Grenzwertgeräte für Wasserhärte
In dieser Kategorie finden Sie Grenzwertgeräte von RLS Wacon zur Überwachung der Wasserhärte im laufenden Betrieb. Die Geräte prüfen, ob die Resthärte des aufbereiteten Wassers eine festgelegte Schwelle einhält, und melden deren Überschreitung – typischerweise hinter Enthärtungsanlagen und Ionenaustauschern in der Trinkwasseraufbereitung, im industriellen Prozesswasser sowie in der Überwachung von Heizungs- und Kesselspeisewasser. So wird ein Härtedurchbruch erkannt, bevor hartes Wasser nachgelagerte Anlagenteile erreicht.
Für die Auswahl ist entscheidend, ob eine stichprobenartige Kontrolle oder eine kontinuierliche, in die Anlagensteuerung eingebundene Überwachung benötigt wird und ob eine Nachweispflicht besteht.
- Betriebsart: Einzelkontrolle oder kontinuierliche Überwachung im Durchfluss
- Einbindung in die Steuerung über Signalausgang, etwa zum Auslösen einer Regeneration
- Einzustellender Härtegrenzwert im relevanten Bereich
- Nachweisbedarf: für kritische Anwendungen ein zertifiziertes Gerät
Das LIMES Base ist ein Grenzwertmessgerät zur kontinuierlichen Überwachung der Gesamthärte im Weichwasser von Enthärtungs- und Umkehrosmoseanlagen. Es meldet zuverlässig, ob ein definierter Härtegrenzwert eingehalten wird, und richtet sich an Betreiber von Trinkwasser-, Prozesswasser- und Kesselspeisewasseranlagen sowie an Anlagenbauer und SHK-Fachbetriebe, die einen Härtedurchbruch früh erkennen müssen.Das Gerät arbeitet kolorimetrisch mit Weißlicht-LED und Vollfarbsensor (Generation 1) und einem laborkalibrierten LHV-Indikator: Der Farbumschlag der Wasserprobe von Grün nach Rot zeigt den Härtegrad an. Der Grenzwert wird über den eingesetzten Indikator festgelegt, verfügbar in vier Stufen (0,1 / 0,5 / 3,0 / 7,0 °dH). Anders als ein Quellharzsensor bleibt das Gerät auch nach einem Härtedurchbruch einsatzbereit und benötigt weder Regeneration noch Spülung. Es arbeitet ohne Kalibrierung, ohne Drifteffekte einer Elektrodenmessung und ohne Sensorverschleiß.AnwendungsbereicheUmkehrosmoseanlagen: Erkennung eines Härtedurchbruchs zur Sicherung der PermeatqualitätEnthärtungsanlagen: Überwachung des Ablaufwassers nach Ionenaustauschern, Auslösen der Regeneration über den StörmeldekontaktKessel- und Speisewasseraufbereitung: Einhaltung der geforderten Resthärte gegen KalkablagerungenHotels und Gastronomie: Härteüberwachung großer WasserversorgungssystemeWeitere Geräte für diese Aufgabe finden Sie in der Kategorie Grenzwertmessgeräte.Eigenschaften im EinsatzDas LIMES Base führt seine Grenzwertkontrolle im automatischen Intervallbetrieb alle 10 Minuten durch; die Spüldauer ist mit 50 Sekunden fest eingestellt. Eine Erstwertunterdrückung führt vor dem Alarm eine Wiederholungsmessung durch und verhindert so Fehlalarme durch kurzzeitige Schwankungen. Zwei potenzialfreie Ausgänge stehen zur Verfügung: einer für die Grenzwertüberschreitung, einer für die Gerätestörung. Vier LEDs zeigen Grenzwerteinhaltung, Analysestatus, Gerätezustand und anstehenden Service an. Die Bedienung ist sprachneutral, Strom- und Relaisanschluss erfolgen über getrennte Kabel. Die Messgenauigkeit beträgt ±15 % des Grenzwertes des jeweils verwendeten Indikators. Der Indikator wird in 750-ml-Flaschen eingesetzt und ist bis zu 24 Monate ab Herstellungsdatum haltbar.Installation und BetriebsgrenzenDer Wasseranschluss arbeitet bei 0,5–5,0 bar Betriebsdruck (empfohlen 1,0–2,0 bar), Zu- und Ablauf haben je 1/4" Außendurchmesser, die Wassertemperatur darf 5–40 °C betragen. Der Netzanschluss ist auf 230 V (100–240 VAC bei 50/60 Hz) ausgelegt, die Leistungsaufnahme liegt bei 25 W im Betrieb. Das Gerät erreicht Schutzart IP43 ohne bzw. IP54 mit Frontdeckel, Schutzklasse SKII, und ist für Umgebungstemperaturen von 10–45 °C ausgelegt. Abmessungen: 250 x 360 x 110 mm (B x L x T), Gewicht 2,1 kg. Als Zubehör sind eine Anschlusseinheit mit integrierter Stromversorgung und Signalanschlüssen, ein Upgrade-Kit sowie Durchflussarmaturen in 3/4", 1", 1 1/2" und 2" verfügbar.AbgrenzungDas LIMES Base ist jederzeit auf LIMES Plus aufrüstbar. Das Plus-Modell bietet zusätzlich eine digitale Eingangskontrolle (Start/Stopp des Analyseintervalls), eine einstellbare Spüldauer, ein einstellbares Analyseintervall (5, 10, 20 oder 30 Minuten), einen Diagnose-Modus sowie eine SD-Karte zur Protokollierung. Wird statt der reinen Grenzwertüberwachung ein exakter Härtemesswert, die Erfassung weiterer Parameter oder eine Modbus-Anbindung benötigt, ist ein Titrations-Analysegerät der SYCON-Serie die passendere Wahl.
Das LIMES Plus Härtekontrollgerät ist ein Grenzwertmessgerät zur kontinuierlichen Online-Überwachung der Gesamthärte im Weichwasser von Enthärtungs- und Umkehrosmoseanlagen. Es meldet zuverlässig, ob ein festgelegter Härtegrenzwert eingehalten wird, und richtet sich an Betreiber von Trinkwasser-, Prozesswasser- und Kesselspeisewasseranlagen sowie an Anlagenbauer und SHK-Fachbetriebe, die einen Härtedurchbruch früh erkennen müssen. Als oberes Modell der LIMES-Reihe bietet es gegenüber dem LIMES Base erweiterte Steuer- und Protokollfunktionen.AnwendungsbereicheUmkehrosmoseanlagen: Erkennung eines Härtedurchbruchs zur Sicherung der PermeatqualitätEnthärtungsanlagen: Überwachung des Ablaufwassers nach Ionenaustauschern und Auslösen der Regeneration über den StörmeldekontaktKessel- und Speisewasseraufbereitung: Einhaltung der geforderten Resthärte gegen Kalkablagerungen in Rohrleitungen und WärmetauschernHotels und Gastronomie: Härteüberwachung großer WasserversorgungssystemeEigenschaften im EinsatzDas Gerät arbeitet kolorimetrisch nach dem Prinzip der Grenzwertüberwachung mit Farbumschlag: Zur automatisch entnommenen Wasserprobe wird ein laborkalibrierter LHV-Indikator dosiert, dessen Farbreaktion ausgewertet wird. Der Grenzwert wird über den eingesetzten Indikator festgelegt und ist in vier Stufen verfügbar (0,1 / 0,5 / 3 / 7 °dH), was Messbereiche von 0,03–0,3 °dH bis 2,1–21 °dH abdeckt. Der Indikator wird in 750-ml-Flaschen eingesetzt, reicht für bis zu 10.000 Analysen und ist bis zu 24 Monate ab Herstellungsdatum haltbar.Anders als ein Quellharzsensor bleibt das Gerät auch nach einem Härtedurchbruch einsatzbereit und benötigt weder Regeneration noch Spülung. Es arbeitet ohne Kalibrierung, ohne Drifteffekte einer Elektrodenmessung und ohne Sensorverschleiß. Eine Erstwertunterdrückung führt vor dem Alarm eine Wiederholungsmessung durch und verhindert so Fehlalarme durch kurzzeitige Schwankungen. Vier LEDs zeigen Grenzwerteinhaltung, Analysestatus, Gerätezustand und anstehenden Service an; zwei potenzialfreie Relaisausgänge stehen für Grenzwert- und Störmeldung zur Verfügung.Gegenüber dem Base-Modell erlaubt das LIMES Plus ein einstellbares Analyseintervall von 5, 10, 20 oder 30 Minuten sowie einen frei nutzbaren Digitaleingang (Start/Stopp des Analyseintervalls) zur Anbindung an eine externe Steuerung, Leitwarte oder Umkehrosmoseanlage. Der Wasseranschluss arbeitet bei 0,5–5,0 bar (empfohlen 1,0–2,0 bar) und einer Wassertemperatur von 5–40 °C; die Versorgung erfolgt mit 110/230 V. Das Gerät erreicht Schutzart IP43. Eine Modbus-Anbindung ist nicht vorgesehen.AbgrenzungWird statt der reinen Grenzwertüberwachung ein exakter Härtemesswert, die Erfassung weiterer Parameter wie Carbonathärte, Eisen, p-Wert oder Silikat oder eine Modbus-Anbindung an das Prozessleitsystem benötigt, ist ein Titrations-Analysegerät der SYCON-Serie die passendere Wahl.
Das SYCON 2602 ist ein kolorimetrisches Online-Grenzwertmessgerät zur kontinuierlichen Überwachung von Gesamthärte und Carbonathärte (Säurekapazität) im Prozesswasser. Es meldet automatisch, wenn ein eingestellter Härtegrenzwert über- oder unterschritten wird, und richtet sich an Betreiber und Anlagenbauer, die die Aufbereitungsleistung ihrer Anlage lückenlos absichern müssen. Welcher Grenzwert überwacht wird, legt der eingesetzte Indikator der Serie H25 (Gesamthärte) oder C25 (Carbonathärte) fest; das Gerät passt den Grenzwert an die eingestellte Einheit an.AnwendungsbereicheDas Gerät wird zur Härteüberwachung in Wasseraufbereitung, Chemie- und Pharmaindustrie, Energieerzeugung und Lebensmittelverarbeitung eingesetzt. Typische Messstellen sind:Enthärtungsanlagen: Kontrolle der Enthärtungsleistung, damit der Härtegrenzwert im Weichwasser nicht überschritten wird – siehe auch Grenzwertmessgeräte.Umkehrosmoseanlagen: Überwachung der Wasserhärte vor und nach der Behandlung zum Schutz der Membranen vor Härteschäden.Kühlsysteme: Vermeidung von Kalkablagerungen durch ständige Härtekontrolle.Kessel- und Kesselspeisewasser: Schutz von Boileranlagen vor Ablagerungen und Korrosion durch präzise Überwachung der Härteparameter.Schwimmbadwasser: Kontrolle der Carbonathärte, um korrosive Bedingungen und Kalkablagerungen zu vermeiden – relevant für öffentliche und kommerzielle Bäder. Weitere Geräte finden sich unter Messgeräte für Carbonathärte.Eigenschaften im EinsatzDie Messung erfolgt kolorimetrisch: Nach Zugabe des Indikators bewertet der wartungsfreie Vollfarbsensor die Farbintensität und erkennt die Grenzwertlage. Das Gerät ist gegenüber Fremdlicht, Verschmutzungen und Trübungen der Wasserprobe selbstkalibrierend, sodass eine regelmäßige manuelle Kalibrierung entfällt. Zur Reduzierung von Fehlalarmen führt es vier Minuten nach jeder erkannten Anomalie eine automatische Referenzmessung durch. Selbstdiagnose und Plausibilitätsüberwachung der Sensordaten während der Analyse sichern die Zuverlässigkeit ab; ein Indikatormangelalarm und die BOB-Funktionalität sind integriert.Alle Messergebnisse werden auf einer SD-Karte dokumentiert. Die Bedienung erfolgt über ein grafisches Display mit Menüführung in Deutsch, Englisch, Italienisch, Französisch, Spanisch, Russisch, Polnisch, Niederländisch und Dänisch; die Inbetriebnahme führt ein Installationsassistent. Der Wartungsaufwand bleibt durch Schlauchpumpentechnik und das Spülen der Messzelle mit Leitungsdruck gering, die Messkammer ist über Clipbefestigungen leicht zugänglich. Der Indikatorverbrauch liegt bei unter 0,10 ml je Analyse – eine 500-ml-Flasche reicht für mindestens 5000 Analysen; die Indikatoren sind bis zu 24 Monate haltbar.Anschlüsse und SignaleDas SYCON 2602 verfügt über drei potenzialfreie Relaisausgänge (250 VAC/VDC, 4 A, NC/NO) für Grenzwertalarm, Gerätestörung sowie Analyse aktiv sowie Kühlwasser für den Probenkühler bzw. alternativ die BOB-Meldung. Ein potenzialfreier Kontakteingang mit Hilfsspannung erlaubt den externen Analysenstart, etwa über Wasserzähler oder Strömungswächter, oder die Pausierung des internen Analyseintervalls.Technische EckdatenParameter: Gesamthärte und Carbonathärte, kolorimetrische MessmethodeSpannungsversorgung: 100–240 VAC bei 50–60 Hz; Leistungsaufnahme 25 VA im BetriebSchutzart IP43, mit Gehäuse IP54; Installation als Wandmontage in geschlossenen RäumenUmgebungstemperatur 5–45 °C, Messwassertemperatur 5–40 °C, Luftfeuchte 20–90 % RF nicht kondensierendAbmessungen auf Wandhalterung 274 x 275 x 130 mm (1,9 kg), im Gehäuse 330 x 300 x 185 mm (3,7 kg)Zulauf/Ablauf über Schläuche mit 6 mm AußendurchmesserWasserverbrauch ca. 1000 ml je Analyse (abhängig von Eingangsdruck und Spüldauer)Zulaufdruck ca. 0,5–5 bar; über 2 bar ist ein Druckminderer/Drossel einzusetzenGrenzwerte lassen sich über die Indikatoren fein abstufen: H25 für Gesamthärte in 0,02 / 0,05 / 0,10 / 0,20 / 0,30 / 0,50 / 1 / 2 / 3 / 5 / 10 °dH, C25 für Carbonathärte in 1 / 1,5 / 2 / 3 °KH. Die Wasserprobe muss klar, farblos, feststofffrei und ohne Gasblasen sein, mit pH 4 bis 10,5, Eisen < 3 ppm, Kupfer < 0,2 ppm, Aluminium < 0,1 ppm, Mangan < 0,2 ppm sowie Säurekapazität KS4.3 < 5 mmol/l.Ausführungen und ZubehörDas SYCON 2602 ist als Ausführung auf Wandhalterung oder im Gehäuse sowie mit Versorgungsspannung 110/230 V oder 24 V erhältlich, sodass es sich an die Standortbedingungen anpassen lässt. Separat erhältlich sind das Anschlussset SYCON zur Verbindung mit den Probenleitungen, ein Druckminderer mit integriertem Filter zur Einhaltung der Druckgrenzen und zum Abscheiden störender Partikel, das SYCON Clean Reinigungsset für die Messkammer sowie ein Wartungsset mit den anfallenden Verschleißteilen. Diese Artikel finden sich in den zugehörigen Shop-Kategorien.
Das SYCON 2602 ist ein kolorimetrisches Online-Grenzwertmessgerät zur kontinuierlichen Überwachung von Gesamthärte und Carbonathärte (Säurekapazität) im Prozesswasser. Es meldet automatisch, wenn ein eingestellter Härtegrenzwert über- oder unterschritten wird, und richtet sich an Betreiber und Anlagenbauer, die die Aufbereitungsleistung ihrer Anlage lückenlos absichern müssen. Welcher Grenzwert überwacht wird, legt der eingesetzte Indikator der Serie H25 (Gesamthärte) oder C25 (Carbonathärte) fest; das Gerät passt den Grenzwert an die eingestellte Einheit an.AnwendungsbereicheDas Gerät wird zur Härteüberwachung in Wasseraufbereitung, Chemie- und Pharmaindustrie, Energieerzeugung und Lebensmittelverarbeitung eingesetzt. Typische Messstellen sind:Enthärtungsanlagen: Kontrolle der Enthärtungsleistung, damit der Härtegrenzwert im Weichwasser nicht überschritten wird – siehe auch Grenzwertmessgeräte.Umkehrosmoseanlagen: Überwachung der Wasserhärte vor und nach der Behandlung zum Schutz der Membranen vor Härteschäden.Kühlsysteme: Vermeidung von Kalkablagerungen durch ständige Härtekontrolle.Kessel- und Kesselspeisewasser: Schutz von Boileranlagen vor Ablagerungen und Korrosion durch präzise Überwachung der Härteparameter.Schwimmbadwasser: Kontrolle der Carbonathärte, um korrosive Bedingungen und Kalkablagerungen zu vermeiden – relevant für öffentliche und kommerzielle Bäder. Weitere Geräte finden sich unter Messgeräte für Carbonathärte.Eigenschaften im EinsatzDie Messung erfolgt kolorimetrisch: Nach Zugabe des Indikators bewertet der wartungsfreie Vollfarbsensor die Farbintensität und erkennt die Grenzwertlage. Das Gerät ist gegenüber Fremdlicht, Verschmutzungen und Trübungen der Wasserprobe selbstkalibrierend, sodass eine regelmäßige manuelle Kalibrierung entfällt. Zur Reduzierung von Fehlalarmen führt es vier Minuten nach jeder erkannten Anomalie eine automatische Referenzmessung durch. Selbstdiagnose und Plausibilitätsüberwachung der Sensordaten während der Analyse sichern die Zuverlässigkeit ab; ein Indikatormangelalarm und die BOB-Funktionalität sind integriert.Alle Messergebnisse werden auf einer SD-Karte dokumentiert. Die Bedienung erfolgt über ein grafisches Display mit Menüführung in Deutsch, Englisch, Italienisch, Französisch, Spanisch, Russisch, Polnisch, Niederländisch und Dänisch; die Inbetriebnahme führt ein Installationsassistent. Der Wartungsaufwand bleibt durch Schlauchpumpentechnik und das Spülen der Messzelle mit Leitungsdruck gering, die Messkammer ist über Clipbefestigungen leicht zugänglich. Der Indikatorverbrauch liegt bei unter 0,10 ml je Analyse – eine 500-ml-Flasche reicht für mindestens 5000 Analysen; die Indikatoren sind bis zu 24 Monate haltbar.Anschlüsse und SignaleDas SYCON 2602 verfügt über drei potenzialfreie Relaisausgänge (250 VAC/VDC, 4 A, NC/NO) für Grenzwertalarm, Gerätestörung sowie Analyse aktiv sowie Kühlwasser für den Probenkühler bzw. alternativ die BOB-Meldung. Ein potenzialfreier Kontakteingang mit Hilfsspannung erlaubt den externen Analysenstart, etwa über Wasserzähler oder Strömungswächter, oder die Pausierung des internen Analyseintervalls.Technische EckdatenParameter: Gesamthärte und Carbonathärte, kolorimetrische MessmethodeSpannungsversorgung: 100–240 VAC bei 50–60 Hz; Leistungsaufnahme 25 VA im BetriebSchutzart IP43, mit Gehäuse IP54; Installation als Wandmontage in geschlossenen RäumenUmgebungstemperatur 5–45 °C, Messwassertemperatur 5–40 °C, Luftfeuchte 20–90 % RF nicht kondensierendAbmessungen auf Wandhalterung 274 x 275 x 130 mm (1,9 kg), im Gehäuse 330 x 300 x 185 mm (3,7 kg)Zulauf/Ablauf über Schläuche mit 6 mm AußendurchmesserWasserverbrauch ca. 1000 ml je Analyse (abhängig von Eingangsdruck und Spüldauer)Zulaufdruck ca. 0,5–5 bar; über 2 bar ist ein Druckminderer/Drossel einzusetzenGrenzwerte lassen sich über die Indikatoren fein abstufen: H25 für Gesamthärte in 0,02 / 0,05 / 0,10 / 0,20 / 0,30 / 0,50 / 1 / 2 / 3 / 5 / 10 °dH, C25 für Carbonathärte in 1 / 1,5 / 2 / 3 °KH. Die Wasserprobe muss klar, farblos, feststofffrei und ohne Gasblasen sein, mit pH 4 bis 10,5, Eisen < 3 ppm, Kupfer < 0,2 ppm, Aluminium < 0,1 ppm, Mangan < 0,2 ppm sowie Säurekapazität KS4.3 < 5 mmol/l.Ausführungen und ZubehörDas SYCON 2602 ist als Ausführung auf Wandhalterung oder im Gehäuse sowie mit Versorgungsspannung 110/230 V oder 24 V erhältlich, sodass es sich an die Standortbedingungen anpassen lässt. Separat erhältlich sind das Anschlussset SYCON zur Verbindung mit den Probenleitungen, ein Druckminderer mit integriertem Filter zur Einhaltung der Druckgrenzen und zum Abscheiden störender Partikel, das SYCON Clean Reinigungsset für die Messkammer sowie ein Wartungsset mit den anfallenden Verschleißteilen. Diese Artikel finden sich in den zugehörigen Shop-Kategorien.
Das SYCON BoB von RLS Wacon ist ein Gesamthärte-Analysengerät für Dampfkesselanlagen, das die Wasserhärte in Großraum- und Umlaufkesseln kontinuierlich überwacht. Es richtet sich an Betreiber von Kesselhäusern, Anlagenbauer und Instandhalter, die die Speisewasserqualität nachweisbar innerhalb enger Grenzen halten müssen. Das Gerät ist nach dem VdTÜV-Merkblatt BP WAUE 0100 (TÜV) für den Betrieb ohne ständige Beaufsichtigung (BOB) über 72 Stunden zertifiziert.AnwendungsbereicheGroßraumwasserkessel bei salzhaltiger, salzarmer oder salzfreier Fahrweise: Grenzwert 0,01 mmol/l bzw. 0,05 °dH gemäß EN 12953-10 (Indikator H25-0,1).Umlaufkessel: Grenzwert 0,005 mmol/l bzw. 0,03 °dH gemäß EN 12952-12 (Indikator H25-0,05).Der jeweilige Grenzwert wird durch den eingesetzten Indikator der Serie H25 oder C25 festgelegt. Weitere Geräte dieser Kategorie finden Sie unter Grenzwertmessgeräte sowie in der Übersicht SYCON BoB TÜV zertifiziert.Eigenschaften im EinsatzBOB steht für „Betrieb ohne Beaufsichtigung“: Das Gerät ist für den unbeaufsichtigten Einsatz im Kesselhaus über 72 Stunden zertifiziert, was Anlagen im Rund-um-die-Uhr-Betrieb entlastet. Eine Füllstandssonde überwacht den Indikatorstand und meldet, ob für 72 Stunden ausreichend Indikator vorhanden ist – die Anlage verlässt sich damit nicht allein auf interne Berechnungen. Die kolorimetrische Messung nach ISO 6059 arbeitet mit einer Genauigkeit von ± 5 %. Das Gerät ist selbstkalibrierend und selbstüberwachend; die Inbetriebnahme erfolgt über einen Konfigurationsassistenten am multilingualen, grafischen Display. Alle Messergebnisse werden auf einer SD-Karte dokumentiert (Messdatenspeicher, Messdatenprotokoll, Software-Update), sodass sich Nachweise für Compliance und Wartung erstellen lassen.Für die Prozessanbindung stehen vier potentialfreie Relaisausgänge (250 VAC/VDC, 4 A, NC/NO) für Grenzwertalarm, BOB-/Indikatoralarm, Störungsmeldung/Gerätefehler sowie Zuführpumpe oder Kühlwasserventil bereit. Hinzu kommen ein analoger Ausgang 0/4–20 mA für Statusmeldungen, eine Modbus-RTU-Schnittstelle zur Abfrage von Messwerten und Geräteparametern sowie galvanisch getrennte Signaleingänge für Strömungswächter und Intervall-Reset.VerarbeitungDas Gerät ist zur Wandmontage in geschlossenen Räumen vorgesehen. Zulauf und Ablauf werden über Schläuche mit 6 mm Außendurchmesser angeschlossen. Der Eingangsdruck sollte 0,5 bis 5 bar betragen; oberhalb von 2 bar ist ein Druckminderer bzw. eine Drossel einzusetzen. Je Analyse werden ca. 1000 ml Wasser verbraucht, abhängig von Eingangsdruck und Spüldauer. Die Wasserprobe muss klar, farblos, feststofffrei und ohne Gasblasen sein und folgende Grenzen einhalten: pH 4 bis 10,5, Eisen < 3 ppm, Kupfer < 0,2 ppm, Aluminium < 0,1 ppm, Mangan < 0,2 ppm und Säurekapazität KS 4,3 < 5 mmol/l. Der Indikatorverbrauch liegt bei < 0,10 ml je Analyse, womit eine 500-ml-Flasche für mindestens 5000 Analysen reicht; die Haltbarkeit der Indikatoren beträgt bis zu 24 Monate. Für Installation und Instandhaltung sind ein Anschlussset SYCON sowie Reinigungs- und Wartungssets separat erhältlich.Technische DatenParameterGesamthärteMessmethodeKolorimetrisch (ISO 6059)Genauigkeit± 5 %Spannungsversorgung100–240 VAC, 50–60 Hz (110/230 V)Leistungsaufnahme25 VA (im Betrieb)SchutzartGehäuse IP54Umgebungstemperatur5–45 °CMesswassertemperatur5–40 °CLuftfeuchtigkeit20–90 % RF, nicht kondensierendRelaisausgänge4 Relais, 250 VAC/VDC, 4 A, NC/NOAnalogausgang1× 0/4–20 mASchnittstelle1× Modbus RTUSignaleingängegalvanisch getrennter Kontakteingang (Strömungswächter, Intervall-Reset)Anschluss Zu-/AblaufSchlauch 6 mm AußendurchmesserAbmessungen (B × L × T)332 × 345 × 190 mmGewichtca. 4 kgInstallationWandmontage in geschlossenen RäumenBedeutung der HärteüberwachungDie Überwachung der Wasserhärte in Kesselanlagen ist entscheidend, um Ablagerungen und Korrosion zu vermeiden, die zu Effizienzverlusten und Ausfällen führen können. Das SYCON BoB liefert dafür kontinuierliche Messungen und Alarme und hält die Wasserqualität innerhalb der vorgegebenen Grenzwerte.
Aufgabe von Grenzwertgeräten für Wasserhärte
Grenzwertgeräte überwachen, ob die Resthärte des aufbereiteten Wassers einen eingestellten Grenzwert einhält. Anders als eine Bestimmung im Labor arbeiten sie im Prozess und signalisieren das Überschreiten der Härteschwelle, etwa hinter einer Enthärtungsanlage oder einem Ionenaustauscher. Auf diese Weise wird ein Härtedurchbruch erkannt, bevor hartes Wasser in nachgelagerte Anlagenteile gelangt. Typische Einsatzfelder sind die Trinkwasseraufbereitung, industrielles Prozesswasser sowie die Überwachung von Heizungs- und Kesselspeisewasser.
Worauf es bei der Auswahl ankommt
Die Auswahl richtet sich nach der Anlagengröße und danach, ob eine reine Kontrolle oder eine in die Steuerung eingebundene Überwachung mit automatischer Reaktion gefordert ist. Der einzustellende Grenzwert muss im relevanten Härtebereich liegen, und der Signalausgang muss zur vorhandenen Steuerung passen. Für Anwendungen mit Nachweispflicht ist ein zertifiziertes Gerät vorzuziehen.
Geräte im Überblick
| Gerät | Einordnung |
|---|---|
| LIMESBASE | Grundgerät der LIMES-Reihe zur Härteüberwachung |
| LIMESPLUS | Ausführung der LIMES-Reihe mit erweitertem Funktionsumfang |
| SYCON 2602 | Gerät für die kontinuierliche Härteüberwachung |
| SYCON BoB | TÜV-zertifiziert, für Anwendungen mit Nachweisanforderung |
Abgrenzung und typische Fehler
Ein Grenzwertgerät liefert eine Aussage zur eingestellten Schwelle, keinen exakten Zahlenwert der Gesamthärte. Wird ein genauer Härtewert benötigt, gehört die Bestimmung in ein Titrationsgerät für Wasserhärte. Für die getrennte Betrachtung der Carbonathärte steht die Kategorie Analysegeräte für Carbonathärte bereit. Ein häufiger Anwendungsfehler ist ein zu weit gefasster Grenzwert: Liegt die Schwelle über der zulässigen Resthärte, meldet das Gerät den Durchbruch zu spät. Ebenso wichtig ist die regelmäßige Kontrolle der Reagenz- oder Indikatorversorgung, sofern das Verfahren darauf beruht, da eine erschöpfte Reagenz einen Härtedurchbruch verdecken kann. Vor der Inbetriebnahme sollte der eingestellte Grenzwert gegen die tatsächliche Anforderung der nachgelagerten Anlage abgeglichen werden.