Kühler für die Wasserprobenahme
In dieser Kategorie finden Sie Probenkühler von RLS Wacon, die heiße Wasserproben aus Kessel-, Speisewasser- und Kondensatleitungen auf eine für die Analyse geeignete Temperatur bringen. Sie schützen die empfindliche Messtechnik und sichern reproduzierbare Ergebnisse, da die Analysegeräte der SYCON- und LIMES-Serie ein Probenwasser im Bereich von 5 bis 40 °C erwarten.
Die Auswahl richtet sich vor allem nach der Art der Probenahme: Ein Vorschaltkühler wie der PC 200 kühlt im Durchfluss und speist das Wasser kontinuierlich in ein Online-Analysegerät. Ein Probenentnahmekühler wie der AC 100 dient der manuellen Entnahme und kühlt die Probe auf Umgebungstemperatur. Achten Sie zusätzlich auf die zulässigen Drücke von Proben- und Kühlwasser sowie auf die passenden Ventile.
- Probenahmeart: kontinuierlich (online) oder manuell
- Zulässiger Druck von Proben- und Kühlwasser
- Probentemperatur und Werkstoff der Kühlschlange
- Passende Heißwasser- und Probenahmeventile
Das HWV 100 Heißwasserventil von RLS Wacon ist ein Absperr- und Regelventil für die heiße Probenwasserseite an Probenentnahmekühlern. Es kommt bei der manuellen Entnahme heißer Wasserproben zum Einsatz, die für die Analyse zunächst auf Umgebungstemperatur heruntergekühlt werden müssen. Fachanwender in Kesselhaus- und Dampfkesselbetrieben nutzen das Ventil, um den Zulauf des heißen Probenwassers zum Kühler gezielt zu öffnen und zu schließen.AnwendungsbereicheManuelle Probenahme an Probenkühlern der AC-Serie im Kesselhaus-BetriebEntnahme heißer Wasserproben aus Kesselwasser-, Speisewasser- und KondensatleitungenRegelung des heißen Probenwasserzulaufs vor der Abkühlung im KühlerEigenschaften im EinsatzAls Heißwasserventil ist das HWV 100 für die Probenwasserseite ausgelegt und trennt den heißen Medienpfad von der Kühlwasserseite. In Kombination mit einem Probenkühler lässt sich die Probe kontrolliert entnehmen, ohne dass die heiße Leitung dauerhaft offen steht. Für die Kühlwasserseite und für abweichende Anschlussgrößen bietet die Ventilreihe daneben Kaltwasserventile (KWV) sowie ein Probennahmeventil in weiteren Ausführungen an, sodass sich Probenwasser- und Kühlwasserseite eines Entnahmekühlers separat bestücken lassen.AbgrenzungDas HWV 100 regelt die heiße Probenwasserseite. Soll dagegen der Kühlwasserzulauf des Entnahmekühlers geschaltet werden, ist ein Kaltwasserventil (KWV) die passende Wahl. Den kompletten Aufbau aus Kühler und Ventilen sowie weitere Komponenten finden Sie in den Bereichen Kühler und Probenentnahmekühler.
Das HWV 400 Heißwasserventil von RLS Wacon ist ein Absperr- und Entnahmeventil für heiße Wassermedien und richtet sich an Anwender in Wasseraufbereitung, Kesselhaus und Prozesswasserüberwachung, die an heißen Leitungen sicher schalten oder Proben entnehmen müssen. Es ergänzt die Probenahme- und Kühlkomponenten des Sortiments und ist als eigenständiges Erzeugnis geführt, abgegrenzt vom kleineren HWV 100 derselben Baureihe.AnwendungsbereicheAbsperren und Entnehmen an heißen Wasserleitungen im Prozess- und KesselwasserbereichEinbindung in Probenahmestrecken vor Kühler und Online-AnalyseBetrieb in Wasserversorgung, Stadtwerken, Industrie- und AnlagenbauEigenschaften im EinsatzDas Ventil ist für den Umgang mit heißem Wasser ausgelegt und übernimmt an der Entnahmestelle die kontrollierte Freigabe des Mediums. In einer Probenahmestrecke sitzt es typischerweise vor einem Vorschaltkühler, der das heiße Wasser vor der Analyse auf eine für Sensorik und Messgerät zulässige Temperatur bringt. Damit lässt sich der Probenstrom gezielt öffnen und wieder absperren, ohne die nachgelagerte Messtechnik unnötig thermisch zu belasten.AbgrenzungInnerhalb der Baureihe steht das HWV 400 neben dem kleineren HWV 100 Heißwasserventil; die Auswahl richtet sich nach Anschluss und Durchsatz der jeweiligen Entnahmestelle. Für das eigentliche Abkühlen der Probe sind die Vorschaltkühler der PC-Serie und die Probenkühler vorgesehen, für die reine Entnahme kalter Proben das Probenahmeventil. Konkrete Anschlussmaße, Druck- und Temperaturgrenzen entnehmen Sie bitte der zugehörigen Produktunterlage.
Das KWV 150 Kaltwasserventil von RLS Wacon ist ein Ventil für die Kaltwasserseite und richtet sich an Anwender in der Wasseranalytik und Prozessüberwachung, die den Zulauf von Kühl- oder Kaltwasser gezielt absperren und freigeben. Es ergänzt die Peripherie rund um Probenahme und Probentemperierung, wie sie beim Monitoring von Kessel-, Speise- und Prozesswasser benötigt wird.AnwendungsbereicheDas Ventil kommt dort zum Einsatz, wo eine Kaltwasserzuführung im Rahmen der Wasseranalytik geschaltet oder abgesperrt werden muss – etwa an Probenahme- und Kühlstrecken, an denen heiße Wasserproben vor der Messung heruntergekühlt werden. Es ist als eigenständiges Erzeugnis geführt und bildet die Kaltwasser-Gegenstelle zum Heißwasserventil derselben Baureihe.Eigenschaften im EinsatzAls reines Absperr- und Steuerungselement für die Kaltwasserseite lässt sich das KWV 150 in bestehende Analyse- und Probenahmeaufbauten einbinden. Für die Auslegung – Anschlussmaße, zulässiger Druck- und Temperaturbereich sowie Werkstoff – sind die artikelspezifischen Unterlagen des Herstellers heranzuziehen; diese Kennwerte liegen hier nicht gesichert vor und werden daher bewusst nicht angegeben, um eine Fehlauslegung zu vermeiden.AbgrenzungFür die Heißwasserseite ist das HWV 100 Heißwasserventil vorgesehen; das KWV 150 ist ausdrücklich für Kaltwasser bestimmt. Vor der Bestellung sollten Anschluss und Betriebsbedingungen der vorgesehenen Messstelle geprüft werden.
Das KWV 400 Kaltwasserventil von RLS Wacon ist ein Ventil für die Kaltwasserseite im Umfeld der Wasserprobenahme und Online-Analytik. Es richtet sich an Betreiber und Anlagenbauer, die den Wasserfluss an einer Probenahme- oder Kühlstrecke zuverlässig absperren oder freigeben müssen.AnwendungsbereicheDer Einsatz erfolgt an der Kaltwasserzuführung von Messstrecken der Wasseranalytik, beispielsweise dort, wo eine Kaltwasserleitung für die Temperierung und Aufbereitung von Wasserproben angeschlossen wird. Typische Umgebungen sind Prozess- und Kesselwasserüberwachung sowie Probenahmeanlagen mit nachgeschalteten Online-Analysegeräten.Eigenschaften im EinsatzAls Kaltwasserventil steuert das KWV 400 die Zufuhr auf der kalten Wasserseite und ergänzt damit die Peripherie einer Probenahme- oder Kühleinrichtung. Es handelt sich um ein eigenständiges Erzeugnis, das je nach Anlagenaufbau als Zubehör zur Messkette gehört.AbgrenzungDas KWV 400 ist für die Kaltwasserseite bestimmt. Für heißwasserseitige Aufgaben ist ein entsprechend ausgelegtes Heißwasserventil einzusetzen; prüfen Sie vor der Auswahl, welche Wasserseite und welcher Anschluss an Ihrer Messstrecke tatsächlich vorliegen. Konkrete Werte zu Anschlussmaß, Druck- und Temperaturgrenzen entnehmen Sie den technischen Unterlagen zu diesem Artikel.
Der Probenentnahmekühler AC 100 von RLS Wacon kühlt heiße Wasserproben bei der manuellen Entnahme auf Umgebungstemperatur herunter, damit sie sich für nachfolgende Analysen mit Testbestecken oder anderen Verfahren eignen. Das Gerät richtet sich an Betreiber industrieller Wasser- und Dampfanlagen sowie an Labor- und Feldanwender, die reproduzierbare Analysetemperaturen benötigen. Neben dem AC 100 steht der leistungsstärkere AC 400 zur Wahl, jeweils als Einzelkühler oder im Set mit Heiß- und Kaltwasserventilen.AnwendungsbereicheManuelle Entnahme und Abkühlung von Heißwasserproben aus industriellen Prozessen für die chemische AnalyseKesselhaus-Betrieb sowie die Kontrolle von Kessel-, Speisewasser- und KondensatprobenLabor- und Feldanalytik, bei der Proben vor der Messung auf eine definierte Temperatur gebracht werden müssenEigenschaften im EinsatzDie durchströmte Kühlspirale bringt die Probe zügig auf Analysetemperatur: 2,6 m Länge beim AC 100 für Heißwasser bis 80 °C, 5 m beim AC 400 für Heißwasser bis 0–120 °C. Der Heißwassereingang hält bis zu 16 bar stand, das Kühlwasser bis 8 bar. Korpus und Kühlspirale bestehen aus Edelstahl AISI316Ti4 (EN 1.4571), der Haltewinkel aus AISI316L (EN 1.4404) – korrosionsbeständig und hygienisch auch bei aggressiven Medien. Die zulässigen Flüssigkeiten sind der Klasse 2 zugeordnet, die Einstufung gemäß PED 97/23/CE lautet Klasse A. Der AC 100 misst 372 mm in der Höhe und wiegt 2,4 kg, der AC 400 misst 595 mm und wiegt 3,7 kg.MerkmalAC 100AC 400Länge Kühlspirale2,6 m5 mTemperaturbereich Heißwasser0–80 °C0–120 °CMax. Druck Heißwasser16 bar16 barMax. Druck Kühlwasser8 bar8 barEingang Kühlwasser8 mm1/2"Ausgang Kühlwasser1/2"1/2"Eingang Heißwasser8 mm8 mmAusgang Heißwasser8 mm8 mmHöhe372 mm595 mmGewicht2,4 kg3,7 kgVerarbeitungDie standardisierten Anschlüsse für Proben- und Kühlwasser lassen sich über Quetschverschraubungen schnell in bestehende Systeme einbinden. Beim Öffnen der Ventile ist die vorgegebene Reihenfolge einzuhalten, um Verbrühungen zu vermeiden. Weiteres Zubehör ist separat erhältlich: Heißwasserventil HWV 100 und Kaltwasserventil KWV 150 für den AC 100, Heißwasserventil HWV 400 und Kaltwasserventil KWV 400 für den AC 400 sowie ein beflammbares Probennahmeventil 1/4", das an der Entnahmestelle des Kühlers montiert wird und die manuelle chemische wie mikrobiologische Probennahme ermöglicht.AbgrenzungFür die manuelle Einzelentnahme sind die Modelle dieser Baureihe ausgelegt. Soll heißes Probenwasser dauerhaft vor einer kontinuierlichen Online-Analyse abgekühlt werden, sind Vorschaltkühler die passende Lösung. Weitere Modelle finden sich in den Kategorien Kühler und Probenentnahmekühler.
Der Vorschaltkühler PC 200 von RLS Wacon kühlt heiße Wasserproben aus industriellen Prozessen zuverlässig auf unter 40 °C ab, bevor sie zur Analyse gelangen. Als Durchflusskühler beziehungsweise Wärmetauscher schützt er die empfindliche Messtechnik nachgeschalteter Online-Analysegeräte und stellt reproduzierbare Ergebnisse sicher. Er richtet sich an Betreiber von Kesselanlagen, Prozesswasseranlagen und Laboren, die Proben aus Systemen mit hohen Temperaturen entnehmen.AnwendungsbereicheDer PC 200 wird in die Probenahmeleitung eingebaut und kühlt Heißwasserproben mit einer Eingangstemperatur von 0 bis 80 °C. Typische Einsatzfälle sind industrielle Kesselsysteme, Kesselspeisewasser-, Kondensat- und Prozesswasserleitungen. Das heiße Probenwasser durchläuft eine Kühlspirale, die im Gegenstrom von Kühlwasser umspült wird. Der Typ eignet sich für die Vorschaltung vor Online-Analysegeräten wie der SYCON-Serie und ergänzt das Kühler-Sortiment sowie das Zubehör für LIMES und SYCON Geräte.Eigenschaften im EinsatzDer Korpus und die Kühlspirale bestehen aus Titanstahl AISI 316Ti (EN 1.4571), der Haltewinkel aus AISI 316L (EN 1.4404) – beständig gegen Korrosion und Verschleiß im Dauerbetrieb. Die Kühlspirale hat eine Länge von 2,6 m. Der zulässige Betriebsdruck beträgt 16 bar auf der Heißwasserseite und 8 bar auf der Kühlwasserseite. Der Kühler ist für zulässige Flüssigkeiten der Klasse 2 sowie in Klasse A gemäß PED 97/23/CE eingestuft.Die kompakte Bauform mit Abmessungen von 375 × 128 mm (H × Ø) und einem Gewicht von 3,3 kg eignet sich für die Wandmontage in geschlossenen Räumen. Heiß- und Kühlwasserein- sowie -ausgang sind jeweils mit 8-mm-Anschlüssen ausgeführt; für die Montage sind 8-mm-Quetschverschraubungen vorgesehen, was eine schnelle Installation ermöglicht.Verarbeitung und BetriebZur Kühlung sollte nicht aufbereitetes Trinkwasser verwendet werden, um Kühlleistung und Effizienz zu erhalten. Ein elektromagnetisches Ventil öffnet den Kühlwasserzulauf nur während der notwendigen Kühl- und Analysephasen und vermeidet so unnötigen Kühlwasserverbrauch. Für die genaue Einstellung der Durchflussraten und damit der Kühlleistung lassen sich externe Regelventile in den Heiß- und Kühlwassereingang einbinden; diese Ventile sind separat zu beschaffen und so einzustellen, dass die Temperatur des Heißwassers wirksam unter 40 °C gesenkt wird.AbgrenzungDie PC-Serie ist auch als Typ PC 400 für Eingangstemperaturen bis 120 °C erhältlich. Liegt die Probentemperatur oberhalb von 80 °C, ist der PC 400 mit längerer Kühlspirale die passende Wahl.
Der Vorschaltkühler Typ PC 400 von RLS Wacon kühlt heiße Wasserproben aus industriellen Prozessen mit Eingangstemperaturen bis 120 °C ab, bevor sie einem Online-Analysegerät zugeführt werden. Als Durchflusskühler beziehungsweise Wärmetauscher schützt er die empfindliche Messtechnik nachgeschalteter Geräte und sichert reproduzierbare Analysenergebnisse. Er richtet sich an Betreiber von Kesselanlagen, Prozesswasseranlagen und Labore, die Proben aus Systemen mit hohen Temperaturen entnehmen. Anwendungsbereiche Der PC 400 wird in die Probenahmeleitung eingebaut; an den Kühlwasserein- und -ausgang wird eine Kaltwasserleitung angeschlossen. Das heiße Probenwasser durchläuft eine Kühlspirale und gibt seine Wärme im Gegenstrom an das Kühlwasser ab. Typische Einsatzfälle sind: Kesselspeisewasser-, Kondensat- und Prozesswasserleitungen industrielle Kesselsysteme mit hohen Medientemperaturen Vorschaltung vor Online-Analysegeräten der SYCON-Serie Eigenschaften im Einsatz Korpus und Kühlspirale bestehen aus poliertem Edelstahl EN 1.4571, der im Dauerbetrieb korrosions- und verschleißbeständig bleibt. Die großzügig dimensionierte Kühlspirale sorgt für eine hohe Kühlleistung und erlaubt es, auch Proben mit hoher Eingangstemperatur wirksam abzukühlen. Auf der Heißwasserseite ist der Kühler für einen Betriebsdruck bis 16 bar ausgelegt, auf der Kühlwasserseite bis 8 bar. Die kompakte Bauform eignet sich für die Wandmontage in geschlossenen Räumen. Verarbeitung und Betrieb Für eine wirksame Kühlung sollte in ausreichender Menge möglichst kaltes Kühlwasser im Gegenstrom zur Verfügung stehen. Externe Regelventile im Heiß- und Kühlwassereingang lassen sich einbinden, um die Durchflussraten und damit die Kühlleistung einzustellen; diese Ventile sind separat zu beschaffen. Ein Kühlwasserventil kann den Zulauf auf die notwendigen Kühl- und Analysephasen beschränken und so den Kühlwasserverbrauch senken. Abgrenzung Die PC-Serie umfasst außerdem den Typ PC 200 für Eingangstemperaturen bis 80 °C. Bei Probentemperaturen bis 80 °C genügt der PC 200; für höhere Temperaturen bis 120 °C ist der PC 400 mit der längeren Kühlspirale die passende Wahl.
Wann ein Probenkühler erforderlich ist
Die Online-Analysegeräte der SYCON- und LIMES-Serie erwarten ein Probenwasser mit einer Temperatur zwischen 5 und 40 °C. Heiße Proben aus Kessel-, Kesselspeisewasser- oder Kondensatleitungen liegen darüber und müssen vor der Messung abgekühlt werden. Andernfalls wird die empfindliche Messkammer belastet und die Ergebnisse werden unbrauchbar. Der Kühler wird in die Probenahmeleitung eingebunden; das heiße Probenwasser durchläuft eine Kühlschlange, die im Gegenstrom von Kühlwasser umspült wird. Für eine wirksame Kühlung muss ausreichend Kühlwasser mit möglichst niedriger Temperatur zur Verfügung stehen.
Vorschaltkühler und Probenentnahmekühler unterscheiden
Die Auswahl richtet sich nach der Betriebsart. Ein Vorschaltkühler wie der Vorschaltkühler PC 200 arbeitet als Durchflusskühlung und führt das abgekühlte Wasser kontinuierlich einem Online-Analysegerät zu. Ein Probenentnahmekühler wie der Probenentnahmekühler AC 100 dient dagegen der manuellen Entnahme einzelner Proben und kühlt diese auf Umgebungstemperatur.
| Merkmal | Vorschaltkühler PC 200 | Probenentnahmekühler AC 100 |
|---|---|---|
| Betriebsart | kontinuierliche Durchflusskühlung | manuelle Probenentnahme |
| Nachgeschaltet | Online-Analyse (SYCON-Serie) | Analyse der entnommenen Probe |
| Zieltemperatur | Betriebsbereich des Analysegeräts | Umgebungstemperatur |
| Kühlschlange | Titanstahl 1.4571 (AISI 316Ti) | Edelstahl |
Werkstoff, Druck und Montage
Beim PC 200 besteht die Kühlschlange aus Titanstahl 1.4571; der Probenwasserdruck darf 16 bar, der Kühlwasserdruck 8 bar nicht überschreiten. Der Kühler wird an zwei Befestigungspunkten im Abstand von 58 mm an der Wand eines geschlossenen Raumes montiert; Proben- und Kühlwasser werden über 8-mm-Rohre angeschlossen. Prüfen Sie nach der Installation alle Anschlüsse auf Dichtheit.
Ventile und Zubehör
Für die gezielte Entnahme aus einer Heißwasserleitung ergänzt das HWV 100 Heißwasserventil die Kühleinheit. Weitere passende Komponenten für Ihre Messkette finden Sie im Zubehör für LIMES und SYCON Geräte.
Typische Anwendungsfehler
Ein häufiger Fehler ist zu geringer Kühlwasserdurchfluss oder zu warmes Kühlwasser: Dann erreicht die Probe nicht den zulässigen Temperaturbereich des Analysegeräts. Ebenso kritisch ist das Überschreiten der zulässigen Drücke. Wird der Kühler entgegen dem Gegenstromprinzip angeschlossen, sinkt die Kühlleistung deutlich.