Titrimetrische Wasseranalyse direkt am Entnahmeort – schnell, direkt ablesbar, ohne Labortechnik
Die Caldur Titrationssets bestimmen Wasserparameter durch direkte Titration am Entnahmeort – das Ergebnis ergibt sich aus der Tropfenanzahl bis zum Farbumschlag, ohne Vergleich mit einer Farbkarte, ohne Umrechnung, ohne Laborgerät. Jeder Tropfen entspricht einem definierten Messwert, der direkt in der gesuchten Einheit abgelesen wird: mg/l, °dH, °fH oder mg/l CO₂.
Die Titrationssets der Caldur-Reihe decken die wichtigsten Parameter der industriellen und privaten Wasseranalytik ab: Gesamthärte in deutschen und französischen Härtegraden, Carbonathärte, Chlorid und freie Kohlensäure. Je nach Parameter stehen Sets mit unterschiedlichen Auflösungen zur Verfügung – von 0,05 °dH für sehr weiches Osmosewasser bis zu 10 mg/l CO₂ für Brunnenwasser mit hohem Kohlensäuregehalt. Die Analysedauer beträgt in der Regel eine Minute.
Titration ist das präziseste Verfahren in der Schnellanalytik: Der Endpunkt wird durch einen Farbumschlag eindeutig angezeigt – nicht durch einen subjektiven Farbvergleich. Das macht Titrationssets besonders geeignet für Anwendungen, bei denen genaue Messwerte erforderlich sind: Enthärtungsanlagen, Kesselbetrieb, Kühlwasserüberwachung, Trinkwasseranalytik und Aquaristik.
Welches Titrationsset für welchen Parameter?
Für die Gesamthärte stehen fünf Sets zur Wahl – GR (0,1 °dH), GH (0,5 °dH), GH 100 (1,0 °dH) sowie GHT 100 (°dH mit separatem Indikator) und GHT 100F (°fH) – die Wahl richtet sich nach dem erwarteten Härtebereich und der benötigten Auflösung. Die Carbonathärte-Sets CH 5 und CH 10 messen die Pufferkapazität des Wassers – relevant für Aquaristik, Kesselwasser und pH-Stabilität. Das Chlorid-Set (5 mg/l Cl⁻) arbeitet mit mercurimetrischer Titration und eignet sich für Trinkwasseranalytik, Kesselbetrieb und Prozesswasser. Die Kohlensäure-Sets (1 und 10 mg/l CO₂) bestimmen freie Kohlensäure – ein entscheidender Parameter für den Korrosionsschutz und in der Aquaristik für die CO₂-Düngung. Wichtig: Die jeweils geltenden Grenz- und Richtwerte sind nach aktuell gültigen Normen und Regelwerken zu prüfen.
Für wen sind Caldur Titrationssets geeignet?
Wasseraufbereiter und Installateure nutzen Titrationssets täglich für die Kontrolle von Enthärtungsanlagen, Filteranlagen und Hauswasserstationen. Industriebetriebe setzen sie in der Kesselbetriebsüberwachung, Kühlwasserkontrolle und Prozesswasseranalytik ein. Kommunale Wasserversorger und Labore verwenden Titrationssets als Schnelltest vor der aufwändigen Laboranalytik. In der Aquaristik ermöglicht die Titrationsmethode die genaue Einstellung von Wasserhärte, Carbonathärte und CO₂-Gehalt. Für Brunnenbauer und Umweltanalytiker sind die Kohlensäure- und Chloridsets ein unverzichtbares Feldwerkzeug. Alle Titrationssets der Caldur-Reihe werden von RLS Wacon analytics GmbH in 31137 Hildesheim hergestellt.
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Carbonathärte schnell bestimmen – 1,0 °dH pro Tropfen, 1 Reagenz, für hartes Leitungswasser und Industrie Das Caldur Testset Carbonathärte CH 10 bestimmt die Carbonathärte des Wassers durch Säure-Base-Titration mit einem einzigen Reagenz – jeder Tropfen Titrationslösung entspricht 1,0 °dH (bei 5 ml Probe) oder 0,5 °dH (bei 10 ml Probe), 1 Minute Analysezeit, 100 Bestimmungen pro Set, bis zu 24 Monate Haltbarkeit. Das Messprinzip entspricht dem CH 5-Set: Die blaue Titrationslösung wird tropfenweise zur Probe gegeben, bis die Farbe von Blau nach Gelb umschlägt. Beim CH 10-Set ist der Indikator bereits in der Titrationslösung enthalten – nur eine Flasche statt zwei, keine separate Indikator-Zugabe nötig. Das vereinfacht die Handhabung und macht das CH 10-Set zur ersten Wahl für die schnelle Routinekontrolle im Außendienst, bei der Installation von Wasseraufbereitungsanlagen und für die tägliche Betriebskontrolle in Industrie und Gewerbe. Das CH 10-Set ist in zwei Verpackungsvarianten erhältlich: im Scharnierdeckelkasten als vollständiges Set und in der günstigeren Faltschachtel für einfachen Transport und Lagerung. Beide Varianten enthalten 30 ml Titrationslösung für 100 Bestimmungen. Wann ist das CH 10-Set die richtige Wahl gegenüber dem CH 5-Set? Das CH 10-Set (1,0 °dH/Tropfen) eignet sich für härteres Leitungswasser ab etwa 8 °dH sowie für industrielle Routinekontrollen, bei denen eine schnelle Analyse mit weniger Tropfen ausreicht. Die einfachere Handhabung mit nur einem Reagenz macht es besonders praktisch im Außendienst. Für weiches Wasser, Aquarienwasser oder Osmosewasser, bei dem es auf Auflösung von 0,25–0,5 °dH ankommt, ist das CH 5-Set die bessere Wahl. Warum gibt es zwei Verpackungsvarianten beim CH 10? Der Scharnierdeckelkasten bietet eine robuste Aufbewahrung mit Proberöhrchen und Zubehör – für stationären Einsatz im Labor oder Betrieb. Die Faltschachtel ist kompakter und leichter für den Außendienst, Monteure und Wasseraufbereiter, die das Set im Fahrzeug mitführen. Der Inhalt – 30 ml Titrationslösung – ist in beiden Varianten identisch.
Inhalt: 0.03 Liter (657,00 € / 1 Liter)
Carbonathärte präzise bestimmen – 0,5 °dH pro Tropfen, 1 Minute, für Trinkwasser, Aquaristik und IndustrieDas Caldur Testset Carbonathärte CH 5 bestimmt die Carbonathärte des Wassers durch Säure-Base-Titration mit zwei Reagenzien – jeder Tropfen Titrationslösung entspricht 0,5 °dH (bei 5 ml Probe) oder 0,25 °dH (bei 10 ml Probe), 1 Minute Analysezeit, 100 Bestimmungen pro Set, bis zu 36 Monate Haltbarkeit.Die Carbonathärte (KH) beschreibt die Konzentration von Hydrogencarbonat- und Carbonat-Ionen im Wasser. Sie ist der wichtigste Parameter für die Pufferkapazität des Wassers – hohe Carbonathärte stabilisiert den pH-Wert, niedrige Carbonathärte macht ihn anfällig für Schwankungen. Das Testprinzip: Ein Tropfen Indikator färbt die Probe blau. Die Titrationslösung wird tropfenweise zugegeben, bis die Probe von Blau nach Gelb umschlägt. Jeder Tropfen bis zum Farbumschlag entspricht direkt der Carbonathärte in °dH.Das CH 5-Set bietet mit 0,5 °dH pro Tropfen (bei 5 ml Probe) die feinere Auflösung der beiden Carbonathärte-Sets und eignet sich für Proben mit niedrigeren Carbonathärtewerten – etwa weiches Trinkwasser, aufbereitetes Osmosewasser oder Aquarienwasser. Bei 10 ml Probevolumen erhöht sich die Auflösung auf 0,25 °dH pro Tropfen für noch präzisere Ergebnisse. Beide Reagenzien sind nicht nach CLP-Verordnung einstufungspflichtig – kein Gefahrguttransport.Wann ist das CH 5-Set die richtige Wahl gegenüber dem CH 10-Set?Das CH 5-Set (0,5 °dH/Tropfen) eignet sich für Proben mit niedrigeren Carbonathärtewerten und für Anwendungen, bei denen eine feine Auflösung wichtig ist: Aquaristik (Süß- und Meerwasser), aufbereitetes Osmosewasser, weiches Trinkwasser und Prozesswässer in der Lebensmittelherstellung. Das CH 10-Set (1,0 °dH/Tropfen) passt für härteres Leitungswasser und industrielle Anwendungen, bei denen eine schnellere Analyse ausreicht.Wo ist die Bestimmung der Carbonathärte regelmäßig erforderlich?In der Aquaristik ist die Carbonathärte ein zentraler Parameter – sie bestimmt die pH-Stabilität des Beckenwassers und die Lebensbedingungen für empfindliche Fische und Korallen. In der Trinkwasserversorgung ist Carbonathärte ein Qualitätsparameter, der Korrosionsschutz und Geschmack beeinflusst. In Kesselspeisewasser- und Kühlwasserkreisläufen dient sie zur Beurteilung des Kalkablagerungsrisikos. In Schwimmbädern und Spas ist die Carbonathärte ein wichtiger Stabilitätsparameter für die pH-Regulierung. Wichtig: Die jeweiligen Zielwerte sind je nach Anwendung nach aktuell gültigen Regelwerken zu prüfen.
Inhalt: 0.035 Liter (748,00 € / 1 Liter)
Chlorid titrimetrisch bestimmen – mercurimetrische Fällungstitration, 5 mg/l Cl⁻ pro TropfenDas Caldur Testset Chlorid bestimmt Chlorid (Cl⁻) durch mercurimetrische Titration mit drei Reagenzien – jeder Tropfen Titrationslösung entspricht 5 mg/l Chlorid in der Probe, 3 Minuten Analysezeit, 100 Bestimmungen pro Set, bis zu 36 Monate Haltbarkeit. Das Set enthält eine quecksilberhaltige Titrationslösung – kein Gefahrgut im Straßenversand, aber ordnungsgemäße Entsorgung ist Pflicht.Das Messprinzip der mercurimetrischen Titration nutzt die Reaktion von Quecksilber(II)-Ionen mit Chlorid-Ionen zur Bildung von schwerlöslichem Quecksilber(II)-chlorid. Sobald alles Chlorid ausgefällt ist, reagieren überschüssige Quecksilber(II)-Ionen mit dem Diphenylcarbazon-Indikator in Reagenz A zu einem intensiv blauvioletten Komplex – das ist der Endpunkt der Titration. Reagenz B (enthält Salpetersäure 1–5%) wird zur pH-Einstellung der Probe eingesetzt. Diese Methode ist selektiv, schnell und auch für trübe oder gefärbte Proben geeignet, bei denen Argentometrie versagen würde.Die Methode ist in der industriellen Wasseranalytik etabliert für Chloridbestimmungen in Kesselwasser, Kühlwasser, Prozesswasser und Abwasser. Wichtig: Bromid und Iodid stören die mercurimetrische Titration, da sie ebenfalls mit Quecksilber(II) reagieren. Bei Proben mit erhöhtem Bromid- oder Iodidgehalt – etwa bei Meeresproben – kann das Ergebnis überhöht sein.Warum wird die mercurimetrische Methode trotz Quecksilbergehalt eingesetzt?Die mercurimetrische Chloridbestimmung nach Volhard/Mohr ist eine etablierte Titrationsmethode nach DIN 38405-D1 für Chlorid in Wässern. Sie bietet gegenüber der argentometrischen Methode Vorteile bei trüben, gefärbten oder sulfidreichen Proben. Die Titrationslösung enthält Quecksilber(II)-nitrat in einer Konzentration unter 1% – das Gemisch ist nach CLP-Verordnung nur als gewässergefährdend (H412) eingestuft. Wichtig: Die Titrationslösung ist trotzdem als Sondermüll zu entsorgen – nicht in die Kanalisation und nicht in den Hausmüll.In welchen Industrien ist Chlorid-Überwachung regelmäßig erforderlich?In Kesselspeisewasser und Dampfkesseln kann Chlorid unter Wärme zu Stresskorrosionsrissen in Edelstahlanlagen führen – die Chloridüberwachung ist Teil der Betriebsüberwachung. In Kühlwasserkreisläufen beschleunigt Chlorid die Korrosion von Metallen und muss dosierungstechnisch überwacht werden. In der Lebensmittel- und Getränkeindustrie beeinflusst Chlorid den Geschmack von Prozesswasser und Produkten. In kommunalen Kläranlagen und bei Einleitern ist Chlorid ein Überwachungsparameter für Abwasser. Wichtig: Die jeweils geltenden Grenz- und Orientierungswerte sind nach aktuell gültigen Vorschriften zu prüfen.
Inhalt: 0.045 Liter (1.190,00 € / 1 Liter)
Gesamthärte präzise bestimmen – 0,5 °dH pro Tropfen, für weiches bis mittelhartes Wasser Das Caldur Testset Gesamthärte GH bestimmt die Gesamthärte des Wassers mit einer Auflösung von 0,5 °dH pro Tropfen bei 5 ml Probe – oder 0,25 °dH bei 10 ml Probe – durch komplexometrische Titration, 1 Minute Analysezeit, 100 Bestimmungen pro Set bei einer mittleren Gesamthärte von 5 °dH, bis zu 24 Monate Haltbarkeit. Ein einziges Reagenz mit integriertem Indikator – kein Gefahrguttransport. Das GH-Set ist das mittlere Set der Caldur-Gesamthärteserie und deckt den Bereich von weichem bis mittelhartem Wasser ab – typischerweise 2 bis 15 °dH. Mit 0,25 °dH Auflösung bei 10 ml Probe ermöglicht es präzise Messungen in der Aquaristik, bei der Trinkwasserüberwachung und in der Wasseraufbereitung. Das Messprinzip: Die dunkelgrüne Titrationslösung färbt die Probe rot. Tropfenweise Zugabe bis zum Farbumschlag von Rot nach Grün – Tropfenanzahl = Härtewert in °dH. Gegenüber dem GR-Set (0,1 °dH) benötigt das GH-Set bei typischen Härtewerten von 5–10 °dH deutlich weniger Tropfen und ist damit schneller in der Routinekontrolle. Gegenüber dem GH 100-Set (1,0 °dH) bietet es die doppelte Auflösung – sinnvoll überall dort, wo Härteschwankungen von 0,5 °dH relevant sind. Wann ist das GH-Set die richtige Wahl? Das GH-Set eignet sich für Trinkwasser in weichen bis mittelharten Regionen (typischerweise 5–14 °dH), für die Kontrolle von Enthärtungsanlagen mit mittleren Restwerten sowie für die Aquaristik bei Süßwasserarten mit mittlerem Härtebedarf. Bei sehr weichem Wasser unter 2 °dH empfiehlt sich das GR-Set, bei hartem Leitungswasser über 15 °dH das GH 100-Set für schnellere Messung mit weniger Tropfen. Wichtig: Die empfohlenen Härtewerte sind je nach Anwendung nach aktuell gültigen Vorgaben zu prüfen. Wo ist die Gesamthärtebestimmung mit 0,5 °dH Auflösung besonders sinnvoll? In der Aquaristik entscheidet die Gesamthärte über die Lebensbedingungen – 0,5 °dH Auflösung erlaubt gezielte Einstellung für empfindliche Arten. In der Trinkwasserüberwachung sind Härteschwankungen von 0,5 °dH oft relevant für die Korrosionsbeurteilung. Bei Enthärtungsanlagen mit Restwerten von 3–8 °dH ist die feinere Auflösung gegenüber dem GH 100 aussagekräftiger. Wichtig: Die Zielwerte sind nach aktuell gültigen Vorgaben zu prüfen.
Inhalt: 0.03 Liter (762,00 € / 1 Liter)
Gesamthärte schnell bestimmen – 1,0 °dH pro Tropfen, für hartes Leitungswasser und schnelle Routinekontrolle Das Caldur Testset Gesamthärte GH 100 bestimmt die Gesamthärte des Wassers mit 1,0 °dH pro Tropfen bei 5 ml Probe – oder 0,5 °dH bei 10 ml Probe – durch komplexometrische Titration, 1 Minute Analysezeit, 100 Bestimmungen pro Set bei einer mittleren Gesamthärte von 10 °dH, bis zu 24 Monate Haltbarkeit. Ein einziges Reagenz mit integriertem Indikator – maximale Einfachheit, kein Gefahrguttransport. Das GH 100-Set ist das grobste der drei Caldur-Härtessets und bietet die schnellste Messung bei hartem bis sehr hartem Wasser. Bei typischen 15 °dH hartem Leitungswasser benötigt man nur 15 Tropfen – schnell, einfach, direkt ablesen. Das Messprinzip: Die dunkelgrüne Titrationslösung färbt die Probe rot. Tropfenweise Zugabe bis zum Farbumschlag Rot nach Grün – Tropfenanzahl = Härtewert in °dH. Das GH 100-Set entspricht in Messprinzip und Auflösung dem bekannten GHT 100-Set – mit dem Unterschied, dass es nur ein Reagenz enthält (der Indikator ist in der Titrationslösung integriert), während das GHT 100-Set mit separatem Indikator geliefert wird. Für Anwendungen, bei denen die Auflösung von 0,5 °dH ausreicht und die Handhabung so einfach wie möglich sein soll, ist das GH 100-Set die erste Wahl. Wann ist das GH 100-Set die richtige Wahl? Das GH 100-Set eignet sich für hartes Leitungswasser ab etwa 8 °dH sowie für Industrie- und Gewerbekontrollen, bei denen es auf Geschwindigkeit ankommt. In der Wasseraufbereitung, bei Heizungswasser, Kesseln und Kühlkreisläufen ist 1,0 °dH Auflösung in der Regel ausreichend. Für empfindliche Aquarienbesatzungen oder sehr weiches Wasser sind die feineren Sets GR oder GH besser geeignet. Wichtig: Die Zielwerte sind nach aktuell gültigen Vorgaben zu prüfen. Welche Vorteile bietet ein Set mit nur einem Reagenz? Ein Reagenz bedeutet: keine Verwechslungsgefahr, kein separater Indikator-Tropfen vorab, weniger Handgriffe. Besonders im Außendienst, bei Installateuren und Wasseraufbereitern, die täglich viele Proben messen, spart das Zeit. Das GH 100-Set ist daher die erste Wahl für schnelle Routinekontrollen mit hartem bis sehr hartem Wasser.
Inhalt: 0.03 Liter (626,33 € / 1 Liter)
Gesamthärte in deutschen Härtegraden bestimmen – komplexometrische Titration, 1 Minute AnalysezeitDas Caldur Testset Gesamthärte GHT 100 bestimmt die Gesamthärte des Wassers in deutschen Härtegraden (°dH) durch komplexometrische Titration – jeder Tropfen Titrationslösung entspricht 1,0 °dH bei 5 ml Probe oder 0,5 °dH bei 10 ml Probe, 1 Minute Analysezeit, 100 Bestimmungen pro Set, bis zu 24 Monate Haltbarkeit. Der Messwert entspricht direkt der Tropfenanzahl – kein Umrechnen erforderlich.Die Gesamthärte beschreibt die Summe der gelösten Calcium- und Magnesium-Ionen im Wasser. Sie beeinflusst die Wirksamkeit von Enthärtungsanlagen, das Kalkablagerungsrisiko in Heizungen und Haushaltsgeräten sowie die Lebensbedingungen in der Aquaristik. Das Messprinzip: Ein Tropfen dunkelgrüner Indikatorlösung färbt die Probe rot. Die Titrationslösung wird tropfenweise zugegeben, bis die Farbe von Rot nach Grün umschlägt. Die Anzahl der Tropfen entspricht direkt dem Gesamthärtewert in °dH.Der deutsche Härtegrad (°dH) ist die in Deutschland, Österreich und der Schweiz gebräuchliche Einheit für die Wasserhärte. 1 °dH entspricht 17,8 mg/l Calciumcarbonat (CaCO₃). Wenn Ihre Anwendung stattdessen die Angabe in französischen Härtegraden (°fH) erfordert, steht das Set GHT 100F zur Verfügung. Beide Titrationslösungen und Indikatoren sind als separate Nachfüllpacks erhältlich.Welche Gesamthärtebereiche sind typisch und wann reicht die Auflösung von 0,5 °dH?Deutsches Leitungswasser wird nach Trinkwasserverordnung in drei Härtebereiche eingeteilt: weich (unter 8,4 °dH), mittel (8,4–14 °dH) und hart (über 14 °dH). Wichtig: Die geltenden Einteilungen sind nach der aktuell gültigen TrinkwV zu prüfen. Die Auflösung von 0,5 °dH (bei 10 ml Probe) ist für alle praktischen Zwecke der Wasseraufbereitung und Aquaristik ausreichend. Für Anwendungen mit sehr niedrigen Härtewerten – etwa bei vollentsalztem Wasser – empfiehlt sich das feinere CH 5-Set mit 0,25 °dH Auflösung.In welchen Bereichen ist die Gesamthärtebestimmung in °dH regelmäßig erforderlich?Enthärtungsanlagen und Wasseraufbereiter prüfen die Gesamthärte vor und nach der Behandlung, um die Dosierung von Salz oder Enthärtungsmitteln zu steuern. In der Aquaristik bestimmt die Gesamthärte die Lebensbedingungen für Fische, Garnelen und Wasserpflanzen – viele Arten benötigen spezifische Härtebereiche. In Kesselbetrieben und Industrieprozessen zeigt die Gesamthärte das Kalkablagerungsrisiko an. In Schwimmbädern beeinflusst sie die Materialverträglichkeit und pH-Stabilität. Wichtig: Die Zielwerte sind je nach Anwendung nach aktuell gültigen Vorgaben zu prüfen.
Inhalt: 0.035 Liter (814,29 € / 1 Liter)
Gesamthärte in französischen Härtegraden bestimmen – komplexometrische Titration, 1 Minute Analysezeit Das Caldur Testset Gesamthärte GHT 100F bestimmt die Gesamthärte des Wassers in französischen Härtegraden (°fH) durch komplexometrische Titration – jeder Tropfen Titrationslösung entspricht 1,0 °fH bei 5 ml Probe oder 0,5 °fH bei 10 ml Probe, 1 Minute Analysezeit, 100 Bestimmungen pro Set, bis zu 24 Monate Haltbarkeit. Der Messwert entspricht direkt der Tropfenanzahl – kein Umrechnen erforderlich. Die Gesamthärte beschreibt die Summe der gelösten Calcium- und Magnesium-Ionen im Wasser. Das Messprinzip: Ein Tropfen dunkelgrüner Indikatorlösung färbt die Probe rot. Die Titrationslösung wird tropfenweise zugegeben, bis die Farbe von Rot nach Grün umschlägt. Die Anzahl der Tropfen entspricht direkt dem Gesamthärtewert in °fH. Der französische Härtegrad (°fH) ist die in Frankreich sowie in zahlreichen europäischen und internationalen Regelwerken verwendete Einheit. 1 °fH entspricht 10 mg/l Calciumcarbonat (CaCO₃). Der Umrechnungsfaktor zu deutschen Härtegraden beträgt: 1 °dH = 1,78 °fH. Wenn Ihre Anwendung stattdessen die Angabe in deutschen Härtegraden (°dH) erfordert, steht das Set GHT 100 zur Verfügung. Wann wird °fH statt °dH benötigt? Französische Härtegrade werden verwendet, wenn Prüfnormen, Regelwerke oder Lieferverträge diese Einheit vorschreiben – häufig in internationalen Industrieprozessen, bei Zulieferern aus Frankreich oder anderen europäischen Ländern sowie bei Anlagen, die nach französischen Normen ausgelegt sind. Auch bestimmte Wasseraufbereitungsanlagen und Dosiersysteme europäischer Hersteller geben Zielwerte in °fH an. Wichtig: Die jeweils geltenden Zielwerte sind nach den aktuell gültigen Vorgaben Ihrer Anwendung zu prüfen. In welchen Bereichen ist die Gesamthärtebestimmung in °fH regelmäßig erforderlich? Enthärtungsanlagen und Wasseraufbereiter prüfen die Gesamthärte vor und nach der Behandlung. In Kesselbetrieben und industriellen Prozessen zeigt die Gesamthärte das Kalkablagerungsrisiko an. In der Aquaristik bestimmt sie die Lebensbedingungen für Fische, Garnelen und Wasserpflanzen. In Schwimmbädern beeinflusst sie Materialverträglichkeit und pH-Stabilität. In der Lebensmittel- und Getränkeindustrie ist die Wasserhärte ein Qualitätsparameter. Wichtig: Die Zielwerte sind je nach Anwendung nach aktuell gültigen Vorgaben zu prüfen.
Inhalt: 0.035 Liter (724,57 € / 1 Liter)
Gesamthärte mit höchster Auflösung bestimmen – 0,1 °dH pro Tropfen, komplexometrische TitrationDas Caldur Testset Gesamthärte GR bestimmt die Gesamthärte des Wassers mit der feinsten Auflösung der Caldur-Testreihe – jeder Tropfen entspricht 0,1 °dH bei 5 ml Probe oder 0,05 °dH bei 10 ml Probe, 1 Minute Analysezeit, 100 Bestimmungen pro Set bei einer mittleren Gesamthärte von 1 °dH, bis zu 36 Monate Haltbarkeit. Das Set enthält ein einziges Reagenz mit integriertem Indikator – kein separater Indikator-Schritt, kein Gefahrguttransport.Das Messprinzip: Ein Tropfen der dunkelgrünen Titrationslösung färbt die Probe rot. Die Lösung wird weiter tropfenweise zugegeben, bis die Farbe von Rot nach Grün umschlägt. Jeder Tropfen entspricht direkt dem Härtewert in °dH – kein Umrechnen erforderlich. Die Gesamthärte beschreibt die Summe der gelösten Calcium- und Magnesium-Ionen im Wasser.Die Auflösung von 0,05 °dH bei 10 ml Probe macht das GR-Set zum Präzisionsinstrument für Anwendungen, bei denen es auf kleinste Härteschwankungen ankommt: vollentsalztes oder nahezu enthärtetes Wasser, osmotisch aufbereitetes Wasser, hochsensible Aquarienbesatzungen oder Laborkontrolle nach Enthärtungsanlagen. Für Standardwerte ab etwa 5 °dH sind die groberen Sets GH oder GH 100 wirtschaftlicher, da weniger Tropfen je Messung benötigt werden.Wann ist das GR-Set die richtige Wahl?Das GR-Set ist dann sinnvoll, wenn Gesamthärtewerte unter 2 °dH präzise erfasst werden müssen – etwa nach einer Umkehrosmoseanlage, nach einer Vollentsalzung oder bei der Aufbereitung von sehr weichem Quellwasser. In der Aquaristik eignet es sich für empfindliche Arten, die sehr niedrige Gesamthärtewerte benötigen, wie bestimmte Weichsalmler oder Diskusfische. Für hartes Leitungswasser ab 10 °dH wäre die Tropfenzahl pro Messung sehr hoch – hier ist das GH oder GH 100-Set praktischer.In welchen Bereichen ist die präzise Gesamthärtemessung mit feiner Auflösung erforderlich?Bei der Qualitätskontrolle nach Enthärtungs- und Umkehrosmoseanlagen muss geprüft werden, ob die Restgesamthärte die Vorgaben einhält – der Bereich liegt oft unter 1 °dH. In Laboren und der Forschung ist feine Auflösung bei der Herstellung von Pufferlösungen und Reagenzwasser erforderlich. In der Aquaristik erlaubt das GR-Set die genaue Einstellung sehr weicher Wasserbedingungen. Wichtig: Die jeweils geltenden Zielwerte sind nach aktuell gültigen Vorschriften zu prüfen.
Inhalt: 0.03 Liter (697,67 € / 1 Liter)
Freie Kohlensäure präzise bestimmen – 1 mg/l CO₂ pro Tropfen, Säure-Base-Titration, 1 MinuteDas Caldur Testset Kohlensäure 1 mg/l CO₂ bestimmt den Gehalt an freier Kohlensäure (CO₂) im Wasser durch Säure-Base-Titration – jeder Tropfen Titrationslösung entspricht 1 mg/l CO₂, 1 Minute Analysezeit, 100 Bestimmungen pro Set, bis zu 24 Monate Haltbarkeit. Das Set enthält zwei Reagenzien: Indikatorlösung (5 ml) und Titrationslösung (2× 10 ml). Kein GHS-Piktogramm, kein Gefahrguttransport.Freie Kohlensäure ist gelöstes CO₂ im Wasser, das in Gleichgewicht mit Kohlensäure (H₂CO₃) steht. Sie beeinflusst direkt den pH-Wert und damit die Korrosivität des Wassers gegenüber Rohrleitungen, Armaturen und Anlagen. Das Messprinzip: Die Indikatorlösung färbt die Probe ein – die Titrationslösung wird tropfenweise zugegeben, bis der Farbumschlag den Endpunkt der Titration anzeigt. Jeder Tropfen entspricht 1 mg/l CO₂ bei der Standardprobemenge.Das 1 mg/l-Set bietet die feinere Auflösung der beiden Caldur-Kohlensäuresets und eignet sich für Proben mit niedrigem bis mittlerem CO₂-Gehalt – etwa aufbereitetes Trinkwasser, Aquarienwasser oder Wasser nach Entgasungsanlagen. Für Proben mit höherem CO₂-Gehalt, wie offene Gewässer oder Brunnenwasser, ist das 10 mg/l-Set mit weniger Tropfen je Messung wirtschaftlicher.Warum ist freie Kohlensäure für den Korrosionsschutz so wichtig?Freie Kohlensäure senkt den pH-Wert des Wassers und löst Calciumcarbonat aus Rohrleitungen und Betonbauteilen heraus – ein Prozess, der als "aggressive Kohlensäurewirkung" bezeichnet wird. Wasser, das mehr Kohlensäure enthält als zur Sättigung des Calciumcarbonats benötigt wird, ist korrosiv und greift metallische Leitungen an. Die Bestimmung der freien Kohlensäure ist daher ein Standardparameter in der Trinkwasseranalytik und Kesselwasserüberwachung. Wichtig: Die Grenz- und Richtwerte für freie Kohlensäure sind nach aktuell gültigen Vorschriften und Normen zu prüfen.In welchen Bereichen ist die Kohlensäurebestimmung regelmäßig erforderlich?In der Trinkwasserversorgung ist der CO₂-Gehalt ein Qualitätsparameter, der die Korrosivität des Wassers gegenüber der Rohrinfrastruktur beeinflusst. In Kesselanlagen und Heizungskreisläufen zeigt erhöhter CO₂-Gehalt korrosionsfördernde Bedingungen an. In Schwimmbädern beeinflusst die freie Kohlensäure das pH-Gleichgewicht und damit die Desinfektionswirkung. In der Aquaristik ist CO₂ ein wichtiger Wachstumsparameter für Wasserpflanzen – zu viel oder zu wenig wirkt sich auf Fische und Pflanzen aus. In natürlichen Gewässern ist CO₂ ein Parameter für die Beurteilung der biologischen Aktivität. Wichtig: Die Zielwerte sind nach aktuell gültigen Vorgaben zu prüfen.
Inhalt: 0.025 Liter (1.908,80 € / 1 Liter)
Freie Kohlensäure schnell bestimmen – 10 mg/l CO₂ pro Tropfen, für Brunnenwasser und natürliche Gewässer Das Caldur Testset Kohlensäure 10 mg/l CO₂ bestimmt den Gehalt an freier Kohlensäure (CO₂) im Wasser durch Säure-Base-Titration – jeder Tropfen Titrationslösung entspricht 10 mg/l CO₂, 1 Minute Analysezeit, 100 Bestimmungen pro Set, bis zu 24 Monate Haltbarkeit. Das Set enthält zwei Reagenzien: Indikatorlösung (5 ml) und Titrationslösung (2× 10 ml). Kein GHS-Piktogramm, kein Gefahrguttransport. Freie Kohlensäure ist gelöstes CO₂ im Wasser, das den pH-Wert beeinflusst und die Korrosivität des Wassers gegenüber Rohrleitungen, Armaturen und Betonbauteilen bestimmt. Das 10 mg/l-Set ist für Proben mit höherem CO₂-Gehalt ausgelegt – typischerweise Brunnenwasser, Quellwasser, Rohwasser und offene Gewässer, die unbehandelt CO₂-Gehalte von 10–60 mg/l aufweisen können. Pro Tropfen werden 10 mg/l erfasst, was bei hohen Gehalten eine schnelle Messung mit wenigen Tropfen ermöglicht. Gegenüber dem 1 mg/l-Set benötigt das 10 mg/l-Set bei typischen Gehalten von 20–50 mg/l CO₂ nur 2–5 Tropfen statt 20–50 – deutlich schneller für die Routinekontrolle. Für aufbereitetes Trinkwasser oder Aquarienwasser mit niedrigem CO₂-Gehalt ist das 1 mg/l-Set die bessere Wahl, da es feinere Messwerte liefert. Wo treten hohe CO₂-Gehalte typischerweise auf? Grundwasser und Brunnenwasser enthält natürlich gelöstes CO₂ aus der Bodenpassage – Gehalte von 20–100 mg/l sind nicht ungewöhnlich. In Quellen und Fließgewässern variiert der CO₂-Gehalt je nach Jahreszeit und biologischer Aktivität. Stark kohlensäurehaltiges Wasser kann Rohrleitungen korrosiv angreifen – die Bestimmung des CO₂-Gehalts ist daher vor dem Einleiten in Hausleitungen oder Anlagen wichtig. In Wasseraufbereitungsanlagen wird CO₂ durch Belüftung oder Kalkzugabe reduziert – die Kontrolle vor und nach der Behandlung zeigt die Wirksamkeit. Wichtig: Die Richtwerte sind nach aktuell gültigen Normen zu prüfen. Warum ist das Messprinzip für CO₂ im Feld besonders praktisch? Die Säure-Base-Titration für Kohlensäure ist eine schnelle Feldmethode ohne aufwändige Laborausrüstung. Alle Reagenzien sind nicht einstufungspflichtig nach CLP-Verordnung – keine Gefahrenpiktogramme, kein Gefahrguttransport, keine speziellen Lagervorschriften. Das macht das Set ideal für den Außendienst, für Brunnenbauer, Wasserversorger und Umweltanalytiker. Wichtig: Die Probe sollte direkt am Entnahmeort analysiert werden, da freie Kohlensäure flüchtig ist und schnell entweicht.
Inhalt: 0.025 Liter (1.908,40 € / 1 Liter)
Säurekapazität Ks 8,2 und Ks 4,3 titrimetrisch bestimmen – Kesselwasser, Kühlwasser und ProzesswasserDas Caldur Testset PM-Wert bestimmt die Säurekapazität Ks 8,2 und Ks 4,3 durch Säure-Base-Titration mit drei Reagenzien – 1 Minute Analysezeit, 100 Bestimmungen pro Set, bis zu 36 Monate Haltbarkeit, kein Gefahrguttransport.Die Säurekapazität ist ein Schlüsselparameter in der Wasseraufbereitung, im Kesselwassermanagement und bei der Kühlwasserüberwachung. Ks 8,2 (früher: p-Wert) erfasst die Hydroxid- und Carbonat-Alkalinität bis pH 8,2 und zeigt an, ob freies Hydroxid oder Carbonat im Wasser vorliegt. Ks 4,3 (früher: m-Wert) erfasst die Gesamtalkalinität bis pH 4,3 und umfasst zusätzlich Hydrogencarbonat. Beide Werte zusammen erlauben eine vollständige Beurteilung des Carbonat-Gleichgewichts im Wasser – Grundlage für die Steuerung von Enthärtungs- und Dosieranlagen. Wichtig: Die Anforderungen an Ks 8,2 und Ks 4,3 im Kesselspeisewasser sind druckabhängig – bitte die aktuell gültigen Regelwerke für Ihre Anlage prüfen (Hinweis: DIN EN 12953-10, VdTÜV-Merkblatt).Das Messprinzip ist die Tropfen-Titration: Für Ks 8,2 wird ein Tropfen p-Indikator zur Probe gegeben – eine rosa Färbung zeigt an, dass Ks 8,2 größer als 0 ist. Dann wird die Titrationslösung tropfenweise zugegeben, bis die Probe von Rosa nach Farblos umschlägt. Für Ks 4,3 wird ein Tropfen m-Indikator zur Probe gegeben – eine blaue Färbung zeigt alkalische Kapazität an. Die Titration erfolgt bis zum Farbumschlag von Blau nach Gelb. Jeder Tropfen entspricht 0,5 mmol/l bei 5 ml Probevolumen bzw. 0,25 mmol/l bei 10 ml Probevolumen.Wann wird Ks 8,2 bestimmt und wann reicht Ks 4,3?Ks 8,2 ist nur relevant, wenn Hydroxid oder Carbonat im Wasser vorhanden ist – also in alkalisch eingestellten Systemen wie Kesselspeisewasser und Kühlkreisläufen. Bleibt die Probe beim p-Indikator farblos, ist Ks 8,2 = 0 und nur Ks 4,3 muss bestimmt werden. In der Trinkwasseranalytik und Gewässerüberwachung wird üblicherweise nur Ks 4,3 als Maß der Gesamtalkalinität bestimmt. Wichtig: Die Bezeichnungen p-Wert und m-Wert sind ältere deutsche Konventionen; die normkonforme Bezeichnung nach DIN EN ISO 9963 lautet Ks 8,2 und Ks 4,3.In welchen Bereichen ist die PM-Wert-Bestimmung regelmäßig erforderlich?In Dampfkesselanlagen ist die regelmäßige Kontrolle von Ks 8,2 und Ks 4,3 im Kesselspeisewasser und Kesselwasser Pflicht – der Wert steuert die Dosierung von Alkalierungsmitteln und verhindert saure Korrosion. In Kühlwasserkreisläufen zeigt Ks 4,3 die Pufferkapazität an und steuert die Carbonate-Ablagerung. In Kläranlagen wird Ks 4,3 zur Beurteilung der Pufferkapazität für biologische Prozesse bestimmt. Wichtig: Die jeweiligen Grenz- und Sollwerte sind nach aktuell gültigen Betriebsanweisungen und Normen zu prüfen.
Inhalt: 0.04 Liter (1.191,00 € / 1 Liter)
Sulfat titrimetrisch bestimmen – Fällungstitration mit 10 mg/l SO₄²⁻ pro TropfenDas Caldur Testset Sulfat 10 mg/l bestimmt Sulfat (SO₄²⁻) durch Fällungstitration – jeder Tropfen Titrationslösung entspricht 10 mg/l Sulfat in der Probe, 2 Minuten Analysezeit, 30 Bestimmungen pro Set, bis zu 18 Monate Haltbarkeit.Das Testset arbeitet nach dem Prinzip der Fällungstitration: Bariumperchlorat in der alkoholischen Titrationslösung fällt Sulfat als schwerlösliches Bariumsulfat (BaSO₄) aus. Der violette Sulfat-Indikator schlägt beim Äquivalenzpunkt – also wenn alles Sulfat ausgefällt ist – von violett nach rosa um. Jeder Tropfen bis zu diesem Farbumschlag entspricht direkt 10 mg/l Sulfat im Probevolumen. Das Set mit 10 mg/l pro Tropfen eignet sich für Proben mit niedrigeren bis mittleren Sulfatkonzentrationen, bei denen eine feinere Auflösung erforderlich ist.Vor der Titration wird der Ionenaustauscher (Aktivierungslösung enthält Salzsäure 10–25%) zur Konditionierung der Probe eingesetzt – dieser Schritt entfernt Störionen und bereitet die Probe für eine präzise Fällungsreaktion vor. Die Aktivierungslösung ist ätzend (H314) und muss mit Schutzbrille und Chemikalienschutzhandschuhen nach EN 374 gehandhabt werden. Die alkoholische Titrationslösung ist leicht entzündbar (H225) – von Zündquellen fernhalten und nur in gut belüfteten Bereichen verwenden. Wichtig: Der SDB auf Anfrage erhältlich für die Aktivierungslösung (EUH210 für Titrationslösung).Was unterscheidet das 10 mg/l-Set vom 20 mg/l-Set?Der Unterschied liegt ausschließlich in der Konzentration der Titrationslösung: Beim 10 mg/l-Set entspricht jeder Tropfen 10 mg/l Sulfat, beim 20 mg/l-Set entspricht er 20 mg/l Sulfat. Das 10 mg/l-Set bietet eine feinere Auflösung für Proben mit niedrigeren Sulfatgehalten – etwa bei Trinkwasser, Brauereiprozessen oder schwach belasteten Gewässern. Das 20 mg/l-Set ermöglicht bei höher konzentrierten Proben eine schnellere Analyse mit weniger Tropfen. Ionenaustauscher und Indikator sind für beide Sets identisch.In welchen Bereichen ist die Sulfat-Bestimmung durch Titration relevant?In der Trinkwasserversorgung wird Sulfat als Qualitätsparameter regelmäßig kontrolliert – der Grenzwert nach TrinkwV liegt bei 240 mg/l (Wichtig: aktuell gültige Fassung prüfen). In Kesselspeisewasser und Kühlwasserkreisläufen kann Sulfat zur Korrosion beitragen und muss überwacht werden. In Brauereien beeinflusst der Sulfatgehalt das Geschmacksprofil des Bieres und wird gezielt eingestellt. In der Galvanotechnik, Bergbauindustrie und chemischen Industrie entstehen sulfatreiche Abwässer, die auf Grenzwerteinhaltung geprüft werden müssen. Wichtig: Die einschlägigen Einleitgrenzwerte sind nach aktuell gültigen Vorschriften zu prüfen.
Inhalt: 0.02 Liter (4.527,00 € / 1 Liter)
Sulfat titrimetrisch bestimmen – Fällungstitration mit 20 mg/l SO₄²⁻ pro Tropfen Das Caldur Testset Sulfat 20 mg/l bestimmt Sulfat (SO₄²⁻) durch Fällungститрation – jeder Tropfen Titrationslösung entspricht 20 mg/l Sulfat in der Probe, 2 Minuten Analysezeit, 30 Bestimmungen pro Set, bis zu 18 Monate Haltbarkeit. Das Messprinzip entspricht dem 10 mg/l-Set: Bariumperchlorat in der alkoholischen Titrationslösung fällt Sulfat als schwerlösliches Bariumsulfat aus. Der violette Indikator schlägt beim Äquivalenzpunkt von violett nach rosa um. Mit 20 mg/l pro Tropfen benötigt man bei höher konzentrierten Proben weniger Tropfen – das Verfahren ist damit schneller und verbraucht weniger Titrationslösung. Bei Proben mit niedrigeren Sulfatgehalten, bei denen eine feinere Auflösung benötigt wird, empfiehlt sich das 10 mg/l-Set. Auch das 20 mg/l-Set erfordert den vorgelagerten Ionenaustauscher-Schritt mit der salzsäurehaltigen Aktivierungslösung (H314 – ätzend). Die alkoholische Titrationslösung ist leicht entzündbar (H225) – von Zündquellen fernhalten und ausschließlich in gut belüfteten Bereichen verwenden. Ionenaustauscher (WA31-071573) und Indikator (WA31-071572) sind mit dem 10 mg/l-Set identisch und können gemeinsam nachbestellt werden. Für welche Anwendungen ist das 20 mg/l-Set besonders geeignet? Das 20 mg/l-Set eignet sich für Proben mit höheren Sulfatkonzentrationen, bei denen eine schnelle Analyse mit weniger Tropfen ausreicht: Industrieabwässer aus Galvanik, Bergbau und Papierindustrie, Prozesswässer mit hohem Sulfatgehalt sowie Kühlwasserkreisläufe mit starker Sulfatbelastung. Für Trinkwasser oder Brauereiproben mit niedrigerem Sulfatgehalt bietet das 10 mg/l-Set die feinere Auflösung. Wichtig: Die jeweiligen Grenzwerte sind nach aktuell gültigen Vorschriften zu prüfen. Was unterscheidet beide Sulfat-Sets und was ist identisch? Identisch sind: Messprinzip (Fällungstitration), Indikatorlösung (WA31-071572), Ionenaustauscher mit Aktivierungslösung (WA31-071573), Analysendauer (2 Minuten) und Bestimmungsanzahl (30 pro Set). Der Unterschied liegt ausschließlich in der Konzentration der Titrationslösung – und damit in der Auflösung: 10 mg/l vs. 20 mg/l pro Tropfen. Die Titrationslösung des 20 mg/l-Sets (WA31-071584) darf nicht mit der des 10 mg/l-Sets (WA31-071574) gemischt werden.
Inhalt: 0.02 Liter (4.527,00 € / 1 Liter)