Analysegeräte P-Wert – Überwachung der Carbonatalkalinität
In dieser Kategorie finden Sie Analysegeräte von RLS Wacon zur Bestimmung des P-Werts in Wasser. Der P-Wert beschreibt den Anteil der freien Alkalinität, der sich beim Titrieren bis zum Phenolphthalein-Umschlag erfassen lässt, und ist damit ein Maß für Carbonat- und Hydroxidanteile im Wasser. Betreiber von Trinkwasser-, Prozesswasser- und Kesselspeiseanlagen nutzen diese Messung, um die Pufferkapazität und die Wasserchemie im Griff zu behalten.
Für die Auswahl zählen vor allem der Einsatzort – Labor oder anlagennahe Überwachung – sowie der abzudeckende Messbereich und der gewünschte Automatisierungsgrad. Prüfen Sie zudem, welche Reagenzien und welches Zubehör zum Betrieb nötig sind und was zum Lieferumfang gehört.
- Einsatzort: Laborbestimmung oder anlagennahe Überwachung
- Erfasster Parameter: P-Wert zur Carbonatalkalinität
- Bedienung und Automatisierungsgrad
- Benötigte Reagenzien und Zubehör
Das p-Wert Analysengerät SYCON P ist ein Online-Titrationsgerät zur kontinuierlichen Bestimmung des +p-Werts in industriellen Wasserprozessen. Der +p-Wert leitet sich aus der Konzentration der Hydroxid-Ionen (OH⁻) im Wasser ab und dient in der Kesselwasserchemie als Leitparameter zur Beurteilung des Korrosionsrisikos. Das Gerät richtet sich an Betreiber von Dampfkessel-, Kesselspeise- und Kühlwasseranlagen sowie an Anlagenbauer, die diesen Parameter automatisiert überwachen.AnwendungsbereicheÜberwachung des +p-Werts in Kesselspeise- und Kesselwasser zur Vorbeugung von Korrosion und KalkablagerungenKontinuierliche Kontrolle der Alkalisierung in Dampf-, Kondensat- und KühlwasserkreisläufenMontage in geschlossenen Räumen, fern von direkter SonneneinstrahlungDer Messbereich wird durch den eingesetzten Indikator der P25-Serie festgelegt: P25-5 deckt 0,2 bis 5 mmol/l ab, P25-20 den Bereich von 0,8 bis 20 mmol/l. Je Messung wird ein Reagenz benötigt; die Indikatoren sind bei sachgemäßer Lagerung bis zu 12 Monate haltbar. Voraussetzung für die Messung ist eine Probenqualität mit pH > 8,2.Eigenschaften im EinsatzDas SYCON P arbeitet nach der kolorimetrischen Titration, unterstützt von LED- und Sensortechnologie, und erreicht eine Messgenauigkeit von ±5 % sowie eine Wiederholgenauigkeit von ±2,5 %, jeweils bezogen auf den maximalen Messwert des verwendeten Indikators. Der wartungsfreie Vollfarbsensor kalibriert sich selbsttätig gegenüber Fremdlicht, Verschmutzungen und Trübungen der Wasserprobe; Selbstdiagnose und Plausibilitätsüberwachung der Sensordaten sichern die Analyse zusätzlich ab. Eine Zykluszeit von ca. 3 Minuten ergibt sich je nach p-Wert und eingestellter Spülzeit.Je nach Wasserinhaltsstoffen kann es zu Messwertverschiebungen kommen, die die Genauigkeit beeinflussen. In solchen Fällen empfiehlt sich eine Vergleichsmessung durch Handtitration, auf deren Ergebnis das Gerät kalibriert wird. Programmierbare Grenzwerte erlauben eine gezielte Steuerung des Prozesswassers. Die Bedienung erfolgt über ein grafisches Vollfarbdisplay mit Menüführung in Deutsch, Englisch, Italienisch, Französisch, Spanisch, Russisch, Polnisch, Niederländisch und Dänisch; ein Installationsassistent unterstützt die Inbetriebnahme, alle Messergebnisse werden auf einer SD-Karte dokumentiert.Anschlüsse und SignaleVier potentialfreie Relaisausgänge (max. 250 VAC/VDC, 1 A, NC/NO) für Grenzwertüberschreitung, Grenzwertunterschreitung und Indikatorfüllstand niedrig, Gerätestörung sowie Analyse aktiv / Kühlwasserventil / Indikatorfüllstand niedrigZwei galvanisch getrennte digitale Eingangskontakte für externe Analyseauslösung, Wasserzähler zum Mengenintervall, Pausierung des Analyseintervalls und FernresetAnaloger Ausgang konfigurierbar als 0/4 bis 20 mA (Auflösung < 100 mA) für Messwertausgabe oder StatusmeldungRS485-Schnittstelle mit Modbus RTU zur Abfrage von Messwerten und Geräteparametern durch eine SPSVerarbeitung und WartungDie Schlauchpumpentechnik und die leicht zugänglichen Komponenten halten den Wartungsaufwand gering; die Messzelle wird mit Leitungsdruck gespült, die automatische Reinigung erfolgt nach jeder Messung mit Probenwasser. Der Ablauf ist offen und drucklos auszuführen. Betriebsbedingungen: Umgebungstemperatur 10 bis 45 °C, Lagertemperatur 0 bis 45 °C, Luftfeuchtigkeit 20 bis 90 % RF (ohne Eis oder Kondenswasser), Probentemperatur 5 bis 40 °C, Probendruck min. 0,5 bar bis max. 5 bar (empfohlen 1 bis 2 bar). Die Spannungsversorgung erfolgt mit 230 VAC bzw. 100–240 VAC (50/60 Hz) oder 24 V AC/DC bei einer Leistungsaufnahme von 20 VA im Betrieb und 3,5 VA im Standby.AusführungenDas SYCON P ist in zwei Geräteausführungen erhältlich: auf Wandhalterung aus pulverbeschichtetem Aluminium (Schutzart IP43, Abmessungen H×B×T 275 × 274 × 129 mm, Gewicht 2,0 kg) sowie im Gehäuse aus ABS (Schutzart IP54, 345 × 333 × 190 mm, 4,0 kg). Für die Versorgungsspannung stehen die Varianten 24 V und 110/230 V zur Wahl. Ein separat erhältliches Zubehörsortiment ergänzt Installation und Wartung. Weitere Geräte finden sich in den Kategorien SYCON P und Messgeräte.
Das p-Wert Analysengerät SYCON P ist ein Online-Titrationsgerät zur kontinuierlichen Bestimmung des +p-Werts in industriellen Wasserprozessen. Der +p-Wert leitet sich aus der Konzentration der Hydroxid-Ionen (OH⁻) im Wasser ab und dient in der Kesselwasserchemie als Leitparameter zur Beurteilung des Korrosionsrisikos. Das Gerät richtet sich an Betreiber von Dampfkessel-, Kesselspeise- und Kühlwasseranlagen sowie an Anlagenbauer, die diesen Parameter automatisiert überwachen.AnwendungsbereicheÜberwachung des +p-Werts in Kesselspeise- und Kesselwasser zur Vorbeugung von Korrosion und KalkablagerungenKontinuierliche Kontrolle der Alkalisierung in Dampf-, Kondensat- und KühlwasserkreisläufenMontage in geschlossenen Räumen, fern von direkter SonneneinstrahlungDer Messbereich wird durch den eingesetzten Indikator der P25-Serie festgelegt: P25-5 deckt 0,2 bis 5 mmol/l ab, P25-20 den Bereich von 0,8 bis 20 mmol/l. Je Messung wird ein Reagenz benötigt; die Indikatoren sind bei sachgemäßer Lagerung bis zu 12 Monate haltbar. Voraussetzung für die Messung ist eine Probenqualität mit pH > 8,2.Eigenschaften im EinsatzDas SYCON P arbeitet nach der kolorimetrischen Titration, unterstützt von LED- und Sensortechnologie, und erreicht eine Messgenauigkeit von ±5 % sowie eine Wiederholgenauigkeit von ±2,5 %, jeweils bezogen auf den maximalen Messwert des verwendeten Indikators. Der wartungsfreie Vollfarbsensor kalibriert sich selbsttätig gegenüber Fremdlicht, Verschmutzungen und Trübungen der Wasserprobe; Selbstdiagnose und Plausibilitätsüberwachung der Sensordaten sichern die Analyse zusätzlich ab. Eine Zykluszeit von ca. 3 Minuten ergibt sich je nach p-Wert und eingestellter Spülzeit.Je nach Wasserinhaltsstoffen kann es zu Messwertverschiebungen kommen, die die Genauigkeit beeinflussen. In solchen Fällen empfiehlt sich eine Vergleichsmessung durch Handtitration, auf deren Ergebnis das Gerät kalibriert wird. Programmierbare Grenzwerte erlauben eine gezielte Steuerung des Prozesswassers. Die Bedienung erfolgt über ein grafisches Vollfarbdisplay mit Menüführung in Deutsch, Englisch, Italienisch, Französisch, Spanisch, Russisch, Polnisch, Niederländisch und Dänisch; ein Installationsassistent unterstützt die Inbetriebnahme, alle Messergebnisse werden auf einer SD-Karte dokumentiert.Anschlüsse und SignaleVier potentialfreie Relaisausgänge (max. 250 VAC/VDC, 1 A, NC/NO) für Grenzwertüberschreitung, Grenzwertunterschreitung und Indikatorfüllstand niedrig, Gerätestörung sowie Analyse aktiv / Kühlwasserventil / Indikatorfüllstand niedrigZwei galvanisch getrennte digitale Eingangskontakte für externe Analyseauslösung, Wasserzähler zum Mengenintervall, Pausierung des Analyseintervalls und FernresetAnaloger Ausgang konfigurierbar als 0/4 bis 20 mA (Auflösung < 100 mA) für Messwertausgabe oder StatusmeldungRS485-Schnittstelle mit Modbus RTU zur Abfrage von Messwerten und Geräteparametern durch eine SPSVerarbeitung und WartungDie Schlauchpumpentechnik und die leicht zugänglichen Komponenten halten den Wartungsaufwand gering; die Messzelle wird mit Leitungsdruck gespült, die automatische Reinigung erfolgt nach jeder Messung mit Probenwasser. Der Ablauf ist offen und drucklos auszuführen. Betriebsbedingungen: Umgebungstemperatur 10 bis 45 °C, Lagertemperatur 0 bis 45 °C, Luftfeuchtigkeit 20 bis 90 % RF (ohne Eis oder Kondenswasser), Probentemperatur 5 bis 40 °C, Probendruck min. 0,5 bar bis max. 5 bar (empfohlen 1 bis 2 bar). Die Spannungsversorgung erfolgt mit 230 VAC bzw. 100–240 VAC (50/60 Hz) oder 24 V AC/DC bei einer Leistungsaufnahme von 20 VA im Betrieb und 3,5 VA im Standby.AusführungenDas SYCON P ist in zwei Geräteausführungen erhältlich: auf Wandhalterung aus pulverbeschichtetem Aluminium (Schutzart IP43, Abmessungen H×B×T 275 × 274 × 129 mm, Gewicht 2,0 kg) sowie im Gehäuse aus ABS (Schutzart IP54, 345 × 333 × 190 mm, 4,0 kg). Für die Versorgungsspannung stehen die Varianten 24 V und 110/230 V zur Wahl. Ein separat erhältliches Zubehörsortiment ergänzt Installation und Wartung. Weitere Geräte finden sich in den Kategorien SYCON P und Messgeräte.
Der P-Wert in der Wasseranalytik
Der P-Wert (Phenolphthalein-Wert) wird durch Titration einer Wasserprobe mit Säure bis zum Umschlagpunkt bei etwa pH 8,2 bestimmt. Er erfasst die stärker basisch wirkenden Anteile – Hydroxid vollständig und Carbonat zur Hälfte – und ist damit ein direktes Maß für die freie Alkalinität. Für Betreiber von Wasseraufbereitungs-, Kesselspeise- und Prozesswasseranlagen ist dieser Kennwert wichtig, weil er Aufschluss über die Pufferkapazität und über mögliche Ausfällungsneigungen gibt.
P-Wert und m-Wert
Der P-Wert wird häufig gemeinsam mit dem m-Wert betrachtet. Während der P-Wert die Titration bis pH 8,2 abbildet, erfasst der m-Wert die gesamte Säurekapazität bis zum Methylorange-Umschlag bei etwa pH 4,3. Aus dem Verhältnis beider Werte lassen sich Rückschlüsse auf die Verteilung von Hydroxid, Carbonat und Hydrogencarbonat ziehen.
Auswahl und Abgrenzung
Die Geräte dieser Kategorie sind auf die P-Wert-Bestimmung ausgelegt. Wird stattdessen die Wasserhärte oder ein anderer Summenparameter benötigt, führen die benachbarten Kategorien zum passenden Gerät.
| Kategorie | Erfasster Parameter | Typische Anwendung |
|---|---|---|
| Analysegeräte P-Wert | Freie Alkalinität, Titration bis pH 8,2 | Pufferkapazität, Carbonatalkalinität |
| Analysegeräte für Carbonathärte | Carbonathärte in °dH | Härtebildner, Kesselwasser |
| Titrationsgerät für Wasserhärte | Gesamthärte per Titration | Enthärtung, Prozesswasser |
| Grenzwertgeräte für Wasserhärte | Härte-Grenzwertüberwachung | Überwachung von Enthärtungsanlagen |
Verarbeitungs- und Anwendungshinweise
Reproduzierbare P-Werte setzen eine korrekte Probennahme und frische, unbeschädigte Reagenzien voraus. Ein häufiger Fehler ist die verzögerte Messung: Durch Kontakt mit der Luft nimmt die Probe Kohlendioxid auf oder gibt es ab, was den P-Wert verfälscht. Messen Sie daher zeitnah und vermeiden Sie starkes Aufrühren der Probe. Achten Sie außerdem auf die Trennung zwischen Messgerät, Reagenz und Zubehör und prüfen Sie vor der Bestellung, was zum Lieferumfang gehört und was zusätzlich beschafft werden muss.
Die Modellauswahl dieser Kategorie ist in der Baureihe SYCON P zusammengefasst.