Caldur colorimetrische Testsets – Wasserparameter schnell und vor Ort bestimmen
Die Caldur Testsets bestimmen gelöste Parameter in Wasser durch Farbreaktion: Reagenzien werden zur Probe gegeben, das Probeglas wird auf die mitgelieferte Farbtafel gestellt und der Messwert von oben abgelesen – kein Photometer, keine Kalibrierung, kein Labor erforderlich. Das Sortiment umfasst über 25 Parameter von Chlor und Chlordioxid über Phosphat, Nitrat und Nitrit bis hin zu Schwermetallen, Sauerstoffbindemitteln und Industriechemikalien.
Jedes Set enthält alle erforderlichen Reagenzien, die Farbtafel und das Proberöhrchen. Die Messbereiche, Analysedauern und Bestimmungsanzahlen sind produktspezifisch – alle technischen Daten finden Sie auf den jeweiligen Produktseiten. Für Parameter mit breitem Konzentrationsbereich stehen Low-Range- und High-Range-Versionen zur Verfügung. Nachfüllpackungen sind für alle Sets erhältlich.
Alle Caldur Testsets werden von RLS Wacon analytics GmbH in Hildesheim hergestellt. Sicherheitsdatenblätter für einstufungspflichtige Reagenzien stehen auf den jeweiligen Produktseiten zum Download bereit. Für Sets mit ADR-pflichtigen Reagenzien ist ein Gefahrgutversand erforderlich – die Transportinformationen sind ebenfalls auf den Produktseiten ausgewiesen.
Welche Parameter werden mit Caldur Testsets gemessen?
Das Sortiment deckt die wichtigsten Parameter der Trinkwasser- und Abwasseranalytik ab: Desinfektionsmittel (Chlor frei, Chlor gebunden, Chlordioxid), Nährstoffe (Nitrat, Nitrit, Ammonium, Phosphat, Silicat), Schwermetalle (Chrom, Aluminium, Mangan, Kupfer), Sauerstoffbindemittel (DEHA, Ascorbinsäure, Sulfit), Oxidationsmittel (Wasserstoffperoxid) sowie Industrieparameter (MEKO, Sulfid). Ergänzt wird das Sortiment durch ein titrimetrisches Set für Sulfit.
Für wen sind die Testsets geeignet?
Die Sets richten sich an Kläranlagenbetreiber, Wasserwerke, industrielle Betriebe mit Prozesswasserüberwachung, Labore und Servicetechniker, die Vor-Ort-Messungen ohne photometrische Geräte benötigen. Einzelne Sets – insbesondere für Chlor, Peroxid und pH – eignen sich auch für anspruchsvolle Privatanwender mit eigenem Pool oder Brauchwasseranlage.
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Hohe Eisenkonzentrationen schnell erfassen – colorimetrisch bis 10 mg/l Fe Das Caldur Eisen HRS Testbesteck bestimmt Eisen (Fe gesamt) im Hochbereich von 0,2 bis 10 mg/l durch visuellen Farbvergleich in nur 4 Minuten – ideal für industrielle Abwässer, Kühlwasserkreisläufe und Rohwasseranalysen mit erhöhten Eisengehalten. Das HRS-Testbesteck (High Range Sensitiv) nutzt die O-Phenanthrolin-Methode: Der Wirkstoff 1,10-Phenanthrolin bildet mit Eisen(II)-Ionen einen intensiv roten Komplex, dessen Farbtiefe mit einer Farbkarte verglichen wird. Die einzige Reagenzflasche (15 ml Eisen HRS Reagenz) deckt bis zu 150 Bestimmungen ab und ermöglicht mit nur 3 Tropfen und 10 ml Probe eine denkbar einfache Handhabung. Im Gegensatz zur Ferrozin-basierten LR- und LRS-Serie ist das HRS-Reagenz für höhere Eisenmatrizes formuliert und schließt die analytische Lücke zwischen Routinetrinkwasserkontrolle und industrieller Prozessüberwachung. Wo wird der Hochbereich 0,2–10 mg/l Fe benötigt? Industrielle Abwässer aus der Metalloberflächenbehandlung, Textilverarbeitung und Galvanik weisen Eisengehalte weit über 1 mg/l auf und müssen vor Einleitung gemäß AbwasserV überwacht werden. Kühlwasserkreisläufe ohne ausreichende Korrosionsinhibierung akkumulieren Eisen im mg/l-Bereich. Rohwasserbrunnen in eisenreichen Böden und Bergbaufolgegewässer erfordern ebenfalls die Reichweite des HRS-Testbestecks für erste Orientierungsmessungen vor der aufwändigen Laboranalytik. Anwendung Schritt für Schritt in 4 Minuten Füllen Sie das Probeglas bis zur 10-ml-Markierung mit der Wasserprobe. Geben Sie 3 Tropfen Caldur Eisen HRS Reagenz hinzu, mischen Sie gründlich und warten Sie 4 Minuten. Vergleichen Sie die Eigenfarbe der Probe mit der mitgelieferten Farbkarte und lesen Sie das Ergebnis in mg/l Fe ab. Benötigen Sie Messwerte über 10 mg/l, verdünnen Sie die Probe mit eisenfreiem Wasser und multiplizieren Sie das Ergebnis mit dem Verdünnungsfaktor. Komplett-Set und Nachfüllpackung für den Dauereinsatz Das Komplett-Set im robusten Scharnierdeckelkasten enthält alle notwendigen Komponenten für den unmittelbaren Einsatz. Die Nachfüllpackung liefert 15 ml HRS-Reagenz für Anwender, die bereits über das Zubehör verfügen. Mit bis zu 150 Bestimmungen pro Packung und einer Haltbarkeit von bis zu 48 Monaten ist das HRS-Testbesteck auch für dezentrale Probenahmestationen und mobilen Feldeinsatz optimal.
Inhalt: 0.015 Liter (4.302,67 € / 1 Liter)
Eisen schnell vor Ort bestimmen – colorimetrisch ohne Photometer Das Caldur Eisen LR Testbesteck ermöglicht die zuverlässige Bestimmung von Eisen (Fe gesamt) im Bereich 0,05 bis 1,0 mg/l durch visuellen Farbvergleich in nur 4 Minuten – ideal für Trinkwasserkontrolle gemäß TrinkwV und schnelle Feldmessungen ohne Geräte. Bei der colorimetrischen Eisenbestimmung reagiert Eisen(III) zunächst mit dem Reduktionsmittel in Reagenz A zu Eisen(II), das dann mit dem Ferrozin-Farbbildner in Reagenz B einen intensiv roten Komplex bildet. Die Farbintensität ist proportional zur Eisenkonzentration und wird durch direkten Vergleich mit der mitgelieferten Farbkarte abgelesen – keine Stromversorgung, kein Gerät nötig. Dies macht das LR-Testbesteck zum bevorzugten Instrument für den Außendienst in Wasserversorgung, Feldlabor und industrieller Wartung. Typische Einsatzbereiche im Bereich 0,05–1,0 mg/l Fe Wasserversorger und kommunale Betriebsmitarbeiter nutzen das Testbesteck zur Schnellkontrolle von Hausinstallationen und Verteilnetzpunkten auf Überschreitung des TrinkwV-Grenzwerts (0,2 mg/l Fe). Industrietechniker setzen es bei der Erstbewertung von Kühlwasser und Kesselwasser ein. Umweltschutzbehörden verwenden es für orientierende Messungen an Oberflächengewässern im Rahmen der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL). Anwendung Schritt für Schritt in 4 Minuten Füllen Sie das Probeglas bis zur 10-ml-Markierung mit der Wasserprobe. Geben Sie 4 Tropfen Reagenz A hinzu, mischen Sie gründlich und warten Sie 3 Minuten. Fügen Sie anschließend 4 Tropfen Reagenz B hinzu, mischen und warten Sie weitere 5 Minuten. Vergleichen Sie die Eigenfarbe der Probe mit der Farbkarte und lesen Sie das Ergebnis in mg/l Fe direkt ab. Komplett-Set und Nachfüllpackung – wirtschaftlich für den Dauereinsatz Das Komplett-Set kommt im praktischen Scharnierdeckelkasten mit allen Komponenten für den sofortigen Einsatz. Die Nachfüllpackung liefert ausschließlich die Reagenzien A und B (je 15 ml) für Anwender, die bereits über das Zubehör verfügen. Mit bis zu 150 Bestimmungen pro Packung und einer Haltbarkeit von bis zu 24 Monaten ist das Testbesteck wirtschaftlich für Routineüberwachung geeignet.
Inhalt: 0.03 Liter (2.298,67 € / 1 Liter)
Eisenspuren im Wasser sicher nachweisen – ohne Photometer, präzise ab 0,01 mg/l Das Caldur Eisen LRS Testbesteck bestimmt Eisen (Fe gesamt) im hochempfindlichen Spurenbereich von 0,01 bis 0,5 mg/l durch visuellen Farbvergleich in bis zu 5 Minuten – geeignet für Trinkwasserüberwachung nach TrinkwV, Reinstwasseranalytik und sensible Feldmessungen. Mit seiner Nachweisgrenze von 0,01 mg/l Fe ist das LRS-Testbesteck das empfindlichste colorimetrische Werkzeug der CALDUR-Eisen-Serie. Das enthaltene Ferrozin-Reagenz bildet mit Eisen(II)-Ionen einen tief violetten Farbkomplex, dessen Intensität ab einem einzigen Reagenzzusatz ablesbar ist. Die 15-ml-Probenahme und das 1-Reagenz-Prinzip machen die Handhabung besonders fehlerarm. Das LRS-Testbesteck ergänzt das colorimetrische LR-Set nach unten und eignet sich überall dort, wo selbst niedrigste Spurengehalte detektiert werden müssen – z. B. in der Trinkwasseraufbereitung, Aquakultur und Qualitätssicherung von Prozesswässern. Wann ist der Spurenbereich 0,01–0,5 mg/l entscheidend? In der Trinkwasserversorgung signalisiert Eisen bereits ab 0,05 mg/l eine beginnende Korrosion im Leitungsnetz; WHO-Richtwert und TrinkwV nennen 0,2 mg/l als Grenzwert. Aquakulturbetriebe benötigen Eisengehalte unter 0,1 mg/l für optimale Haltungsbedingungen empfindlicher Arten. Reinstwasseranlagen der Pharmaindustrie und Mikroelektronik erfordern Kontrollen im ppb-Bereich, die das LRS-Testbesteck als Schnelltest abdeckt. Anwendung in 5 Minuten – ein einziges Reagenz Füllen Sie das Probeglas bis zur 15-ml-Markierung mit der Wasserprobe. Geben Sie 6 Tropfen Caldur Eisen LRS Reagenz hinzu, mischen Sie gründlich und warten Sie 5 Minuten. Vergleichen Sie die Eigenfarbe der Probe mit der mitgelieferten Farbkarte und lesen Sie das Ergebnis direkt in mg/l Fe ab. Das 1-Reagenz-Prinzip eliminiert einen Pipettierschritt und senkt die Fehlerrate. Wirtschaftlich und langlebig Das Komplett-Set im robusten Scharnierdeckelkasten enthält alle Komponenten für den sofortigen Einsatz. Die Nachfüllpackung liefert 25 ml LRS-Reagenz für bis zu 100 weitere Bestimmungen. Mit einer Haltbarkeit von bis zu 48 Monaten übertrifft das LRS-Testbesteck die meisten colorimetrischen Wettbewerbsprodukte deutlich.
Inhalt: 0.025 Liter (2.874,80 € / 1 Liter)
Aluminium in Wasser zuverlässig bestimmen – von Trinkwasser bis IndustrieabwasserDas Caldur Testset Aluminium bestimmt den Aluminiumgehalt im Bereich 0,05–2,0 mg/l mit drei Reagenzien – 8 Minuten Analysezeit, 150 Bestimmungen pro Set.Aluminium gelangt in Wasserversorgungssysteme durch Flockungsmittel (Aluminiumsulfat) in der Trinkwasseraufbereitung sowie durch sauren Regen, der Aluminium aus Böden in Gewässer mobilisiert. Die TrinkwV 2023 setzt den Grenzwert für Aluminium auf 0,1 mg/l. Das Testset deckt diesen Bereich vollständig ab und reicht bis 2,0 mg/l – ausreichend für industrielle Abwässer, Papier- und Textilindustrie sowie die Überwachung von Aufbereitungsanlagen, in denen Aluminiumverbindungen als Flockungsmittel eingesetzt werden.Die Messung folgt einem einfachen Drei-Schritt-Verfahren: Reagenz A (3 g Pulver) wird zur 10-ml-Probe gegeben, gefolgt von Reagenz B (3 Tropfen) und Reagenz C (3 Tropfen). Nach 7 Minuten Farbentwicklungszeit erfolgt der Vergleich mit der beiliegenden Farbtafel. Kein Photometer erforderlich. Das Set enthält Reagenz A als Feststoff (3 g), Reagenz B (10 ml) und Reagenz C (10 ml, DMSO-haltig, hautresorptiv – Schutzhandschuhe nach EN 374 verwenden).In welchen Bereichen ist die Aluminiummessung vorgeschrieben oder empfohlen?Wasserwerke kontrollieren Restmengen an Flockungsmittel-Aluminium im aufbereiteten Trinkwasser nach TrinkwV. Kläranlagen überwachen Aluminium in Einleitungen nach AbwV. In der Papierindustrie dient Aluminium als Hilfsstoff im Produktionsprozess, Abwassergrenzwerte nach AbwV Anhang 28 sind einzuhalten. Lebensmittel- und Pharmabetriebe analysieren Prozesswässer, in denen Aluminiumkontaminationen die Produktsicherheit beeinflussen können.Warum ist Reagenz A ein Pulver und kein Flüssigreagenz?Das Pulverreagenz A erhöht die Lagerstabilität und verhindert Probleme durch Ausfällungen, die bei flüssigen Aluminiumreagenzien auftreten können. Die Handhabung erfordert einen gestrichenen Messlöffel – das beigelegte Messlöffelchen ist Teil des Sets. Staubablagerungen bei der Handhabung meiden; das SDB empfiehlt generelle Lüftung und einen Partikelfilter bei regelmäßigem Umgang.
Inhalt: 0.023 Liter (3.212,61 € / 1 Liter)
Ammonium in Trinkwasser, Abwasser und Prozesswasser schnell bestimmenDas Caldur Testset Ammonium bestimmt Ammonium (NH₄⁺) im Bereich 0,1–10 mg/l – drei Reagenzien, 8 Minuten Analysezeit, 100 Bestimmungen pro Set, 36 Monate Haltbarkeit.Ammonium ist ein zentraler Parameter in der Wasserqualitätsüberwachung: In Trinkwasser gilt nach TrinkwV 2023 ein Grenzwert von 0,5 mg/l. In Abwasser zeigt ein erhöhter Ammoniumgehalt unvollständige Nitrifikation in der biologischen Behandlung an. Der breite Messbereich 0,1–10 mg/l deckt sowohl Trinkwasser-nahe Konzentrationen als auch stark belastete Abwässer und Prozesswässer ab – ohne Probenverdünnung in den meisten Anwendungsfällen.Das Drei-Reagenzien-Verfahren arbeitet mit Reagenz A (10 ml, Natriumhydroxid-Lösung, ätzend), Reagenz B (5 g Pulver, Dichlorisocyanursäure-Natriumsalz, umweltgefährdend) und Reagenz C (10 ml, Thymol-haltig, wasserschädigend). Wichtig: Reagenz B entwickelt bei Berührung mit Säuren giftige Gase (EUH031) – die Reagenzien sind in der vorgegebenen Reihenfolge einzusetzen und nicht zu vertauschen. Schutzbrille und Chemikalienschutzhandschuhe nach EN 374 sind bei allen drei Reagenzien Pflicht.In welchen Bereichen wird Ammonium regelmäßig überwacht?Wasserwerke und Kläranlagen führen Ammonium-Kontrollen nach TrinkwV und AbwV täglich durch. In Fischzuchtanlagen und Aquakultur ist Ammonium ein kritischer Parameter: bereits ab 0,5 mg/l freies Ammoniak können Fische geschädigt werden. Industrielle Prozesswässer in der Düngemittelherstellung, Lebensmittelverarbeitung und Galvanik enthalten häufig erhöhte Ammoniumgehalte, die überwacht und dokumentiert werden müssen. In der Umweltanalytik dient Ammonium als Indikator für Nährstoffeinträge in Gewässer (Eutrophierung).Warum enthält Reagenz B ein Pulver und keine Flüssigkeit?Dichlorisocyanursäure-Natriumsalz (Reagenz B) ist als Feststoff stabiler und haltbarer als in wässriger Lösung. Das Pulver wird direkt in die 10-ml-Probe gegeben und löst sich schnell auf. Bei der Handhabung keinen Staub einatmen (Partikelfilter empfohlen), Reagenz B von Säuren und Säuredämpfen fernhalten (EUH031). Verschüttete Mengen sofort aufnehmen und nicht in Kanalisation oder Gewässer gelangen lassen (P391).
Inhalt: 0.025 Liter (2.696,40 € / 1 Liter)
Ascorbinsäure in Prozesswasser, Kühlwasser und Kondensat schnell bestimmenDas Caldur Testset Ascorbinsäure bestimmt Ascorbinsäure (Vitamin C, C₆H₈O₆) im Bereich 0,1–10 mg/l nach der Ferrozin-Methode – zwei Reagenzien, 3 Minuten Analysezeit, 100 Bestimmungen pro Set, 48 Monate Haltbarkeit. Das Probeglas wird auf die Farbkarte gestellt und von oben abgelesen.Ascorbinsäure wird in technischen Prozessen als Sauerstoffbindemittel (Desoxidationsmittel) in Kesselspeisewasser, Kühlwasserkreisläufen und Kondensataufbereitung eingesetzt. Sie reagiert mit gelöstem Sauerstoff und schützt so metallische Rohrleitungen und Wärmetauscher vor Korrosion. Für eine wirksame Dosierung muss die Konzentration regelmäßig kontrolliert werden – eine Unterdosierung führt zu Korrosionsschäden, eine Überdosierung ist unwirtschaftlich. Der Messbereich 0,1–10 mg/l deckt den für die Prozesssteuerung relevanten Bereich ab. Bitte hierfür die aktuellen betrieblichen Sollwerte und einschlägigen Vorschriften für Ihre Anlage vor Veröffentlichung prüfen.Die Ferrozin-Methode nutzt die Reduktionseigenschaft der Ascorbinsäure: Reagenz A (15 ml, salpetersäurehaltig, ätzend) stellt Eisen(III)-Ionen bereit, die Ascorbinsäure zu Eisen(II) reduziert. Reagenz B (15 ml, Ferrozin-haltig) bildet mit Eisen(II) einen violetten Farbkomplex. Wichtig: Reagenz A ist hautätzend (H314) und kann gesundheitsschädlich bei Einatmen sein (H333). Ausschließlich in gut belüfteten Bereichen verwenden – Schutzbrille, Chemikalienschutzhandschuhe nach EN 374 und ggf. Atemschutz sind Pflicht.In welchen Anwendungen wird Ascorbinsäure als Korrosionsschutzmittel eingesetzt?In der Wasseraufbereitung für Dampferzeuger und Heizungsanlagen dient Ascorbinsäure als Alternative zu Hydrazin und anderen Sauerstoffbindemitteln. In der Lebensmittel- und Getränkeindustrie werden Prozesswässer auf Ascorbinsäurereste überwacht. Laboratorien und Forschungseinrichtungen nutzen das Set zur Stabilitätsuntersuchung von Ascorbinsäure unter verschiedenen Bedingungen. Wichtig, konkrete Grenzwerte und Normbezüge bitte anhand der aktuell gültigen Vorschriften und einschlägigen Regelwerke prüfen.Warum ist die Ferrozin-Methode für Ascorbinsäure geeignet?Ascorbinsäure ist ein starkes Reduktionsmittel und reduziert Eisen(III) selektiv zu Eisen(II). Ferrozin (3-(2-Pyridyl)-5,6-bis(4-phenylsulfonsäure)-1,2,4-triazin) bildet mit Eisen(II) einen intensiv violetten Chelatkomplex mit hoher Empfindlichkeit. Die Methode ist mit 3 Minuten Gesamtanalysezeit die schnellste in der gesamten Caldur-Testset-Reihe und erfordert kein Photometer.
Inhalt: 0.03 Liter (2.883,33 € / 1 Liter)
Freies Chlor in Trinkwasser und Badewasser zuverlässig bestimmen Das Caldur colorimetrische Testbesteck erfasst freies Chlor (Cl₂) im Bereich 0,05–1,0 mg/l nach der DPD-Methode gem. DIN EN ISO 7393-2 – Ergebnis in 1 Minute, ohne Photometer. Trinkwasseranlagen, Schwimmbäder und Kühlkreisläufe müssen freies Chlor in definierten Intervallen kontrollieren. Der gesetzliche Grenzwert für Trinkwasser nach TrinkwV liegt bei 0,3 mg/l – dieser Messbereich von 0,05 bis 1,0 mg/l deckt sowohl die Eigenkontrolle im Normalbetrieb als auch erhöhte Desinfektionsphasen ab. Das Set enthält Reagenz A (30 ml) und Reagenz B (10 ml) für bis zu 150 Einzelbestimmungen. Die DPD-Methode (N,N-Diethyl-p-phenylendiamin) reagiert selektiv auf freies Chlor. Gebundenes Chlor wird dabei nicht erfasst – wer beide Fraktionen bestimmen muss, benötigt das Caldur Testset Chlor LR. Die beiliegende Farbtafel erlaubt den visuellen Vergleich ohne zusätzliche Geräte; die Farbkarte ist für den Messbereich 0,05 bis 1,0 mg/l kalibriert. Für welche Anwendungen ist dieses Testset ausgelegt? Das Set eignet sich für Wasserwerke und kommunale Einrichtungen zur Eigenkontrolle nach TrinkwV, für Schwimmbäder zur Routineüberwachung nach DIN 19643, sowie für Hotels, Lebensmittelbetriebe und Industrie-Kühlwassersysteme. Der kompakte Scharnierdeckelkasten ermöglicht mobilen Einsatz direkt vor Ort ohne Laborausstattung. Wie lange sind die Reagenzien haltbar? Die Haltbarkeit beträgt bis zu 24 Monate bei trockener, frostfreier Lagerung unter Ausschluss direkter Sonneneinstrahlung. Reagenz A und Reagenz B sind als separate Nachfüllpackung erhältlich, sodass einzelne Komponenten ausgetauscht werden können.
Inhalt: 0.04 Liter (982,50 € / 1 Liter)
Erhöhte Chlorkonzentrationen bis 2,0 mg/l präzise erfassen Das Caldur Testset Chlor HR bestimmt freies und ungebundenes Chlor (Cl₂) im erweiterten Bereich 0,1–2,0 mg/l nach DPD-Methode gem. DIN EN ISO 7393-2 – drei Reagenzien, 1 Minute Analysezeit, 150 Bestimmungen pro Set. Der Messbereich 0,1–2,0 mg/l adressiert Anwendungen, bei denen höhere Chlordosen eingesetzt werden als in der Trinkwasserversorgung: Industrielle Kühlwasserkreisläufe, Prozesswasseranlagen, Schockchlorierungen und Desinfektionsmaßnahmen nach Kontaminationsereignissen erfordern häufig Konzentrationen oberhalb von 1,0 mg/l. Das Testset Chlor frei reicht in diesen Situationen nicht aus – der HR-Bereich schließt diese Lücke. Reagenz A (30 ml) und Reagenz B (10 ml) erfassen freies Chlor; Reagenz C (10 ml, Kaliumiodid-Lösung) erschließt zusätzlich das ungebundene Chlor für den Gesamtwert. Der Begriff „ungebunden" unterscheidet sich von „gebunden" im Chlor-LR-Set: Ungebundenes Chlor umfasst freies Chlor plus bestimmte anorganische Chloramine, die sich in Industrie- und Prozesswässern anders verteilen als in Badewasser. Das Chlor-HR-Set ist daher für technische Wasseraufbereitung ausgelegt, das Chlor-LR-Set für Trinkwasser- und Badewasser-Überwachung nach DIN 19643. In welchen Anlagen wird der erweiterte Messbereich benötigt? Kühlturmanlagen und Rückkühlwerke arbeiten mit Chlordosen von 0,5 bis 2,0 mg/l zur Biozid-Behandlung nach VDI 2047. Papier- und Lebensmittelbetriebe chlorieren Prozesswasser ebenfalls in diesem Bereich. Wasserwerke setzen den HR-Bereich bei Spülchlorierungen von Leitungsnetzen nach DVGW W 291 ein, wo kurzzeitig Konzentrationen bis 2,0 mg/l auftreten. Wie unterscheidet sich Chlor HR von Chlor LR? Chlor LR (0,05–1,0 mg/l) und Chlor HR (0,1–2,0 mg/l) verwenden das gleiche Reagenzienset, sind aber für verschiedene Konzentrationsbereiche und Anwendungsfelder ausgelegt. Bei unbekannten Proben empfiehlt sich der Start mit Chlor HR, um Überschreitungen des LR-Bereichs auszuschließen. Beide Sets enthalten Reagenz C mit Kaliumiodid – die Schutzmaßnahmen des Sicherheitsdatenblatts sind einzuhalten.
Inhalt: 0.05 Liter (1.018,40 € / 1 Liter)
Freies und gebundenes Chlor in einem Messgang bestimmen Das Caldur Testset Chlor LR erfasst simultan freies und gebundenes Chlor (Cl₂) im Bereich 0,05–1,0 mg/l nach DPD-Methode gem. DIN EN ISO 7393-2 – drei Reagenzien, 1 Minute Analysezeit, 150 Bestimmungen pro Set. Gebundenes Chlor entsteht, wenn freies Chlor mit Stickstoffverbindungen im Wasser reagiert und Chloramine bildet. In Schwimmbädern verursachen Chloramine den typischen Chlorgeruch und reizen Schleimhäute – die DIN 19643 schreibt deshalb die separate Messung beider Fraktionen vor. Das Caldur Testset Chlor LR liefert beide Werte aus einer einzigen 10-ml-Probe: zuerst freies Chlor mit Reagenz A und B, dann den Gesamtchlor-Wert durch Zugabe von Reagenz C (Kaliumiodid-Lösung). Gebundenes Chlor ergibt sich aus der Differenz. Mit drei Reagenzien (Reagenz A 30 ml, Reagenz B 10 ml, Reagenz C 10 ml) und 150 Bestimmungen deckt das Set den Tagesbedarf eines mittelgroßen Schwimmbads oder einer Wasseraufbereitungsanlage über mehrere Wochen ab. Die Haltbarkeit beträgt bis zu 24 Monate bei frostfreier, trockener Lagerung. Wann wird Chlor LR statt Chlor frei benötigt? Immer dann, wenn die Norm oder Behörde die Gesamtchlor-Kontrolle vorschreibt oder wenn erhöhter Chlorgeruch auf Chloramin-Bildung hindeutet. Wasserwerke, kommunale Schwimmbäder und Betreiber von Badewasseranlagen nach DIN 19643 sind typische Anwender. Industrielle Kühlkreisläufe und Prozesswasser-Systeme, in denen Ammoniak oder Amine vorkommen, profitieren ebenfalls von der Differenzmessung. Wie unterscheidet sich die Durchführung von der Chlor-frei-Messung? Der Ablauf folgt dem gleichen Prinzip, erfordert aber einen zusätzlichen Schritt: Nach der ersten Farbentwicklung mit Reagenz A und B (freies Chlor) wird Reagenz C zugegeben, das gebundenes Chlor freisetzt. Ein zweiter Farbvergleich ergibt den Gesamtchlor-Wert. Die gesamte Analysezeit beträgt weiterhin 1 Minute. Beachten Sie, dass Reagenz C Kaliumiodid enthält – die Lagerhinweise des Sicherheitsdatenblatts sind einzuhalten.
Inhalt: 0.05 Liter (942,80 € / 1 Liter)
Chlordioxid in Trinkwasser und Desinfektionsanlagen zuverlässig messen Das Caldur Testset Chlordioxid bestimmt Chlordioxid (ClO₂) im Bereich 0,05–0,5 mg/l nach DPD-Methode – zwei Reagenzien, 2 Minuten Analysezeit, bis zu 140 Bestimmungen pro Set. Chlordioxid gilt als Desinfektionsmittel der Wahl in Trinkwasseranlagen, Krankenhäusern und Lebensmittelbetrieben, weil es keine trihalomethanhaltigen Nebenprodukte bildet, im pH-Bereich 6–10 stabil wirkt und Legionellen auch in Biofilmen abtötet. Die TrinkwV schreibt einen Grenzwert von 0,2 mg/l vor – der Messbereich 0,05–0,5 mg/l erfasst sowohl den Regelbereich als auch kurzfristige Dosierspitzen bei Schockdesinfektionen. Das Set enthält ausschließlich Reagenz A (30 ml) und Reagenz B (10 ml) ohne den Chlordioxid-Zusatz des Kombinations-Sets – es misst daher ausschließlich ClO₂, nicht gleichzeitig Chlor. Mit bis zu 140 Bestimmungen und einer Haltbarkeit von bis zu 24 Monaten deckt das Set den Routinebetrieb einer Chlordioxid-Anlage über mehrere Monate ab. Der kompakte Scharnierdeckelkasten ermöglicht den mobilen Einsatz direkt an der Messstelle ohne Laborausstattung. Wo wird ein reines Chlordioxid-Testset benötigt? Überall dort, wo ausschließlich Chlordioxid als Desinfektionsmittel eingesetzt wird und kein Chlor parallel überwacht werden muss. Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen mit zentraler Trinkwasserdesinfektion zur Legionellenprävention nach DVGW W 551, Hotels und Sportstätten mit Chlordioxid-Generatoren sowie Getränke- und Lebensmittelbetriebe mit CIP-Anlagen gehören zu den typischen Anwendern. Für Anlagen mit paralleler Chlor-Dosierung ist das Caldur Testset Chlor/Chlordioxid die geeignetere Wahl. Warum sind es 140 statt 150 Bestimmungen? Das Chlordioxid-Set verwendet nur zwei Reagenzien statt drei. Reagenz B (10 ml) wird bei der ClO₂-Messung in einer etwas anderen Dosierung eingesetzt als bei der Chlormessung, sodass die rechnerische Ausbeute aus dem gleichen Füllvolumen bei 140 Bestimmungen liegt. Der Unterschied zu anderen Sets dieser Reihe ist damit reagenzienseitig begründet und hat keinen Einfluss auf die Messgenauigkeit.
Inhalt: 0.04 Liter (1.107,00 € / 1 Liter)
Chrom in Wasser zuverlässig bestimmen – Trinkwasser, Abwasser und ProzesswasserDas Caldur colorimetrische Testbesteck bestimmt Chrom im Bereich 0,05–2,0 mg/l nach der Diphenylcarbazid-Methode – zwei Reagenzien, 5 Minuten Analysezeit, 150 Bestimmungen pro Set.Chrom(VI) gehört zu den prioritären Schadstoffen der EU-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) und der Trinkwasserverordnung (TrinkwV). Der Grenzwert für Chrom gesamt in Trinkwasser liegt bei 0,025 mg/l nach TrinkwV 2023 – der Messbereich 0,05–2,0 mg/l deckt industrielle Abwässer, Prozesswässer und Umweltproben ab, in denen Konzentrationen deutlich über dem Trinkwassergrenzwert auftreten. Die Diphenylcarbazid-Methode reagiert selektiv auf sechswertiges Chrom (Cr(VI)), das als toxikologisch relevante Fraktion gilt.Das Set enthält Reagenz A (30 ml, schwefelsäurehaltige Lösung) und Reagenz B (25 ml). Reagenz A ist als ätzend eingestuft (H314) – Schutzbrille und Chemikalienschutzhandschuhe nach EN 374 sind bei der Handhabung Pflicht. Die Haltbarkeit beträgt bis zu 24 Monate bei frostfreier Lagerung unter Ausschluss von Laugen.In welchen Branchen und Anwendungen wird dieses Testset eingesetzt?Metallverarbeitung, Galvanik und Lederindustrie setzen Chrom in Prozessen ein und müssen Abwassergrenzwerte nach AbwV Anhang 40 (Metallbearbeitung) überwachen. Wasserwerke kontrollieren Rohwasser und Trinkwasser nach TrinkwV. Umweltbehörden und Kläranlagen überwachen Einleitungen in Gewässer nach WRRL und WHG. Forschungseinrichtungen und Labore nutzen das Set als Vortest vor photometrischen oder ICP-Messungen.Warum beträgt die Analysezeit 5 statt 1 Minute?Die Diphenylcarbazid-Methode erfordert eine Farbentwicklungszeit von 5 Minuten, damit die Reaktion zwischen Cr(VI) und dem Reagenz vollständig abläuft. Eine zu frühe Ablesung führt zu Mindergehalten. Stören können starke Oxidationsmittel sowie sehr hohe Eisen- oder Mangan-Konzentrationen in der Probe – in diesen Fällen ist eine Probenvorbehandlung erforderlich.
Inhalt: 0.055 Liter (1.237,82 € / 1 Liter)
DEHA in Dampfkesselanlagen und Heizkreisläufen präzise messenDas Caldur Testset DEHA bestimmt Diethylhydroxylamin im Bereich 0,05–1,0 mg/l nach Ferrozin-Methode – zwei Reagenzien, 5 Minuten Analysezeit, 100 Bestimmungen pro Set, 48 Monate Haltbarkeit.DEHA (Diethylhydroxylamin) ist ein organischer Sauerstoffbinder, der in Dampfkesselanlagen, Heizkreisläufen und Kühlwassersystemen eingesetzt wird, um gelösten Sauerstoff zu binden und so Korrosion an Metalloberflächen zu verhindern. Anders als Hydrazin ist DEHA deutlich weniger toxisch und gilt als bevorzugtes Korrosionsschutzmittel in modernen Anlagen. Die korrekte Dosierung ist entscheidend: Zu wenig DEHA schützt die Anlage nicht ausreichend, zu viel verursacht unnötige Betriebskosten und kann in Lebensmittelbetrieben Grenzwerte überschreiten. Der Messbereich 0,05–1,0 mg/l deckt den für die meisten Anlagentypen relevanten Dosierbereich ab.Die Messung erfolgt mit zwei Reagenzien: 3 Tropfen Reagenz A, schütteln, 3 Tropfen Reagenz B, schütteln, 5 Minuten Reaktionszeit – dann Farbvergleich mit der beiliegenden Farbtafel. Reagenz A enthält Salpetersäure und Eisen(III)-nitrat und ist als ätzend eingestuft (H314) – Schutzbrille und Chemikalienschutzhandschuhe nach EN 374 sind Pflicht. Die außergewöhnliche Haltbarkeit von 48 Monaten macht das Set auch für Betriebe geeignet, die DEHA nur gelegentlich kontrollieren.In welchen Anlagen wird DEHA eingesetzt und überwacht?Dampfkessel in Industriebetrieben, Krankenhäusern und Fernwärmeanlagen gehören zu den Hauptanwendern. Die VdTÜV-Merkblätter und die VDMA-Richtlinien für Kesselwasserchemie empfehlen regelmäßige DEHA-Kontrollen. Lebensmittel- und Pharmabetriebe mit Dampferzeugung nach GMP-Anforderungen müssen den DEHA-Gehalt im Betriebsdampf kontrollieren, um Rückstände im Produkt auszuschließen. Fernheizungsanlagen und geschlossene Heizkreisläufe setzen DEHA als Alternative zu Hydrazin ein.Was unterscheidet DEHA von anderen Sauerstoffbindern wie Hydrazin?Hydrazin ist hochwirksam, aber als karzinogen eingestuft und in vielen Betrieben aus Gesundheits- und Umweltgründen nicht mehr erwünscht. DEHA bietet vergleichbare Sauerstoffbindung bei deutlich günstigerem toxikologischen Profil und ist in der Lebensmittelindustrie unter strengen Bedingungen zugelassen. Das Caldur Testset DEHA ist ausschließlich für den DEHA-Nachweis konzipiert – für Hydrazin-Messungen steht ein separates Testset zur Verfügung.
Inhalt: 0.03 Liter (3.001,00 € / 1 Liter)
Kupfer in Trinkwasser, Heizkreisläufen und Prozesswasser zuverlässig bestimmenDas Caldur Testset Kupfer bestimmt Kupfer (Cu) im Bereich 0,05–1,0 mg/l nach der Cuprizon-Methode – zwei Reagenzien, 5 Minuten Analysezeit, 100 Bestimmungen pro Set.Kupfer zählt zu den relevantesten Schadstoffen in der Trinkwasserversorgung. Die TrinkwV 2023 setzt den Grenzwert auf 2,0 mg/l, empfiehlt aber als technischen Maßnahmenwert 0,1 mg/l nach dem Stagnationsverfahren. In älteren Gebäuden mit Kupferleitungen können Stagnationswasser-Konzentrationen deutlich über diesem Wert liegen. Gleichzeitig ist Kupfer in industriellen Kühlwassersystemen und Heizkreisläufen ein Korrosionsindikator: erhöhte Werte zeigen Materialabrieb und beschleunigten Leitungsverschleiß an. Der Messbereich 0,05–1,0 mg/l deckt beide Anwendungsfelder zuverlässig ab.Die Messung erfolgt mit Reagenz A (30 ml) und Reagenz B (15 ml, DMSO-haltig) – je nach Vorschrift werden einige Tropfen beider Reagenzien zur 10-ml-Probe gegeben und nach 5 Minuten Farbentwicklung mit der Farbtafel verglichen. Reagenz A enthält Ethanolamin und Weinsäure und ist als ätzend und atemwegsreizend eingestuft – Schutzbrille und Chemikalienschutzhandschuhe nach EN 374 sind Pflicht. Reagenz B enthält DMSO (hautresorptiv, Hinweis H/Z).In welchen Bereichen ist die Kupfermessung vorgeschrieben oder empfohlen?Gesundheitsämter und Wasserbehörden fordern Kupfernachweise bei der Trinkwasserinstallationsprüfung nach TrinkwV, besonders in Neubauten und bei Sanierungsmaßnahmen. Energieversorger und Betreiber von Fernwärme- und Heizungsanlagen überwachen Kupfergehalte im Kreislaufwasser als Korrosionsindikator. In der Lebensmittel- und Getränkeindustrie dienen Kupfermessungen der Qualitätskontrolle, da Kupfer in bestimmten Konzentrationen Oxidationsprozesse beeinflusst. Schwimmbäder und Wellness-Einrichtungen messen Kupfer bei Kupfersulfat-Dosierung zur Algenbekämpfung.Was ist die Cuprizon-Methode?Cuprizon (Bis-Cyclohexanon-Oxaldihydrazon) bildet mit Kupfer(II)-Ionen einen stabilen blau-violetten Farbkomplex, der fotometrisch oder colorimetrisch ausgewertet wird. Die Methode ist selektiv für Kupfer und reagiert nicht auf andere Schwermetalle in üblichen Konzentrationen. Die alkalische Umgebung (Reagenz A enthält Ethanolamin, pH 9,1) ist für die vollständige Komplexbildung erforderlich.
Inhalt: 0.045 Liter (1.612,22 € / 1 Liter)
Mangan in Trinkwasser, Rohwasser und Abwasser präzise bestimmenDas Caldur Testset Mangan bestimmt Mangan (Mn) im Bereich 0,03–1,0 mg/l nach der Formaldoxim-Methode – drei Reagenzien, 10 Minuten Analysezeit, 100 Bestimmungen pro Set.Mangan ist eines der häufigsten Problemelement in der Trinkwasserversorgung. Bereits ab 0,05 mg/l verursacht es braune Verfärbungen, Ablagerungen in Rohrleitungen und Beschwerden der Anwender. Die TrinkwV 2023 setzt den Grenzwert auf 0,05 mg/l – der Messbereich 0,03–1,0 mg/l des Testsets ermöglicht die Messung knapp unterhalb dieses Grenzwerts bis hin zu stark belasteten Roh- oder Abwässern. Mangan tritt in Grundwässern häufig zusammen mit Eisen auf und wird durch Oxidation und Filtration in Aufbereitungsanlagen entfernt. Dieses Testset überwacht die Aufbereitungseffizienz direkt vor und nach Filtrationsanlagen.Die Formaldoxim-Methode arbeitet mit drei Reagenzien: Reagenz A (30 ml, ethanolaminhaltig), Reagenz B (10 ml, Formaldoxim/Salzsäure, atemwegssensibilisierend) und Reagenz C (10 ml, Hydroxylaminhydrochlorid, vermutlich karzinogen). Das Probevolumen beträgt 15 ml. Alle drei Reagenzien erfordern Schutzbrille und Chemikalienschutzhandschuhe nach EN 374 sowie eine gute Lüftung. Das vollständige Sicherheitsdatenblatt je Reagenz ist zu beachten.Wo ist Mangan im Wasser ein regulatorisches Thema?Wasserversorgungsunternehmen überwachen Mangan routinemäßig nach TrinkwV, besonders bei Grundwasserwerken. Kläranlagen müssen Mangan in Einleitungen nach AbwV kontrollieren. In der Textil- und Papierindustrie verursacht Mangan Verfärbungen in Produkten – das Testset dient zur Eingangskontrolle des Prozesswassers. Im Rohrleitungsbau und in der Haustechnik zeigt ein erhöhter Manganwert Korrosions- und Ablagerungsrisiken an.Was unterscheidet die Formaldoxim-Methode von anderen Mangan-Verfahren?Formaldoxim bildet mit Mangan(II)-Ionen bei alkalischem pH einen orangen Farbkomplex, der empfindlich bis 0,03 mg/l erfasst. Die 2-minütige Wartezeit nach Reagenz B ist für die Komplexbildung erforderlich, bevor Reagenz C zugegeben wird. Im Vergleich zu Periodat-Verfahren ist Formaldoxim empfindlicher im unteren Messbereich und eignet sich daher besonders für Trinkwasser-nahe Konzentrationen. Störeinflüsse durch starke Oxidationsmittel oder sehr hohe Eisengehalte können die Messung beeinflussen.
Inhalt: 0.05 Liter (1.437,40 € / 1 Liter)
Methyl-Ethyl-Ketonoxim (MEKO) in Prozesswasser und Industrieabwasser bestimmenDas Caldur Testset MEKO bestimmt Methyl-Ethyl-Ketonoxim (MEKO, Butanonoxim) im Bereich 0,5–10 mg/l nach der Ferrozin-Methode – zwei Reagenzien, 8 Minuten Analysezeit, 100 Bestimmungen pro Set, 36 Monate Haltbarkeit. Das Probeglas wird auf die Farbkarte gestellt und von oben abgelesen.MEKO wird in großen Mengen als Hautbildungshemmer in Lackfarben auf Alkydharzbasis eingesetzt – es verhindert die vorzeitige Oxidation der Oberfläche während der Lagerung. In Prozessabwässern von Lackherstellern, Härtereien und Metallverarbeitungsbetrieben tritt MEKO regelmäßig als Abwasserinhaltsstoff auf. Die EU hat MEKO (Butanonoxim) als karzinogen, Kategorie 2 (H351) eingestuft – die Überwachung in Abwässern und die Einhaltung von Einleitgrenzwerten ist daher für betroffene Betriebe aus rechtlichen und gesundheitlichen Gründen relevant.Die Ferrozin-Methode nutzt die Eigenschaft von MEKO, Eisen(III) zu Eisen(II) zu reduzieren. Reagenz A (15 ml, salpetersäurehaltig, metallkorrosiv) stellt das Eisen(III)-Milieu bereit, Reagenz B (15 ml, Ferrozin-haltig) bildet mit dem entstandenen Eisen(II) einen intensiv violetten Farbkomplex. Die Farbtiefe ist proportional zur MEKO-Konzentration. Wichtig: Reagenz A wirkt ätzend auf die Atemwege (EUH071) – ausschließlich in gut belüfteten Bereichen arbeiten. Reagenz A ist zudem metallkorrosiv (H290) und nur in korrosionsbeständigen Behältern aufzubewahren.In welchen Industrien ist MEKO-Überwachung relevant?Lackhersteller und Formulierer von Alkydharzsystemen sind die wichtigsten Anwender – MEKO ist Standardzusatz in lösemittelhaltigen und wasserverdünnbaren Alkydlacken. Metallverarbeitende Betriebe, die alkydbasierte Grundierungen oder Korrosionsschutzbeschichtungen verwenden, finden MEKO in ihren Prozessabwässern. Hafenbehörden und Abwasseranlagen überwachen MEKO aufgrund seiner Carc.-2-Einstufung als prioritären Schadstoff. In der chemischen Industrie dient MEKO auch als Zwischenprodukt und Lösemittelstabilisator.Warum ist MEKO als Carc. 2 eingestuft und was bedeutet das für die Messung?MEKO (Butanonoxim) hat in Tierversuchen krebserzeugende Wirkung gezeigt und ist daher als karzinogen, Kategorie 2 (H351, Verdacht auf krebserzeugende Wirkung) eingestuft. Das bedeutet nicht, dass das Testset gefährlich ist – die gemessene Substanz befindet sich in der Wasserprobe, nicht im Reagenz. Die Grenzwerte für MEKO im Abwasser sind betrieblich und behördlich festzulegen; das Testset ermöglicht die erforderliche Eigenüberwachung.
Inhalt: 0.03 Liter (3.062,00 € / 1 Liter)
Nitrat in Trinkwasser, Grundwasser und Abwasser zuverlässig bestimmenDas Caldur Testset Nitrat bestimmt Nitrat (NO₃⁻) im Bereich 1–50 mg/l nach der NED-Methode (Griess-Reaktion) – zwei Pulver-Reagenzien, 6 Minuten Analysezeit, 200 Bestimmungen pro Set, 60 Monate Haltbarkeit.Nitrat ist der am häufigsten überschrittene Parameter in der Trinkwasserversorgung Deutschlands. Die TrinkwV 2023 setzt den Grenzwert auf 50 mg/l – der obere Messbereich dieses Testsets liegt genau dort. Gleichzeitig ermöglicht der untere Bereich ab 1 mg/l die Überwachung von Grundwässern mit noch geringer Belastung. Haupteintragsquellen sind Düngung in der Landwirtschaft und Nitrifikation in biologischen Kläranlagen. Mit dem Probevolumen von nur 5 ml ist das Set besonders sparsam im Verbrauch.Die NED-Methode arbeitet mit zwei Pulver-Reagenzien: Reagenz A (6,5 g, enthält Sulfanilsäure und Zink als Reduktionsmittel) und Reagenz B (6,5 g, enthält Citronensäure und NED-Reagenz). Zink reduziert Nitrat zu Nitrit, das anschließend mit Sulfanilsäure und NED einen roten Azofarbstoff bildet. Das Probeglas wird auf die Farbkarte gestellt und von oben abgelesen. Die ungewöhnlich lange Haltbarkeit von 60 Monaten und 200 Bestimmungen pro Set machen das Nitrat-Testset zum wirtschaftlichsten dieser Reihe.In welchen Bereichen ist Nitratkontrolle vorgeschrieben?Wasserversorger müssen Nitrat im Trinkwasser nach TrinkwV überwachen – besonders in Gebieten mit intensiver Landwirtschaft ist der Grenzwert von 50 mg/l regelmäßig gefährdet. Kläranlagen kontrollieren Nitrat im Ablauf nach AbwV und EU-Kommunalabwasserrichtlinie. Landwirtschaftliche Betriebe messen Nitrat in Bewässerungswasser und in Drainageabläufen. Umweltbehörden überwachen Nitrat in Oberflächengewässern und Grundwasser nach EU-Nitratrichtlinie (91/676/EWG) und Wasserrahmenrichtlinie.Warum enthält Reagenz A Zink?Nitrat (NO₃⁻) selbst reagiert nicht direkt mit dem NED-Farbstoffreagenz. Zink reduziert Nitrat zunächst zu Nitrit (NO₂⁻), das dann mit Sulfanilsäure und dem NED-Reagenz aus Reagenz B einen intensiv roten Azofarbstoff bildet. Das Verfahren erfasst damit den Gesamtgehalt an Nitrat plus Nitrit in der Probe. Wenn ausschließlich Nitrat ohne Nitriteigenbeitrag gemessen werden soll, muss der Nitritwert separat bestimmt und subtrahiert werden.
Inhalt: 0.013 Kilogramm (5.266,92 € / 1 Kilogramm)
Nitrit in Trinkwasser, Abwasser und Prozesswasser schnell bestimmenDas Caldur Testset Nitrit bestimmt Nitrit (NO₂⁻) im Bereich 0,05–1,0 mg/l nach der NED-Methode (Griess-Reaktion) – ein Pulver-Reagenz, 5 Minuten Analysezeit, 200 Bestimmungen pro Set, 60 Monate Haltbarkeit.Nitrit ist toxischer als Nitrat und unterliegt in der TrinkwV 2023 einem strengeren Grenzwert von 0,5 mg/l. Im Körper oxidiert Nitrit Hämoglobin zu Methämoglobin und verhindert so den Sauerstofftransport – besonders gefährlich für Säuglinge. In Kläranlagen zeigt Nitrit eine gestörte Nitrifikation an: Bei vollständigem biologischen Abbau wird Ammonium über Nitrit zu Nitrat oxidiert; erhöhte Nitritmesswerte signalisieren eine Hemmung der Nitrifikanten. Der Messbereich 0,05–1,0 mg/l deckt sowohl den Trinkwasserbereich als auch gestörte Kläranlagenabläufe zuverlässig ab.Das Set enthält ein einziges Pulver-Reagenz (10,5 g) aus Citronensäure, Sulfanilsäure und NED-Reagenz. Ein gestrichener Messlöffel wird zur Probe gegeben, das Glas verschlossen und geschüttelt – nach 5 Minuten Farbentwicklungszeit wird das Probeglas auf die Farbkarte gestellt und von oben abgelesen. Das Reagenz ist als hautsensibilisierend eingestuft (H317) – Schutzhandschuhe tragen. Kein Gefahrguttransport erforderlich.Wann tritt Nitrit im Wasser auf und warum ist es gefährlich?Nitrit entsteht als Zwischenprodukt bei der mikrobiellen Oxidation von Ammonium zu Nitrat (Nitrifikation). Im Trinkwassernetz bildet es sich durch mikrobielle Aktivität in stagnierenden Leitungsabschnitten. In Kläranlagen ist erhöhtes Nitrit ein Alarmsignal für gehemmte Nitrifikation durch Temperaturabfall, Toxine oder Sauerstoffmangel. In der Lebensmittelindustrie wird Nitrit als Konservierungsstoff (E 250) eingesetzt und muss in Prozesswässern überwacht werden. In Aquarien und Fischteichen ist Nitrit bereits ab 0,1 mg/l für viele Fischarten toxisch.Was ist der Unterschied zwischen dem Nitrit- und dem Nitrat-Testset?Das Nitrit-Testset misst ausschließlich Nitrit (NO₂⁻) direkt – ohne Reduktionsschritt. Das Nitrat-Testset enthält zusätzlich Zink als Reduktionsmittel, das Nitrat zu Nitrit reduziert, und erfasst damit die Summe beider Parameter. Für eine separate Nitratbestimmung empfiehlt sich die Kombination beider Sets: Nitratgehalt = Nitrat-Testwert minus Nitrit-Testwert.
Inhalt: 0.011 Kilogramm (5.235,45 € / 1 Kilogramm)
Wasserstoffperoxid in Pool, Prozesswasser und Desinfektionslösungen bestimmenDas Caldur Testset Peroxid bestimmt Wasserstoffperoxid (H₂O₂) im Bereich 1,0–10 mg/l nach der Titanylsulfat-Methode – ein Reagenz in zwei Flaschen à 30 ml, 5 Minuten Analysezeit, 150 Bestimmungen pro Set, bis zu 24 Monate Haltbarkeit. Das Probeglas wird auf die Farbkarte gestellt und von oben abgelesen.Wasserstoffperoxid wird in Schwimmbädern und Whirlpools als chlorfreies Desinfektionsmittel eingesetzt, in der Papier- und Textilindustrie als Bleichmittel und in der Lebensmittelverarbeitung sowie Krankenhäusern zur Desinfektion. Für eine wirksame und sichere Anwendung muss die H₂O₂-Konzentration regelmäßig kontrolliert werden: zu wenig schützt nicht ausreichend, zu viel kann Haut und Schleimhäute reizen. Der Messbereich 1,0–10 mg/l deckt die typischen Betriebskonzentrationen für Pool- und Prozesswasseranwendungen ab. Wichtig: Die empfohlenen Zielkonzentrationen für H₂O₂ variieren je nach Anwendung – bitte die aktuell gültigen Vorgaben für Ihre spezifische Anwendung prüfen.Die Titanylsulfat-Methode nutzt die Reaktion von Wasserstoffperoxid mit Titanoxidsulfat zu einem intensiv gelben Farbkomplex. 12 Tropfen Reagenz werden zur 15-ml-Probe gegeben, nach 3 Minuten Wartezeit wird das Probeglas auf die Farbkarte gestellt und von oben abgelesen. Liegt die Probenfarbe über dem höchsten Farbfeld, verdünnen Sie die Probe: 5 ml Probe + 10 ml destilliertes Wasser auffüllen, Test wiederholen und Ergebnis mit 3 multiplizieren. Das Reagenz enthält Schwefelsäure und Titanoxidsulfat und ist hautätzend (H314) – Schutzbrille und Chemikalienschutzhandschuhe nach EN 374 sind Pflicht.Ist das Peroxid-Testset für private Poolbesitzer geeignet?Ja, das Set ist auch für ambitionierte Privatanwender mit eigenem Schwimmbad oder Whirlpool geeignet. Wasserstoffperoxid (H₂O₂) wird als chlorfreie Alternative zur Pooldesinfektion eingesetzt und erfordert regelmäßige Konzentrationskontrollen. Die einfache Handhabung – Tropfen zählen, warten, Farbe ablesen – erfordert keine Laborausrüstung oder Fachkenntnisse. Das Reagenz ist jedoch ätzend und muss sicher aufbewahrt und von Kindern ferngehalten werden.In welchen Industrien ist H₂O₂-Überwachung regelmäßig erforderlich?In der Papier- und Zellstoffherstellung wird Wasserstoffperoxid als chlorfreies Bleichmittel eingesetzt und muss in Prozesswässern überwacht werden. In der Lebensmittelverarbeitung dient H₂O₂ zur Desinfektion von Verpackungen und Anlagen. Im Gesundheitswesen und in Laboratorien werden Desinfektionslösungen regelmäßig auf Wirkstoffgehalt geprüft. In der Kosmetikbranche ist H₂O₂ in Blondierungsmitteln enthalten – hier sind betriebliche Konzentrationskontrollen relevant. Wichtig: Die jeweiligen branchenspezifischen Grenzwerte und Nachweispflichten sind nach aktuell gültigem Recht zu prüfen.
Inhalt: 0.06 Liter (990,50 € / 1 Liter)
pH-Wert und freies Chlor in einer Minute sicher bestimmen Das CALDUR Colorimetrische Testbesteck erfasst gleichzeitig den pH-Wert (Bereiche 6,8 / 7,4 / 8,0) und freies Chlor (0,1 / 0,5 / 1,0 mg/l Cl₂) per Farbvergleich – ohne Photometer, ohne Kalibrierung, Ergebnis in 1 Minute. Schwimmbäder und Spas sind nach DIN 19643 verpflichtet, freies Chlor und pH-Wert in festgelegten Intervallen zu überwachen. Dieses Testset deckt beide Parameter mit einem einzigen Kit ab: Reagenz A (10 ml, DPD-Methode) und Reagenz B (5 ml) für freies Chlor Cl₂, sowie Phenolrot-Indikator (5 ml) für den pH-Wert. Pro Set sind bis zu 50 Einzelbestimmungen möglich. Die Reagenzien reagieren selektiv: Die DPD-Methode (N,N-Diethyl-p-phenylendiamin) ist das nach DIN EN ISO 7393-2 anerkannte Standardverfahren zur Chlorbestimmung in Trinkwasser und Badebeckenwasser. Phenolrot deckt den pH-Bereich 6,8 bis 8,0 ab – genau der Bereich, den die KOK-Richtlinien für Badewasser vorgeben. Für welche Anlagen eignet sich das Testset? Das Set eignet sich überall dort, wo Chlor und pH-Wert täglich protokolliert werden müssen: Hallenbäder, Freibäder, Whirlpools, Trinkwasseranlagen und Kühlkreisläufe. Wasserwerke und kommunale Einrichtungen setzen es für die Eigenkontrolle ein, wenn kein Photometer vor Ort verfügbar ist. Hotels und Freizeitanlagen schätzen die kompakte Bauform des Scharnierdeckelkastens für den mobilen Einsatz. Wie lange sind die Reagenzien haltbar? Die Haltbarkeit beträgt bis zu 24 Monate bei sachgerechter Lagerung. Reagenz A und Reagenz B sowie der pH-Indikator sind als separate Nachfüllpackungen erhältlich, sodass Sie einzelne Komponenten austauschen können, ohne das gesamte Set neu zu beschaffen. Schützen Sie die Reagenzien vor Frost und direkter Sonneneinstrahlung.
Inhalt: 0.02 Liter (0,00 € / 1 Liter)
Phosphat im Hochbereich – Abwasser, Kläranlagen und Industrieprozesse überwachen Das Caldur Testset Phosphat HR bestimmt Phosphat (PO₄³⁻) im Bereich 2,5–100 mg/l nach der Molybdat-Methode – ein Reagenz, nur 1 Minute Analysezeit, 100 Bestimmungen pro Set, bis zu 60 Monate Haltbarkeit. Das Probeglas wird auf die Farbkarte gestellt und von oben abgelesen. Stark phosphathaltige Wässer entstehen in Kläranlagen, Düngemittelproduktion, Lebensmittelverarbeitung und Metallbeschichtungsbetrieben. Phosphat im Abwasser fördert die Eutrophierung von Gewässern und unterliegt strengen Einleitgrenzwerten – die Eigenüberwachung im Betrieb ist Pflicht. Wichtig: Die geltenden Einleitgrenzwerte für Phosphat sind nach den aktuell gültigen Anhängen der Abwasserverordnung (AbwV) sowie einschlägigen wasserrechtlichen Bescheiden zu prüfen. Mit nur 1 Minute Analysezeit ist das HR-Set das schnellste Phosphat-Testset der Caldur-Reihe. Das HR-Set arbeitet mit einem einzigen Reagenz (30 ml, schwefelsäurehaltig, enthält Ammoniummonovanadat
Inhalt: 0.03 Liter (2.072,67 € / 1 Liter)
Phosphat im Niedrigbereich – Trinkwasser, Oberflächengewässer und Kühlwasser überwachenDas Caldur Testset Phosphat LR bestimmt Phosphat (PO₄³⁻) im Bereich 0,25–10 mg/l nach der Molybdat-Methode – zwei Reagenzien, 5 Minuten Analysezeit, 200 Bestimmungen pro Set, bis zu 24 Monate Haltbarkeit. Das Probeglas wird auf die Farbkarte gestellt und von oben abgelesen.Phosphat ist ein Schlüsselparameter in der Gewässerüberwachung und Wasseraufbereitung. In Oberflächengewässern fördert Phosphat das Algenwachstum und kann zu Eutrophierung führen – der Messbereich 0,25–10 mg/l erfasst sowohl nährstoffarme Gewässer als auch moderat belastete Abläufe. Im Trinkwasser wird Phosphat als Korrosionsinhibitor dosiert, worüber der Phosphatgehalt regelmäßig kontrolliert werden muss. Wichtig: Die geltenden Grenzwerte für Phosphat in Trinkwasser, Abwasser und Gewässern sind nach den aktuell gültigen Vorschriften zu prüfen – Hinweis: nach bisherigem Stand gelten in der EU-Wasserrahmenrichtlinie und der AbwV je nach Anwendungsfall unterschiedliche Orientierungswerte.Das LR-Set arbeitet mit zwei Reagenzien: Reagenz A (30 ml, schwefelsäurehaltig, ätzend) und Reagenz B (5 ml, glycerinhaltig, enthält Zinn(II)-chlorid). Das Zinn(II)-chlorid in Reagenz B kann allergische Reaktionen hervorrufen (EUH208) – bei bekannter Überempfindlichkeit besondere Schutzmaßnahmen treffen. Reagenz B ist auf Anfrage erhältlich (EUH210). Nach 5 Tropfen Reagenz A und 1 Tropfen Reagenz B sowie 5 Minuten Wartezeit wird das Probeglas auf die Farbkarte gestellt und der Phosphatwert direkt abgelesen.Warum gibt es zwei Phosphat-Sets (LR und HR) und welches ist das richtige?Der Low-Range (LR) mit 0,25–10 mg/l ist für Anwendungen mit geringen Phosphatkonzentrationen geeignet: Trinkwasserüberwachung, nährstoffarme Gewässer, Korrosionsschutzmonitoring in Heizungsanlagen und Kühlkreisläufen. Der High-Range (HR) mit 2,5–100 mg/l ist für Abwasseranlagen, landwirtschaftliche Prozesswässer und stark phosphathaltige Industrie-Abwässer konzipiert. Beide Sets verwenden die Molybdat-Methode, aber verschiedene Reagenzien mit unterschiedlicher Empfindlichkeit.In welchen Bereichen ist Phosphat-Überwachung im Niedrigbereich relevant?Wasserwerke kontrollieren Phosphat im Trinkwasser nach den einschlägigen Vorschriften als Korrosionsinhibitor. Kläranlagen messen Phosphat im gereinigten Ablauf für die Eigenüberwachung. Umweltbehörden überwachen Phosphat in Fließgewässern und Seen als Eutrophierungsparameter. In Kühlwasserkreisläufen dient Phosphat zur Korrosionshemmung und wird dosierungstechnisch überwacht. Wichtig: Die branchenspezifischen Überwachungspflichten und Grenzwerte sind nach aktuell gültigem Recht zu prüfen.
Inhalt: 0.035 Liter (1.962,86 € / 1 Liter)
Silicat in Wasser, Dampfsystemen und Kühlkreisläufen präzise bestimmenDas Caldur Testset Silicat bestimmt Silicat (SiO₂) im Bereich 0,25–10 mg/l nach der Molybdatblau-Methode – drei Reagenzien, 8 Minuten Analysezeit, 100 Bestimmungen pro Set.Silicat ist ein Parameter mit gegensätzlichen Anforderungen: In der Trinkwasserversorgung wirkt es als natürlicher Korrosionsinhibitor und schützt Leitungswerkstoffe. In Dampfkesseln und Hochdruckturbinen dagegen ist Silicat unerwünscht – bereits geringe Konzentrationen führen zu Silikatablagerungen (Sinterkorund) auf Turbinenschaufeln, die aufwändige Reinigungen erfordern. Die VDMA-Richtlinien und VGB-Merkblätter für Kesselwasserchemie definieren Grenzwerte, die regelmäßige Silicat-Kontrollen vorschreiben. Der Messbereich 0,25–10 mg/l deckt Aufbereitungswasser, Kühlwasser und Kondensate in einem Set ab.Die Molybdatblau-Methode verwendet drei Reagenzien: Reagenz A (10 ml, schwefelsäurehaltig, ätzend), Reagenz B (10 ml, EUH210) und Reagenz C (15 ml, Natriumdisulfit-haltig, WGK 3). Wichtig: Reagenz C entwickelt bei Berührung mit Säuren giftige Gase (EUH031) – Reagenz A und C niemals direkt mischen. Das Set enthält außerdem Metol (Reagenz C), das allergische Hautreaktionen verursachen kann (EUH208). Schutzbrille und Chemikalienschutzhandschuhe nach EN 374 sind bei allen drei Reagenzien Pflicht.In welchen Branchen ist Silicat-Überwachung vorgeschrieben?Kraftwerke und Industriedampferzeuger überwachen Silicat im Speisewasser nach VGB-Richtlinien – bei Hochdruckdampf (über 60 bar) gelten Grenzwerte unter 0,02 mg/l, was photometrische Messverfahren erfordert; das Caldur Testset eignet sich für Niederdrucksysteme und Vorortkontrollen. Wasserwerke und Lebensmittelbetriebe kontrollieren Silicat in Prozesswässern. Kühlturmkreisläufe setzen Silicat als Korrosionsinhibitor ein und benötigen die regelmäßige Dosierungskontrolle im Bereich 1–10 mg/l.Was ist die Molybdatblau-Methode?Reaktives Silicat (monomeres Kieselsäure) bildet mit Molybdat im sauren Milieu einen gelbgrünen Molybdatsilicatkomplex. Durch Zugabe des Reduktionsmittels (Reagenz C) wird dieser zu Molybdatblau reduziert, das photometrisch oder colorimetrisch ausgewertet wird. Die 3-minütige Wartezeit nach Reagenz A und die 5-minütige Wartezeit nach Reagenz C sind für vollständige Reaktion erforderlich. Störend wirken können Phosphat (bildet analogen Komplex) und kolloidale Kieselsäure (nicht reaktiv).
Inhalt: 0.035 Liter (1.970,29 € / 1 Liter)
Sulfid in Abwasser, Grundwasser und Industrieabläufen zuverlässig bestimmenDas Caldur Testset Sulfid bestimmt Sulfid (S²⁻) im Bereich 0,05–1,0 mg/l nach der DPD-Methode – zwei Reagenzien, 7 Minuten Analysezeit, 100 Bestimmungen pro Set.Sulfid entsteht unter anaeroben Bedingungen durch sulfatreduzierende Bakterien und ist in Kläranlagen, Faulbehältern, Deponiesickerwässern und sauerstoffarmen Grundwässern ein relevanter Parameter. Bereits bei Konzentrationen ab 0,05 mg/l ist der charakteristische Geruch nach faulen Eiern wahrnehmbar. Sulfid ist stark korrosiv gegenüber Betonbauwerken (Kanälen, Schächten) und metallischen Rohrleitungen – die frühzeitige Erkennung schützt die Infrastruktur. Der Grenzwert für die Einleitung in Gewässer nach AbwV liegt je nach Herkunftsbereich bei 1,0 mg/l oder darunter.Die DPD-Methode verwendet zwei Reagenzien: zuerst 2 Tropfen Reagenz A (glycerinhaltige Lösung), dann 9 Tropfen Reagenz B (schwefelsäurehaltig, ätzend). Nach 7 Minuten Farbentwicklungszeit wird das Probeglas auf die Farbkarte gestellt und von oben abgelesen. Reagenz B enthält Schwefelsäure (25–50%) und ist als hautätzend eingestuft (H314) – Schutzbrille und Chemikalienschutzhandschuhe nach EN 374 sind Pflicht. Reagenz A enthält N,N-Dimethyl-p-phenylendiamin und ist trotz nicht vorhandener CLP-Einstufung mit Schutzhandschuhen zu handhaben.In welchen Bereichen ist Sulfidmessung besonders relevant?Kläranlagen überwachen Sulfid im Faulschlamm und Ablauf nach AbwV sowie zur Korrosionsschutzplanung in Kanalnetzen. Bergbau- und Hüttenbetriebe kontrollieren Sulfid in Prozessabwässern und Sickerwässern von Abraumhalden. In der Lebensmittelindustrie dient Sulfid als Indikator für anaerobe Fermentationsprozesse. Umweltbehörden messen Sulfid in Oberflächengewässern und Sedimenten. In Erdöl- und Gasbetrieben ist Schwefelwasserstoff (H₂S), die gasförmige Form von Sulfid, ein akutes Sicherheitsrisiko – das Testset überwacht die gelöste Form im Wasser.Warum wird die DPD-Methode für Sulfid eingesetzt?N,N-Diethyl-p-phenylendiamin (DPD) reagiert mit oxidierenden Substanzen und bildet einen rosa-roten Farbstoff. Sulfid wirkt als Reduktionsmittel und entfärbt den vorgebildeten DPD-Farbstoff proportional zur Sulfidkonzentration – das Ergebnis wird als Farbabnahme auf der Farbkarte abgelesen. Das erklärt die ungewöhnliche Reihenfolge: Reagenz A erzeugt zunächst den Farbstoffkomplex, Reagenz B schafft das saure Milieu für die Reaktion.
Inhalt: 0.04 Liter (2.046,00 € / 1 Liter)
Sulfit in Kesselwasser, Prozesswasser und Industrieabwässern colorimetrisch bestimmenDas Caldur Testset Sulfit bestimmt Sulfit (SO₃²⁻) im Bereich 0,5–20 mg/l nach der Thiobenzoesäure-Methode – zwei Reagenzien, 3 Minuten Analysezeit, 150 Bestimmungen pro Set, bis zu 36 Monate Haltbarkeit. Das Probeglas wird auf die Farbkarte gestellt und von oben abgelesen.Sulfit wird in Kesselspeisewasser und Heizungsanlagen als Sauerstoffbindemittel eingesetzt, um Korrosion durch gelösten Restsauerstoff zu verhindern. Für eine wirksame Dosierung muss die Restkonzentration im Wasser regelmäßig kontrolliert werden – eine Unterdosierung bietet keinen Schutz, eine Überdosierung erzeugt unnötige Abwasserbelastung. Der Messbereich 0,5–20 mg/l deckt den für die Prozesssteuerung relevanten Konzentrationsbereich ab. Wichtig: Die anzustrebenden Sollwerte für Sulfit im Kesselspeisewasser hängen vom Betriebsdruck ab – bitte die aktuell gültigen Regelwerke für Ihre Anlage prüfen.Das Testset zeichnet sich durch seine besonders einfache Handhabung aus: Beide Reagenzien sind nicht einstufungspflichtig nach CLP-Verordnung – keine GHS-Piktogramme, kein Gefahrguttransport. Trotzdem gilt bei der Handhabung chemischer Reagenzien grundsätzlich: Schutzbrille und Handschuhe tragen. Nach 5 Tropfen Reagenz A und 2 Tropfen Reagenz B sowie 3 Minuten Wartezeit wird das Probeglas auf die Farbkarte gestellt und von oben der Messwert direkt abgelesen.Wo unterscheidet sich das colorimetrische Sulfit-Set vom Sulfit-T-Titrationsset?Das Caldur Testset Sulfit arbeitet colorimetrisch – nach der Reaktion wird die Farbe der Probe direkt per Farbkarte abgelesen, ohne Tropfen zu zählen. Das Caldur Testset Sulfit T arbeitet mit jodometrischer Titration und eignet sich für höhere Konzentrationen und präzisere Messungen. Für die Routinekontrolle in Kesseln und Prozesswässern ist das colorimetrische Verfahren schneller und einfacher in der Anwendung; für dokumentationspflichtige Messungen mit hohem Genauigkeitsbedarf empfiehlt sich das Titrationsset.In welchen Bereichen ist Sulfit-Überwachung relevant?In Dampfkesseln und Heizungsanlagen ist Sulfit als Sauerstoffbindemittel Standard. In der Papier- und Zellstoffherstellung wird Sulfit als Bleichhilfsmittel eingesetzt und muss in Prozessabwässern überwacht werden. In der Lebensmittel- und Getränkeindustrie ist Sulfit als Konservierungsmittel zugelassen und bedarf in Prozesswässern der regelmäßigen Kontrolle. In Textilbetrieben dient Sulfit zur Neutralisierung von Chlorresten nach der Bleiche. Wichtig: Die branchenspezifischen Grenzwerte für Sulfit im Abwasser sind nach den einschlägigen Anhängen der Abwasserverordnung (AbwV) – aktuell gültige Fassung prüfen – festgelegt.
Inhalt: 0.04 Liter (1.720,50 € / 1 Liter)