SpielflächenWassermanagement in Growbags und SubstratenWeitere passende Geräte finden sich in der Kategorie Kapazitive / Volumetrische Sensoren sowie im Sortiment der Marke Fieldscout.Eigenschaften im EinsatzDie Bodenfeuchte wird im Bereich 0 bis 60 % Wassergehalt mit einer Auflösung von 0,1 % Vol und einer Genauigkeit von ±3 % Vol erfasst – ausreichend, um Trocken- und Nassstellen im Bestand zu unterscheiden. Der EC-Wert deckt 0 bis 5 mS/cm ab (Auflösung 0,01 mS/cm, Genauigkeit ±0,1 mS/cm) und liefert einen Salzindikator für die Wurzelzone. Die Bodentemperatur wird von -30 bis 60 °C gemessen (Auflösung 0,1 °C, Genauigkeit ±1 °C).Die Messtiefe richtet sich nach den eingesetzten Messnadeln und beträgt 3,8 cm, 7,5 cm, 12 cm oder 20 cm. Ein beleuchtetes LCD zeigt die Werte auch bei schlechten Lichtverhältnissen. Der integrierte Datalogger speichert bis zu 50.000 Messwerte; die Übertragung erfolgt per USB-Stick, in der Ausführung mit GPS und Bluetooth zusätzlich drahtlos an die FieldScout App. Das Gerät ist wahlweise ohne GPS und Bluetooth oder mit der Upgrade-Funktion GPS und Bluetooth erhältlich.VerarbeitungZur Inbetriebnahme werden vier AA-Batterien eingelegt und die zur Anwendung passenden Messnadeln montiert. Für die Messung wird das Gerät eingeschaltet, Bodentyp und Messnadel-Länge werden ausgewählt, die Nadeln in den Boden eingetaucht und die Messung über die READ-Taste gestartet. Über das Menü sind bodenspezifische Kalibrierungen möglich; Firmware-Updates erfolgen via USB. Die Messnadeln sind austauschbar und je nach Anwendung sowie Verschleiß auszuwählen.Lieferumfang und ZubehörDie Messnadeln für Bodenfeuchte, EC und Temperatur sind nicht enthalten und werden separat bestellt. Sie sind ein kritisches Element für genaue Messungen und sollten passend zur gewünschten Messtiefe gewählt werden.
Der Teros 10 Wassergehalt Sensor von METER Group misst den volumetrischen Wassergehalt (VWC) im Boden und liefert Forschungsgenauigkeit zu einem Preis, der auch den Aufbau großer Sensornetzwerke wirtschaftlich macht. Der kapazitive Sensor richtet sich an Anwender in Landwirtschaft, Gartenbau, Umweltforschung und Bewässerungsplanung, die den Wassergehalt über lange Zeiträume und in vielen Messpunkten erfassen. Er baut auf dem GS-1 auf und gibt den Messwert in m³ Wasser je m³ Boden bzw. in Volumenprozent aus.AnwendungsbereicheLangzeitüberwachung der Bodenfeuchte in ForschungsprojektenBewässerungsmanagement in der LandwirtschaftMessung in unterschiedlichsten Substraten, von trockenen Wüstenböden bis zu nassen TorfenEinsatz in umfangreichen Überwachungsnetzwerken mit vielen MesspunktenWeitere Modelle finden Sie in der Kategorie Kapazitive / Volumetrische Sensoren.Eigenschaften im EinsatzDer Messbereich reicht von 0 bis 70 % Volumenwassergehalt und deckt damit eine Vielzahl von Bodentypen und Substraten ab. Die Auflösung von 0,1 % erlaubt eine feine Differenzierung der Messwerte. Mit Standardkalibrierung erreicht der Sensor eine Genauigkeit von ±3 % in mineralischen Böden; mit bodenspezifischer Kalibrierung sind in allen Substraten und porösen Materialien bis zu ±1 bis 2 % möglich. Die Messfrequenz von 70 MHz reduziert den Einfluss von Salinität und Bodentextur, sodass in nahezu jedem Medium belastbare Ergebnisse entstehen.Der analoge Ausgang liefert ein Spannungssignal von 1000 bis 2500 mV und lässt sich damit in bestehende Datenlogger und Systeme einbinden. Die Versorgungsspannung ist flexibel von 3,0 bis 15,0 VDC wählbar, der Stromverbrauch ist gering – ein Vorteil für batteriebetriebene und großflächige Messnetze. Der robuste Epoxidkörper ist auf einen Einsatz über bis zu 10 Jahre unter schwierigen Umgebungsbedingungen ausgelegt.Verarbeitung und InstallationMit einer Sensorlänge von 5,5 cm und kompakten Maßen lässt sich der Teros 10 unkompliziert im Boden platzieren. Das fest angeschlossene Kabel hat eine Länge von 5 m. Für schnelle Feldmessungen ist das EC-HH-Pro Handauslesegerät geeignet, das mit dem Teros 10 und weiteren Sensoren der METER Group kompatibel ist; es gehört nicht zum Lieferumfang und ist separat erhältlich.AbgrenzungWerden neben dem Wassergehalt auch Substrattemperatur und elektrische Leitfähigkeit benötigt, ist der Teros 12 die passendere Wahl. Der Teros 10 konzentriert sich auf die reine, kostengünstige VWC-Messung und eignet sich damit besonders für dichte Messraster mit vielen Sensoren.
Messprinzipien der Bodenfeuchte-Sensoren
Bodenfeuchte lässt sich auf zwei grundsätzlich verschiedene Arten erfassen, und beide Wege liefern unterschiedliche Größen. Wer die Sensoren auswählt, sollte zuerst klären, welche Größe für die Fragestellung maßgeblich ist – die Bodenwasserspannung sagt etwas über die Verfügbarkeit des Wassers für die Pflanze aus, der volumetrische Wassergehalt über die tatsächlich vorhandene Wassermenge.
Watermark-Sensoren
Watermark-Sensoren sind granulare Matrixsensoren, die den elektrischen Widerstand im Sensorkörper messen und daraus die Bodenwasserspannung ableiten. Das Ergebnis wird in cbar oder kPa angegeben. Für die Anzeige ist ein passendes Auslesegerät oder ein Datenlogger nötig; der Sensor selbst liefert keinen eigenständigen Anzeigewert. Details und Modelle finden Sie unter Watermark-Sensoren.
Kapazitive und volumetrische Sensoren
Kapazitive Sensoren bestimmen den volumetrischen Wassergehalt über die Dielektrizität des Bodens und geben ihn in Volumenprozent aus. Sie reagieren schnell und verbrauchen kein Verschleißmaterial. Das Angebot ist unter kapazitive und volumetrische Sensoren zusammengefasst.
Auswahl, Einbau und Abgrenzung
| Kriterium | Watermark-Sensor | Kapazitiver Sensor |
|---|---|---|
| Messgröße | Bodenwasserspannung (cbar/kPa) | Volumetrischer Wassergehalt (Vol.-%) |
| Messprinzip | Elektrischer Widerstand im Granulatkörper | Dielektrizität des Bodens |
| Anzeige | Auslesegerät oder Datenlogger nötig | Auslesegerät oder Datenlogger nötig |
| Typischer Einsatz | Bewässerungssteuerung nach Wasserverfügbarkeit | Bilanzierung der Wassermenge, Versuchsflächen |
Beim Einbau ist auf guten Bodenkontakt in der gewünschten Tiefe zu achten; mehrere Messhorizonte erfordern mehrere Sensoren. Ein häufiger Fehler ist die Vermischung der Größen: Ein volumetrischer Messwert ersetzt keine Spannungsmessung und umgekehrt. Für den laufenden Betrieb halten wir unter Ersatzteile und Zubehör für Anschluss und Montage bereit.
Suchen Sie ein komplettes Anzeigegerät mit Keramikspitze statt eines reinen Sensors, ist die Kategorie Tensiometer der passendere Ausgangspunkt – dort messen Geräte die Bodenwasserspannung direkt über eine Saugkerze.